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	<title>Gedächtnis Archive - 59plus</title>
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	<title>Gedächtnis Archive - 59plus</title>
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		<title>Spielen im Alter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 03:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles und Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spielen ist eine Tätigkeit ohne unmittelbaren Nutzen für den Spielenden. So die Definition in der Verhaltensbiologie. Das Spielen hat sein Ziel und seine Motivation in sich selbst und wird von einem Gefühl der Freude und Spannung begleitet. Verhaltensbiologisch und psychologisch kann man natürlich trotzdem eine Funktion ausmachen. Warum spielen wir? Spielt man im Alter anders [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Spielen ist eine Tätigkeit ohne unmittelbaren Nutzen für den Spielenden. So die Definition in der Verhaltensbiologie. Das Spielen hat sein Ziel und seine Motivation in sich selbst und wird von einem Gefühl der Freude und Spannung begleitet. Verhaltensbiologisch und psychologisch kann man natürlich trotzdem eine Funktion ausmachen. Warum spielen wir? Spielt man im Alter anders als als Kind? Und welche Spiele eignen sich für Senioren?</strong></p>
<figure id="attachment_62978" aria-describedby="caption-attachment-62978" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2021/12/Spielen-Aedrian-Unsplash.com_.jpeg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-62978 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2021/12/Spielen-Aedrian-Unsplash.com_-1024x683.jpeg" alt="Wer kennt es nicht, das Strategiespiel Monopoli. Ganze Tage und Nächte verbringt man mit diesem Spiel. Bildquelle: © Aedrian / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2021/12/Spielen-Aedrian-Unsplash.com_-1024x683.jpeg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2021/12/Spielen-Aedrian-Unsplash.com_-300x200.jpeg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2021/12/Spielen-Aedrian-Unsplash.com_-768x512.jpeg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2021/12/Spielen-Aedrian-Unsplash.com_-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2021/12/Spielen-Aedrian-Unsplash.com_-696x464.jpeg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2021/12/Spielen-Aedrian-Unsplash.com_-1068x712.jpeg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2021/12/Spielen-Aedrian-Unsplash.com_-630x420.jpeg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2021/12/Spielen-Aedrian-Unsplash.com_-1320x880.jpeg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2021/12/Spielen-Aedrian-Unsplash.com_-600x400.jpeg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2021/12/Spielen-Aedrian-Unsplash.com_.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-62978" class="wp-caption-text">Wer kennt es nicht, das Strategiespiel Monopoli. Ganze Tage und Nächte verbringt man mit diesem Spiel. Bildquelle: © Aedrian / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Die Funktion des Spielens</h2>
<p>Spieleforscher haben vielfältige Funktionen ausgemacht, die nicht immer alle gleichzeitig zutreffend sind und keine hinreichende Definition des Spielens ergeben. So ist Spielverhalten von Regeln und deren Einhaltung geprägt und oft in sich zielgerichtet, erzeugt aber oftmals keinen äußeren Gewinn. Wenn ein Kind mit Bauklötzen spielt, bekommt es dafür weder Geld noch Nahrung und trägt auch sonst nichts zum Überleben bei. Allerdings trainiert es dabei seine kreativen und motorischen Fähigkeiten, interagiert sozial mit Mitspielenden oder mitunter imaginativ mit fiktiven Spielpartnern, wenn es allein ist. So werden Verhaltensweisen erprobt, Problemlösungen geübt und viele andere Fertigkeiten verbessert.</p>
<h2>Spielen wir im Alter anders?</h2>
<p>Grundlegend haben Spiele auch im Alter immer noch die gleiche Funktion. Soziale und motorische Integration, Problemlösungsstrategien und andere oben beschriebene Dinge werden trainiert. <a href="https://www.media4care.de/blog/allgemeines/spiele-fuer-senioren/">Spiele für Senioren</a> können genauso vielseitig sein wie Spiele für Kinder und Erwachsene anderer Altersstufen. Allerdings geht es nicht mehr in erster Linie darum, Neues zu erlernen, sondern bereits erworbene Fähigkeiten flexibel zu trainieren und deren Erhalt zu sichern. So sind gemeinschaftliche Spiele wichtig für soziale Bindungen und die Prävention psychiatrischer und neurodegenerativer Erkrankungen. Wer regelmäßig spielt, hält sein Gehirn aktiv und kann sich geistige Leistungsfähigkeit länger bewahren.</p>
<p>In der Beziehung zu Pflegepersonal, Angehörigen aber auch anderen Senioren sind Spiele wichtiger Kitt und bieten Anlass für Beschäftigung. Man kommt ins Gespräch, tauscht sich aus, kommuniziert im Spiel und über das Spiel und schließlich auch über andere Dinge, wenn das Spiel an sich im Fluss ist. Dabei können Betreuer und Bezugspersonen die Spiele gezielt an die Fähigkeiten und Bedürfnisse der älteren Menschen anpassen und sie so individuell fördern und begleiten.</p>
<figure id="attachment_1110" aria-describedby="caption-attachment-1110" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-1110" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2-300x200.jpg" alt="Aktivitäten wie Schach spielen halten uns fit im Kopf und ist perfektes Gehirn Jogging. Quelle: Shutterstock.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2.jpg 1000w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1110" class="wp-caption-text">Aktivitäten wie Schach spielen halten uns fit im Kopf und ist perfektes Gehirn Jogging. Quelle: Shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Spielideen</h2>
