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	<title>Aktien Archive - 59plus</title>
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	<description>59plus ist das erste digitale General Interest Portal für Senioren und deren Kindergeneration (35+).</description>
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		<title>Wird die Rente neu erfunden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Kupka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 02:00:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Viele von Ihnen erinnern sich wahrscheinlich noch an Norbert Blüm. Der damalige Arbeitsminister kraxelte im Jahr 1986 höchstpersönlich auf eine Leiter, um ein Plakat aufzuhängen. Darauf stand: „Denn eins ist sicher: Die Rente“. In den Jahrzehnten danach hat das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung etwas abgenommen. Deshalb setzen Berufstätige heute nach Möglichkeit auch auf eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="http://vg05.met.vgwort.de/na/d25c505f55d14374a9c67eeaee5875d7" alt="" width="1" height="1" /><strong>Viele von Ihnen erinnern sich wahrscheinlich noch an Norbert Blüm. Der damalige Arbeitsminister kraxelte im Jahr 1986 höchstpersönlich auf eine Leiter, um ein Plakat aufzuhängen. Darauf stand: „Denn eins ist sicher: Die Rente“. In den Jahrzehnten danach hat das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung etwas abgenommen. Deshalb setzen Berufstätige heute nach Möglichkeit auch auf eine betriebliche und eine private Altersvorsorge. </strong><strong>In den 1960er-Jahren „finanzierten“ sechs Berufstätige gemeinsam eine Rentnerin oder einen Rentner. Derzeit gehen die geburtenstarken Jahrgänge, die sogenannten Babyboomer, in Rente. Dadurch kippt dieses Verhältnis immer mehr. Für das Jahr 2040 wird erwartet, dass dann auf einen Menschen ab 67 Jahren nur noch gut zwei Personen im Erwerbsalter kommen.</strong></p>
<figure id="attachment_76296" aria-describedby="caption-attachment-76296" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente1_Curated-Lifestyle-unsplash.com_.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-76296 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente1_Curated-Lifestyle-unsplash.com_-1024x683.jpeg" alt="Können Sie der anstehenden Rente gelassen entgegen sehen? Was halten Sie von den Plänen der Regierung? Bildquelle: © Curated Lifestyle / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente1_Curated-Lifestyle-unsplash.com_-1024x683.jpeg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente1_Curated-Lifestyle-unsplash.com_-300x200.jpeg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente1_Curated-Lifestyle-unsplash.com_-768x512.jpeg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente1_Curated-Lifestyle-unsplash.com_-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente1_Curated-Lifestyle-unsplash.com_-696x464.jpeg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente1_Curated-Lifestyle-unsplash.com_-1068x712.jpeg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente1_Curated-Lifestyle-unsplash.com_-630x420.jpeg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente1_Curated-Lifestyle-unsplash.com_-600x400.jpeg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente1_Curated-Lifestyle-unsplash.com_.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-76296" class="wp-caption-text">Können Sie der anstehenden Rente gelassen entgegen sehen? Was halten Sie von den Plänen der Regierung? Bildquelle: © Curated Lifestyle / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Wer soll die Rente retten?</h2>
<p>Um zu vermeiden, dass das Rentenniveau immer weiter sinkt oder die Beitragszahler und Arbeitgeber zu stark belastet werden, wurden die Rufe nach einer Reform immer lauter. Anfang des Jahres nahm deshalb eine unabhängige Rentenkommission ihre Arbeit auf. Am 23. Juni lieferten die 13 Mitglieder 33 Vorschläge ab, mit denen die deutsche Rente stabilisiert werden soll. Ohne Tabus kam alles auf den Prüfstand, damit auch alle Generationen ihren Teil beitragen. Neben der Stabilisierung der Rente sollen die Reformen auch den Fachkräftemangel reduzieren. Die Politik hofft, dass künftig mehr Menschen länger arbeiten werden.</p>
<h2>Was ändert sich bei der Rente?</h2>
<p>Wer bereits in Rente ist, hat wenig zu befürchten. Lediglich in die Zukunft gerichtet, könnten die Rentensteigerungen etwas geringer ausfallen. Veränderungen wird es voraussichtlich für jüngere Beschäftigte bis zu den sogenannten „rentennahen“ Jahrgängen geben. So hat die Kommission etwa vorgeschlagen, die abschlagsfreie Rente für langjährig Versicherte abzuschaffen. Mit dieser Regelung können Menschen aktuell nach 45 Beitragsjahren ohne Abschläge in Rente gehen, auch wenn sie das Renteneintrittsalter noch nicht erreicht haben. Künftig sollen nur noch Härtefälle von der abschlagsfreien Rente für langjährig Versicherte profitieren. Dazu könnten beispielsweise Pflegekräfte oder Handwerker gehören, die nach Jahrzehnten harter körperlicher Arbeit frühzeitig in Rente gehen möchten.<br />
Auch beliebte Modelle der Altersteilzeit wurden auf den Prüfstand gestellt. So soll zunächst die Grenze für Altersteilzeit von 55 auf 58 Jahre erhöht werden. Außerdem entfällt künftig die &#8220;Altersteilzeit im Blockmodell&#8221;. Damit konnte ein älterer Arbeitnehmer beispielsweise einen Zeitraum von zehn Jahren für die Altersteilzeit mit seinem Arbeitgeber festgelegen. In den ersten fünf Jahren arbeitete der Mitarbeiter noch voll, in der &#8220;passiven Phase&#8221; der zweiten fünf Jahre war er dann bereits in Rente.</p>
<h2>Renteneintritt, Minijobs und Aktivrente</h2>
<p>Das Renteneintrittsalter steigt aktuell. Die Grenze von 67 Jahren gilt erstmals für alle, die 1964 oder später geboren wurden. Bis zum Jahr 2041 soll sie auf 67,5 Jahre erhöht werden. Je nachdem, wie schnell dann die Lebenserwartung weiter steigt, könnte sich diese Grenze noch weiter nach oben verschieben.</p>
<p>Einen Einschnitt wird es für Minijobber geben. Künftig soll es die beliebten Minijobs nur noch für Schülerinnen und Schüler geben. Da die wenigsten Minijobber freiwillig in die Rentenversicherung einzahlen, führt diese Art der Beschäftigung oft in die Altersarmut. Das soll künftig verhindert werden. Für Menschen im Ruhestand ist der Wegfall weniger problematisch. Denn für sie gibt es seit diesem Jahr die Aktivrente. Darüber haben wir in unserem Artikel <a href="https://www.59plus.de/aktivrente-fuer-aktive-rentner/">Aktivrente für aktive Rentner</a> ausführlich berichtet.</p>
<p><strong>Mit der Aktivrente können Rentnerinnen und Rentner bis zu 2.000 Euro pro Monat steuerfrei hinzuverdienen. Lediglich Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung fallen an.</strong></p>
<h2>Mehr Beitragszahler und mehr Börse</h2>
<p>Damit die Rente in der Zukunft auf stabileren Füßen steht, sollen mehr Menschen einzahlen. Bislang waren nur Angestellte verpflichtend in der gesetzlichen Rentenversicherung. Nach den Vorschlägen der Rentenkommission sollen künftig auch Selbstständige, Abgeordnete aus Bundes- und Landtag sowie Vorstände von Aktiengesellschaften einzahlen. Vielleicht fragen Sie sich, ob wir die Beamten vergessen haben. Laut der Rentenkommission gibt es keine einfache Antwort auf die Frage, wie Beamte in dieses System überführt werden können. Eine grundlegende Reform wird daher noch etwas auf sich warten lassen.</p>
<p>Außerdem nimmt sich Deutschland ein Beispiel an unserem Nachbarland Schweden. Dort wurde bereits vor über 25 Jahren eine Kapitalrente eingeführt. Nach diesem Vorbild soll es auch bei uns ab dem Jahr 2028 eine gesetzliche Kapitalrente geben. Diese soll das Umlageverfahren jedoch keinesfalls ersetzen. Sie ist lediglich ein renditestarkes Sahnehäubchen. Künftig sollen Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils ein weiteres Prozent für diese Kapitalrente einzahlen.</p>
<figure id="attachment_76297" aria-describedby="caption-attachment-76297" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente_Getty-Images-Unsplash.com_.jpeg"><img decoding="async" class="wp-image-76297 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente_Getty-Images-Unsplash.com_-1024x683.jpeg" alt="Personen die auch über das Rentenalter hinaus berufstätig bleiben, dürfen bis zu 2.000 Euro im Monat hinzu verdienen. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente_Getty-Images-Unsplash.com_-1024x683.jpeg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente_Getty-Images-Unsplash.com_-300x200.jpeg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente_Getty-Images-Unsplash.com_-768x512.jpeg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente_Getty-Images-Unsplash.com_-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente_Getty-Images-Unsplash.com_-696x464.jpeg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente_Getty-Images-Unsplash.com_-1068x712.jpeg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente_Getty-Images-Unsplash.com_-630x420.jpeg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente_Getty-Images-Unsplash.com_-600x400.jpeg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/08/Rente_Getty-Images-Unsplash.com_.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-76297" class="wp-caption-text">Personen die auch über das Rentenalter hinaus berufstätig bleiben, dürfen bis zu 2.000 Euro im Monat hinzu verdienen. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Aktienkultur und die Frühstart-Rente</h2>
<p>Die Anlage in Aktien, Fonds und Anleihen sorgt langfristig für attraktive Erträge. Deshalb werden jüngere Menschen von der Kapitalrente besonders profitieren. Wer im Jahr 2028 bereits Ende 50 oder gar über 60 Jahre alt ist, profitiert etwas weniger davon. Um diese Übergangsphase fair abzupuffern, garantiert der Staat, dass die Rente nicht unter die derzeitigen 48 Prozent des durchschnittlichen Lohnniveaus fällt.</p>
<p>Auch wenn die sogenannte Säule 1 der Altersvorsorge, also die gesetzliche Rentenversicherung, durch die Reformen stabilisiert wird, soll es doch einen Dreiklang geben. Künftig sollen mehr Beschäftigte von einer betrieblichen Altersvorsorge profitieren. Bereits ab dem kommenden Jahr wird zudem die private Altersvorsorge besser unterstützt. Dann heißt es „Bye-bye Riester“ und „Welcome Aktienrente“. Wer Fonds, ETFs und öffentliche Anleihen in sein neues Altersvorsorgedepot legt, profitiert von einer höheren staatlichen Förderung. Von der „Frühstart-Rente“ sollen künftig zusätzlich bereits alle Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren profitieren, unabhängig vom Einkommen oder Bildungsgrad ihres Elternhauses.</p>
<p>Das waren nun geballte Informationen zu den aktuellen Vorschlägen. Haben Sie weitere Fragen zu diesem Thema? Gerne setzen wir diese Informationsreihe fort.</p>
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		<title>Mit Spaß an der Börse anlegen – auch in turbulenten Zeiten</title>
		<link>https://www.59plus.de/mit-spass-an-der-boerse-anlegen-auch-in-turbulenten-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja Kupka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2025 05:38:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>An der Börse kursiert die Weisheit: „Hin und her macht Taschen leer.“ Der Finanzexperte André Kostolany meinte damit, dass es sich nicht lohnt, ständig Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen. Oft sind die Gebühren der Bank höher als ein kleiner Kursgewinn. Doch gerade in turbulenten Zeiten juckt es vielen Menschen in den Fingern. Sobald ihr [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" src="http://vg05.met.vgwort.de/na/e1b72679fd284cadb2d5695f42fb7968" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><strong>An der Börse kursiert die Weisheit: „Hin und her macht Taschen leer.“ Der Finanzexperte André Kostolany meinte damit, dass es sich nicht lohnt, ständig Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen. Oft sind die Gebühren der Bank höher als ein kleiner Kursgewinn. Doch gerade in turbulenten Zeiten juckt es vielen Menschen in den Fingern. Sobald ihr Depot an Wert verliert, möchten sie weitere Verluste verhindern.</strong></p>
