The Killing Of A Sacred Deer, Filmplakat. Quelle: ©AlamodeFilm
The Killing Of A Sacred Deer, Filmplakat. Quelle: ©AlamodeFilm

Darfs zum Jahresabschluss noch mal ein spannender Thriller sein? Dann ist THE KILLING OF A SACRED DEER mit Nicole Kidman und Colin Farrell in den Hauptrollen wie für Sie gemacht. Alles beginnt mit der perfekten Familie und mündet in einem schrecklichen Fluch.

Was sich oberflächlich vielleicht bizarr anhört ist allerdings ein phänomenal inszenierter Psychothriller, der in der Presse weltweit großen Anklang findet. Aber von vorn: THE KILLING OF A SACRED DEER handelt von Steven und Anna, einem glücklichen Ärzteehepaar, das in einem idyllischen Vorort Cincinnatis in einem wunderschönen Häuschen lebt. Gemeinsam mit ihren beiden Kindern Kim und Bob führen der erfolgreiche Herzchirurg und die Augenärztin ein beschauliches Leben bis zu jenem Tag, an dem der 16-jährige Halbwaise Martin (Barry Keoghan) in ihr Leben tritt.

Der geheimnisvolle Ersatzsohn

Steven und sein geheimnisvoller Ersatzsohn Martin in The Killing Of A Sacred Deer. Quelle: ©AlamodeFilm
Steven und sein geheimnisvoller Ersatzsohn Martin in The Killing Of A Sacred Deer. Quelle: ©AlamodeFilm
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Zunächst freunden sich nur Steven und Martin an. Sie treffen sich heimlich. Seine Familie erfährt von dem geheimnisumwobenen Ersatzsohn erst, als er ihn zu sich und seiner Familie nachhause einlädt. Und allmählich kommt mehr von der Wahrheit um diese bizarre Vater-Ersatzsohn-Freundschaft ans Tageslicht. Martins leiblicher Vater hatte vor Jahren einen schweren Autounfall und wurde damals von Steven behandelt. In Folge des schweren Unfalls starb Martins Vater. Doch das erfährt bis dato noch niemand. Zudem ist die komplette Familie von Martin sehr angetan. So ein höflicher junger Mann – und er raucht, das findet die Tochter des Hauses natürlich sehr anziehend.

The Killing Of A Sacred Deer, Martin und Kim freunden sich an. Quelle: ©AlamodeFilm
The Killing Of A Sacred Deer, Martin und Kim freunden sich an. Quelle: ©AlamodeFilm

Noch scheint alles gut und niemand schöpft Verdacht. Zumindest solange bis Martin versucht, Steven und seiner alleinstehenden Mutter zu verkuppeln. Dafür lädt er ihn zu sich nachhause ein. Doch Steven weist die Avancen der Witwe zurück und ergreift die Flucht. Das hätte er besser nicht getan, denn Martin ist darüber so erbost, dass er Stevens Familie mit einem Fluch belegt.

THE KILLING OF A SACRED DEER – skurril aber mit Gänsehauteffekt

Zwischen Steven und Anne kommen erste Zweifel auf ... in The Killing Of A Sacred Deer. Quelle: ©AlamodeFilm
Zwischen Steven und Anna kommen erste Zweifel auf … in The Killing Of A Sacred Deer. Quelle: ©AlamodeFilm

Steven bricht jeden Kontakt mit Martin ab. Er will sich und seine Familie beschützen. Aber es ist zu spät. Nach und nach wird Stevens ganz Familie krank. Zunächst Bob, dann Kim und später auch noch Anna. Bei allen beginnt es mit Lähmungen. Doch Martin spricht die verrückte Drohung aus, dass dies erst der Anfang sei und am Ende alle sterben werden – genauso wie damals sein Vater. Endlich kommt zum Vorschein, was dem Zuschauer längst klar ist: Martin ist psychisch krank und gibt Steven die Schuld am Tod seines Vaters. Das ist der Grund für seinen bizarren Racheakt an der Familie des Chirurgen.

Einzig Anna hegt Zweifel an dieser doch so offensichtlichen These. Gemeinsam mit Anästhesist Matthew stellt sie heimlich Nachforschungen an. Was ist damals mit Martins Vater wirklich passiert? Und wer hat Schuld an dessen mysteriösem Tod. Ein psychodelisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt, das dem Zuschauer schier den Atem nimmt.

Pressestimmen zu THE KILLING OF A SACRED DEER

„Meisterhaft umgesetzt […] Nicole Kidman ist besser als je zuvor […] Ein Muss für jeden, der sich für mutiges Filmemachen interessiert. Der griechische Regisseur zementiert damit seine Position als einer der interessantesten zeitgenössischen Filmemacher der Welt.“ (Hollywood Reporter)

„Ein hervorragend gemachter Film […] Collin Farrell ist genauso großartig wie in Lanthimos’ letztem Werk THE LOBSTER.“ (The Independent)

„Provokant, beklemmend, aber auch höllisch unterhaltsam und immer fesselnd. […] THE KILLING OF A SACRED DEER ist […] ein brillant inszenierter Film, den man definitiv so schnell nicht wieder vergisst!“ (Filmstarts)

„Ein großartiger Thriller, der gegen Ende herrlicherweise jede Logik verlässt.“ (ttt)

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