<p>Wer geistig noch fit ist, hat in der Regel nicht nur Interesse daran, mit den Enkeln Mensch-ärgere-dich zu würfeln. Stattdessen sind Spiele reizvoll, die das logische Denken fordern, <a href="https://www.59plus.de/produkt/avverso-deluxe-edition-strategiespiel-fuer-2-spieler-made-in-germany/">strategischen Wettbewerb bieten</a> oder kreatives Erzählen belohnen. Wer in den 80er Jahren, als in Deutschland Pen and Paper – Rollenspiele aufkamen, mit diesen Fantasy-Spielen begonnen hat, wird sich auch heute noch über eine Spielrunde freuen, mit welcher er Abenteuer erleben kann.<br />
Auch sportliches Spiel ist für Menschen im Alter immer noch reizvoll: Seniorensportgruppen müssen sich nicht auf Walking oder Wassergymnastik beschränken, sondern können Mannschaftssportarten enthalten oder speziell <a href="https://mal-alt-werden.de/bewegungsspiele-fur-senioren/">auf Senioren ausgerichtete Bewegungsspiele</a> umfassen.</p>
<h2>In Kopf und Körper fit bleiben</h2>
<p>Im Grunde ist jede Art von Spiel, die Freude bringt, schon ein Gewinn für sich. Doch die positiven Auswirkungen auf Muskulatur und Skelett bei sportlichen Spielen oder das Gehirnjogging bei Brett- oder Kartenspielen und den diversen anderen Möglichkeiten, sich zu beschäftigen, sind wesentlich umfassender. Sie gehen über die reine Ablenkung und Zeitvertreib hinaus, sondern <a href="https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/praevention-und-vorsorge/memorebox-pflegebeduerftig-und-aktiv-sein-25746">halten im Alter fit</a> und damit lange gesund und selbstständig.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/spielen-im-alter/">Spielen im Alter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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		<title>Geistig fit und agil im Alter &#8211; Gehirnjogging für die Generation 59plus</title>
		<link>https://www.59plus.de/geistig-fit-und-agil-im-alter-gehirnjogging-fuer-die-generation-59plus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2021 02:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit & Sport]]></category>
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		<category><![CDATA[Gehirnjogging]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Alter rückt die Leistungsfähigkeit des Gehirns oft vermehrt in den Fokus der eigenen Aufmerksamkeit. Die Konzentration lässt zunehmend nach, wichtige Gegenstände werden ständig verlegt und Termine sind schnell einmal vergessen. Glücklicherweise müssen Sie sich in keinem Alter mit derartigen Symptomen abfinden. Das Gehirn lässt sich nämlich genauso wie ein normaler Muskel trainieren. Beginnen Sie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Alter rückt die Leistungsfähigkeit des Gehirns oft vermehrt in den Fokus der eigenen Aufmerksamkeit. Die Konzentration lässt zunehmend nach, wichtige Gegenstände werden ständig verlegt und Termine sind schnell einmal vergessen. Glücklicherweise müssen Sie sich in keinem Alter mit derartigen Symptomen abfinden. Das Gehirn lässt sich nämlich genauso wie ein normaler Muskel trainieren. Beginnen Sie also, regelmäßiges Gehirnjogging in Ihren Alltag zu integrieren, werden Sie schon bald eine verbesserte Gedächtnisleistung feststellen können.</strong></p>
<h2>Anzeichen nachlassender Gedächtnisleistung</h2>
<p>Bestimmte Symptome, beziehungsweise Anzeichen, weisen Sie auf das Nachlassen Ihrer Gedächtnisleistung hin. Hierzu zählen zum Beispiel:</p>
<p>&#8211; Konzentrationsschwierigkeiten<br />
&#8211; Verlangsamte Reaktionszeiten<br />
&#8211; Verlangsamte Informationsverarbeitung (z.B. Gehörtes in Gesprächen verinnerlichen)<br />
&#8211; Zunehmendes Verlegen von Gegenständen<br />
&#8211; Vergesslichkeit<br />
&#8211; Verwirrtheit</p>
<p>Sollten Sie diese Anzeichen bei sich bemerken, müssen Sie sich nicht gleich Sorgen machen. Eine gewisse Abnahme der Leistungsfähigkeit des Gehirns ist mit zunehmendem Alter ganz normal. Damit abfinden brauchen Sie sich aber nicht. Durch einfache Übungen können Sie Ihre Gedächtnisleistung in kurzer Zeit deutlich verbessern. Voraussetzung hierfür ist natürlich ein regelmäßiges Training.</p>
<figure id="attachment_4991" aria-describedby="caption-attachment-4991" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_181673738.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4991" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_181673738-300x200.jpg" alt="Konzentrationsschwierigkeiten können eine Folge von Flüssigkeitsmangel sein. Bildquelle: Shutterstock.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_181673738-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_181673738-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_181673738-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_181673738-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_181673738-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_181673738.jpg 1000w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4991" class="wp-caption-text">Konzentrationsschwierigkeiten können eine Folge von Flüssigkeitsmangel sein. Bildquelle: Shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Beide Gehirnhälften trainieren</h2>
