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Mit JULIETA ist dem spanischen Kultregisseur Pedro Almodóvar wieder einmal ein gefühlvoller Film voller Tiefe, Melancholie, aber auch Hoffnung gelungen. Dabei begibt sich der spanische Meister in seinem 20. Film erneut in die Welt der Frauen und überzeugt mit einer cineastischen Inszenierung der Spitzenklasse.

Das internationale Presse-Echo auf Almodóvars JULIETA fiel durchweg positiv aus. „Mehr Frauen geht kaum, mehr Almodóvar auch nicht.“ Schreibt beispielsweise Sueddeutsche.de. Die Neue Züricher Zeitung ist der Meinung: „JULIETA ist so etwas wie die Quintessenz von Almodóvars Schaffen, wo motivisch alles zusammenfällt, was seine großen Filme geprägt hat.“ El País geht sogar noch weiter und bezeichnet JULIETA als “das beste Werk in Almodóvars Karriere.“

Wenn Trauer die Menschen trennt

Julieta_Filmplakat, Quelle: © TOBIS Film GmbH
Julieta_Filmplakat, Quelle: © TOBIS Film GmbH

JULIETA, ihr Mann, der attraktive Fischer Xoan, und Tochter Antía sind eine glückliche, kleine Familie. Sie führen in Galizien ein beschauliches Leben am Meer. Bis der unerwartete Tot des Vaters, die beiden Frauen in einen tiefen Strudel der Trauer reißt. Xoan ist auf offenem Meer in einen Sturm geraten und ertrunken. Kurz zuvor hatten er und JULIETA einen Streit. Deshalb gibt sie sich auch die Schuld am Tod ihres Mannes. Diese Last lässt sie verzweifeln. Sie fühlt sich leer und gelähmt. Daran kann auch der Umzug nach Madrid nichts ändern. Mutter und Tochter versuchen den Alltag dort zu meistern. Dabei weicht Antía nicht mehr von der Seite ihrer Mutter. Und dann passiert es doch. Antía, gerade 18 Jahre alt geworden, reist für drei Monate in die Pyrenäen. Sie möchte sich eine kleine Auszeit gönnen. Abstand gewinnen. Doch Antía kehrt nicht mehr zurück.

JULIETA gibt die Hoffnung nicht auf

Julieta auf der verzweifelten Suche nach Ihre Tochter. Quelle: © TOBIS Film GmbH
Julieta auf der verzweifelten Suche nach Ihre Tochter. Quelle: © TOBIS Film GmbH

Ohne Abschiedsbrief oder irgendeinen anderen Hinweis ist Antía einfach verschwunden. Eine verzweifelte Suche der Mutter nach der Tochter folgt. Doch Antía bleibt unauffindbar. Zwölf Jahre verstreichen. JULIETA hat mittlerweile einen neuen Partner gefunden: Lorenzo, mit dem sie nach Portugal auswandern möchte. Die Koffer sind bereits gepackt, da trifft sie Bea, eine alte Freundin ihrer Tochter. Bea erzählt, dass sie Antía kürzlich am Comer See getroffen hätte. Drei Kinder solle sie mittlerweile haben. JULIETA bleibt geschockt zurück. Mit einem Mal ist alles anders, alle Pläne mit Lorenzo nach Portugal zu gehen sind Makulatur. Die Mutter möchte nur noch eins: Ihre Tochter wiederfinden. Ob ihr das gelingt?

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Auf DVD und Blu-ray seit 5.12.2016 im Handel erhältlich.

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