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Die Trauminsel Bequia gehört zum Karibikstaat St. Vincent und die Grenadinen. Mit ca. 5000 Einwohnern und 18km² ist sie die größte Insel der Grenadinen, die als „Inseln über dem Winde“ zu den Kleinen Antillen gezählt werden. Bis heute vom Massentourismus unangetastet, verzaubert Bequia durch seine traumhafte Landschaft, die lebensfrohen Bewohner und echtes Karibikfeeling. Simone Brüggemann und Ute Koerdel von 59plus zieht es immer wieder dorthin. Diesmal sind sie zu einem Segeltörn aufgebrochen. Gute Reise!

Seit 1979 wird Bequia unabhängig regiert

Als Mitglied des Commonwealth untersteht St. Vincent bis heute formell der englischen Krone, wird jedoch seit 1979 unabhängig regiert. Wie auf den meisten Karibikinseln stammen auch die Bewohner Bequias zu einem Großteil von schwarzafrikanischen Sklaven ab. Vom Massentourismus wurde die Insel bisher verschont. Zu erreichen ist sie nämlich nur über ihre Nachbarinseln. Der einzige Flughafen ist der J.F. Mitchell Airport, der von Barbados und St. Lucia angesteuert wird. Hierhin fliegen aber nur die innerkaribischen Airlines LIAT und Mustique Airways. Ansonsten kann man noch mit der Fähre nach Bequia gelangen. Auch wenn die Anreise ziemlich zu Buche schlagen kann, empfiehlt es sich, direkt bis nach St. Vincent zu fliegen. Nach einer Übernachtung setzt man von dort aus mit der äußerst preisgünstigen Fähre nach Bequia über. Die Trauminsel gehört zu den echten Geheimtipps in der Karibik und bietet ein abwechslungsreiches Programm. Hier erlebt man Karibik pur!

Milde Temperaturen das ganze Jahr

Ein typisches Bild - die Bequia Fähren. Quelle: © Canyon´s Photography Bequia
Ein typisches Bild – die Bequia Fähren. Quelle: © Canyon´s Photography Bequia

Bequia ist das ideale Ganzjahresreiseziel mit Minimaltemperaturen von 21 Grad und einer fast konstanten Wassertemperatur von 26-28 Grad. Der Hauptort Port Elisabeth ist das Herz des Tourismus auf der Insel. Hier finden sich die meisten Hotels, Restaurants und Bars. Die Lower Bay wird gern als Ausgangspunkt für Segelturns und Bootstouren in den Grenadinen genutzt. Denn es lohnt sich, die kleinen, wie an einer Perlenschnur aufgezogenen Inseln mit dem Segelboot zu bereisen.

Unweit vom Hafen und fußläufig gut erreichbar befindet sich die Tauchschule Bequia Dive Adventures. Durch ihre günstige Lage erreicht man von ihr aus schnell die wichtigsten Tauchspots. Zu entdecken gibt es wunderschöne Korallenriffe und beeindruckende Schiffswracks. Das türkisfarbene klare Wasser sorgt für eine hervorragende Sicht. Die Gruppen in der Tauchschule werden relativ klein gehalten, so dass sich das meist lokale Personal auf alle Teilnehmer konzentrieren kann. Schnorcheln und kleine Tauchgänge können rund um die Uhr gebucht werden, anspruchsvolle Touren finden drei Mal täglich statt. Die Preise sind moderat: Schnorcheln kann man schon für 20 US-Dollar, das Tauchen mit Flasche beginnt bei 70 US-Dollar. Ein echter Geheimtipp und nichts für Angsthasen ist das Nachttauchen.

Selbst Prinzessin Margaret hat schon hier gebadet

Der wunderschöne Princess Margaret Beach auf Bequia. Quelle: © Canyon´s Photography Bequia
Der wunderschöne Princess Margaret Beach auf Bequia. Quelle: © Canyon´s Photography Bequia

Lohnenswert ist auch die Princess Margaret Bay, die sich neben Port Elisabeth befindet. Benannt wurde die Bucht nach Prinzessin Margaret, die ihre Flitterwochen mit dem Fotografen Antony Armstrong-Jones 1960 in der Karibik verbrachte. Während ihrer Reise lebte das Paar zeitweise auf Mustique. Dort besaß Prinzessin Margaret ein Anwesen und besuchte von dort aus die karibischen Inseln, so auch Bequia.

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Wenn eines in der Karibik Tradition hat, dann ist es die Musik. Über das ganze Jahr finden auf Bequia zahlreiche Musikevents statt. Zum Beispiel das jährlich ausgerichtete not-for-profit-Festival Mount Gay Music Fest, das 2016 sein 15-jähriges Bestehen feierte. Musikalisch reicht die Range von Hip Hop über Jazz und Blues bis zu Funk. Immer wieder treten auch international bekannte Musiker wie die Reggae-Künstlerin Fya Empress auf. Bekannt ist Bequia außerdem für den Walfang, der unter strengen Auflagen bis heute erlaubt ist. Die Höchstgrenzen werden jedoch seit Jahren nicht erreicht, der letzte Wal wurde 2002 gefangen.

Na, haben Sie Lust auf mehr Karibik bekommen? In unserem nächsten Beitrag stellen wir Ihnen den Skipper Winston „African“ Simmons vor. Mit ihm und seinem Katamaran segeln Sie an die wohl schönsten Orte der Grenadinen.

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