<p>Idealerweise sollten beim Gehirnjogging beide <a href="https://www.59plus.de/wie-funktioniert-das-gehirn/">Gehirnhälften</a> trainiert werden. Achten Sie daher auf eine abwechslungsreiche Auswahl Ihrer Übungen. Die linke Gehirnhälfte verarbeitet Sprache, logisches Denken und Zahlen. Bilder, Musik und räumliche Wahrnehmung werden dagegen von der rechten Gehirnhälfte aus gesteuert.</p>
<p>Die Zuständigkeitsbereiche der beiden Gehirnhälften sollten also so oft es geht miteinander verschränkt werden. Besonders einfach geht dies im Alltag durch die Benutzung der linken Hand (für Linkshänder die rechte Hand) für ungewohnte Tätigkeiten. Versuchen Sie zum Beispiel einmal, mit der anderen Hand zu schreiben, zu malen oder zu kochen.</p>
<p>Eine weitere nützliche Übung ist das Tanzen, vor allem, wenn Sie hierbei Choreografien erlernen. Beim Zurechtfinden im Raum und dem Verinnerlichen von Schrittabfolgen arbeiten Ihre Gehirnhälften optimal zusammen.</p>
<h2>Nützliche Übungen fürs Gehirnjogging</h2>
<p>Die <a href="https://karrierebibel.de/gehirnjogging/">Auswahl an nützlichen Denksportübungen</a> ist unendlich groß. Einige Inspirationen sind hier für Sie zusammengestellt.</p>
<p>Merkspiele</p>
<p>Memospiele gehören zu den Klassikern unter den Gedächtnisübungen. Sie trainieren das Erinnerungsvermögen und sind auch prima in den Alltag integrierbar.<br />
Zum einen können Sie beispielsweise ein Gesellschaftsspiel wie das allseits bekannte &#8220;Memory&#8221; spielen. Aber auch das Erlernen von Gedichten oder Liedtexten erweist sich hier als nützlich. Tragen Sie Ihren Liebsten doch einmal ein nettes Ständchen vor.</p>
<p>Sudoku- und Rätselspiele</p>
<p>Wer gerne Zeitung liest, ist mit <a href="https://www.kreuzwort-raetsel.net/raetsel-trainer.html">Rätselspielen</a> vermutlich bereits bestens vertraut. Auf den hinteren Seiten von Magazinen und Zeitungen finden sich oft Rätselspiele wie <a href="https://www.59plus.de/fit-im-kopf-mit-sudoku-spielerisches-gehirntraining/">Sudoku</a>, Kakuro oder Kreuzworträtsel. Sudoku trainiert Ihre Mathematik- und Logikfähigkeiten, während knifflige Kreuzworträtsel zusätzlich auch Ihr sprachliches Können auf die Probe stellen.</p>
<p>Gesellschaftsspiele</p>
<p>In Kommunikation mit anderen lernt der Mensch besonders gut. Es bietet sich also an, hin und wieder einen geselligen Spielabend zu veranstalten. Geeignet sind zum Beispiel spannende Brettspiele. Achten Sie hier aber darauf, dass es im Spiel nicht nur um Würfelglück geht. Idealerweise sind ein wenig geistige Anstrengung und Strategie gefragt.<br />
Auch mit Papier und Stift lassen sich tolle Denksportspiele spielen. Wie wäre es beispielsweise mit einer Runde <a href="https://www.stadt-land-fluss-spielen.de/regeln/">Stadt, Land, Fluss</a>, um Ihre Erinnerungsfähigkeiten zu testen?</p>
<figure id="attachment_1110-2" aria-describedby="caption-attachment-1110-2" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1110" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2-300x200.jpg" alt="Aktivitäten wie Schach spielen halten uns fit im Kopf und ist perfektes Gehirnjogging. Quelle: Shutterstock.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Fit-im-Kopf-2.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1110-2" class="wp-caption-text">Aktivitäten wie Schach spielen halten uns fit im Kopf und ist perfektes Gehirnjogging. Quelle: Shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Fazit</h2>
<p>Es existieren zahlreiche Übungen, um die eigene Gedächtnisleistung zu verbessern. Viele von ihnen können praktisch in den Alltag integriert und zur selbstverständlichen Gewohnheit gemacht werden. Sehr wichtig ist es allerdings, das Gehirn nicht überzustrapazieren. Es reicht völlig aus, 10 bis 15 Minuten pro Tag zu trainieren. Längere Trainingseinheiten könnten zu anstrengend sein und die Motivation verringern. Achten Sie darauf, den Spaß nicht zu verlieren. Mit Freude am Tun steht einem langfristigen Gedächtniserfolg nichts mehr im Wege.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Demenz-Fibel: Musik</title>
		<link>https://www.59plus.de/demenz-fibel-musik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Plechinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2018 02:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Kultur & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sicher erinnern Sie sich an den Eingangstext unsere Demenz-Fibel aus dem vergangenen Monat zum Thema Selbstbestimmung. Dort ging es um zwei Senioren aus einer Pflegeeinrichtung, die sich aufgemacht haben, um ihrer Lieblingsmusik zu lauschen. Hardrock und Heavy-Metal-Mucke auf dem legendären Musikfestival in Wacken. Diese Klänge und mit ihnen verbunden viele Erinnerungen und Emotionen sind für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sicher erinnern Sie sich an den Eingangstext unsere <a href="https://www.59plus.de/demenz-fibel-selbstbestimmung/">Demenz-Fibel</a> aus dem vergangenen Monat zum Thema Selbstbestimmung. Dort ging es um zwei Senioren aus einer Pflegeeinrichtung, die sich aufgemacht haben, um ihrer Lieblingsmusik zu lauschen. Hardrock und Heavy-Metal-Mucke auf dem legendären Musikfestival in Wacken. Diese Klänge und mit ihnen verbunden viele Erinnerungen und Emotionen sind für diese beiden Herren augenscheinlich ein ganz starker Antrieb und Motor gewesen.</strong></p>