<figure id="attachment_63431" aria-describedby="caption-attachment-63431" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-63431 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-1024x683.jpeg" alt="Auch für die Generation 59plus macht es Sinn sich mit den Möglichkeiten der Geldanlage zu beschäftigen. Bildquelle: © Jason- Briscoe / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-1024x683.jpeg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-300x200.jpeg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-768x512.jpeg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-696x464.jpeg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-1068x712.jpeg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-630x420.jpeg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-1320x880.jpeg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-600x400.jpeg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-63431" class="wp-caption-text">Auch für die Generation 59plus macht es Sinn sich mit den Möglichkeiten der Geldanlage zu beschäftigen. Bildquelle: © Jason- Briscoe / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Allerdings ist genau dann der richtige Zeitpunkt, um tief durchzuatmen und Ruhe zu bewahren. Der Wert Ihres Depots ist nur relevant, wenn Sie das Geld sofort benötigen. Andernfalls können Sie sich entspannt zurücklehnen und warten, bis sich die Kurse wieder erholen. Selbst nach einschneidenden Ereignissen wie der Finanzkrise im Jahr 2008 oder dem Beginn der Corona-Pandemie 2020 erholte sich die Börse wieder. Mit starken Nerven nutzen manche Anleger turbulente Zeiten sogar, um Wertpapiere günstig zu kaufen. Wer über einen Sparplan in Aktien oder ETFs investiert, muss sich mit diesen Fragen nicht herumplagen. Der Sparplan läuft kontinuierlich, und während eines schwachen Marktes können Sie mehr Wertpapiere kaufen.</p>
<p>Nun machen wir aber erst einmal einen Schritt zurück und schauen uns Tipps für Menschen im Alter 59plus zur Geldanlage an.</p>
<h2>Was haben Eier mit der Börse zu tun?</h2>
<p>Die erste Empfehlung möchten wir mit einer weiteren Börsenweisheit einleiten. Der US-amerikanische Ökonom Harry Markowitz empfahl, nicht alle Eier in einen Korb zu legen. Statt Hühnereier meinte er Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, ETFs oder Tagesgeldkonten. Wer sein Vermögen gut verteilt, macht sich nicht zu sehr von einer Anlageform abhängig. Gerät die Börse in Unruhe und fallen die Aktienkurse, profitieren möglicherweise Ihre Anleihen. Außerdem haben Sie immer noch Ihr sicheres Tagesgeldkonto, falls Sie kurzfristig Geld benötigen.</p>
<p>Wir empfehlen daher, über Aktien, Anleihen, ETFs und Tagesgeld sowie Währungen und Laufzeit zu diversifizieren. Bei der Laufzeit sollten Sie berücksichtigen, wann Sie das Geld voraussichtlich benötigen. Dafür ist eine kritische Bestandsaufnahme Ihres Vermögens und Ihres monatlichen Einkommens wichtig. Beziehen Sie eine hohe Rente, können Sie sich einen höheren Anteil Risiko erlauben und mehr Aktien kaufen. Aktien sind eine renditestarke, aber zugleich risikobehaftete Anlage.</p>
<h2>Im Alter noch an die Börse?</h2>
<p>Eine Daumenregel für Anleger empfiehlt, von der Zahl 100 das eigene Lebensalter abzuziehen. Als Ergebnis erhalten Sie den Anteil Ihres Vermögens, den Ihre Aktien nicht übersteigen sollten. Else Müller ist 78 Jahre alt und legt ihr Geld an der Börse an. 100 minus 78 ergibt 22. Somit sollte Frau Müller möglichst nicht mehr als 22 Prozent ihres Vermögens in Aktien anlegen. Wer mit 59 in den Vorruhestand geht, könnte sich noch einen Aktienanteil von 41 Prozent im Portfolio erlauben.</p>
<p>Je älter Anleger werden, desto mehr sollten sie ihr Vermögen in Anleihen oder Tages- und Termingelder umschichten. Tages- und Termingelder sind bis zur Höhe der Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Bank abgesichert. Auf einem jederzeit zugänglichen Tagesgeldkonto können Sie Ihren Notgroschen verwalten. Wie viel würde es kosten, wenn gleichzeitig Ihr Kühlschrank, die Waschmaschine und der Fernseher kaputtgehen? Um diese wichtigen Geräte zu ersetzen, sollten Sie keine Aktien verkaufen müssen.</p>
<h2>Was ist eigentlich eine Anleihe?</h2>
<p>Wenn Sie eine Anleihe kaufen, geben Sie einem Unternehmen oder einem Staat einen Kredit. Dafür erhalten Sie Zinsen und am Ende der Laufzeit Ihr Kapital zurück. Je niedriger das Risiko einer Anleihe, desto niedriger ihre Verzinsung. Eine Anleihe der Bundesrepublik Deutschland ist sehr sicher, aber eher kärglich verzinst. Die Anleihe eines jungen Unternehmens verspricht hohe Zinsen, birgt auch ein gewisses Risiko, dass das Unternehmen insolvent wird.</p>
<p>Die Kurse von Anleihen schwanken weniger als Aktienkurse. Trotzdem können Sie einen Kursverlust erleiden, wenn Sie eine Anleihe während der Laufzeit verkaufen. Kaufen Sie deshalb möglichst mit 78 keine Anleihe mehr mit einer Laufzeit von 35 Jahren. Neben einzelnen Anleihen können Sie auch Anleihen-ETFs kaufen.</p>
<h2>Nur noch ETFs?</h2>
<p><a href="https://www.59plus.de/sparbuch-aktien-oder-etfs-sparen-in-zeiten-niedriger-zinsen/">ETFs</a> gelten als kostengünstige Anlage mit einer langfristig soliden Rendite. Sie erzielen zwar selten mehr als die Marktrendite, aber Fonds schneiden meist auch nicht besser ab. Fonds haben zwar brutto höhere Erträge, dafür aber deutlich höhere Kosten. Zudem gelten ETFs aufgrund der Regulierung als recht sicher. Allerdings unterliegen nur „echte ETFs“ den rechtlichen Auflagen. Diese erkennen Sie an dem Status „UCITS-Fonds“. Kaufen Sie ETFs nur direkt bei Ihrer Bank. Zweifelhafte Versicherungsberater bieten mitunter überteuerte oder riskante Produkte an und es entstehen unnötige Kosten. Wenn Sie das Onlinebanking nutzen, sollten Sie ETFs während der deutschen Börsenzeiten zwischen 9 Uhr und 17:30 Uhr kaufen oder verkaufen. In dieser Zeit sind die Kurse am liquidesten und damit am besten.</p>
<p>Ein ETF auf den DAX bildet die 40 größten deutschen Unternehmen ab. Mit dem Kauf eines ETFs auf den MSCI World sind weltweit 1.500 Aktien abgedeckt. Noch umfangreicher sind ETFs auf den „All World Index“ oder den „All Country Index“. Im All World Index stecken bis zu 5.000 Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern.</p>
<figure id="attachment_75280" aria-describedby="caption-attachment-75280" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/06/Geldanlage-Getty-Images-Unsplash.com_.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-75280 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/06/Geldanlage-Getty-Images-Unsplash.com_-1024x683.jpeg" alt="Nicht wenige von uns müssen im Alter auf den &quot;Cent&quot; achten, daher ist die richtige Anlage umso wichtiger. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/06/Geldanlage-Getty-Images-Unsplash.com_-1024x683.jpeg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/06/Geldanlage-Getty-Images-Unsplash.com_-300x200.jpeg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/06/Geldanlage-Getty-Images-Unsplash.com_-768x512.jpeg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/06/Geldanlage-Getty-Images-Unsplash.com_-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/06/Geldanlage-Getty-Images-Unsplash.com_-696x464.jpeg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/06/Geldanlage-Getty-Images-Unsplash.com_-1068x712.jpeg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/06/Geldanlage-Getty-Images-Unsplash.com_-630x420.jpeg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/06/Geldanlage-Getty-Images-Unsplash.com_-1320x880.jpeg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/06/Geldanlage-Getty-Images-Unsplash.com_-600x400.jpeg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/06/Geldanlage-Getty-Images-Unsplash.com_.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-75280" class="wp-caption-text">Nicht wenige von uns müssen im Alter auf den &#8220;Cent&#8221; achten, daher ist die richtige Anlage umso wichtiger. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Und was ist das Klumpenrisiko?</h2>
<p>Wenn Sie einen Pudding kochen, versuchen Sie, Klümpchen zu vermeiden. Auch in der Geldanlage sind Klumpen wenig beliebt. Ein Klumpenrisiko entsteht für Anleger, wenn sie zu sehr auf eine Anlagenklasse oder eine Branche setzen. Falls Sie in Themen- und Branchen-ETFs investieren möchten, sollte der Anteil nicht zu hoch sein. Verliert die Branche oder das Thema an Bedeutung, wäre sonst der Verlust zu hoch. Ein klassisches Klumpenrisiko haben viele deutsche Anleger, weil sie nur in deutsche Aktien investieren. Es ist kein Fehler, wenn Sie ein paar deutsche Unternehmen in Ihr Depot legen. Sich bei der Anlageentscheidung nur von der Liebe zum Heimatland leiten zu lassen, ist aber keine gute Entscheidung. So entgehen Ihnen attraktive Renditen an den internationalen Kapitalmärkten.</p>
<p>Wenn Sie beim Verkauf von Aktien oder ETFs einen Gewinn erzielen, führt Ihre Bank auf diesen Betrag 25 Prozent Kapitalertragsteuer ab, dazu bezahlen Sie den Solidaritätszuschlag sowie eventuell Kirchensteuer. Wenn möglich, sollten Sie deshalb Ihre Verkäufe möglichst über mehrere Jahre verteilen. Dann können Sie Ihren Sparerfreibetrag besser nutzen.</p>
<p>Haben Sie Fragen rund um die Themen Geldanlage, Bank und Börse? Schreiben Sie diese gern in die Kommentare und wir versuchen, sie in einem der nächsten Beiträge zu beantworten.</p>
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		<title>Die Zinsen sind zurück und Sparen macht wieder Spaß</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Kupka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Oct 2023 02:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
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		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Inflation nagt an Ihrem Geld. Deshalb ist es wichtig, dass Sie mit Zinsen gegensteuern. Leider ging es seit der Finanzkrise im Jahr 2008 mit den Zinsen bergab. Acht Jahre später lernten wir sogar den unerfreulichen Begriff „Negativzinsen“ kennen. Lange Zeit machte das Sparen ohne Zinsen wenig Freude. Seit dem Jahr 2022 erhöht die Europäische [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Inflation nagt an Ihrem Geld. Deshalb ist es wichtig, dass Sie mit Zinsen gegensteuern. Leider ging es seit der Finanzkrise im Jahr 2008 mit den Zinsen bergab. Acht Jahre später lernten wir sogar den unerfreulichen Begriff „Negativzinsen“ kennen. Lange Zeit machte das Sparen ohne Zinsen wenig Freude. Seit dem Jahr 2022 erhöht die Europäische Zentralbank (EZB) Schritt für Schritt den Leitzins. An ihm orientieren sich Banken und Sparkassen und bieten in der Konsequenz wieder attraktive Zinssätze an.</strong></p>
<p>Die Banken locken derzeit verstärkt Neukunden und Sparvermögen an. Was bedeutet das für uns Sparer? Wir sind wieder Kunde König und können entspannt die Angebote der Banken vergleichen. Doch aufgepasst: Manchmal gilt ein ungewöhnlich hoher Zinssatz nur für sehr kurze Zeit. Nutzen Sie <a href="https://www.59plus.de/onlinebanking-hat-zahlreiche-vorteile/">Onlinebanking</a> und haben Sie Freude daran, mit Ihren Einlagen zu jonglieren? Dann nur zu: Endet die Anlagefrist, können Sie für Ihr Geld wieder neu entscheiden. Wer jedoch Finanzangelegenheiten lästig findet, sollte gleich für ein oder besser zwei Jahre anlegen. Ob die Zinsen weiter steigen oder demnächst wieder fallen, können jedoch auch Finanzexperten nicht mit Sicherheit sagen.</p>
