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Im Winterhalbjahr sind exotische Früchte mit vielen Vitaminen beliebt, um die Abwehrkräfte zu stärken. Eine Kaki enthält die wichtigen Vitamine A, B und C sowie die Mineralstoffe Phosphor, Magnesium, Kalium und Kalzium. Durch diese gesunden Inhaltsstoffe werden ihr in Asien heilende Kräfte nachgesagt. Kurzfristig soll sie gegen Durchfall helfen und längerfristig Blutdruck und Cholesterin senken.

Die Kaki Frucht ist vor allem im Winter eine leckere Alternative bei der Obstauswahl. Bildquelle: Pixabay.de
Die Kaki Frucht ist vor allem im Winter eine leckere Alternative bei der Obstauswahl. Bildquelle: Pixabay.de

Die „Götterfrucht“ wird auch Kakipflaume oder Persimon genannt und stammt ursprünglich aus China und Japan: Sie zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Die meisten Früchte stammen heute noch aus Ostasien. Mittlerweile ist die Frucht des Ebenholzgewächses weit gereist und wird ebenfalls in Israel, Italien und Brasilien kultiviert.

Die Geheimnisse der Kaki

Mit ihrer glänzenden Schale in den Farben rot und orange ähnelt sie auf den schnellen Blick einer Tomate. Durch die harten Blätter am Stiel unterscheidet sie sich jedoch deutlich von ihr. Die Erfahrung mit Tomaten hilft bei der Einschätzung, ob die Kaki essbar ist. Gibt sie bei sanftem Druck nach, ähnlich wie bei einer Tomate, können Sie die Kakipflaume essen. Geben Sie ihr ein paar Tage zum Nachreifen falls sie noch fest und unreif ist. Ihr Fruchtfleisch ist weich, aber auch geleeartig. Beim Verzehr der saftigen und süßen Frucht entfalten sich unterschiedliche Geschmacksnoten. Sie schmeckt ein wenig nach Aprikose und Honigmelone, außerdem lässt sich ein Hauch von Vanille herausschmecken.

Reife Kakis lassen sich roh verzehren und für Smoothies, Kuchen, Desserts und Obstsalate verwenden. Sie können gleichfalls Chutney, Kompott oder Marmelade daraus machen und sie in einer Soße für ein herzhaftes Gericht verarbeiten.

Die Sharon macht der Kaki Konkurrenz

Auf den ersten Blick ähnelt die Kaki Frucht sehr einer Tomate. Bildquelle: Pixabay.de
Auf den ersten Blick ähnelt die Kaki Frucht sehr einer Tomate. Bildquelle: Pixabay.de

Aus Israel stammt die Variante der kernlosen Sharonfrucht; ihre Schale ist zarter und die Frucht enthält weniger Tannin. Bei der Sharon können Sie die Schale mitessen, was bei der normalen Kaki nur im reifen Zustand möglich ist. Zudem lässt sich die israelische Kakivariante bereits im harten Zustand verzehren, und sie schmeckt insgesamt milder. Durch ihren hohen Gehalt an Glucose liefern die Kaki und die Sharon viel Energie.

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Der Kakibaum wird bis zu 14 Meter hoch und freut sich über einen geschützten Platz in mildem Klima. Falls Sie sich fragen, ob ein solcher Kakibaum etwas für Ihren Garten wäre, haben wir eine gute Nachricht. Zumindest in sehr milden Regionen Deutschlands kann die Kaki nach ein paar Jahren ohne Winterschutz die kalte Jahreszeit im Freien überstehen. Die ersten Früchte hängen üblicherweise nach vier oder fünf Jahren am Baum.

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