<p>Musik ist ein starkes Identitätsmerkmal. Ein auf den ersten Blick unscheinbarer Baustein unserer jeden ureigenen Lebensgeschichte, der in vielen herausfordernden Situationen des Lebens wie z.B. im Rahmen einer Krankheitsbewältigung wieder an die Oberfläche gespült wird. So erlebe ich es in meinem Beruf als Musiktherapeutin.</p>
<h2>Musik und Emotionen</h2>
<p>Aus der Begleitung von Menschen mit Demenz ist Musik nicht mehr wegzudenken. Oft als „Schlüssel“ oder „Königsweg“ beschrieben, verliert das Medium meiner Ansicht nach jedoch zusehends seine Zauberkraft. Vor allem weil es häufig für sich allein steht und nur für sich allein betrachtet wird. Es wird außer Acht gelassen, dass Musik nur wirksam werden kann, wenn sie eine Bedeutung bekommt. Musik kann wirksam werden, weil sie Beziehung gestaltet und selbst durch Beziehung und Begegnung gestaltet wird.</p>
<figure id="attachment_29891" aria-describedby="caption-attachment-29891" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Musik-Skylar-Sahakian-Unsplash.com_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-29891 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Musik-Skylar-Sahakian-Unsplash.com_-1024x683.jpg" alt="Musik kann, wenn sie richtig eingesetzt wird, einen Zugang schaffen. Ist aber nicht automatisch der Schlüssel bei an Demenz erkrankten Menschen. Bildquelle: © Skylar Sahakian / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Musik-Skylar-Sahakian-Unsplash.com_-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Musik-Skylar-Sahakian-Unsplash.com_-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Musik-Skylar-Sahakian-Unsplash.com_-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Musik-Skylar-Sahakian-Unsplash.com_-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Musik-Skylar-Sahakian-Unsplash.com_-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Musik-Skylar-Sahakian-Unsplash.com_-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Musik-Skylar-Sahakian-Unsplash.com_.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Musik-Skylar-Sahakian-Unsplash.com_-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Musik-Skylar-Sahakian-Unsplash.com_-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-29891" class="wp-caption-text">Musik kann, wenn sie richtig eingesetzt wird, einen Zugang schaffen. Ist aber nicht automatisch der Schlüssel bei an Demenz erkrankten Menschen. Bildquelle: © Skylar Sahakian / Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Das bloße Anschalten des Radios, der Lieblings-CD oder das Aneinanderreihen von Songs in einer Singrunde mit Menschen mit Demenz wird weder der Musik und ihren Wirkungsweisen noch &#8211; und das ist wesentlich dramatischer &#8211; den Menschen mit Demenz und dem erlebten Moment voll Atmosphäre gerecht. Verabschieden wir uns vom gängigen Bild, dass Musik und alles, was im weitesten Sinne dazu zählt, nur positiv und „schön“ ist, nur „fröhlich und gesellig“ sein muss. Verabschieden wir uns von der Idee, dass Musik per se Zugangswege zu Menschen mit Demenz schafft. Musik in der Begegnung mit Menschen mit Demenz ist ein Schatz, der ein verantwortungsvolles Gegenüber braucht.</p>
<h2>Erspüren:</h2>
<p>Haben Sie sich schon einmal bewusst Gedanken darüber gemacht, was es alles braucht, um von einem Stuhl aufzustehen und von einem Zimmer in das andere zu gelangen? Welche Fähigkeiten unser <a href="https://www.59plus.de/wie-funktioniert-das-gehirn/">Gehirn</a> an den Tag legt, um immer wieder auszuloten, wo oben, wo unten und wo unsere Körpermitte ist? Sicher nicht. Unser Hirn funktioniert, ohne dass wir uns die Fähigkeiten, die es dazu braucht, bewusst machen müssen. Zum Glück. Haben wir jedoch bspw. die Grippe, merken wir, wie beschwerlich der Weg vom Bett zum Bad sein kann &#8211; und das aus vielerlei Gründen.</p>
<p>Aber was hat dies mit Musik und Demenz zu tun? Eine ganze Menge. Immer wieder kann ich beobachten, dass Menschen mit Demenz aus dem Glauben heraus, dass Musik „gut“ für sie sei, rund um die Uhr mit dem Radio oder mit Lieblingsmusik dauerbeschallt werden. Dieser Zustand führt auf Dauer zu Stress. Das gilt für Menschen mit und ohne Demenz. Gut gemeintes verkehrt sich ins Gegenteil. Dauerbeschallung hat noch einen weiteren dramatischen Effekt: Die Fähigkeit unseres Gehirns zur räumlich-akustischen Wahrnehmung geht verloren. Dauerbeschallung sorgt dafür, dass wir bald nicht mehr wissen, wo oben und unten und unsere Körpermitte ist.</p>
<p>Geht diese Fähigkeit verloren, fällt es uns immer schwerer, von einem Stuhl aufzustehen und uns sicher in einem Raum zu bewegen. Werden wir dauerbeschallt, verliert unser Gehirn die Fähigkeit, seinem Tag- und Nacht-Rhythmus zu folgen bzw. ihn zu erkennen. Und was machen wir: stellen lediglich fest, dass die Demenzerkrankung bei den Menschen, die wir begleiten, wohl weiter fortschreitet. Bleiben Sie wachsam! Viele der oben beschriebenen Situationen, die wir als herausfordernd erleben, sind hausgemacht und nicht zwingend ein Symptom der Erkrankung und viele davon sind es aufgrund von Über- oder Unterforderung mit akustischen Reizen.</p>
