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Präsentiert von:Deutscher Apothekerverband (DAV)

Kalendarischer Frühlingsbeginn ist erst der 20. März, doch milde Temperaturen sorgen schon jetzt für ein frühes Frühlingserwachen. Nicht für alle ein Grund zur Freude – für Allergiker bedeutet das Niesreiz, Fließschnupfen, Augenjucken oder sonstige Beschwerden. Wie sich Betroffene optimal auf die aktuelle Pollensaison vorbereiten können, dazu beraten Apotheken vor Ort – ganz persönlich, denn jede Allergie ist anders.

Aufgrund des milden und trockenen Winters fliegen schon Hasel- und Erlenpollen durch die Luft. Je nach Region kann die Belastung auch stärker ausfallen. Die aggressiven Birkenpollen werden in Kürze folgen. Laut des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) leiden rund 16 Prozent der Bevölkerung an einer Pollenallergie (Heuschnupfen). Welches Medikament für wen am besten geeignet ist, hängt dabei auch von der Stärke der Allergie ab.

Nasensprays und Augentropfen bei leichten Beschwerden

Für leichte Beschwerden kommen antiallergische Nasensprays und Augentropfen infrage. Sie wirken direkt dort, wo die Symptome auftreten und können mehrfach täglich angewendet werden. Bei stärkeren Beschwerden helfen auch Sprays mit Kortison. Bei Kortisonen handelt es sich um Hormone aus der Nebennierenrinde, die u.a. entzündungshemmend wirken. Durch ihre lokale Anwendung entfalten die Sprays ihre positive antiallergische Wirkung nur im Nasen-Rachen-Raum.

Tabletten als sichere Alternative

Sollten lokal anzuwendende Präparate Symptome nicht wirksam lindern, ist die Einnahme von Tabletten zu empfehlen. Die sogenannten Antihistaminika, oftmals Cetirizin oder Loratadin, blockieren den körpereigenen Botenstoff Histamin, der die allergischen Symptome entscheidend mitauslöst. Diese Wirkstoffe sind meist ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. Mögliche Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Einschränkung des Reaktionsvermögens, insbesondere beim Autofahren, sind zu berücksichtigen.

Wenn Augentropfen und Nasenspray nicht mehr helfen, müssen härtere Mittel her. Bildquelle: © Thought Catalog / Unsplash.com
Wenn Augentropfen und Nasenspray nicht mehr helfen, müssen härtere Mittel her. Bildquelle: © Thought Catalog / Unsplash.com

Auf Wechsel- und Nebenwirkungen achten

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In jüngster Zeit berichten immer mehr Senioren, erstmals in ihrem Leben von Heuschnupfen betroffen zu sein. Die gute Nachricht dabei lautet: Wie jüngere Betroffene müssen auch Senioren eine Allergie nicht einfach hinnehmen. So stehen ihnen gleichermaßen Behandlungsoptionen und Medikamente zur Verfügung. Da sie allerdings oftmals Medikamente gegen andere Erkrankungen einnehmen, ist es wichtig, auf Wechsel- und Nebenwirkungen zu achten.

Allergien und ihre Symptome sind höchst unterschiedlich. In den Apotheken vor Ort werden Sie zu den verschiedenen Arzneimitteln und ihrer Anwendung fachkundig und individuell beraten.

Einen guten Start in den Frühling wünscht Ihnen mit besten Grüßen,

Ihr Apotheker Thomas Preis

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