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Ein Thema so aktuell wie nie: Kinder auf der Flucht. In EIN SACK VOLL MURMELN wird es aufgegriffen und basierend auf Joseph Joffos autobiografischem Roman sowohl eindrucksvoll, als auch feinfühlig erzählt. Der Film spielt in Frankreich zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Damals wie heute leiden Familien, Kinder und Erwachsene unter Verfolgung, Trennung und Tod.

Ein Sack voll Murmeln, Kinoplakat. Quelle: ©Thibault Grabherr, Quad, Forecast, Gaumont, TF1
Ein Sack voll Murmeln, Kinoplakat. Quelle: ©Thibault Grabherr, Quad, Forecast, Gaumont, TF1

Nach Einschätzung von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, sind aktuell rund 28 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren auf der Flucht vor Krieg und Terrorismus. Die meisten davon sind unbegleitet, also ohne Begleitung eines Erwachsenen, unterwegs und somit völlig auf sich allein gestellt. EIN SACK VOLL MURMELN greift dieses Thema auf und adaptiert es in der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Diese Geschichte spielt in Frankreich und basiert auf den Autobiografischen Erlebnissen des Autors Joseph Joffo. Obwohl mittlerweile fast 80 Jahre verstrichen sind, erzählt EIN SACK VOLL MURMELN die Geschichte von Terror, Krieg und Flucht – aktueller denn je.

EIN SACK VOLL MURMELN – niemand darf wissen, dass wir Juden sind

Paris Anfang der 40er Jahre der 20. Jahrhunderts. In der Hauptstadt ist es für Juden zu gefährlich geworden. Voller Angst und Sorge beschließt die jüdische Familie Joffo, vor den Nazis nach Südfrankreich zu fliehen. Die gemeinsame Flucht scheint allerdings zu gefährlich. Deshalb schicken die Eltern ihre beiden Söhne Joseph und Maurice alleine voraus. Eine abenteuerliche Reise mit schwerer Mission beginnt, denn niemand darf erfahren, dass die beiden Jungs Juden sind.

Reise ins Glück

Ein Sack voll Murmeln. Joseph und Maurice auf der Flucht vor den Nazis. Quelle: ©Thibault Grabherr, Quad, Forecast, Gaumont, TF1
Ein Sack voll Murmeln. Joseph und Maurice auf der Flucht vor den Nazis. Quelle: ©Thibault Grabherr, Quad, Forecast, Gaumont, TF1

Hin- und hergerissen zwischen den abenteuerlichen Eindrücken der Reise und der Grausamkeit des Krieges scheint es bisweilen, als genieße Joseph – der Jüngere – ihre Reise ins Glück geradezu. Vielleicht liegt es daran, dass Joseph die Befehle seines Vaters befolgt. Er hat den Jungs eingetrichtert, dass sie, egal was auch passieren mag, wirklich niemals zugeben dürfen, dass sie Juden sind. Es mag aber auch daran liegen, das Joseph sich an fast jede Situation problemlos anpassen kann. Oder vielleicht ist es auch schlichtweg die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit den geliebten Eltern. Die beiden Jungs beweisen jedenfalls Einfallsreichtum und Mut. So schaffen sie es irgendwann tatsächlich, in Südfrankreich anzukommen. Dort hoffen sie auf Frieden und Freiheit und darauf, ihre Eltern endlich wiederzusehen. Wird ihnen all das gelingen?

EIN SACK VOLL MURMELN – eine wahre Geschichte

Ein Sack voll Murmeln. Kinder auf der Flucht vor Krieg und Terror. Quelle: ©Thibault Grabherr, Quad, Forecast, Gaumont, TF1
Ein Sack voll Murmeln. Kinder auf der Flucht vor Krieg und Terror. Quelle: ©Thibault Grabherr, Quad, Forecast, Gaumont, TF1

EIN SACK VOLL MURMELN ist die berührende Geschichte der Familie Joffo. Sie basiert auf den Erzählungen über die Erlebnisse der beiden Brüder Joseph und Maurice, die auf ihrem Weg in die Freiheit ungeahnte Kräfte mobilisieren, um ihrem Schicksal zu entkommen. Wunderbar hierbei auch die Leistungen der beiden jugendlichen Darsteller Dorian Le Clech und Batyste Fleurial Palmieri, die in den Rollen von Joseph und Maurice glänzen. Und damit dem Publikum das Thema Flucht und den unabdingbaren Wunsch nach Frieden und Freiheit näher bringen.

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“Momentan hallt meine Geschichte besonders laut wider. Aufgrund des Terrorismus müssen auch heute noch Kinder fliehen. … Ich hoffe, der Film bringt uns alle dazu, über das Schicksal dieser Kinder und der zerrissenen Familien nachzudenken.” Joseph Joffo, Autor des autobiografischen Romans EIN SACK VOLL MURMELN.

Seit 17. August im Kino

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