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DER MANN AUS DEM EIS Filmplakat Quelle: © Port au Prince Pictures
DER MANN AUS DEM EIS Filmplakat Quelle: © Port au Prince Pictures

Erinnern Sie sich noch als 1991 Ötzi, DER MANN AUS DEM EIS, ein über 5000 Jahre lang im Eis konservierter Mann, im Tiroler Schnalstal gefunden wurde. Heute, noch einmal schlappe 26 Jahre später, können Sie die Verfilmung der Geschichte mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle erstmals im Kino miterleben.

Über 5000 Jahre lang im Eis konserviert

Zwei Wanderer finden im Südtiroler Schnalstal eine über 5000 Jahre im Eis konservierte Leiche, den MANN AUS DEM EIS. Bekanntheit erlangte diese jahrtausendealte Leiche unter dem einprägsamen Namen Ötzi.

Archäologen und Historiker forschen noch immer an dem mumifizierten Körper, der ihnen mehr und mehr Erkenntnisse über ihn, sein Leben und das Leben unserer Vorfahren liefert. Bis heute ist allerdings nach wie vor unklar, was zu seinem gewaltsamen Tod führte. Sicher jedoch ist, er wurde ermordet, aber warum?

Szene aus DER MANN AUS DEM EIS: Kelab (Jürgen Vogel) nimmt Abschied von seinem Sohn Rasop (Paula Renzler). Quelle: © Port au Prince Pictures
Szene aus DER MANN AUS DEM EIS: Kelab (Jürgen Vogel) nimmt Abschied von seinem Sohn Rasop (Paula Renzler). Quelle: © Port au Prince Pictures

Erster ungeklärter Fall der Menschheitsgeschichte

Diesem Warum hat sich der Film DER MANN AUS DEM EIS angenommen. Gedreht wurde der wohl erste ungeklärte Mordfall unserer Menschheitsgeschichte an den originalen Schauplätzen in den Südtiroler Alpen. Im Ergebnis wurde daraus ein geradezu archaisches Drama über die elementaren Gefühle der Menschen, über Angst, Wut und dem Wunsch nach Rache.

Wer ist DER MANN AUS DEM EIS?

Kelab (Jürgen Vogel) DER MANN AUS DEM EIS ist im Eis gefangen. Quelle: © Port au Prince Pictures
Kelab (Jürgen Vogel) DER MANN AUS DEM EIS ist im Eis gefangen. Quelle: © Port au Prince Pictures

Und das ist die Geschichte dazu: Kelab (Jürgen Vogel) oder DER MANN AUS DEM EIS lebt mit seiner Großfamilie in der Jungsteinzeit, vor rund 5.300 Jahren. Kelabs Aufgabe ist es, den sogenannten heiligen Schrein aufzubewahren. Als er eines Tages von der Jagd zurückkommt, findet Kelab seine Siedlung überfallen vor. Seine Familie wurde getötet und der heilige Schrein gestohlen. Blind vor Hass, Schmerz und Wut sinnt Kelab auf Vergeltung und macht sich auf die Suche nach den Plünderern und Mördern.

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Damit beginnt eine Odyssee in den Südtiroler Alpen. Auf tragische Weise wird dabei Kelab nun selbst zum Gejagten. Wie die Geschichte endet, ist uns allen bekannt. Und doch zieht einen dieser Film in einen ganz sonderbaren Bann. Jürgen Vogel glänzt als Ötzi und der Zuschauer vergisst schnell, wer eigentlich in dieser Rolle steckt.

Ötzis eigene Sprache

Das Besondere an diesem Film ist aber nicht nur die erzählerische Nähe am aktuellen Forschungsstand, auch die von Ötzi und seinem Stamm gesprochene Sprache wurde von Regisseur und Drehbuchautor Felix Randau in Zusammenarbeit mit Sprachforschern eigens für diesen Film entwickelt. Dabei werden die Dialoge im Film nicht übersetzt. Und dennoch sind sie für jeden Zuschauer leichter Hand verständlich. Interessant, finden Sie nicht auch?

Kinostart: 30. November

 

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