<figure id="attachment_1141" aria-describedby="caption-attachment-1141" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Das-Gehirn-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-1141 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Das-Gehirn-2-1024x576.jpg" alt="Das Gehirn spielt eine ganz zentrale Rolle in unseren täglichen Abläufen. Bildquelle: Shutterstock.com" width="696" height="392" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Das-Gehirn-2-1024x576.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Das-Gehirn-2.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Das-Gehirn-2-300x169.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Das-Gehirn-2-768x432.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Das-Gehirn-2-696x392.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Das-Gehirn-2-1068x601.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Das-Gehirn-2-747x420.jpg 747w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Das-Gehirn-2-1320x743.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/05/Das-Gehirn-2-600x338.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1141" class="wp-caption-text">Das Gehirn spielt eine ganz zentrale Rolle in unseren täglichen Abläufen. Bildquelle: Shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Verstehen:</h2>
<p>Musik ist so etwas wie eine biologische Sprache unseres Körpers. Sie vernetzt Nervenbahnen unseres Gehirns immer wieder neu miteinander. Dazu gibt es inzwischen viele Forschungsarbeiten und Studien (z.B. Nachzulesen bei Prof. Altenmüller <a href="http://www.dasgehirn.info">www.dasgehirn.info</a> oder Prof. Michael Thaut <a href="http://www.musicmendsminds.org">www.musicmendsminds.org</a>.) Diese Vernetzung durch Musik findet auch bei weit fortgeschrittener Demenz und anderen hirnorganischen Abbauprozessen statt. Musik nimmt also Einfluss auf Prozesse unseres Gehirns, die mit Musik an sich nichts, aber auch rein gar nichts zu tun haben.</p>
<p>Kennen Sie das Erlebnis, dass sich unsere Schritte denen einer vor uns laufenden Person anpassen, wenn diese mit Absätzen über den Boden „klackert“? Dieser Ankopplung unseres Gehirns an einen rhythmischen Impuls können wir uns nicht entziehen. Wer von Ihnen kann sich beim Autofahren oder bei der Schreibtischarbeit besser konzentrieren, wenn vertraute Musik und vertraute Geräusche an das Ohr dringen? Wer von Ihnen braucht in solchen Momenten Stille und wann? Man hat beobachtet, dass der Herzschlag von Chorsängern sich beim gemeinsamen Singen angleicht. Unser Atem pendelt sich in einem gemeinsamen Rhythmus ein. Weitere Vitalwerte wie bspw. unser Blutdruck schwingt sich aufeinander ein und lässt sich über die gemeinsam gestaltete Musik regulieren.</p>
<p>Der gezielte und bewusste Einsatz von Musik &#8211; und nur er &#8211; kann also bspw. ein ganz wunderbarer Impulsgeber sein, um Aufmerksamkeit zu erhalten, die Motorik zu stabilisieren und für ein sicheres Gangbild zu sorgen (mehr dazu bspw. im Buch „Mit Musik geht vieles besser &#8211; der Königsweg in der Pflege von Menschen mit Demenz, S. Willig, S. Kammer, Vincentz Verlag). Dies kann aber nur geschehen, wenn der Beziehungsaspekt zur Musik und zur Person gegenüber in dem jeweiligen Moment in den Mittelpunkt gerückt wird. Und wenn im Anschluss an eine Aktion mit Musik Stille folgt.</p>
<h2>Handeln:</h2>
<p>Situationen der Geborgenheit und Sicherheit für Menschen mit Demenz, das Erleben von Emotion, Erinnerung und Identität und der Erhalt von Fähigkeiten unseres Gehirns wird vor allem dadurch vermittelt, dass wir in der Lage sind, ein ausgewogenes akustisches Klima zu schaffen. Vermeiden Sie Dauerbeschallung. Setzen Sie Musik nur im Beziehungsmoment und ausschließlich gezielt ein (z.b. beim Hören einer Lieblingsschallplatte zum Nachmittagskaffee). Bieten Sie Menschen mit Demenz Klänge aus verschiedenen Stellen im Raum an und achten Sie darauf, dass diese als solche erkennbar sind. Wird der Kopf zur Schallquelle gedreht? Das ist ein Hinweis auf eine intakte räumlich-akustische Orientierung, die es zu fördern gilt.</p>
<p><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Pressefoto-1-Seniorenflashmob-©Bine-Bellmann.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" class=" td-modal-image wp-image-27779 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Pressefoto-1-Seniorenflashmob-©Bine-Bellmann-1024x683.jpg" alt="&quot;Eine" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Pressefoto-1-Seniorenflashmob-©Bine-Bellmann-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Pressefoto-1-Seniorenflashmob-©Bine-Bellmann-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Pressefoto-1-Seniorenflashmob-©Bine-Bellmann-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Pressefoto-1-Seniorenflashmob-©Bine-Bellmann-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Pressefoto-1-Seniorenflashmob-©Bine-Bellmann-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Pressefoto-1-Seniorenflashmob-©Bine-Bellmann-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Pressefoto-1-Seniorenflashmob-©Bine-Bellmann.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Pressefoto-1-Seniorenflashmob-©Bine-Bellmann-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Pressefoto-1-Seniorenflashmob-©Bine-Bellmann-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>Lassen Sie uns gemeinsam über das Medium Musik Beziehung und Begegnung gestalten. Lassen Sie Musik den Motor fürs Leben sein: Besuchen Sie mit den Menschen mit und ohne Demenz, die ihnen am Herzen liegen, eine der Veranstaltungen zum Weltseniorentag am 1. Oktober in vielen deutschen Städten. Getanzt wird dort überall um 11.00 Uhr zum eigens komponierten Song „Spark of life“. Die Idee dazu hatte 2014 der Hamburger Verein „<a href="http://www.wegeausdereinsamkeit.de">Wege aus der Einsamkeit e.V.</a>“, der das Swing-Stück komponieren ließ und dessen zugehöriges Musikvideo seitdem um die Welt geht.</p>