<figure id="attachment_65794" aria-describedby="caption-attachment-65794" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/10/Zinsen-Micheile-Henderson-Unsplash.com_.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-65794 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/10/Zinsen-Micheile-Henderson-Unsplash.com_-1024x683.jpeg" alt="Nach einer langen Durststrecke bekommen wir endlich wieder Zinsen für unsere Ersparnisse. Bildquelle: © Micheile Henderson / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/10/Zinsen-Micheile-Henderson-Unsplash.com_-1024x683.jpeg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/10/Zinsen-Micheile-Henderson-Unsplash.com_-300x200.jpeg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/10/Zinsen-Micheile-Henderson-Unsplash.com_-768x512.jpeg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/10/Zinsen-Micheile-Henderson-Unsplash.com_-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/10/Zinsen-Micheile-Henderson-Unsplash.com_-696x464.jpeg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/10/Zinsen-Micheile-Henderson-Unsplash.com_-1068x712.jpeg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/10/Zinsen-Micheile-Henderson-Unsplash.com_-630x420.jpeg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/10/Zinsen-Micheile-Henderson-Unsplash.com_-1320x880.jpeg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/10/Zinsen-Micheile-Henderson-Unsplash.com_-600x400.jpeg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/10/Zinsen-Micheile-Henderson-Unsplash.com_.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-65794" class="wp-caption-text">Nach einer langen Durststrecke bekommen wir endlich wieder Zinsen für unsere Ersparnisse. Bildquelle: © Micheile Henderson / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Ist Ihr Freistellungsauftrag aktuell?</h2>
<p>Prüfen Sie nach den zinslosen letzten Jahren unbedingt Ihren Freistellungsauftrag. Falls Sie Ihrer Bank keinen Freistellungsauftrag erteilt haben, führt diese eine sogenannte Kapitalertragssteuer in Höhe von 25 Prozent von Ihren Zinserträgen ab. Das Gleiche gilt für Kursgewinne und Dividenden bei Aktien oder Zinsen bei Anleihen. Zudem fordert das Finanzamt den Solidaritätszuschlag. Wenn Sie der Kirche angehören, wird obendrein Kirchensteuer berechnet. Sie beträgt acht oder neun Prozent auf die Kapitalertragsteuer. Die genaue Höhe hängt davon ab, in welchem Bundesland Sie wohnen und ob sie katholisch oder evangelisch sind. Haben Sie als alleinstehende Person pro Jahr weniger als tausend Euro Kapitalerträge? Dann brauchen Sie die Steuer nicht zu bezahlen. Als Ehepaar liegt die Grenze bei 2000 Euro.</p>
<h2>Muss ich eine Steuererklärung abgeben?</h2>
<p>Petra Musterfrau hat 20.000 Euro gut angelegt und bekommt mit einer Verzinsung von vier Prozent stattliche 800 Euro Zinsen für ein Jahr. Leider hat sie vergessen, einen Freistellungsauftrag zu erteilen. Deshalb wird ihre Bank Steuern an das Finanzamt abführen. Von den 800 Euro Zinsen verbleiben ihr bedauerlicherweise nur etwas über 570 Euro.</p>
<p>Verloren ist das Geld nicht. Petra Musterfrau kann ihre Steuererklärung abgeben, um die gezahlte Steuer zurückzubekommen. Allein aufgrund der Höhe ihrer Rente wäre sie gar nicht dazu verpflichtet. Nur ungefähr jeder dritte Rentner muss eine Steuererklärung machen.</p>
<p>Verteilt sich Ihr Erspartes auf zwei oder mehr Banken? Dann können Sie den Sparerfreibetrag aufteilen. Passen Sie bitte gut auf, dass die Summe nicht über 1000 Euro oder bei Ehepaaren über 2000 Euro liegt. Schummeleien mag das Finanzamt bekanntlich nicht und könnte Ihnen dafür eine Strafzahlung aufbrummen.</p>
<h2>Das Tagesgeldkonto mit Zinsen als Sicherheitspolster</h2>
<p>Für die Frage, wo und wie Sie Ihr Geld am besten anlegen, gibt es wenig allgemeingültige Tipps. Wenn Sie 61 Jahre alt sind und gerade in Frührente gehen, haben Sie andere finanzielle Bedürfnisse als ein Mensch im Alter über 80, der den Umzug in das Seniorenheim plant. Außerdem spielt es eine Rolle, ob Sie allein wohnen oder in einer Partnerschaft und ob Sie Kinder und Enkel haben. Natürlich ist der Unterschied auch groß, ob Sie eine hohe Miete zahlen müssen oder in Ihrer Eigentumswohnung leben.</p>
<p>Ein Notgroschen ist wichtig und auf diesen sollten Sie leicht zugreifen können. Und nein, damit meinen wir keine Gelddepots unter der Matratze! Von der Sicherheit eines Bankkontos abgesehen, würden Sie unter der Matratze auch auf Zinsen verzichten. Nutzen Sie für die eiserne Reserve ein Tagesgeldkonto, auf das Sie bequem Geld von Ihrem Girokonto überweisen können.</p>
<p>Überlegen Sie einmal, was passieren würde, wenn Ihre Waschmaschine, der Herd und Ihr Fernseher gleichzeitig kaputtgehen. Da kommt eine schöne Summe zusammen, um diese Geräte neu anzuschaffen. Mindestens 2000 bis 3000 Euro sollten deshalb auf Ihrem Tagesgeldkonto liegen. Dieses wird verzinst und Sie können jederzeit über das Guthaben verfügen.</p>
<figure id="attachment_63431-2" aria-describedby="caption-attachment-63431-2" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-63431 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-1024x683.jpeg" alt="Auch für die Generation 59plus macht es Sinn sich mit den Möglichkeiten der Geldanlage zu beschäftigen. Bildquelle: © Jason- Briscoe / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-1024x683.jpeg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-300x200.jpeg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-768x512.jpeg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-696x464.jpeg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-1068x712.jpeg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-630x420.jpeg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-1320x880.jpeg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_-600x400.jpeg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2022/03/Finanzen-Jason-Briscoe-Unsplash.com_.jpeg 1920w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-63431-2" class="wp-caption-text">Auch für die Generation 59plus macht es Sinn sich mit den Möglichkeiten der Geldanlage zu beschäftigen. Bildquelle: © Jason- Briscoe / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Mit einem Wertpapierdepot an der Börse handeln</h2>
<p>Weiteres Vermögen können Sie in Sparbriefe oder Termingelder anlegen. Diese haben meist eine Laufzeit zwischen mehreren Monaten und einigen Jahren. In dieser Zeit können Sie das Geld nicht abheben. Noch attraktivere Renditen können Sie an der Börse erzielen. Der Kauf von Wertpapieren führt allerdings zu einem höheren Risiko als die Anlage auf Tages- oder Termingeldkonten. Für den Kauf von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen oder Fonds und ETFs brauchen Sie ein Depot. Das Depot ist ein Konto für Wertpapiere.</p>
<p>Kaufen Sie <a href="https://www.59plus.de/was-sind-eigentlich-aktien/">Aktien</a>, werden Sie als Aktionär zum Teilhaber an einem Unternehmen. Sie profitieren von Kursgewinnen und einer jährlichen Ausschüttung, die Dividende genannt wird. Im schlechten Fall drohen Kursverluste und es wird keine Dividende ausgeschüttet. Möchten Sie auf das Geld zugreifen, ist der Zeitpunkt vielleicht gerade ungünstig. Sie würden weniger für Ihr Wertpapier bekommen als beim Kauf. Ähnlich sieht es bei Fonds oder ETFs aus. Aus diesem Grund sollten Sie für den Kauf von Wertpapieren eine längerfristige Perspektive mitbringen. Im Extremfall kann es nämlich sogar zu einem Totalverlust kommen.</p>
<h2>An der Börse handeln oder lieber auf Zinsen setzen?</h2>
<p>Laut Deutschem Aktieninstitut haben 16 Prozent der über 60-Jährigen im Jahr 2022 Aktien oder Fonds bzw. ETFs gehalten. ETFs haben den Vorteil, dass Sie weniger Kosten verursachen. Das liegt daran, dass sie nicht von einem hoch bezahlten Fondsmanager betreut werden. Ein ETF bildet einen Index nach, zum Beispiel den bekannten DAX in Deutschland. Breit gestreute ETFs sind weniger anfällig für Krisen als ETFs für ein sehr eng begrenztes Thema.</p>
<p>Wie auch immer Sie sich entscheiden, eines ist wichtig. Schließen Sie nur Verträge ab, wenn Sie die Produkte verstehen. Und bitte denken Sie daran, dass höhere Erträge auch beträchtliche Risiken nach sich ziehen. Wer Ihnen also Traumrenditen ohne Risiko verspricht, verschweigt mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas. Lassen Sie sich von Ihrem Bankberater nicht drängen oder überreden. Ziehen Sie gegebenenfalls einen Freund oder ein Familienmitglied hinzu, denn vier Ohren hören mehr als zwei.</p>
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		<title>In Zeiten von Corona: Aktien was nun?</title>
		<link>https://www.59plus.de/in-zeiten-von-corona-aktien-was-nun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Beier]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 03:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Erdöl]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Kurse]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Saudi-Arabien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Kommentar von Martin Beier. Die Iden des März sind berüchtigt, seit Cäsar erstochen wurde; Mitte März vor 2.064 Jahren war das, sagt die Geschichte. Vor 20 Jahren platzte Mitte März die Internetblase an der Börse. Der Kurssturz dauerte drei bittere Jahre. Jetzt ist wieder Mitte März und es gibt Corona. Aktionäre und Geldverwalter nehmen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Ein Kommentar von <a href="https://www.59plus.de/vollblutjournalist-martin-beier-aufklaererisch-und-meinungsstark/">Martin Beier</a>.</strong></em></p>
<p><strong>Die Iden des März sind berüchtigt, seit Cäsar erstochen wurde; Mitte März vor 2.064 Jahren war das, sagt die Geschichte. Vor 20 Jahren platzte Mitte März die Internetblase an der Börse. Der Kurssturz dauerte drei bittere Jahre. Jetzt ist wieder Mitte März und es gibt Corona. Aktionäre und Geldverwalter nehmen heftig sinkende Kurse in Kauf, um deutsche Aktien loszuwerden. Dabei hat „der Deutsche“ praktisch gar keine Aktien; allenfalls Fonds und <a href="https://www.59plus.de/etf-was-ist-das-eigentlich/">ETF</a>.</strong></p>
<h2>Schwarzes Gold, schwarzer Montag</h2>
<p>Der schwarze Montag brach los, als der Alexander Walentinowitsch Nowak „njet“ gesagt hatte: nein zu Plänen, die Förderung des schwarzen Goldes (Öl) weltweit zu verringern. Nowak ist Energieminister der Russischen Föderation und insoweit Gesprächspartner arabischer Ölminister der OPEC. Novaks „njet“ folgte ein saudisches „Go“: Ölflut, sinkender Ölpreis, sinkende Aktienkurse weltweit.</p>
<p>Mit <a href="https://www.59plus.de/coronavirus-besonnen-reagieren-und-vor-allem-hygieneregeln-beachten/">Corona</a> hat dieser Aktiensturz zunächst mal gar nichts zu tun. Russland hängt an den Einnahmen aus Öl- und Gasverkäufen. Der Absturz des Ölpreises bedeutet Alarm für die Zahlungsfähigkeit Russlands. Die Bonität droht unter die wichtige Investmentqualität „BBB“ herabgestuft zu werden. Wertverluste für Banken und Fonds wären die Folgen. Für Aktien des russischen Riesen <strong>Gazprom</strong> bekommen Verkäufer jetzt nur noch halb so viel wie Ende letzten Jahres. Fondssparer sind indirekt betroffen. Der Kurssturz schlägt auf die Anteilwerte durch, sofern die Fondsmanager nicht verkauft haben. Bank-Aktien werden zu absoluten Tiefkursen verkauft. Forderungsausfälle würden die ohnehin schlechte Lage der Banken noch verschärfen. <strong>Commerzbank</strong> und <strong>Deutsche Bank</strong> sind – im wahrsten Sinne des Wortes – alt: genau 150 Jahre. Sie sind – im übertragenen Sinne – besonders anfällig für Viren.</p>
<p>Aktien verkauft haben ganz viele Fondsmanager und deren Algorithmen. Diese Digitals sind so programmiert, dass sie Verkaufsaufträge automatisch auslösen, wenn bestimmte Kurse erreicht sind. Diese Verkäufe lassen die Kurse dann erst recht in einen Abwärtsstrudel stürzen.</p>
<figure id="attachment_56481" aria-describedby="caption-attachment-56481" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Zbynek-Burival-Unsplash.com_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-56481 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Zbynek-Burival-Unsplash.com_-1024x700.jpg" alt="Nicht der Corona Virus, sondern viel mehr der Kampf um das Erdöl ist verantwortlich für die aktuelle Krise an den Finanzmärkten. Bildquelle: © Zbynek Burival / Unsplash.com" width="696" height="476" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Zbynek-Burival-Unsplash.com_-1024x700.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Zbynek-Burival-Unsplash.com_-300x205.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Zbynek-Burival-Unsplash.com_-768x525.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Zbynek-Burival-Unsplash.com_-1536x1050.jpg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Zbynek-Burival-Unsplash.com_-218x150.jpg 218w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Zbynek-Burival-Unsplash.com_-696x476.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Zbynek-Burival-Unsplash.com_-1068x730.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Zbynek-Burival-Unsplash.com_-614x420.jpg 614w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Zbynek-Burival-Unsplash.com_-1320x903.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Zbynek-Burival-Unsplash.com_-600x410.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Zbynek-Burival-Unsplash.com_.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-56481" class="wp-caption-text">Nicht der Corona Virus, sondern viel mehr der Kampf um das Erdöl ist verantwortlich für die aktuelle Krise an den Finanzmärkten. Bildquelle: © Zbynek Burival / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Spekulation auf sinkende Kurse</h2>
<p>Arabische Öl-Scheichtümer sind doppelt betroffen. Sie brauchen hohe Einnahmen für aufgeblähte Staatshaushalte. Was Ölverkäufe wegen sinkender Preise jetzt nicht mehr bringen, das bringen Verkäufe von Aktien und anderen Wertpapieren aus riesigen Reserven. Die Reserven liegen in Fonds von <strong>Blackstone</strong>, <strong>Blackrock</strong> und <strong>Goldman Sachs</strong> oder wie die weltweit operierenden Mega-Geldverwalter von der Wall Street auch immer heißen mögen. Seit Jahrzehnten haben sie Milliarden in deutsche Aktien gelenkt; so viel, dass die Mehrheit der Aktien deutscher Konzerne längst in Händen solcher Geldverwalter liegt. Die sind i.d.R. mit allen Finanz-Wassern gewaschen: Die spekulieren auch auf sinkende Kurse, weil sie wissen: Wir haben so viel. Wenn wir verkaufen, gehen die Kurse runter. Und wir gewinnen auch dann – an sinkenden Kursen.</p>
<p>Die Strategen aus Riad haben sich obendrein einen Mega-Deal arrangieren lassen; fast so, als hätten sie gewusst, was kommt: Für einen Anteil von nur 1,5 % an ihrer Ölfirma <strong>Saudi-Aramco</strong> bekamen sie im Dezember abenteuerliche 25 Mrd. € in die Kasse (umgerechnet); gezahlt von gutgläubigen Anlegern und deren Fondsverwaltern. Die Aktien sind jetzt, drei Monate später, 25 % weniger wert.</p>
<p>Und wenn jetzt obendrein die Corona-Verwerfungen erkennbar sind, dann sehen die globalen Geldverwalter schnell, wer das vielleicht am meisten zu leiden bekommt: die Deutschen. Sie sind in doppelter Weise monostrukturiert; abhängig von China und abhängig von der Auto-Produktion. <strong>Daimler</strong> und <strong>BMW</strong> zählen zu jenen zehn deutschen Aktien, deren Eigentümer in den vergangenen zwölf Monaten am meisten verloren haben; nämlich mehr als 30 %.</p>
<h2>Ende im Global-Gelände</h2>
<p>Die Lage wird auch kaum schnell wieder gut werden, wenn Corona eines Tages geheilt sein wird. Visionäre glauben zwar, eine Wende zum Guten am Horizont erkennen zu können. Die Iden des März 2020 könnten in die Geschichte eingehen als das Ende im Gelände der globalisierten Arbeitsteilung. Die unterbrochenen Lieferketten könnten die letzten Mosaiksteine im lange schon zunehmend kritisch betrachteten Bild sein; gezeichnet von globalem Sozialdumping, Umweltdumping und Transportkosten-Sozialisierung durch viel zu billige Meeres-, Straßen- und Luftfrachten. Zerstörte Weltmeere, ruinierte Brücken und vergifte Lüfte liefern einschlägige Belege für die bitteren Folgen.</p>
<p>Der Weg in diese Vision wird freilich kein leichter sein: Weniger Schiffe, nicht mehr so viele LKW, weniger Flugzeuge, mehr lokal weniger global. Die Aktie der <strong>Deutschen</strong> <strong>Lufthansa</strong> zählte schon 2018 und 2019 zu jenen Papieren, deren Kurse heftig gesunken sind. Erst recht gilt das jetzt im Corona-Crash und nicht nur in Deutschland.</p>
<figure id="attachment_56484" aria-describedby="caption-attachment-56484" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Ross-Parmly-Unsplash.com_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-56484 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Ross-Parmly-Unsplash.com_-1024x680.jpg" alt="Nach Einschätzung von Martin Beier stehen vor allem die Flugzeugbauer und - gesellschaften vor enorm großen Herausforderungen. Bildquelle: © Ross Parmly / Unsplash.com" width="696" height="462" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Ross-Parmly-Unsplash.com_-1024x680.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Ross-Parmly-Unsplash.com_-300x199.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Ross-Parmly-Unsplash.com_-768x510.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Ross-Parmly-Unsplash.com_-1536x1020.jpg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Ross-Parmly-Unsplash.com_-696x462.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Ross-Parmly-Unsplash.com_-1068x709.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Ross-Parmly-Unsplash.com_-632x420.jpg 632w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Ross-Parmly-Unsplash.com_-1320x877.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Ross-Parmly-Unsplash.com_-600x398.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2020/03/Corona-Ross-Parmly-Unsplash.com_.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-56484" class="wp-caption-text">Nach Einschätzung von Martin Beier stehen vor allem die Flugzeugbauer und &#8211; gesellschaften vor enorm großen Herausforderungen. Bildquelle: © Ross Parmly / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Angst um Flugzeugbauer</h2>
<p><strong>Boeing</strong> war schon vor Corona böse infiziert von nicht mehr wirksam kontrollierbarer globaler Arbeitsteilung. Pessimisten sehen für diese Ikone des Flugzeugbaus das Schicksal, das die Ikone des Autobaus vor Jahren traf: <strong>General Motors</strong> ging in die Insolvenz. Millionen Sparer und Anleger, auch aus Deutschland, verloren dadurch Milliarden. Jetzt haben sie – zumindest indirekt über Fonds – Milliarden auch in Aktien und Anleihen von Boeing stecken oder von Airbus.</p>
<p>Und was passiert mit dem Geld, das täglich aus Aktienverkäufen rauskommt? Verkaufen kann zunächst mal nur, wer Käufer findet, die Geld bezahlen. An Käufern fehlt es derzeit. Zu groß ist die Angst.</p>
<p>Viel Geld fließt derweil in <a href="https://www.59plus.de/kommentar-von-martin-beier-wie-man-in-bundesanleihen-anlegt/">Anleihen</a>: Für 1.000 € Nennwert der 4,75-%-<strong>Bundesanleihe</strong> aus 2008 z.B. werden jetzt freiwillig mehr 2.100 € bezahlt; wohlwissend, dass es in 20 Jahren nur 1.000 € dafür zurückgeben wird. Das ist ein krasses Minusgeschäft; unabhängig davon, was man 2040 für 1.000 € noch wird kaufen können. Jährlich 47,50 € Zinsen gibt es nur auf den Nennwert. 1.100 € Kursverlust über 20 Jahre bedeuten 55 € Minus pro Jahr. Wer solche Geschäfte macht, muss wissen, was er tut. Für Sparer in deutschen Rentenfonds ist das dennoch zunächst mal gut. Die Rekordkurse für Bundesanleihen rechnen sich momentan gut um auf die Anteilwerte der Fonds.</p>
<h2>Rekordkurse für Anleihen</h2>
<p>Die Umstände der Bundesanleihe 08/40 gelten im Prinzip für alle Bundesanleihen. Diese Umstände wirken ebenso übertrieben, wie die aktuellen Aktienkurse untertrieben wirken. In China ebbt die Corona-Welle. Die Aktienkurse sind dort weit weniger eingebrochen als jetzt in Europa. Die <strong>Europäische Zentralbank</strong> könnte den Abwärtsstrudel der Aktienkurse aufhalten. Geld spielt für die Zentralbank bekanntlich überhaupt keine Rolle. Vor fünf Jahren haben die Zentralbanker angefangen, den Euro zu retten. Jetzt müssen sie Europa retten. Die internationalen Spekulanten werden dann auch wieder kommen.</p>
<p>Wenn China aus der Corona-Falle rauskommt, dann wird das auch Europa gelingen. Für das Geldgeschäft, für Fonds, Versicherungen und Pensionskassen, ist das wichtig. Die Aktionäre müssen zusammenkommen zu ihre Jahres-Hauptversammlungen. Dort werden die Auszahlungen der Dividenden beschlossen.</p>
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		<title>Ein Kommentar von Martin Beier: Wer will deutsche Aktien haben?</title>
		<link>https://www.59plus.de/ein-kommentar-von-martin-beier-wer-will-deutsche-aktien-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2019 03:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Kursverluste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Skeptiker sehen sich bestätigt: Schlimme 20 Prozent haben Sparer und Anleger 2018 im Durchschnitt mit deutschen Aktien verloren; bezogen auf jene Werte, die 2017 noch vorhanden waren. Doch jedes Minus birgt – in Analogie zu Hermann Hesse – auch den Zauber eines neuen Plus. Deutsche Sparer und Anleger haben faktisch keine Aktien. Im groben Schnitt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Skeptiker sehen sich bestätigt: Schlimme 20 Prozent haben Sparer und Anleger 2018 im Durchschnitt mit deutschen Aktien verloren; bezogen auf jene Werte, die 2017 noch vorhanden waren. Doch jedes Minus birgt – in Analogie zu Hermann Hesse – auch den Zauber eines neuen Plus.</strong></p>
<p>Deutsche Sparer und Anleger haben faktisch keine Aktien. Im groben Schnitt sind deutsche Sparer also von den schlimmen 20 Prozent Minus verschont geblieben. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht lautet: Andere Anlagen haben auch verloren: <a href="https://www.59plus.de/kommentar-steigen-jetzt-die-zinsen/">Zinsen</a> und Kaufkraft.</p>
<p>Wer auch immer im vergangenen Jahr 50 Prozent Abschlag in Kauf nahm, um z.B. Aktien der Deutschen Bank los zu werden – es müssen auch Käufer da gewesen sein, die bereit waren, diese Papiere zu kaufen. So menschlich geht es an der Börse zu. Aktienkurse sinken nicht, weil angeblich die Zinsen steigen oder weil die Gewinne von Aktiengesellschaften nicht mehr so schnell steigen. Oder weil irgendwo ein Präsident tatsächlich meint, seine Wahlversprechen umsetzen zu müssen.</p>
<figure id="attachment_39147" aria-describedby="caption-attachment-39147" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_740332648.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-39147 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_740332648-1024x683.jpg" alt="Sind die Zeiten an der Börse tatsächlich so schlecht oder klässt sich durch eine durchdachte Anlage doch Geld dort verdienen? Bildquelle: shutterstock.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_740332648-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_740332648-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_740332648-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_740332648-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_740332648-1068x713.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_740332648-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_740332648.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_740332648-1320x881.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_740332648-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-39147" class="wp-caption-text">Sind die Zeiten an der Börse tatsächlich so schlecht oder klässt sich durch eine durchdachte Anlage doch Geld dort verdienen? Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Es gibt mehr Geld als Aktien</h2>
<p>Alle deutschen <a href="https://www.59plus.de/was-sind-eigentlich-aktien/">Aktien</a>, die 2018 von Anlegern, Investmentfondsmanagern oder gar von Spekulanten verkauft wurden, sind von anderen Anlegern, Investmentfondsmanagern oder gar von anderen Spekulanten gekauft worden. Warum? Weil diese anderen Anleger Geld zur Verfügung hatten, dass sie optimistisch anlegen wollten oder gar in Aktien anlegen mussten, weil ihre Anlagevorschriften sie dazu zwangen und zwingen. Das Ergebnis ist: Sehr viele deutsche Aktien werden – nicht erst seit 2018 – von ausländischen Anlegern gehalten, etwa vom Staat Qatar, von chinesischen Stellen oder z.B. von Fonds des amerikanischen Mega-Vermögensverwalters Blackrock.</p>
<p>Vermögensverwalter aus aller Welt haben aktuell zwei Probleme: Sie bekommen quasi jeden Tag enorme Summen Geldes anvertraut für spätere Pensionszahlungen oder sonstige Zwecke. Und sie wissen nicht, wohin damit. Das zweite Problem ist – neben niedrigen Zinsen – die immer noch hohen Aktienkurse an den Weltbörsen – außer in Deutschland. Der Dow Jones für amerikanische Industrieaktien z.B. ist seit Beginn des Jahres 2000 von 11.000 auf 23.000 Punkte gestiegen, trotz der Kursverluste zum Jahresschluss 2018. Der vergleichbare Kursindex der Deutschen Börse, der DAX-K, ist im selben Zeitraum von 6.000 auf knapp 5.000 Punkte gesunken. Der landesübliche DAX-Performanceindex (DAX-P) ist wegen seiner einzigartigen Berechnungsweise nicht mit dem Dow Jones vergleichbar; nicht mal mit dem landesüblichen EuroStoxx50-Index.</p>
<h2>Der Zauber liegt in den Dividenden</h2>
<p>Der Zauber liegt nun in den tatsächlich tiefen deutschen Aktienkursen sowie im vielen internationalen Anlagegeld sowie in kühlem Kalkül. Was viele deutsche Aktiengesellschaften ab dem kommenden Frühjahr an Dividenden auszahlen werden, das wird mehr sein, als Bundesanleihen und andere Zinsanlagen in mehreren Jahren abwerfen. Auf den niedrigen Aktienkursen errechnen sich daraus gute Verzinsungen.</p>
<p><strong>Merke</strong>: Wann immer irgendwo jemand eine Aktie verkauft, so schafft er das nur, wenn jemand anderes kauft; und das nicht, um Geld damit zu verlieren sondern um Verzinsung dafür zu bekommen.</p>
<figure id="attachment_12064" aria-describedby="caption-attachment-12064" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-12064" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-300x199.jpg" alt="Martin Beier reizt auch mit 67 Jahren die Herausforderung und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Bildquelle: Martin Beier" width="696" height="461" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-300x199.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-634x420.jpg 634w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-600x398.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12064" class="wp-caption-text">Martin Beier reizt auch mit 67 Jahren die Herausforderung und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Bildquelle: Martin Beier</figcaption></figure>
<h2>Das Beispiel Telekom-Aktie</h2>
<p>Die Deutsche Telekom z.B. wird am 2. April 2019 die Jahresdividende für 2018 auszahlen – und zwar an alle, die am 28. März 2019 Aktionäre sind; also auch an jene Anleger, die jetzt erst in 2019 einsteigen. Für jede Aktie wird es mindestens 65 Cent Dividende geben, wahrscheinlich sogar 70 Cent. Bezogen auf den aktuellen Kurs der Telekom Aktie von knapp 15 Euro bedeuten 65 Cent stattliche 4,3 Prozent Verzinsung. Das ist in Zeiten wie diesen doch sehr ordentlich.</p>
<p>Im Gegenzug für die Auszahlung wird der Telekom-Aktienkurs am 28. März zunächst dann zwar automatisch um 65 oder 70 Cent heruntergesetzt; also um die effektiv ausgezahlte Dividende. Zu diesem Zeitpunkt ist freilich schon das erste Quartal 2019 mit der Perspektive gelaufen, dass die Telekom-Aktie bis zum Dividendentag 2020 mindestens den Dividendenabschlag 2019 aufgeholt haben wird.</p>
<p><strong>Das ist Anlegen mit einer soliden Aktie und nicht spekulieren auf Kursgewinne.</strong> Kursgewinne gibt es im Zweifel obendrauf. Und man beachte: Es gibt noch einige andere Aktien, mit denen sich das Anlegen mehr lohnt, als die Nerven mit spekulieren zu riskieren.</p>
<p>Herzlichst</p>
<p>Ihr <a href="https://www.59plus.de/vollblutjournalist-martin-beier-aufklaererisch-und-meinungsstark/">Martin Beier</a></p>
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		<title>ETF: Was ist das eigentlich?</title>
		<link>https://www.59plus.de/etf-was-ist-das-eigentlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Beier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 03:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Fonds]]></category>
		<category><![CDATA[Index]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ein toller Fonds!“ So könnte die Nachricht lauten, für die das Kürzel „ETF“ steht. Die Wahrheit hinter Exchange Traded Funds (ETF) ist freilich eine andere, eine höchst relative Realität. Exchange Traded Funds sind sog. börsengehandelte Fonds; mit weniger Kosten aber reduziertem Anspruch und ganz ohne jene Risiken, die mit Börsenhandel einhergehen. So weit, so gut. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ein toller Fonds!“ So könnte die Nachricht lauten, für die das Kürzel „ETF“ steht. Die Wahrheit hinter Exchange Traded Funds (ETF) ist freilich eine andere, eine höchst relative Realität. </strong><strong>Exchange Traded Funds sind sog. börsengehandelte Fonds; mit weniger Kosten aber reduziertem Anspruch und ganz ohne jene Risiken, die mit Börsenhandel einhergehen. So weit, so gut. Tausende ETF schwirren denn auch heute durch das Anlageuniversum.</strong></p>
<p>Das „Vermögensaufbauzentrum München“ hat jüngst veröffentlicht, wie viel die besten ETF für ihre Kunden herausgeholt haben. Im August 2018, zum Stichtag der Veröffentlichung, sah das alles vergleichsweise positiv aus: 2 bis 20 Prozent Plus mit Aktien-ETF in zwölf Monaten. Minus-Prozente mit Anleihen-ETF sind bei den heutigen Bedingungen normal. Nach August 2018 sind nun aber auch Aktien-ETF ins Minus gerutscht: Wenn die Kurse fallen, dann rechnen sich die Anteilwerte dieser Fonds entsprechend niedriger aus. Daran ändert auch die Börsennotierung der ETF nichts. Die Anteilwerte werden letztlich von den Fondsverwaltern kontrolliert. Überbewertungen oder Unterbewertungen wie sie im Börsenhandel mit Aktien und Anleihen vorkommen, gibt es bei ETF nicht.</p>
<figure id="attachment_14630" aria-describedby="caption-attachment-14630" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-14630" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-300x201.jpg" alt="Die Wall Street und die dort ansässige New York Stock Exchange ist die wohl bekannteste Börse. Bildquelle: shutterstock.com" width="696" height="467" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-300x201.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-768x515.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-696x467.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-626x420.jpg 626w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-600x403.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14630" class="wp-caption-text">Die Wall Street und die dort ansässige New York Stock Exchange ist die wohl bekannteste Börse. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Die Geburtsstunde der ETF</h2>
<p>Wenn die Zeichen für Aktien oder auch für Anleihen mal schlecht standen, hatten Verwalter klassischer Investmentfonds Aktien und/oder Anleihen verkauft. Die Erlöse hatten die Verwalter im Zweifel sogar auf Festgeldkonten geparkt, bis sie glaubten, dass die Aussichten wieder besser waren. Dieses klassische Prinzip der Investmentfonds hat sich überholt. Die Ergebnisse der meisten klassischen Fonds blieben hinter den Erwartungen zurück; selbst hinter den Erwartungen der Verwalter. Die Kosten waren zu hoch.</p>
<p>Wissenschaftliche Studien fanden heraus, es sei immer besser, sprich ertragsreicher, ganze Märkte als Anlage auszusuchen anstelle einzelner Aktien oder Anleihen. Diese Erkenntnisse waren letztlich die Geburtsstunde der ETF. Seither haben allerdings nicht die Profiverwalter der Fonds den Schwarzen Peter der richtigen Auswahl. Jetzt müssen laienhafte Anleger entscheiden, ob sie z.B. auf den deutschen Aktienmarkt oder auf die berühmte Wallstreet vertrauen oder ob sie sich mit festverzinslichen Anleihen wohler fühlen. Das Urprinzip der Investmentfonds ist mit den allermeisten ETF umgekehrt: Nicht die Profis der Fonds entscheiden sondern die Laien am Bankschalter oder zu Hause beim Online-Banking. Computer können dann die Anlagestrategie der ETF verwirklichen.</p>
<h2>Indexfonds heißt die Zauberformel</h2>
<p>„Wo Aktienfonds draufsteht, müssen immer Aktien drin sein, auch wenn es mit Aktien mal runter geht.“ So lautet heute das Prinzip der Produktklarheit und -Wahrheit. Welche einzelnen Aktien in den Fonds liegen, das entscheiden nicht mehr die Fondsmanager sondern die Indexrechner der Börse. Welche Aktien beispielsweise mit ihren Kursen den Trend des Deutschen Aktienindex DAX bestimmen, das bestimmt die Deutsche Börse AG mit ihren speziellen Indexregeln. Diese Regeln beziehen sich nicht darauf, ob die Aktien hoch stehen oder hoch steigen werden. Für den Index sind andere statistische Größen entscheidend. Entsprechend ist es, wenn es sich z.B um einen ETF US-Aktien Dow Jones handelt oder um einen weltweit anlegenden ETF: Er wird seine Bestände immer so zusammensetzen, wie sich der MSCI-World-Index zusammensetzt.</p>
<p>„Indexfonds“ heißt die Zauberformel, mit der nichts mehr schief gehen kann – zumindest nicht für die Fondsverwalter. Mit dem Nachbau der definierten Indizes in den Fonds verfolgen die Verwalter eine sog. passive Anlagestrategie. Das spart Kosten und macht ETF für Anleger billiger. Ob das am Ende gut ist für Fondsanleger, das hängt von anderen Umständen ab.</p>
<figure id="attachment_39218" aria-describedby="caption-attachment-39218" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-39218 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-1024x683.jpg" alt="Die Entwicklungen der Börsen sind natürlich für einen ETF nicht unwichtig. Bildquelle: © Markus Spiske / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-39218" class="wp-caption-text">Die Entwicklungen der Börsen sind natürlich für einen ETF nicht unwichtig. Bildquelle: © Markus Spiske / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Fondsanleger entscheiden</h2>
<p>Anleihefonds sind im Prinzip flexibler. Grundsätzlich können sie Staatsanleihen aus Euro-Land mischen, also z.B. aus Deutschland und/oder aus Italien oder Unternehmensanleihen aus Europa einschließlich der Nicht-Euroländer oder vieles mehr. Wenn dann aber z.B. italienische Anleihen sinken, haben nicht die Fondsverwalter das Problem sondern die Anlegerkunden der Fonds. Sie hätten sich rechtzeitig mit der kritischen Entwicklung in Italien befassen sollen. Oder sie bringen so viel Geduld auf, dass sie durchhalten, bis die Zeiten für Anlagen in Italien wieder besser werden, so wie sie z.B. für Griechenland und Zypern wieder besser geworden sind. Selbst Mischformen, wie z.B. die „ComStage-Vermögensstrategien“, legen nicht direkt in Siemens-, Amazon- oder BP-Aktien an oder in Bundesanleihen. Diese Vermögenstrategien bauen ebenfalls auf ETF; je nach Risikowunsch der Anleger sogar auf Gold- oder Rohstoff-ETF oder vielleicht auf ETF, die in Fernost-Aktien investieren.</p>
<p>Wie krass sich diese passive Anlagepolitik auswirken kann, zeigt das Beispiel der Commerzbank-Aktie. Seit 2007 war die Commerzbank-Aktie immer tiefer gefallen. Der sog. DAX-Klassiker steckte in allen ETF-Indexfonds. Und ließ deren Anteilwerte nicht so steigen, wie wenn die Kurse von Aktien gesünderer Unternehmen im DAX und in den Fonds gelegen hätten; etwa die Papiere der Digitalfirma Wirecard oder der weltweit erfolgreichen deutschen Gen-Firma Qiagen. Als Wirecard dann im September 2018 in den DAX aufstieg, war es mit dem Aufschwung der hoffungsvollen Wirecard-Aktie erstmal vorbei; genau in dem Moment, als alle Indexfonds Wirecard gekauft hatten. Die Indexfonds waren gezwungen Wirecard zu kaufen. Egal, wie hoch der Kurs schon gestiegen war, die Fonds mussten ihr Anlagekonzept punktgenau umsetzen. Seither zählt die Wirecard-Aktie nun erst mal zu jenen Papieren der deutschen Börse, deren Kurse am meisten gesunken sind.</p>
<figure id="attachment_12064-2" aria-describedby="caption-attachment-12064-2" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-12064" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-300x199.jpg" alt="Martin Beier reizt auch mit 67 Jahren die Herausforderung und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Bildquelle: Martin Beier" width="696" height="461" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-300x199.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-634x420.jpg 634w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-600x398.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12064-2" class="wp-caption-text">Martin Beier reizt auch mit 67 Jahren die Herausforderung und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Bildquelle: Martin Beier</figcaption></figure>
<h2>Meistens geht es aufwärts</h2>
<p>Die Problematik der ETF-Indexfonds wird noch größer, wenn Fondssparer Kasse machen. Wer etwa im Boom des Jahres 2007 den ETF „Xtracker DAX“ der Deutschen Bank erwarb, der hat den Kurssturz des Jahres 2009 überstanden. Selbst nach dem Kursrutsch im Herbst 2018 liegt er noch mit mehr als 50 Prozent im Plus. Und könnte gut verkaufen. Je mehr Anleger nun aber Angst bekommen, die Aktienkurse könnten weiter abrutschen und je mehr Fondssparer verkaufen, desto mehr müssen Aktien-ETF aus ihrem Bestand verkaufen; auch „gute“ Aktien, wie Wirecard – im Prinzip – eine zu sein scheint.</p>
<p>Durch den Zwang, immer genau den Index nachbilden zu müssen, erhöht sich letztlich das Risiko der Anlage. Klassische Fonds konnten Auszahlungen an Anleger aus ihrem Geldbestand leisten. Sie mussten bei Rückgaben der Kunden nicht sofort etwas aus dem Fonds verkaufen. Dieser Risikopuffer ist durch den Siegeszug der ETF-Indexfonds verschwunden. Das hat aber auch einen entscheidenden Vorteil: Wenn es hoch geht, sind Anleger in Index-ETF´s auf jeden Fall auf der Gewinnerseite. Und zum Glück geht es ja in den meisten Jahren aufwärts mit Aktien.</p>
<p><strong>Möchten Sie noch mehr zum Thema Wirtschaft &amp; Finanzen erfahren, dann schauen Sie gern in unserer <a href="https://www.59plus.de/magazin/wirtschaft-und-recht/">Magazinrubrik</a> vorbei!</strong></p>
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		<item>
		<title>Was sind eigentlich Aktien?</title>
		<link>https://www.59plus.de/was-sind-eigentlich-aktien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja Kupka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2018 02:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Aktie]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Aktiengesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Wirtschaft gibt es verschiedene Arten von Unternehmen, ein wichtiger Unterschied ist dabei zwischen Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Die kleinste Personengesellschaft ist ein Einzelunternehmen: Geschäftsführer und einziger Mitarbeiter sind identisch. Das kann ein freiberuflich tätiger Journalist sein oder der Betreiber eines kleinen Kiosks. Größere Personengesellschaften sind die Offene Handelsgesellschaft oder eine Kommanditgesellschaft. Bei diesen Rechtsformen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Wirtschaft gibt es verschiedene Arten von Unternehmen, ein wichtiger Unterschied ist dabei zwischen Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Die kleinste Personengesellschaft ist ein Einzelunternehmen: Geschäftsführer und einziger Mitarbeiter sind identisch. Das kann ein freiberuflich tätiger Journalist sein oder der Betreiber eines kleinen Kiosks. Größere Personengesellschaften sind die Offene Handelsgesellschaft oder eine Kommanditgesellschaft. Bei diesen Rechtsformen haften die Inhaber nicht nur mit dem Vermögen des Betriebs, sondern darüber hinaus mit ihrem Privatvermögen.</strong></p>
<figure id="attachment_16730" aria-describedby="caption-attachment-16730" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-16730 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-2-300x202.jpg" alt="Traditionsunternehmen wie Daimler Benz oder Siemens werden als Aktiengesellschaft in Deutschland geführt, um große Mengen Kapital zu bewegen. Bildquelle: Pixabay.de" width="300" height="202" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-2-300x202.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-2.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-2-768x518.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-2-1024x690.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-2-696x469.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-2-1068x720.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-2-623x420.jpg 623w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-2-1320x890.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-2-600x404.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16730" class="wp-caption-text">Traditionsunternehmen wie Daimler Benz oder Siemens werden als Aktiengesellschaft in Deutschland geführt, um große Mengen Kapital zu bewegen. Bildquelle: Pixabay.de</figcaption></figure>
<p>Sie erinnern sich vielleicht an den Untergang des Drogerieriesen Schlecker, bei dem Anton Schlecker mit seinem privaten Vermögen haftete. Je größer ein Unternehmen wird, desto höher wird das Risiko für die Inhaber. Zudem kann ein Mensch oder eine kleine Gruppe von Personen kaum Millionen aufbringen, um eine Fluggesellschaft oder ein Chemiewerk zu gründen. Deshalb wurde vor vierhundert Jahren die erste Aktiengesellschaft (AG) gegründet, um <a href="https://www.59plus.de/aktien-schoene-bescherung/">Aktien</a> herauszugeben.</p>
<p>Die AG zählt zu den Kapitalgesellschaften, wie auch die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Unter den größten deutschen Unternehmen sind mehrheitlich Aktiengesellschaften wie zum Beispiel Volkswagen, Daimler oder Siemens.</p>
<h2>Wie funktioniert eine Aktiengesellschaft?</h2>
<figure id="attachment_12804" aria-describedby="caption-attachment-12804" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-12804 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-2-300x200.jpg" alt="Wenn man sein Geld in Aktien investiert, sollte man dieser Anlage dringend ein wenig Zeit geben, denn die Kurse sind abhängig von der täglichen Börsenentwicklung. Bildquelle: Pixabay.de" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-2-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-2.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-2-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-2-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-2-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-2-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-2-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-2-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-2-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12804" class="wp-caption-text">Wenn man sein Geld in Aktien investiert, sollte man dieser Anlage dringend ein wenig Zeit geben, denn die Kurse sind abhängig von der täglichen Börsenentwicklung. Bildquelle: Pixabay.de</figcaption></figure>
<p>Damit die Aktiengesellschaft an eine große Menge Kapital kommt, gibt sie bei der Gründung Anteile an ihrem Unternehmen heraus: Bei diesen Wertpapieren handelt es sich um Aktien. Nachfolgend sprechen wir von Stammaktien, wenn wir Aktien sagen. Der Vollständigkeit halber wollen wir erwähnen, dass es auch Vorzugsaktien gibt. Die Inhaber von Vorzugsaktien werden üblicherweise durch eine höhere oder garantierte Gewinnausschüttung (Dividende) für den Verzicht auf das Stimmrecht entschädigt. Auch wenn ein Unternehmen schon lange tätig ist, kann es bei Bedarf erneut sein Kapital erhöhen und weitere Aktien ausgeben. Das ist hilfreich, wenn das Unternehmen weiter expandieren möchte.</p>
<p>Wer eine Stammaktie kauft, wird mit dem Nennbetrag der Aktie zum Eigentümer der AG: Je nach Größe des Unternehmens bedeutet der Besitz einer Aktie nur einen geringen Anteil. Trotzdem kann der Aktionär Einfluss ausüben! Die AG lädt mindestens jährlich ihre Aktionäre zur Hauptversammlung ein. Wenn Sie dieser Einladung nicht folgen möchten, übertragen Sie das Stimmrecht an Ihre Bank oder einen Aktionärsvertreter Ihrer Wahl. Möchten Sie Ihr Unternehmen jedoch näher kennenlernen, können Sie persönlich an der Hauptversammlung teilnehmen und sogar Fragen stellen.</p>
<h2>Aktien als Geldanlage</h2>
<figure id="attachment_16729" aria-describedby="caption-attachment-16729" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-16729 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-1-300x200.jpg" alt="Eine Aktie ist eine direkte Beteiligung an einem Unternehmen. Bildquelle: Pixabay.de" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-1.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-1-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-1-1024x682.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-1-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-1-1068x711.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-1-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-1-1320x879.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Aktien-1-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16729" class="wp-caption-text">Eine Aktie ist eine direkte Beteiligung an einem Unternehmen. Bildquelle: Pixabay.de</figcaption></figure>
<p>Erwirtschaftet die AG Gewinne, erhalten die Aktionäre jährlich eine kleine Gewinnausschüttung, die sogenannte Dividende. Investieren Sie in Aktien einer börsengehandelten AG, können Sie Ihre Anteile an der <a href="https://www.59plus.de/wie-funktioniert-eine-boerse/">Börse</a> jederzeit verkaufen oder weitere Aktien erwerben. Gelingt es Ihnen, die Aktie zu einem höheren Preis zu verkaufen als der ursprüngliche Kaufpreis, erzielen Sie sogar Gewinn. Dafür sollten Sie sich intensiv mit wirtschaftlichen Themen beschäftigen und die Entwicklung des Unternehmens im Auge behalten.</p>
<p>Im Vergleich zu einem Sparbuch oder einem Tagesgeldkonto ist die Anlage in Aktien ein riskanteres Unterfangen. Gleichzeitig wird der Mut zum Risiko durch einen höheren Ertrag in Form von Dividenden und Kursgewinnen belohnt. Geld, das Sie als kurzfristige Reserve für eine kaputte Waschmaschine oder den nächsten Urlaub benötigen, sollten Sie besser auf ein <a href="https://www.59plus.de/das-tagesgeldkonto-als-parkplatz-fuer-ihre-geldreserve/">Tagesgeldkonto</a> legen. Jener Anteil Ihres Ersparten, den Sie längerfristig entbehren können, bietet sich an, um ihn in Aktien oder <a href="https://www.59plus.de/griechenland-plus-deutschland-minus-die-verrueckte-welt-der-anleihen-in-investmentfonds/">Aktienfonds</a> zu investieren. Längerfristig deshalb, weil sich der Markt und der Aktienkurs nicht zu jedem Zeitpunkt für einen Verkauf anbieten. Mit etwas Geduld verbessern sich die Aktienkurse jedoch mittelfristig meist wieder. Eine alte Anlegerweisheit heißt nicht umsonst, dass Sie „nicht zu viele Eier in einen Korb legen sollten“. Auf die Geldanlage bezogen heißt das, dass es die gute Mischung macht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/was-sind-eigentlich-aktien/">Was sind eigentlich Aktien?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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		<title>Kolumne von Martin Beier: Aktien &#8211; Der Weltmeister will raus aus der Kreisklasse</title>
		<link>https://www.59plus.de/kolumne-von-martin-beier-aktien-der-weltmeister-will-raus-aus-der-kreisklasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2018 02:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
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		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Kommentar von Martin Beier Soll ich Bitcoin kaufen? Oder verkaufen? Immer wieder bekomme ich diese Fragen gestellt. Oder ich soll einen heißen Aktientipp geben. „Habt Ihr denn Aktien“, frage ich dann zurück. Die Szene beschreibt eingänglich, wie verrückt die Sache mit den Finanzen ist; gerade in „Deutschland heilig Sparerland“. Im Export sind wir Weltklasse. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kommentar von <a href="https://www.59plus.de/vollblutjournalist-martin-beier-aufklaererisch-und-meinungsstark/">Martin Beier</a></p>
<p><strong>Soll ich <a href="https://www.59plus.de/bitcoin-die-kryptowaehrung-gewinnt-an-bedeutung/">Bitcoin</a> kaufen? Oder verkaufen? Immer wieder bekomme ich diese Fragen gestellt. Oder ich soll einen heißen Aktientipp geben. „Habt Ihr denn Aktien“, frage ich dann zurück. Die Szene beschreibt eingänglich, wie verrückt die Sache mit den Finanzen ist; gerade in „Deutschland heilig Sparerland“. Im Export sind wir Weltklasse. In Geldanlage sind wir Kreisklasse. Und das ist am Ende sogar gut so.</strong></p>
<figure id="attachment_12063" aria-describedby="caption-attachment-12063" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-12063 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-300x200.jpg" alt="Früher war noch alles anders. Da konnte auch ein Aktien-Spezialist wie Martin Beier noch Empfehlungen aussprechen. Bildquelle: Pixabay.de" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12063" class="wp-caption-text">Früher war noch alles anders. Da konnte auch ein Aktien-Spezialist wie Martin Beier noch Empfehlungen aussprechen. Bildquelle: Pixabay.de</figcaption></figure>
<p>Zu Beginn des Jahrtausends gab ich jede Woche ‘n Aktientipp in der Zeitung mit den großen Buchstaben; mal Boeing und mal die T-Aktie. Das ist lange her. Die damalige Begeisterung für Aktien ist vorbei. Die Zahl der BILD-Leser ist massiv gesunken. Heute ist es verboten, solche pauschalen Tipps zu geben. Schade eigentlich: Für die amerikanische Boeing-Aktie zahlte man damals umgerechnet 40 Euro. Heute zahlt man weit mehr als 240 Euro für dasselbe Papier! Wer verkauft, hat verloren. Boeing zahlt jetzt alle drei Monate 1,40 Euro Dividende. 5,60 Euro sind das im Jahr – auch für jene Aktien, die einst nur 40 Euro gekostet haben.</p>
<h2>Quartals-Dividenden statt Altersarmut</h2>
<p>Anders die T-Aktie. 100 Euro zahlten Anleger zu Beginn des Jahrtausends freiwillig für den „Traum in Magenta“. Der folgende Alptraum bringt heute kaum mehr als 14 Euro. Das ist 2018 so wenig wie 1996, als der T-Boom begann. Einmal im Jahr gibt es 65 Cent T-Dividende. Und dennoch: Diese 65 Cent für jede T-Aktie sind heute mehr als der Jahreszins auf dem Sparbuch – selbst für jene Unglücklichen, die damals 100 Euro bezahlten. Die Zinsen sind gesunken wie die T-Aktie. Und die Zukunft liegt wahrscheinlich eher im „T“ als im Zinssparbuch.</p>
<p>Der Unterschied zwischen Boeing und Telekom besteht darin: Millionen Arbeitnehmer in den USA stecken seit Jahrzehnten regelmäßig Geld in Aktien. Sie sparen dadurch Steuern. In Deutschland werden Aktienanlagen steuerlich bestraft. Viele ganz normale Rentner in USA kassieren heute mehr Dividenden aus langjährigem Aktienbesitz als sie Altersrenten bekommen. Altersarmut ist weithin kein Thema in „den Staaten“. In Sachen Export mögen die „Amis“ Kreisklasse sein. In Sachen Geldanlage sind sie Weltklasse: Große Summen das Altersgeld haben sie mittels Investmentfonds u.a. auch in Aktien des Exportweltmeisters stecken; in Siemens, Daimler, BASF und anderen deutschen AGs.</p>
<figure id="attachment_14856" aria-describedby="caption-attachment-14856" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Kolumne-Martin-Beier-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-14856 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Kolumne-Martin-Beier-1-300x200.jpg" alt="Selbst die schlecht laufende T-Aktie wirft aktuell mehr ab, als ein klassisches Sparbuch. Bildquelle: shutterstock.com" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Kolumne-Martin-Beier-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Kolumne-Martin-Beier-1-768x513.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Kolumne-Martin-Beier-1-696x465.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Kolumne-Martin-Beier-1-629x420.jpg 629w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Kolumne-Martin-Beier-1-600x401.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Kolumne-Martin-Beier-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14856" class="wp-caption-text">Selbst die schlecht laufende T-Aktie wirft aktuell mehr ab, als ein klassisches Sparbuch. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Die Deutschen werden wegen ihrer Exporterfolge und wegen ihrer Überschüsse im Außenhandel beneidet und international kritisiert. Hinten herum machen die Kritiker beim Exportweltmeister mit – über den Kauf von Aktien; nach dem Motto: If you can’t beat them, join them! Ausländer kaufen, was deutsche Sparer nicht kaufen wollen. Vor 40 Jahren, als der Schah von Persien dem Industriellen Flick Aktien von Daimler-Benz abkaufen wollte, da rief der Kanzler Helmut Schmidt eilig das Bundeskabinett zusammen – zu einer Krisensitzung.</p>
<h2>Deutschland exportiert sich selbst</h2>
<p>Heute exportieren die Weltmeister nicht nur Autos und Maschinen. Faktisch exportieren die Weltmeister gleich auch ihre Exportfirmen ins Ausland. Deutschland verkauft sich selbst! Die Mehrzahl der Aktien, z.B. von Daimler, BASF oder Bayer und vielen anderen – auch Nicht-Aktiengesellschaften, befindet sich 2018 im Eigentum ausländischer Anleger. Die Anleger kommen aus Qatar, aus China oder USA und aus aller Welt. Und niemand schreit mehr auf. Der Zug ist abgefahren.</p>
<p>Deutsche Sparer haben das Vertrauen in Wirtschaft und Finanzen weithin verloren. Erst mit Telekom und mit dem „Neuen Markt“ abgezockt. Dann millionenfach reingelegt mit angeblich sicheren Bonus- und Express-Zertifikaten, mit Discount-Papieren oder mit Bauherrenmodellen. Und heute? Selbst seriöse Medien beschreiben – wider besseren Wissens – die angeblich heile deutsche Aktienwelt; wie toll man damit reich werden könnte. Die Wahrheit sieht anders aus: Kreisklasse statt Weltklasse.</p>
<p>Der „richtige“ DAX-Aktienindex, also der Durchschnitt der 30 wichtigsten deutschen Aktienkurse, steht 2018 immer noch da, wo im Frühjahr 2000 der Höchststand erreicht wurde; bei etwa 6.000 Punkten. Der populäre DAX – z.B. aus „Der Börse vor Acht“ oder aus dem „Handelsblatt“ – wird derweil auf etwa 13.000 Punkte berechnet. Die Berechnungsmethode dieses sog. Performance-DAX ist jedoch nicht nur für deutsche Verhältnisse total realitätsfremd. Sie ist auch international unüblich und für andere deutsche Finanzberechnungen unerlaubt.</p>
<h2>Unerlaubte Methode</h2>
<p>Wer die „Desaster-Kurse“ kennt, mit denen Telekom, Deutsche Bank, Commerzbank oder z.B. auch RWE und Eon heute im Vergleich zum Jahr 2000 in den DAX eingerechnet werden, der weiß, wie unglaubwürdig die 13.000 Punkte des populären DAX sind. Selbst die Daimler-Aktie steht 2018 nicht mal mehr so hoch wie 1998 trotz aktueller milliardenschwerer Rekordgewinne. Den Aktionären, sprich den Eigentümern, der „Welt-Versicherer“ Allianz und Münchener Rück geht es kaum weniger schlecht.</p>
<figure id="attachment_14630-2" aria-describedby="caption-attachment-14630-2" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-14630 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-300x201.jpg" alt="Die Wall Street und die dort ansässige New York Stock Exchange ist die wohl bekannteste Börse. Bildquelle: shutterstock.com" width="300" height="201" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-300x201.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-768x515.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-696x467.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-626x420.jpg 626w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-600x403.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14630-2" class="wp-caption-text">Die Wall Street und die dort ansässige New York Stock Exchange ist die wohl bekannteste Börse. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Der „Leitindex“ Dow Jones von der New Yorker Börse an der berühmten Wallstreet wird – im Prinzip – genauso berechnet wie der „richtige“ DAX; nämlich nur aus den Kursen der 30 sog. Dow-Jones-Aktien; darunter Boeing und <a href="http://www.apple.com">Apple</a>, aber kein Google/Alphabet, kein Amazon oder auch kein Facebook. Dieser klassische Dow Jones ist seit Beginn des Jahrtausends von 11.000 auf mehr als 24.000 Punkte gestiegen. Das sind die Vergleichswerte zu jenen 6.000 Punkten des „richtigen“ DAX.</p>
<h2>Aktien: Die Hoffnung stirbt zuletzt</h2>
<p>Die Hoffnung stirbt zuletzt: Dass die deutschen Kurse eines Tages so hoch sein werden, dass auch der „richtige“ DAX bei 13.000 steht. Das würde dann eines Tages dem heutigen Dow Jones von 24.000 Punkten entsprechen. Und die deutschen Kurse stünden im Durchschnitt doppelt so hoch wie heute. Das diese Hoffnung nicht stirbt, das hat nicht nur mit der Wirtschaft des Weltmeisters zu tun. Das hat vor allem mit dem vielen Geld zu tun, das die Finanzwirtschaft in einem eigenen Kosmos bewegt – und zwar weltweit. Diese Globalisierung der weltweiten Finanzen ist gut für Papiere aus dem Land des Exportweltmeisters. Die moderne Anlagesystematik zieht die deutschen Kurse quasi automatisch mit nach oben.</p>
<p>SAP, BASF, Adidas oder z.B. auch „Brille: Fielmann“ sind deutsche Erfolgsaktien. Oder Vinci: Das französische Erfolgsunternehmen hat das Geld seiner Aktien-Eigentümer z.B. in Autobahnen stecken und in anderen öffentlichen Anlagen, für die der Staat kein Geld hat. <a href="https://www.59plus.de/verluste-mit-sicheren-bundesanleihen-wie-laeuft-das-eigentlich-mit-zinsen-und-kursen/">Bundesanleihen</a>, mit denen der deutsche Staat sich Geld beschafft und Autobahnbrücken verfallen lässt; die Anleihen bringen schon lange nicht mehr genug Zinsen; nicht für Investmentfonds und auch nicht für direkte Anleger. Private Anleihen sind oft besser, sofern die Schuldner das Vertrauen der Anleger nicht bestrafen, indem sie nicht mehr zahlen.</p>
<h2>Geschichten aus 1001 Börsensitzung</h2>
<figure id="attachment_12064-3" aria-describedby="caption-attachment-12064-3" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-12064 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-300x199.jpg" alt="Martin Beier reizt auch mit 66 Jahren die Herausforderung und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Bildquelle: Martin Beier" width="300" height="199" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-300x199.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-634x420.jpg 634w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-600x398.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12064-3" class="wp-caption-text">Martin Beier reizt auch mit 66 Jahren die Herausforderung und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Bildquelle: Martin Beier</figcaption></figure>
<p>Einzeltipps an dieser – und an anderer Stelle – sind verboten. Ein Hinweis jedoch ist erlaubt: Das Warten auf höhere Zinsen lohnt nicht. Was viele Aktiengesellschaften als Dividende zahlen, ist mehr als aktuelle Zinsrenditen. Und diese Prognose ist erlaubt: Die Telekom wird nächstes Jahr mehr als jene 65 Cent pro Aktie an Dividende zahlen, die sie zuletzt gezahlt hat. Wer stattdessen Bitcoins kauft, wird wissen, was er tut. Heiße Tipps werden schnell kalt. Gold war vor sieben Jahren ein heißer Tipp. Da war die Unze etwa 50 Prozent mehr wert als heute. Und Kaufleute wissen: Im Einkauf liegt der Segen, wenn die Anderen nicht kaufen wollen.</p>
<p>Es gibt noch jede Menge weitere Geschichten und Zusammenhänge; z.B. wer sich neben den Ölkonzernen darüber freut, dass Benzin teurer wird. Oder warum Daimler den Namen „Benz“ aus der Firma gestrichen hat. Und unverdrossen Benzin-Motore produziert. Elektro machen die Chinesen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/kolumne-von-martin-beier-aktien-der-weltmeister-will-raus-aus-der-kreisklasse/">Kolumne von Martin Beier: Aktien &#8211; Der Weltmeister will raus aus der Kreisklasse</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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		<title>Wie funktioniert eine Börse?</title>
