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Viele Menschen leiden unter einem Reizmagen, obwohl die Ärzte oftmals keine Ursache dafür finden. Die Krankheit geht mit unspezifischen Symptomen einher, beispielsweise Magenschmerzen, Übelkeit oder Blähungen. Dies erschwert die Diagnose. Doch was ist ein Reizmagen genau? Wie lassen sich die Beschwerden lindern oder beseitigen? Was sind beim Reizmagen die Ursachen? Hier folgen die Antworten.

Was ist ein Reizmagen und welche Ursachen gibt es?

Viele Menschen kennen es, dass nach reichhaltigen Mahlzeiten der Magen weh tut. Dies kann an einem Reizmagen liegen. Hierbei handelt es sich um eine funktionelle Magen-Darm-Erkrankung, der keine erkennbare körperliche Ursache zugrunde liegt. Im medizinischen Sprachgebrauch ist auch von “funktioneller Dyspepsie” die Rede. Es kommt zu verschiedenen Beschwerden wie Schmerzen im mittleren Oberbauch, Druck in der Magengegend, Völlegefühl oder Sodbrennen. Welche genauen Anzeichen und Reizmagen Symptome auftreten können, ist von Betroffenem zu Betroffenem unterschiedlich. Die Reizmagen Ursachen sind bisher nicht bekannt. Vermutet werden:

– mangelnde Magenbeweglichkeit
– veränderte Schmerzwahrnehmung
– nervöser Magen
– Reizbarkeit der Schleimhaut
– überempfindliches Nervensystem im Magen-Darm-Trakt
– Störung der Magenbeweglichkeit
– Begleiterscheinung von anderen gesundheitlichen Störungen im Verdauungstrakt wie Reizdarmsyndrom oder Refluxkrankheit
– psychische Belastungen oder Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen

Das Leben ohne gesundheitliche Beschwerden genießen, das sollte das Ziel eines jeden von uns sein. BIldquelle: @ Shutterstock.com
Das Leben ohne gesundheitliche Beschwerden genießen, das sollte das Ziel eines jeden von uns sein. BIldquelle: @ Shutterstock.com

Verdauungsbeschwerden können auch aus einem unausgewogenen Lebensstil und einer unpassenden Ernährung resultieren: Hauptsächliche Verursacher sind meistens zu üppiges oder falsches Essen wie zu viel Fett, Zucker oder Genussgifte wie Kaffee, Alkohol oder Nikotin. Stress, der bekanntermaßen auf den Magen schlägt, und zu wenig Bewegung spielen ebenso eine Rolle.

Was hilft bei einem Reizmagen?

Die Symptome sind unangenehm und weit verbreitet, denn hierzulande klagt jeder Dritte hin und wieder über Verdauungsbeschwerden und bei rund 50 Prozent der Betroffenen findet der Mediziner keine organischen Auslöser. So lautet die Diagnose dann “funktionelle Verdauungsstörung”. Natürlich müssen die Symptome immer sorgfältig abgeklärt werden, um schwerwiegende Erkrankungen auszuschließen. Ist dies geschehen, müssen Betroffene lernen, mit den Beschwerden umzugehen und sie durch Veränderungen zu lindern. Das ist durch Schonkost und verschiedene Verhaltensweisen möglich. Auch die Einnahme von leichten Medikamenten kann angebracht sein. Es gibt verschiedene Maßnahmen, die sich positiv auswirken können:

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– über Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten
– ausgiebig kauen
– leichte, bekömmliche Speisen
– blähende Nahrungsmittel wie Kohl möglichst meiden
– nicht zu stark würzen und zu scharf essen

Der Speiseplan sollte vor allem immer reichlich Obst, Gemüse und Salat enthalten. Fleisch wird am besten in Maßen verzehrt. Daneben ist es wichtig, viel zu trinken. Ideal sind beruhigende und krampflösende Tees wie Fenchel, Kamille, Pfefferminze oder Salbei. Auch der tägliche Verdauungsspaziergang ist hilfreich. Die Prognose ist beim Reizmagen meist günstig, denn in der Regel treten keine schweren Folgeerkrankungen oder Komplikationen auf.

Die gesunde Ernährung spielt bei einem Reizmagen eine enorm große Rolle und kann auf eine sehr einfache Art deutliche Erleichterung bringen. Bildquelle: @ Shutterstock.com
Die gesunde Ernährung spielt bei einem Reizmagen eine enorm große Rolle und kann auf eine sehr einfache Art deutliche Erleichterung bringen. Bildquelle: @ Shutterstock.com

Zusammenfassung

Der Reizmagen wird “funktionelle Dyspepsie” genannt, was funktionelle Verdauungsstörung bedeutet. Der Begriff umfasst verschiedene Beschwerden wie Oberbauchschmerzen und Völlegefühl, denen kein erkennbarer organischer Auslöser zu Grunde liegt. Demnach sollten Erkrankungen immer ausgeschlossen werden. Die Symptome können sich durch eine Ernährungsumstellung verbessern oder völlig verschwinden, wenn eine Diät bzw. Schonkost eingehalten wird. Diverse Tees helfen dabei, den Magen zu beruhigen. Auch Krämpfe lassen sich dadurch lösen. Der Verzicht auf Genussmittel wie Alkohol, genügend Bewegung und die Vermeidung von Stress sind ebenfalls sinnvoll.

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