<p>Mit 59plus kreiere ich in diesem Jahr Emotionen und neue Erinnerungen in Düsseldorf. Verbindungen und neue Netzwerke der Synapsen und Neuronen natürlich inklusive. Mehr unter <a href="https://www.59plus.de/seniorenflashmob/">https://www.59plus.de/seniorenflashmob/</a></p>
<p>Termine für Seminare zum verantwortungsvollen und sinnstiftenden Umgang mit Musik im (Pflege)Alltag und in der Begleitung von Menschen mit Demenz können Sie ebenfalls über 59plus erfragen und buchen.</p>
<p>Sie haben Fragen und möchten Rückmeldung geben? Schreiben Sie mir (oder treffen Sie mich live und bunt und in Farbe im Oktober auf dem Weltseniorentag in Düsseldorf). Ich freue mich auf Ihre Zeilen.</p>
<p>Herzlichst, Ihre</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-18141" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Simone-Plechinger-Signatur-Kopie-Kopie-300x88.jpg" alt="" width="300" height="88" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Simone-Plechinger-Signatur-Kopie-Kopie-300x88.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Simone-Plechinger-Signatur-Kopie-Kopie-768x226.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Simone-Plechinger-Signatur-Kopie-Kopie-1024x302.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Simone-Plechinger-Signatur-Kopie-Kopie-696x205.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Simone-Plechinger-Signatur-Kopie-Kopie-1068x315.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Simone-Plechinger-Signatur-Kopie-Kopie-1425x420.jpg 1425w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Simone-Plechinger-Signatur-Kopie-Kopie.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Simone-Plechinger-Signatur-Kopie-Kopie-1320x389.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Simone-Plechinger-Signatur-Kopie-Kopie-600x177.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Demenz: Welche Formen und Behandlungen gibt es?</title>
		<link>https://www.59plus.de/demenz-formen-und-behandlungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 14:31:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Leben mit Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Demenz ist ein Veränderungsprozess im Gehirn. Der Begriff leitet sich vom lateinischen dementia ab, was „ohne Verstand“ bedeutet. Im Verlauf der Erkrankung kann es zu Beeinträchtigungen des höheren Denkens, der Sprache oder der Bewegung kommen. Eine Demenz startet harmlos: Man hat den Schlüssel liegen gelassen, vergessen, wo man das Auto geparkt hat, kann sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Demenz ist ein Veränderungsprozess im Gehirn. Der Begriff leitet sich vom lateinischen <em>dementia</em> ab, was „ohne Verstand“ bedeutet. Im Verlauf der Erkrankung kann es zu Beeinträchtigungen des höheren Denkens, der Sprache oder der Bewegung kommen.</strong></p>
<p>Eine <strong>Demenz</strong> startet harmlos: Man hat den Schlüssel liegen gelassen, vergessen, wo man das Auto geparkt hat, kann sich nicht mehr an das Telefonat vom Morgen erinnern &#8211; <strong>Aufgaben des Kurzzeitgedächtnisses, das irgendwie nicht mehr so richtig funktioniert</strong>. Im weiteren Verlauf beeinflusst die Krankheit die Kenntnisse und Fähigkeiten, die der Mensch im Laufe seines Lebens erlernt hat. Alltagssituationen werden nicht mehr richtig erkannt, Handlungsabläufe können nicht mehr zugeordnet werden. <strong>In schweren Fällen vergessen Betroffene sogar ihren eigenen Namen oder den von Familie und Freunden</strong> – ein Zustand, der vor allem für die Angehörigen schwer zu ertragen ist.</p>
<h2>Doch was genau ist eigentlich eine Demenz?</h2>
<p>Häufige Ursache <strong>ist eine Erkrankung des Gehirns, die den Cortex beeinflusst</strong> – denn in ihm werden alle Denkprozesse gesteuert. Es gibt unterschiedliche Klassifizierungen von Demenz-Erkrankungen. <strong>Bisher sind ca. 130 Formen bekannt</strong>. Die Alzheimer-Demenz kommt mit einem Anteil von ca. 60 % am häufigsten vor. Da die Demenz zumeist ein begleitendes Syndrom ist, ist es nicht immer möglich, sie eindeutig zu diagnostizieren. <strong>Krankheiten, die Verwirrtheitszustände zur Folge haben können, werden häufig mit einer Demenz verwechselt</strong>. Betroffene sollten frühzeitig ihren Arzt aufsuchen, um die Ursachen für die Verwirrtheit abzuklären. Eine Identifikation der Demenzform ist zudem für die Angehörigen und Betreuenden wichtig. Wertvolle Informationen und Hilfe kann einschlägige Literatur, wie zum Beispiel „Verdacht Demenz – Fehldiagnosen verhindern, Ursachen klären“ von Cornelia Stolze, bieten.</p>
<h2>Demenz: Prävention ist wichtig</h2>
<p>Da Demenz nicht geheilt werden kann, kommt der <strong>Prävention eine besondere Rolle</strong> zu. <strong>Risikofaktoren</strong>, die eine Erkrankung begünstigen, <strong>sollten minimiert werden</strong>. Dazu gehören vor allem kardiovaskuläre, also Blutkreislauf-Faktoren, wie <strong>erhöhter Blutdruck</strong> (Hypertonie), ein <strong>hoher Homocysteinspiegel</strong>, die <strong>Niereninsuffizienz</strong>, <strong>Übergewicht</strong> (Adipositas) und <strong>Diabetes mellitus</strong>. Ein aktives Leben, Bewegung sowie ein gesundes Körpergewicht können das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, also deutlich senken.</p>
<h2>Betroffene unterstützen</h2>
<p><strong>Enge soziale Bindungen und Freundschaften</strong> haben ebenfalls einen nicht unwesentlichen <strong>positiven Effekt</strong>. Bei der Bewältigung der Krankheit geben Freunde und Angehörige emotionalen Halt. Sie sollten im Umgang mit Erkrankten <strong>verständnisvoll und geduldig</strong> sein, ihnen jedoch nicht das Gefühl geben, unmündig zu sein. Denn diese verlieren nicht nur Fähigkeiten, sie gewinnen auch welche. So kann sich die emotionale Wahrnehmung durchaus so verändern, so dass sie zum Beispiel eine <strong>intensive Sensibilität für „Zwischentöne“</strong> bekommen, sie also am Tonfall einer Person erkennen können, ob diese ehrlich ist. Umso wichtiger ist es, Betroffene weder anzulügen, noch zu bevormunden. Unterstützung und Tipps für den richtigen Umgang können sie beim behandelnden Arzt und in speziellen Kurprogrammen bekommen. Schnelle Tipps finden Sie außerdem <a href="http://www.demenzzuerich.ch/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Allgemeine Informationen erhalten Sie auf der Website der <a href="https://goo.gl/0ty501" target="_blank">Alzheimer Forschung Initiative e.V.</a></p>
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		<title>Sport und Gedächtnis: Wie wichtig ist Bewegung für geistige Fitness?</title>
		<link>https://www.59plus.de/sport-und-gedaechtnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stefanie Nienhaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2016 08:23:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Fit im Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[mentale Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Orthomol]]></category>
		<category><![CDATA[Orthomol Mental]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sport ist gesund – das weiß jeder! Doch dass sich Sport und ausreichend Bewegung auch positiv auf die Gehirnleistung auswirken, konnte erst in der jüngsten Zeit wissenschaftlich belegt werden. Besonders Konzentrations- und Gedächtnisleistung, die mit fortschreitendem Lebensalter nachlassen, können aktiv gefördert werden. Sport unterstützt das Gedächtnis In einer Studie, die im Jahr 2010 mit Probanden ab [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sport ist gesund – das weiß jeder! Doch dass sich Sport und ausreichend Bewegung auch positiv auf die Gehirnleistung auswirken, konnte erst in der jüngsten Zeit wissenschaftlich belegt werden. Besonders Konzentrations- und Gedächtnisleistung, die mit fortschreitendem Lebensalter nachlassen, können aktiv gefördert werden.</strong></p>
<h2>Sport unterstützt das Gedächtnis</h2>
<p>In einer Studie, die im Jahr 2010 mit Probanden ab 60 Jahren an der Universität zu Pittsburgh durchgeführt wurde (zur Studie geht es <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3041121/" target="_blank">hier</a>), konnte nachgewiesen werden, dass körperliche Anstrengung den Hippocampus begünstigt. Der Hippocampus ist das Gehirnareal, das für die Speicherung von Informationen, also für das Gedächtnis zuständig ist.</p>
<p>An der Sporthochschule Köln konnte gezeigt werden, dass regelmäßiges Ausdauertraining die Bildung neuer Blutgefäße fördert und somit die Energieversorgung des Gehirns optimiert wird. Der verantwortliche Wissenschaftler Stefan Schneider präsentierte seine Forschungsergebnisse 2014 humoristisch auf dem Science Slam in Köln. Mit seinem Auftritt sicherte er sich den ersten Platz.</p>
<h2>Auch leichtes Training hilft</h2>
<p>Um von dem positiven Effekt sportlicher Betätigung auf die Gehirnleistung zu profitieren, müssen Sie natürlich kein Astronautentraining durchlaufen. Auch durch ausgedehnte Spaziergänge oder Fahrradtouren kann man seine grauen Zellen „auf Trab bringen“. Schließlich sollte das Maß an Bewegung letztlich immer noch individuell an die körperliche Fitness angepasst sein. Auch teure Fitnessgeräte sind kein Muss, um Kraft und Ausdauer aufzubauen. Mit einfachen Übungen für zu Hause und zwischendurch, können Sie bereits tolle Ergebnisse erzielen.</p>
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		<title>Fit im Kopf: Wie unterstütze ich sinnvoll mein Gedächtnis?</title>
		<link>https://www.59plus.de/das-gedaechtnis-unterstuetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2016 07:54:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fit im Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[mentale Leistungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Orthomol Mental]]></category>
		<category><![CDATA[Othmol]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wo hab ich denn nur wieder meine Brille gelassen?“ – Sicherlich kennen Sie diese oder ähnliche Situationen, in denen Sie Alltagsgegenstände suchen und ihr Gedächtnis sie im Stich lässt. Nicht selten werden dabei ganze Wohnräume auf den Kopf gestellt, bis sich die Brille schließlich genau dort findet – nämlich auf dem Kopf. Bei der Lösung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wo hab ich denn nur wieder meine Brille gelassen?“ – Sicherlich kennen Sie diese oder ähnliche Situationen, in denen Sie Alltagsgegenstände suchen und ihr Gedächtnis sie im Stich lässt. Nicht selten werden dabei ganze Wohnräume auf den Kopf gestellt, bis sich die Brille schließlich genau dort findet – nämlich auf dem Kopf.</strong></p>
<p>Bei der Lösung von den kleinen und größeren Alltagsproblemen hilft dem Gedächtnis unsere <strong>mentale Leistungsfähigkeit</strong>. Also beispielsweise unser Erinnerungsvermögen, Konzentrationsfähigkeit und auch die Fähigkeit Rückschlüsse zu ziehen. Dabei unterstützt uns auch unser Erfahrungsschatz. Je älter wir sind, desto größer ist das Repertoire an Wissen, auf das wir zurückgreifen können. Das Gehirn folgt dabei Mustern, die wir uns im Laufe der Jahre erarbeitet haben. Um verlorene Gegenstände wie beispielsweise auch Schlüssel wieder ausfindig zu machen, hilft es nur selten, hektisch potentielle Fundorte zu durchwühlen, stattdessen hilft es vor allem Ruhe zu bewahren und strategisch an das Problem heranzugehen. <strong>Viele glauben, dass unsere grauen Zellen im zunehmenden Alter automatisch an Leistungsfähigkeit verlieren. Doch so ist es in Wahrheit nicht. </strong>Das Potential unserer mentalen Fähigkeiten muss nur richtig ausgeschöpft werden.</p>
<h2>Warum lässt das Gedächtnis nach?</h2>
<p><a href="http://www.neurobiologyofaging.org/article/S0197-4580(09)00021-9/abstract">Wissenschaftliche Untersuchungen</a> lassen vermuten, dass der Höhepunkt unserer geistigen Fähigkeiten bereits mit einem Alter von rund 22 Jahren erreicht ist. <strong>Spätestens im dritten Lebensjahrzehnt beginnt dann das langsame Nachlassen der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit</strong>. Die individuell festgestellten Alterungstrends sind dabei allerdings sehr unterschiedlich. Daher liegt die Vermutung nahe, <strong>kognitive Defizite</strong> seien <strong>nicht allein eine Frage des Alters</strong>, sondern vielmehr eine <strong>Folge der körperlichen Gesundheit und allgemein des individuellen Lebensstils</strong>.</p>
<figure id="attachment_1251" aria-describedby="caption-attachment-1251" style="width: 455px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/06/Gedaechtnis-im-Alter-4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image  wp-image-1251" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/06/Gedaechtnis-im-Alter-4-300x200.jpg" alt="Kreuzworträtsel und Co. helfen, dass Gedächtnis zu trainieren. Quelle: Shutterstock.com" width="455" height="303" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/06/Gedaechtnis-im-Alter-4-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/06/Gedaechtnis-im-Alter-4-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/06/Gedaechtnis-im-Alter-4-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/06/Gedaechtnis-im-Alter-4-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/06/Gedaechtnis-im-Alter-4-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2016/06/Gedaechtnis-im-Alter-4.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 455px) 100vw, 455px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1251" class="wp-caption-text">Kreuzworträtsel und Co. helfen, dass Gedächtnis zu trainieren. Quelle: Shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Es ist zwar wissenschaftlich belegt, dass die Verarbeitungsgeschwindigkeit von neuen Informationen im fortgeschrittenen Alter nachlässt. Doch das <strong>menschliche Gehirn reagiert</strong> hierauf <strong>flexibel</strong>: Es entwickelt neue Strategien, um diese Defizite über andere Wege auszugleichen. Die Fähigkeit, sich neuen Herausforderungen zu stellen und diese erfolgreich zu meistern, nimmt im fortgeschrittenen Alter damit sogar weiter zu. Denn ein großer Erfahrungsschatz kann vor allem beim Lösen geistiger Aufgaben den entscheidenden Vorteil bringen.</p>
<p><strong>Das Gehirn eines älteren Erwachsenen verfügt über weitaus mehr miteinander verknüpfte Informationen</strong>, als das leistungsstarke Gehirn eines jungen Menschen. Bei guter mentaler Fitness können die <strong>vorhandenen Informationen</strong> zu neuen Denk- und Aktionsmustern <strong>abstrahiert</strong> werden. Stellen Sie sich folgendes vor: Sie kochen ein Gericht und halten sich dabei an eine bestimmte Rezeptvorgabe. Plötzlich stellen Sie fest, dass Ihnen eine der Zutaten fehlt. Ein erfahrener Koch ist dazu in der Lage, die Funktion der fehlenden Zutat zu bestimmen und diese gegebenenfalls durch eine alternative Zutat zu ersetzen. Einem unerfahrenen Koch bleibt dagegen lediglich der Versuch, das Gericht auch ohne die fehlende Zutat zu zubereiten.</p>
<h2>Wie flexibel das Gehirn arbeitet, ist nicht nur eine Frage des Alters, sondern auch eine Frage der Übung.</h2>
<p>Einige Forscher vermuten sogar, dass die mentale Leistungsfähigkeit älterer Menschen aus dem Grund nachlässt, weil sie selbst daran glauben und sich selbst keinen neuen Aufgaben stellen. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten sogar daraufhin, dass kognitive Defizite nicht etwa durch einen unvermeidlichen altersbedingten Zerfall entstehen. <strong>Die Annahme ist, dass sie auch als Folge eines mangelnden Gebrauchs entstehen.</strong></p>
<p>Nicht nur der Körper, <strong>auch der Geist benötigt stetiges Training</strong> um in Form zu bleiben. Um das zu erreichen, sollten Sie Ihren Alltag möglichst abwechslungsreich gestalten. Diskutieren Sie mit Freunden, besuchen Sie Ausstellungen und Konzerte. Scheuen Sie keine neuen Herausforderungen wie etwa das Erlernen einer Fremdsprache, und machen Sie sich bewusst, dass es ganz normal ist, wenn der Lernprozess länger dauert. Auch mit kleinen Konzentrationsübungen wie dem Lösen von Kreuzworträtseln fördern Sie den <strong>Aufbau Ihrer mentalen Leistungsfähigkeit</strong>. Mit regelmäßigen Impulsen und neuen Denkanstößen, ausreichend Bewegung und einer gesunden Ernährung kann das Leistungsniveau unseres Gehirns durchaus auch bis ins hohe Alter voll ausgeschöpft werden.</p>
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