- Nach der Anzeige weiterlesen -

Ob im kuscheligen Naturlook oder als spannender Stilbruch: Strick macht jedes Outfit zu einem Hingucker – und das bereits seit Jahrhunderten.

Die Geschichte der Strickmode reicht bis ins Altertum zurück: Das Stricken ist eine der ältesten stoffbildenden Techniken überhaupt. Schließlich konnten Maschen bereits früh in der Entwicklung der menschlichen Kunstfertigkeiten ohne jegliche Hilfsmittel gebildet werden. Auf einigen griechischen Vasen sind beispielsweise Amazonen abgebildet, deren enganliegende Beinkleider vermutlich gestrickt waren. Auch in den Grabstätten römischer Legionäre wurden Strümpfe aus strickartigem Maschengewebe gefunden. Mit der Zeit mag man die Maschen mit Holz- oder Knochennadeln in ähnlicher Weise gebildet haben, wie es auch heute noch üblich ist.

Ob Sommer oder Winter, Pullover mit tollen Mustern lassen sich für jede Jahreszeit ganz wunderbar selbst stricken. Bildquelle: © Rocknwool / Unsplash.com
Ob Sommer oder Winter, Pullover mit tollen Mustern lassen sich für jede Jahreszeit ganz wunderbar selbst stricken. Bildquelle: © Rocknwool / Unsplash.com

Mit der Verfeinerung der Technik stieg auch der Erfolg der Maschenware: Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Stricken zunftpflichtig und der Tuch- und Barettmacherinnung unterstellt. Die Ansprüche waren hoch: Beim Ablegen der Meisterprüfung war ein Strickteppich mit reichen Tier- und Pflanzenornamenten fehlerlos anzufertigen. Diese Teppiche wurden anschließend durch heißes Wasser gezogen, verfilzt und geschoren. So verschwand das Maschenbild, was in der Geschichtsforschung für Uneinigkeit bezüglich der damaligen Herstellungstechnik sorgte.

Strickware auch für Möbel

Im Biedermeier ist auch die Wohnkultur mit Strickwaren bedacht: Für die Herstellung von Tischdecken, Gardinen oder Spreizdecken für das Ehebett verwendete man feinsten Leinenzwirn und dünne, biegsame Nadeln aus Draht. Die damals entwickelten kunstvollen Strickmuster sind auch heute noch bekannt und werden beim Handarbeiten gerne eingesetzt.

Auch in der Modewelt war die Strickkunst überaus erfolgreich: Aus den Modejournalen der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts sind reichlich Strickanleitungen für Mantillen, Röcke und Umhänge erhalten. Seither ist die Strickmode auch aus der Haute Couture nicht mehr wegzudenken.

- Anzeige -
Hochwertige Wolle macht es möglich Strickmode selbst in Handarbeit herzustellen. Bildquelle: © Soraya Garcia / Unsplash.com
Hochwertige Wolle macht es möglich Strickmode selbst in Handarbeit herzustellen. Bildquelle: © Soraya Garcia / Unsplash.com

Strickmode ist zeitlos schön

Ob leger, sportlich oder figurumschmeichelnd: Aktuelle Strickmode, zum Beispiel Pullover, zeichnet sich durch ansprechende Schnitte und ein zeitloses Flair aus. Die widerständige Materialqualität von hochwertiger Wolle und ausgefeilte Produktionstechniken sorgen für ein angenehmes Tragefühl und eine ansprechende Optik.

Und die gestrickten Lieblingsstücke sind vielseitiger denn je: Gestrickte Oberteile und Accessoires lassen sich nahezu grenzenlos kombinieren. Ein Strickpulli zu einer bequemen Alltags-Jeans, ein hochwertiges Feinstrick-Piece mit eleganter Stoffhose oder eine Strickjacke in einer spannenden Kontrastfarbe zur Lederhose: Mit Strick werden Outfits erst richtig spannend und kreativ. Für passende Akzente sorgen ausgesuchte Accessoires: Schmuckstücke aus natürlichen Materialien fügen sich nahtlos in den Stricklook ein, während filigraner Schmuck eine wirkungsvolle Ergänzung zu grobem Material sein kann. Zu fein gearbeiteten Strickoberteilen kommen auch edle Stücke wie Diamantohrringe wunderbar zu Geltung.

Strickmode ist eben auf eine ganze besondere Weise zeitlos – und dabei immer individuell.

- Anzeige -

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar hier ein
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein