Die Unsichtbaren - Wir wollen leben. DVD Cover. Quelle: © 2012 UNIVERSUM FILM GMBH
Die Unsichtbaren – Wir wollen leben. DVD Cover. Quelle: © 2012 UNIVERSUM FILM GMBH

In DIE UNSICHTBAREN – WIR WOLLEN LEBEN wird die wahre Geschichte vier junger Juden erzählt. 1943, in dem Jahr, als Berlin für “judenrein” erklärt wurde, gelingt diesen vier Menschen das schier Unmögliche. Getarnt als blonde Arier mit gefälschten Pässen werden sie für die Behörden unsichtbar.

Anzeige

Im Jahr 1943 beschloss Joseph Goebbels, alle Juden aus Deutschland abzuschieben. Damals waren in Berlin offiziell rund 15.000 Zwangsarbeiter jüdischer Herkunft gemeldet. Ende Februar 1943 begann er dann seinen Plan mit ersten Verhaftungen und Deportationen in die Tat umzusetzen. Diese Aktion sollte später als sogenannte “Fabrikaktion” in die Geschichte eingehen.

Berlin 1943: es geht ums Überleben

In dieser Zeit spielt der Film DIE UNSICHTBAREN – WIR WOLLEN LEBEN. Er erzählt von vier jungen Menschen handelt, die sich durch jugendliche Unbekümmertheit oder auch durch pures Glück einer Verhaftung durch die Gestapo entziehen können. Getarnt als Arier schaffen es Cioma Schönhaus, Hanni Lévy, Eugen Friede und Ruth Gumpel unterzutauchen.

Die Unsichtbaren - oder als blond noch über Leben und Tod entschied. Quelle: © 2012 UNIVERSUM FILM GMBH
Die Unsichtbaren – oder als blond noch über Leben und Tod entschied. Quelle: © 2012 UNIVERSUM FILM GMBH

Cioma fälscht für sich und viele andere Juden die Pässe. Ein Talent, dass Sie vermutlich vor der Deportation verschonte. Hanny blondiert sich die Haare und schlendert so “verkleidet” tagtäglich über den Kudamm. Auf diese Weise kann sie in der Menge untertauchen. Eugen trägt die Uniform der Hitlerjugend und Ruth tarnt sich als Kriegswitwe. Zudem sind Ruth und Eugen glücklicherweise in ein funktionierendes Familien-Netzwerk eingebunden. Diese Menschen helfen den beiden dabei, sich vor der Gestapo zu verstecken.

Auf diese Weise gelingt es den vier Berlinern zunächst unbehelligt weiterzuleben. Und dabei kämpfen sie für eine vermeintliche Freiheit, die sie selbst nie wirklich genießen können. Stattdessen bestimmt die Angst, doch erkannt zu werden, ihr Leben und ihren Alltag.

DIE UNSICHTBAREN Bewohner Berlins

Die Unsichtbaren finden Schutz im Schoße ihrer Familien und Freunde. Quelle: © 2012 UNIVERSUM FILM GMBH
Die Unsichtbaren finden Schutz im Schoße ihrer Familien und Freunde. Quelle: © 2012 UNIVERSUM FILM GMBH

Der Film DIE UNSICHTBAREN – WIR WOLLEN LEBEN beruht auf wahren Begebenheiten. Denn tatsächlich lebten im Hitler-Berlin rund 7000 verfolgte Juden im Untergrund. Sie wurden die Unsichtbaren genannt. 1500 von ihnen überlebten den Holocaust. Zu ihnen gehörten auch Hanni Lévy, Ruth Gumpel, Cioma Schönhaus und Eugen Friede. Im Film erzählt Regisseur Max Räfle die Geschichte dieser zwei Frauen und zwei Männer.

Wir wollen leben! Das ist es, was sich die vier Protagonisten wünschen. Und dank ihres unbändigen Überlebensmutes und der Hilfe von mutigen Freunden und der Familie gelingt ihnen das auch!

Zeitzeugen erzählen

Das Drehbuch zu DIE UNSICHTBAREN – WIR WOLLEN LEBEN basiert auf unzähligen Interviews mit Zeitzeugen, die Regisseur Claus Räfle und Ko-Autorin Alejandra López geführt und in Auszügen auch in den Film eingefügt haben. Dabei konzentriert sich im Film alles auf die Retter und die Geretteten, nicht auf die Verfolger und Mörder. So entsteht im Gesamtbild ein intensiv erzähltes und außergewöhnlich authentisches Dokudrama über ein Kapitel des jüdischen Widerstands, das bis heute nahezu unbekannt blieb.

DVD und Blue-Ray sind jetzt im Handel erhältlich!

Anzeige