		<link>https://www.59plus.de/wie-funktioniert-eine-boerse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja Kupka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2018 02:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Begriff Börse stammt von dem niederländischen Wort &#8220;beurs&#8221; ab, was übersetzt Geldbeutel heißt. Auch heute noch sagen viele Menschen Geldbörse statt Portemonnaie. Vor dem Haus der Kaufmannsfamilie van der Burse trafen sich in Brügge angeblich einst die Kaufleute. Die Börse als Marktplatz des Handels entstand im 15. Jahrhundert im heutigen Belgien. Ein Jahrhundert später [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Begriff Börse stammt von dem niederländischen Wort &#8220;beurs&#8221; ab, was übersetzt Geldbeutel heißt. Auch heute noch sagen viele Menschen Geldbörse statt Portemonnaie. Vor dem Haus der Kaufmannsfamilie van der Burse trafen sich in Brügge angeblich einst die Kaufleute. Die Börse als Marktplatz des Handels entstand im 15. Jahrhundert im heutigen Belgien. Ein Jahrhundert später wurden die ersten Börsen auf deutschem Boden gegründet. Schnell entwickelte sich <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/einstieg/boerse">Frankfurt</a> zum wichtigsten Börsenplatz im heutigen Deutschland.</strong></p>
<figure id="attachment_14630-3" aria-describedby="caption-attachment-14630-3" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-14630 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-300x201.jpg" alt="Die Wall Street und die dort ansässige New York Stock Exchange ist die wohl bekannteste Börse. Bildquelle: shutterstock.com" width="300" height="201" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-300x201.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-768x515.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-696x467.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-626x420.jpg 626w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-600x403.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14630-3" class="wp-caption-text">Die Wall Street und die dort ansässige New York Stock Exchange ist die wohl bekannteste Börse. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Als die ersten Börsen entstanden, handelten die Teilnehmer dort im Wesentlichen mit Währungen und Edelmetallen. Heute wird immer noch mit Gold und Silber gehandelt, aber auch mit Fonds, <a href="https://www.59plus.de/aktien-schoene-bescherung/">Aktien</a>, <a href="https://www.59plus.de/verluste-mit-sicheren-bundesanleihen-wie-laeuft-das-eigentlich-mit-zinsen-und-kursen/">Anleihen</a>, Rohstoffen, Zertifikaten und vielem mehr. Die Börse ist ein bestens organisierter Marktplatz, über den Verkäufer und Käufer zusammenkommen. Das Angebot von Waren und die Nachfrage nach ihnen bestimmen beim Börsenhandel den Preis. Möchten Sie eine Aktie über die Börse verkaufen, können Sie vorab einen Mindestpreis festlegen. Damit bestimmen Sie, dass Sie die Aktie nur dann verkaufen möchten, wenn Sie wenigstens diesen Preis erzielen.</p>
<h2>Die Börse im Wandel der Zeit</h2>
<p>Früher kamen die Händler auf dem sogenannten Börsenparkett an der Präsenzbörse zusammen. Im Zeitalter von Computern und Internet ist dies kaum noch der Fall und die Geschäfte mit Aktien oder Gold werden überwiegend elektronisch gehandelt. Die Handelsgeschäfte werden dadurch schneller, preiswerter und für alle Marktteilnehmer transparenter abgewickelt. Auch den internationalen Handel können die Börsen elektronisch leichter organisieren.</p>
<p>Der große Vorteil des Börsenhandels besteht darin, dass in aller Regel genug Teilnehmer aktiv sind, um einen Handel durchzuführen. Denken Sie daran, wie schwierig es ist, einen Abnehmer für Ihre gebrauchten Möbel zu finden. Sie inserieren vielleicht in Ihrer Tageszeitung oder posten das Angebot in Facebook. Trotzdem kann es lange dauern oder gar nicht funktionieren, dass sich ein Interessent meldet, der zudem noch in der Nähe wohnt. Das Beispiel hinkt natürlich ein wenig, da Sie an der Börse keine Gebrauchtmöbel verkaufen, sondern standardisierte Produkte wie Anleihen, Edelmetalle oder Fondsanteile.</p>
<h2>Wer handelt an der Börse?</h2>
<figure id="attachment_12063-2" aria-describedby="caption-attachment-12063-2" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-12063 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-300x200.jpg" alt="Die aktuellen Kurse der Aktien oder Anleihen können jederzeit online abgerufen werden oder erscheinen in den gängigen Tageszeitungen. Bildquelle: Pixabay.de" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12063-2" class="wp-caption-text">Die aktuellen Kurse der Aktien oder Anleihen können jederzeit online abgerufen werden oder erscheinen in den gängigen Tageszeitungen. Bildquelle: Pixabay.de</figcaption></figure>
<p>Auch in früheren Zeiten sind Aktienbesitzer, die ihre Unternehmensanteile verkauften oder der Arbeitnehmer, der sein Gespartes in Gold anlegen wollte, nicht selbst aktiv geworden. Auf dem Börsenparkett übernahmen das die Wertpapierhändler oder die Vertreter der jeweiligen Bank. Die Frankfurter Börse bietet heute noch einen Parketthandel an, in dem spezialisierte Mitarbeiter von Wertpapierhandelshäusern gängige aber auch wenig gehandelte Wertpapiere an- und verkaufen.</p>
<p>Eine Börse darf nicht jeder nach Lust und Laune eröffnen. Die Börsenbetreiber unterliegen der Aufsicht durch den Staat und dessen Organe, wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin genannt. Diese Aufsicht sorgt für faire Märkte und verhindert beispielsweise, dass Marktteilnehmer durch einen Vorsprung an Informationen den Handel und die Preise manipulieren, den sogenannten Insiderhandel. Einer der bekanntesten Fälle von Insiderhandel in Deutschland trug sich 1993 zu. Damals war Franz Steinkühler Vorsitzender der IG Metall und nutzte sein Wissen als Mitglied des Aufsichtsrats von Daimler Benz. Seine Verwandten kauften daraufhin Aktien des Autoherstellers, um von dem erwarteten Kursanstieg zu profitieren. Ein Jahr später stellte der deutsche Gesetzgeber deshalb den Insiderhandel unter Strafe.</p>
<p>Haben Sie Erfahrungen mit dem Börsenhandel oder Fragen zum Artikel, dann mailen Sie uns gern an: <a href="mailto:redaktion@59plus.de">redaktion@59plus.de</a>!</p>
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		<title>Aktien: schöne Bescherung</title>
		<link>https://www.59plus.de/aktien-schoene-bescherung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Beier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jan 2018 03:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienmeister]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Fonds]]></category>
		<category><![CDATA[Lufthansa]]></category>
		<category><![CDATA[steigende Kurse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Kommentar von Martin Beier. 2017 war ein gutes Jahr – für Aktien. Der Deutsche Aktienindex DAX bescherte Anlegern 15 Prozent Plus. Und bei aktuell etwa 13.000 DAX-Punkten soll noch lange nicht Schluss sein. Doch, Hand auf’s Herz: Wer hat Aktien? Wessen Aktien stehen am Jahresende 2017 um 15 Prozent höher als vor einem Jahr? [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Kommentar von <a href="https://www.59plus.de/vollblutjournalist-martin-beier-aufklaererisch-und-meinungsstark/">Martin Beier</a>.</strong></p>
<p><strong>2017 war ein gutes Jahr – für Aktien. Der Deutsche Aktienindex DAX bescherte Anlegern 15 Prozent Plus. Und bei aktuell etwa 13.000 DAX-Punkten soll noch lange nicht Schluss sein.</strong></p>
<p>Doch, Hand auf’s Herz: Wer hat Aktien? Wessen Aktien stehen am Jahresende 2017 um 15 Prozent höher als vor einem Jahr? Welcher Investment-Fonds hat im vergangenen Jahr 15 Prozent Plus gemacht für 59plus-Fans und für alle anderen?</p>
<h2>Welche war die popoulärste Aktie in 2017</h2>
<figure id="attachment_12075" aria-describedby="caption-attachment-12075" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-12075 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-1-300x173.jpg" alt="Was hat das Aktienjahr 2017 unterm Strich gebracht? Bildquelle: Pixabay.de" width="300" height="173" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-1-300x173.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-1.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-1-768x442.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-1-1024x590.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-1-696x401.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-1-1068x615.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-1-729x420.jpg 729w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-1-1320x760.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-1-600x346.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12075" class="wp-caption-text">Was hat das Aktienjahr 2017 unterm Strich gebracht? Bildquelle: Pixabay.de</figcaption></figure>
<p>Deutschlands populärste Aktie, „die Telekom“, geht für 15 Euro ins neue Jahr. Der Kurs hat 2017 fast 10 Prozent verloren. Das ist nur Platz 27 in der Rangliste der 30 sog. DAX-Aktien. Beste DAX-Aktie war 2017 „die Deutsche Lufthansa“. Mit einem Plus von 150 Prozent hat sich das sog. „Kranich-Papier“ 2017 weit mehr als verdoppelt. Damit hatte kaum jemand gerechnet: Air Berlin geht pleite, weil das Fluggeschäft so schwierig ist. Und die Lufthansa fliegt Rekordgewinn ein!</p>
<p>Bei Daimler, Siemens, BMW und z.B. auch bei Henkel erwirtschaften die Mitarbeiter ebenfalls Rekordgewinne. Doch die Aktienkurse steigen nicht. Für Aktien der Commerzbank zahlen Käufer zum Jahresende 2017 stolze 75 Prozent mehr als zu Jahresbeginn. Dabei wird die Commerzbank wahrscheinlich erst 2020 wieder mehr einnehmen als die Banker ausgeben. Der Termin ist fix. 2020 wird die „CoBank“ 150 Jahre alt.</p>
<h2>Aktienmeister 2017</h2>
<p>Aktien: ein Buch mit 7 Siegeln? Aber spannend. Wer mit ETF-Fonds dabei ist, bekommt den Durchschnitt: ein bisschen Lufthansa, ein bisschen Commerzbank, ein bisschen Kohle- und Atomstrom vom RWE oder „Krupp-Stahl“ von ThyssenKrupp, wo bald auch noch „Tata“ und Indien draufstehen wird. 20 Prozent Minus mit dem Fernsehsender ProSiebenSat1 sind ebenfalls in DAX-ETFs drin. Oder 15 Prozent Plus mit den Welt-Programmierern von SAP.</p>
<figure id="attachment_12076" aria-describedby="caption-attachment-12076" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-12076 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-2-300x200.jpg" alt="Die Gewinner und Verlierer des Jahres 2017. Bildquelle: Pixabay.de" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-2-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-2.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-2-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-2-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-2-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-2-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-2-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-2-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/01/Schoene-Bescherung-2-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12076" class="wp-caption-text">Die Gewinner und Verlierer des Jahres 2017. Bildquelle: Pixabay.de</figcaption></figure>
<p>Wer nicht allein auf steigende Kurse spekuliert, der kann in sechs Monaten z.B. für jede T-Aktie 60 Cent Dividende ausgezahlt bekommen; wahrscheinlich steuerfrei wie schon im vergangenen Jahr. Wer so viel auf dem Sparbuch gutgeschrieben haben will, der muss weit mehr als 60 Euro Guthaben dort stehen haben. Und es gibt mehrere solcher „Rendite-Aktien“ wie das T-Papier. Und wenn Deutschland obendrein wirklich noch mal digital werden soll, dann wird das nicht ohne einen Nationalen Champion namens Deutsche Telekom gehen. Zuletzt hat „Berlin“ die Deutsche Lufthansa zum Nationalen Champion gemacht. Und zum „Aktienmeister 2017“. Ob die Telekom das Zeug zum „Aktienmeister 2018“ hat? „Berlin“ wäre sogar als Aktionär dabei; ganz Deutschland verdient mit, d.h. alle 59minus und 59plus.</p>
<p>In diesem Sinne: Auf ein gutes 2018!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/aktien-schoene-bescherung/">Aktien: schöne Bescherung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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