Fit im Kopf: Für 59plus Mitbegründerin Ute Kördel bedeutet mentale Fitness vor allem, ein selbstbestimmtes und aktives Leben zu führen. In unseren Ratgeber „Fit im Kopf“ sammeln wir für unsere Leser und Leserinnen viele wertvolle Ideen und Anregungen. Im Interview erzählt die quirlige Nordseeliebhaberin von ihren persönlichen Erfahrungen.

Frau Kördel, kürzlich sind Sie 70 geworden: Hat sich etwas für Sie verändert?

Selbstbestimmt und fit im Kopf - das sind ist der 59plus Mitbegründering Ute Kördel sehr wichtig. Bildquelle: ©Bine Bellmann
Selbstbestimmt und fit im Kopf – das sind ist der 59plus Mitbegründering Ute Kördel sehr wichtig. Bildquelle: ©Bine Bellmann

Nur weil ich jetzt 70 bin, sehe ich keinen Unterschied zu meinem bisherigen Leben und ich behalte auch noch alles (lacht). Ich bin dermaßen beschäftigt, dass ich es genieße, wenn ich mal einen Abend vor dem Fernseher abhängen kann. Aber ein wenig mulmig war mir schon vor der 70. Meine Sorge war, in eine Schublade gesteckt zu werden. Nachdem heute jemand gesagt hat: „Was, Sie sind 70? Ich hätte Sie höchstens auf 60 geschätzt“, ging das natürlich runter wie Öl.

Was bedeutet für Sie persönlich, fit im Kopf zu sein?

Dass ich unabhängig bin, selbstständig alle Entscheidungen treffen kann und nicht auf Hilfe angewiesen bin. Es bedeutet, dass ich ganz normal mein Leben wie jetzt weiterleben kann. Das ist für mich unglaublich wichtig. Für ein selbstbestimmtes Leben brauchst du Fitness im Kopf.

Sie leben allein, wie wirkt sich das auf Ihre mentale Fitness aus?

Auch mit 70 Jahren noch Neues ausprobieren - das ist mit das Wichtigste für Ute Kördel. Bildquelle: 59plus GmbH
Auch mit 70 Jahren noch Neues ausprobieren – das ist mit das Wichtigste für Ute Kördel. Bildquelle: 59plus GmbH

Soziale Kontakte zu haben, ist entscheidend. Ich habe einen Hund, weswegen ich gezwungen bin, mit ihm rauszugehen, automatisch Leute treffe und Gesprächsstoff habe. Gerade jetzt, wo das Wetter ungemütlich wird. Wenn ich erst einmal draußen bin, ist es toll und ich weiß, dass es mir guttut. Es ist wichtig, ein Umfeld zu haben, das ehrlich ist und einem Feedback gibt, wenn gewisse Dinge beginnen auffällig zu werden. Man selber sieht sich dann doch eher wie bei dezenter Beleuchtung im Badezimmer (lacht). Gerade wenn man alleine lebt, braucht man ein Korrektiv. Und wenn man weiß, da sind gute Freunde, die einen mit nicht so angenehmen Dingen konfrontieren, dann tun sie das, weil sie sich Sorgen um dich machen. Dann kann man das auch annehmen.

Trainieren Sie Ihre Gehirnzellen ganz gezielt?

Bislang geht ja noch alles, weshalb ich kein spezielles Gehirntraining mache. Ich denke aber schon öfter daran, weil das Thema Alzheimer und Demenz in der Öffentlichkeit präsenter geworden ist. Für meine mentale Fitness würde ich dabei jederzeit auf Orthomol Mental® zurück greifen, da ich ich bereits in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit anderen Orthomolprodukten gemacht habe. Diesen Gedanken habe ich auf jeden Fall im Hinterkopf für den Fall, dass es irgendwann nötig wird.

Vielen Dank für das Gespräch!

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