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Seit 1996 wird bundesweit am 27. Januar der Tag des Gedenkens an den Holocaust begangen. Dieser Tag soll unter anderem an das in 1945 von der Roten Armee befreite Konzentrationslager Ausschwitz-Birkenau erinnern.

Bis heute soll das Mahnmal in Berlin an die Millionen Menschen erinnern die dem Holocaust der Nazis zum Opfer fielen. Bildquelle: pixabay.de
Bis heute soll das Mahnmal in Berlin an die Millionen Menschen erinnern die dem Holocaust der Nazis zum Opfer fielen. Bildquelle: pixabay.de

Auschwitz–Birkenau war das größte Massenvernichtungslager in der Zeit des Nationalsozialismus. In unmittelbarer Nähe befanden sich noch weitere Konzentrationslager. Von den mehr als 5,6 Millionen getöteten Opfern des Holocaust, wurden ca. 1,1 Millionen allein in Ausschwitz-Birkenau umgebracht.

Gedenken an 5,6 Millionen Holocaust-Opfer

Zu den Verfolgten durch das nationalsozialistische Regime gehörten vor allem: Juden, Sinti und Roma, Behinderte, Homosexuelle und politisch andersdenkende Frauen und Männer.

Der damalige Bundespräsident Roman Herzog hat 1996 den heutigen Gedenktag, per Proklamation als Gedenktag eingeführt. Sein größtes Anliegen war eine Form der Erinnerung zu finden, die bis in die Zukunft reicht und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirkt. Im Jahr 2005 wurde seitens der Vereinten Nationen der 27. Januar sogar als Internationaler Gedenktag an die Opfer des Holocaust ernannt.

Überall in Deutschland wird an diesem Gedenktag Trauerbeflaggung gesetzt. Im Bundestag wird es an diesem oder um diesen Tag eine Gedenkstunde geben.

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