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Diagnose Blutkrebs: etwa alle 15 Minuten wird ein Mensch in Deutschland diagnostiziert der dann oft eine Stammzellenspende benötigt. Das sind 96 Patienten am Tag oder 36.000 Neuerkrankungen pro Jahr, alleine in Deutschland.

Leider findet jedoch nur ein Drittel aller an Blutkrebs erkrankten Patienten einen passenden Spender innerhalb der eigenen Familie. Und für jeden fünften Patienten kommt die Suche nach einem Stammzellenspender zu spät. Viele Blutkrebspatienten haben nur durch die Übertragung gesunder Stammzellen eines passenden Spenders die Chance auf Heilung.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Stammzellenspender zu werden und wie funktioniert die Spende?

Die periphere Stammzellenspende

Sie wird in etwa 80 % der Fälle angewendet. Der Spender erhält vor der Spende mehrere Tage lang einen körpereigenen Stoff (Wachstumsfaktor). Durch dieses Medikament werden vermehrt Stammzellen in den Blutkreislauf ausgeschwemmt. Ähnlich wie bei einer Blutwäsche wird dieses Blut gesammelt.

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Entnahme aus dem Knochenmark

In 20 % der Fälle werden Spenderzellen aus dem Knochenmark entnommen. Sie werden im Beckenkamm gewonnen und keinesfalls aus dem Rückenmark. Bereits nach zwei Wochen hat sich das Knochenmark vollständig regeneriert.

Wer kann sich als Spender registrieren lassen?

Jeder gesunde Mensch im Alter zwischen 17 und 55 Jahren kann sich registrieren lassen, dies geht sogar online über www.dkms.de. Der potentielle Spender erhält nun ein Registrierungsset, das neben einer Einverständniserklärung zwei Wattestäbchen enthält. Mit diesen Wattestäbchen macht man nun einen Abstrich der Mundschleimhaut und schickt diese anschließend wieder an die DKMS. Diese wertet den Abstrich im Labor aus. Anschließend werden die Ergebnisse für alle Suchenden weltweit anonym gespeichert.

Weitere Infos zum Thema Stammzellenspende erhalten Sie hier.

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