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	<title>Lernen Archive - 59plus</title>
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	<description>59plus ist das erste digitale General Interest Portal für Senioren und deren Kindergeneration (35+).</description>
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	<title>Lernen Archive - 59plus</title>
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		<title>Bildung neu gedacht: Wie LifeTeachUs Generationen verbindet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 03:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LifeTeachUs verfolgt eine große Vision: Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu etablieren. Im Interview erklärt das Team von LifeTeachUs, warum auch die Generation 59plus eine wichtige Rolle in diesem Konzept spielt. Was genau ist LifeTeachUs? LifeTeachUs ist eine Bildungsinitiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Schülerinnen und Schüler mit praxisnahem Wissen und inspirierendem Lebenswissen zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/bildung-neu-gedacht-wie-lifeteachus-generationen-verbindet/">Bildung neu gedacht: Wie LifeTeachUs Generationen verbindet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>LifeTeachUs verfolgt eine große Vision: Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu etablieren. Im Interview erklärt das Team von LifeTeachUs, warum auch die Generation 59plus eine wichtige Rolle in diesem Konzept spielt.</strong></p>
<h2>Was genau ist LifeTeachUs?</h2>
<p>LifeTeachUs ist eine Bildungsinitiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Schülerinnen und Schüler mit praxisnahem Wissen und inspirierendem Lebenswissen zu bereichern. Unser Ziel ist es, die Lücken im Bildungssystem zu schließen und jungen Menschen Kompetenzen zu vermitteln, die über den klassischen Lehrplan hinausgehen. Dazu bringen wir engagierte Menschen als sogenannte ehrenamtliche LifeTeacher in die Schulen – Persönlichkeiten, die aus eigener Erfahrung berichten und dadurch wertvolle Impulse setzen.</p>
<h2>Warum ist die Generation 59plus für LifeTeachUs so wichtig?</h2>
<p>Menschen der Generation 59plus bringen einen riesigen Erfahrungsschatz mit – sei es aus ihrem Berufsleben, gesellschaftlichem Engagement oder persönlichen Erlebnissen. Diese Lebenserfahrung ist ein unschätzbarer Wert für junge Menschen, die oft Orientierung suchen. Unser Bildungssystem vermittelt viel theoretisches Wissen, doch was oft fehlt, sind echte Geschichten und praktische Perspektiven. Hier können alle Menschen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft als LifeTeacher eine entscheidende Rolle spielen. Sie haben erlebt, wie sich Arbeitswelten verändern, welche Herausforderungen das Leben bereithält und wie man mit Höhen und Tiefen umgeht.</p>
<h2>Wie genau funktioniert das LifeTeachUs-Prinzip?</h2>
<p>Lehrkräfte haben über unsere Plattform die Möglichkeit, LifeTeacher gezielt für Unterrichtsstunden zu buchen – sei es als Unterstützung bei Unterrichtsausfällen oder als Bereicherung für den regulären Unterricht. Die LifeTeacher teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den Schülerinnen und Schülern. Dabei geht es nicht nur um berufliches Fachwissen, sondern auch um wichtige Lebensthemen wie Finanzbildung, mentale Gesundheit, persönliche Resilienz oder gesellschaftliches Engagement. Das Besondere ist, dass jede LifeLesson auf echten Erfahrungen basiert – das macht sie lebendig, authentisch und inspirierend.</p>
<h2>Welche Vorteile hat das für beide Generationen?</h2>
<p>Für die Schülerinnen und Schüler ist es eine enorme Bereicherung, weil sie direkte Einblicke in unterschiedliche Lebenswege und Berufsbereiche erhalten. Sie lernen nicht nur fachlich, sondern entwickeln auch Soft Skills und persönliche Kompetenzen. Gleichzeitig erleben die LifeTeacher eine wertvolle Möglichkeit, ihr Wissen ehrenamtlich weiterzugeben und aktiv an der Bildung junger Menschen mitzuwirken. Viele unserer LifeTeacher berichten, dass der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern sie selbst inspiriert und jung hält. Es entsteht ein generationenübergreifender Dialog, der Brücken baut und gegenseitiges Verständnis fördert.</p>
