Begriffe wie WLAN und Bluetooth hat fast jeder schon einmal gehört, aber was steckt hinter der Technik und wie unterscheidet sich WLAN von WiFi? Wir gehen für Sie diesen Fragen nach.

Die Abkürzung WLAN steht für „Wireless Local Area Network“, was übersetzt „kabelloses lokales Netzwerk“ bedeutet. Mit dessen Hilfe lassen sich Laptops, Tablets oder Smartphones per Funksignal mit dem Internet verbinden. Bei modernen Geräten ist die integrierte WLAN-Karte Standard, lediglich ältere Baujahre müssen Sie nachrüsten.

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Der große Vorteil ist, dass keine unattraktiven Kabel mehr durch das Wohnzimmer führen und schlimmstenfalls zur Stolperfalle werden. Die Abhängigkeit von einem nahe gelegenen Netzwerkanschluss entfällt, und Sie können überall mobil surfen, auch im Garten. WLAN und WiFi werden im deutschsprachigen Raum synonym verwendet. Im Ausland ist es besser nach WiFi (ausgeschrieben: Wireless Fidelity) zu fragen, da dort der Begriff gängiger ist.

Hotspots

Das internationale Zeichen für WLAN bzw. WiFi. Bildquelle: Shutterstock.com
Das internationale Zeichen für WLAN bzw. WiFi. Bildquelle: Shutterstock.com

Wer mit seinem mobilen Endgerät – wie dem Smartphone – in den eigenen vier Wänden über das WLAN ins Internet geht, spart Datenvolumen. Daneben gibt es öffentlich und meist kostenfrei bereitgestellte Netze an Bahnhöfen oder Flughäfen, in Cafés und Geschäften. Diese Hotspots sind weniger sicher als das heimische Netzwerk, da sie die Daten meist unverschlüsselt senden. Daher empfiehlt es sich, beim Smartphone die Möglichkeit zu deaktivieren, dass es sich automatisch bei einem bekannten Hotspot anmeldet. Gleichzeitig hält der Akku länger, sodass Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Vor- und Nachteile

Den Vorteilen der WLAN-Verbindung steht eine geringere Geschwindigkeit im Vergleich zur Übertragung via Netzwerkkabel gegenüber. Ist zudem die Entfernung zwischen dem WLAN-Router und dem Endgerät zu groß, kann es sein, dass das Signal unterbrochen wird. Über mehrere Etagen hilft ein Repeater, der das Signal verstärkt. Sie sollten Ihr Netzwerk außerdem durch eine passende Verschlüsselung gegen unerwünschte Zugriffe von außen schützen.

Auf die Frage, ob WLAN-Strahlung die Gesundheit gefährdet, gibt es unterschiedliche Antworten und noch keine Langzeitstudie. Allerdings wird die Strahlung als deutlich geringer angesehen als bei einem Mobiltelefon, da dieses nahe am Kopf verwendet wird.

Mehr Flexibilität mit Bluetooth

Bluetooth erkennen Sie überall auf der Welt und auf sämtlichen technischen Geräten an diesem Zeichen. Bildquelle: Shutterstock.com
Bluetooth erkennen Sie überall auf der Welt und auf sämtlichen technischen Geräten an diesem Zeichen. Bildquelle: Shutterstock.com

Bluetooth löste die auf Sichtkontakt angewiesenen Infrarotverbindungen ab. Als Funkstandard ermöglicht Bluetooth die Datenübertragung zwischen Geräten auf einer kurzen Entfernung. Diese Technik wird in den meisten Smartphones benutzt, für Laptops, Fernbedienungen, Kopfhörer, mobile Lautsprecher und in Autos, aber auch für Smartwatches oder Selfiesticks.

Mobile Lautsprecher können kabellos angebunden werden. Die räumlich höhere Flexibilität bietet WLAN, da die Entfernung zwischen der Anlage und den Lautsprechern zehn Meter überschreiten kann. Für den privaten Hausgebrauch ist dies weniger wichtig, für den Einsatz in der vereinseigenen Sporthalle hingegen interessant. In der freien Natur ist Bluetooth das Mittel der Wahl, beispielsweise wenn Begleitmusik für die Gymnastik im Park benötigt wird.

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