<figure id="attachment_68717" aria-describedby="caption-attachment-68717" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/03/Instagrambeitrag_LifeTeachUs.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-68717 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/03/Instagrambeitrag_LifeTeachUs-819x1024.jpg" alt="Ganz einfach die App runter laden und sich als LifeTeacher anmelden und dann wertvolles Wissen und Können ehrenamtlich an die jungen Generationen weiter geben - eine Win Win Situation für beide Seiten. Bildquelle: © LifeTeachUs.org" width="696" height="870" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/03/Instagrambeitrag_LifeTeachUs-819x1024.jpg 819w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/03/Instagrambeitrag_LifeTeachUs-240x300.jpg 240w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/03/Instagrambeitrag_LifeTeachUs-768x960.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/03/Instagrambeitrag_LifeTeachUs-696x870.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/03/Instagrambeitrag_LifeTeachUs-1068x1335.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/03/Instagrambeitrag_LifeTeachUs-336x420.jpg 336w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/03/Instagrambeitrag_LifeTeachUs-300x375.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/03/Instagrambeitrag_LifeTeachUs-600x750.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/03/Instagrambeitrag_LifeTeachUs.jpg 1080w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-68717" class="wp-caption-text">Ganz einfach die App runter laden und sich als LifeTeacher anmelden und dann wertvolles Wissen und Können ehrenamtlich an die jungen Generationen weiter geben &#8211; eine Win Win Situation für beide Seiten. Bildquelle: © LifeTeachUs.org</figcaption></figure>
<h2>Welche Voraussetzungen muss man mitbringen, um LifeTeacher zu werden?</h2>
<p>Das Wichtigste ist die Bereitschaft, Erfahrungen zu teilen und junge Menschen zu inspirieren. Wir suchen Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen. Ob ehemalige Unternehmer:innen, Handwerker:innen, Künstler:innen oder Wissenschaftler:innen – jede Geschichte kann wertvoll sein. Wer Interesse hat, kann sich über unsere Website informieren und sich direkt als LifeTeacher registrieren. Auf unserer Website gibt es alle Informationen zur Anmeldung. Wir begleiten unsere LifeTeacher von Anfang an und helfen dabei, passende Themen und Formate zu finden. Jede Geschichte zählt – und jede Erfahrung kann für die nächste Generation eine wertvolle Inspiration sein.</p>
<h2>Wie sehen die Zukunftspläne von LifeTeachUs aus?</h2>
<p>Wir möchten LifeTeachUs weiter ausbauen und noch mehr Menschen dazu ermutigen, sich einzubringen. Langfristig ist unser Ziel, dass der gesellschaftliche Austausch zwischen den Generationen zur Selbstverständlichkeit wird. Wenn es in Zukunft so normal ist, sein Wissen mit Schülerinnen und Schülern zu teilen, wie eine Blutspende zu leisten, dann haben wir unser Ziel erreicht.</p>
<p>Wir bedanken uns für das Interview.</p>
<p>Mehr Informationen: <a href="https://www.lifeteachus.org/">https://www.lifeteachus.org/</a><br />
Instagram: lifeteachus_official</p>
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		<title>Hispi, Hilfe der sprachlichen Integration: Gemeinsam die Zukunft gestalten</title>
		<link>https://www.59plus.de/hispi-hilfe-der-sprachlichen-integration-gemeinsam-die-zukunft-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2019 03:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Hispi]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Karin Jungjohann]]></category>
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		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Karin Jungjohann war selbstständige Agentin für Filmschaffende in Berlin und pendelte als überzeugte Rheinländerin zwischen der Hauptstadt und Düsseldorf hin und her. In ihrer Freizeit engagierte sie sich für geflüchtete Menschen und gründete das Hispi. Was vor vier Jahren als Bürgerinitiative begann, ist inzwischen ein Bildungsunternehmen, wo Menschen aus vielen Kulturen kostenfrei Deutsch lernen können. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Karin Jungjohann war selbstständige Agentin für Filmschaffende in Berlin und pendelte als überzeugte Rheinländerin zwischen der Hauptstadt und Düsseldorf hin und her. In ihrer Freizeit engagierte sie sich für geflüchtete Menschen und gründete das <a href="https://www.59plus.de/das-hispi-ein-ort-der-begegnung-mitten-in-duesseldorf/">Hispi</a>. Was vor vier Jahren als Bürgerinitiative begann, ist inzwischen ein Bildungsunternehmen, wo Menschen aus vielen Kulturen kostenfrei Deutsch lernen können. </strong></p>
<h2>Hallo Karin, wie kamst Du auf die Idee, das Hispi zu gründen?</h2>
<p>Das war im Mai 2015 und hatte erst mal nichts mit den vielen Menschen zu tun, die dann im Laufe des Sommers zu uns kamen. Ich hatte ein anderes Engagement wahrgenommen, in dem Kunst und Kultur zu Kindern kommt. Dort lernte ich ein zwölfjähriges Mädchen kennen, das so schlau und wissbegierig war, aber dazu verdammt war, in einem Asylbewerberheim zu hocken, weil damals Kinder von Asylbewerbern nur schwierig Zugang zum deutschen Schulsystem fanden.</p>
<p>Das hat mir keine Ruhe gelassen. Über eine Bekannte, die in der Stadt sehr gut vernetzt war, erhielten wir die Chance, ein leerstehendes Gebäude auf dem Gelände der Unterkunft zu nutzen. Das Schulamt war sehr kooperativ und hat uns Schulmöbel überlassen, mit denen wir immer noch arbeiten, da sie unkaputtbar sind. Und so haben wir angefangen, zweimal in der Woche für Mütter und Kinder Deutschkurse anzubieten. Kurze Zeit später stand dann das erste Zelt mit geflüchteten Menschen im Stadtteil und wir haben uns der Herausforderung mit Herzblut und Engagement gestellt.</p>
<figure id="attachment_52645" aria-describedby="caption-attachment-52645" style="width: 683px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Karin-Hispi-Katie-Moum-Unsplash.com_.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-52645 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Karin-Hispi-Katie-Moum-Unsplash.com_-683x1024.jpg" alt="Ein junges Mädchen war der Anstoß für Karin Jungjohann das Hispi ins Leben zu rufen. Bildquelle: © Katie Moum / Unsplash.com" width="683" height="1024" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Karin-Hispi-Katie-Moum-Unsplash.com_-683x1024.jpg 683w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Karin-Hispi-Katie-Moum-Unsplash.com_-200x300.jpg 200w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Karin-Hispi-Katie-Moum-Unsplash.com_-768x1152.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Karin-Hispi-Katie-Moum-Unsplash.com_-1024x1536.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Karin-Hispi-Katie-Moum-Unsplash.com_-696x1044.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Karin-Hispi-Katie-Moum-Unsplash.com_-1068x1602.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Karin-Hispi-Katie-Moum-Unsplash.com_-280x420.jpg 280w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Karin-Hispi-Katie-Moum-Unsplash.com_-300x450.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Karin-Hispi-Katie-Moum-Unsplash.com_-600x900.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Karin-Hispi-Katie-Moum-Unsplash.com_.jpg 1280w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption id="caption-attachment-52645" class="wp-caption-text">Ein junges Mädchen war der Anstoß für Karin Jungjohann das Hispi ins Leben zu rufen. Bildquelle: © Katie Moum / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Das heißt, es kamen immer mehr geflüchtete Menschen, die in Notunterkünften wie Zelten oder Traglufthallen untergebracht waren?</h2>
<p>Genau. Die Unterkünfte füllten sich rasch und wir hatten schon die Infrastruktur mit Schulräumen und Schulmaterialien. Dann bin ich in eine Zeltunterkunft gegangen, wo 300 Leute untergebracht waren und ab da war das Hispi dann voll. Es hatte sich per Mundpropaganda herumgesprochen, dass man bei uns Deutsch lernen konnte. Und wir haben auch viele Menschen dazugewinnen können, die sich hier ehrenamtlich eingebracht haben, weil wir in dem wunderbaren Sommer 2015 alle gerne helfen wollten.</p>
<h2>Die anfängliche Begeisterung ist dann abgeflaut. Wie hat sich das auf Eure Arbeit ausgewirkt?</h2>
<p>Diese Begeisterung hat dann doch der Realität Platz gemacht und es setzte dann Ernüchterung ein, weil die Leute nicht hierhergekommen sind, um sich komplett eines Besseren belehren zu lassen. Als ob alles, was sie aus ihrem vorherigen Leben und ihrer Kultur mitbrachten, nicht zählt. Auf unser Engagement &#8211; wir waren ja noch eine reine Bürgerinitiative &#8211; hat das eigenartigerweise gar keinen Einfluss gehabt. Alle anderen haben sich bitterlich beschwert, dass das Engagement zurückging und die Mittel nicht mehr flossen. Da wir ohnehin ohne öffentliche Mittel gearbeitet haben, hat das auf uns keine Auswirkung gehabt und das Engagement war eigentlich ungebrochen. Es war für alle naheliegend, dass Deutschunterricht unbedingt stattzufinden hat.</p>
<h2>Was hat sich bewährt und was habt Ihr geändert?</h2>
<p>Wir haben daran festgehalten, dreimal täglich jeweils zwei Stunden Unterricht anzubieten, weil das für ein ehrenamtliches Engagement ein angenehmer zeitlicher Rahmen ist. Das hat sich bewährt. Was wir nicht mehr machen, ist die Begleitung von Kindern, bevor sie in die Schule kommen. Das haben wir im Herbst letzten Jahres eingestellt, da sich unsere städtische Versorgung derartig gebessert hat, dass die Kinder ohne lange Wartezeiten in das Schulsystem finden. Und das ist ja auch das sinnvollste. Wir wollten keine alternative Schule gründen, sondern wir sind einfach nur eingesprungen, weil es den Bedarf gab. Anfangs begleiteten wir große Gruppen von Kindern von sechs bis zwölf Jahren. Zuletzt haben wir sieben Kinder im Alter von fünf Jahren vorschulisch begleitet, die alle im letzten Herbst eingeschult wurden. Das war dann ein gelungener Abschluss.</p>
<figure id="attachment_51554" aria-describedby="caption-attachment-51554" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/10/Mitstreiterinnen-Microsoft-Spende.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-51554 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/10/Mitstreiterinnen-Microsoft-Spende-1024x768.jpg" alt="Ein bewährtes und vor allem engagiertes Team unterstützt Karin Jungjohann in ihrem Projekt. Bildquelle: © Hispi Düsseldorf" width="696" height="522" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/10/Mitstreiterinnen-Microsoft-Spende-1024x768.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/10/Mitstreiterinnen-Microsoft-Spende-300x225.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/10/Mitstreiterinnen-Microsoft-Spende-768x576.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/10/Mitstreiterinnen-Microsoft-Spende-80x60.jpg 80w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/10/Mitstreiterinnen-Microsoft-Spende-265x198.jpg 265w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/10/Mitstreiterinnen-Microsoft-Spende-696x522.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/10/Mitstreiterinnen-Microsoft-Spende-1068x801.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/10/Mitstreiterinnen-Microsoft-Spende-560x420.jpg 560w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/10/Mitstreiterinnen-Microsoft-Spende.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/10/Mitstreiterinnen-Microsoft-Spende-1320x990.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/10/Mitstreiterinnen-Microsoft-Spende-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-51554" class="wp-caption-text">Ein bewährtes und vor allem engagiertes Team unterstützt Karin Jungjohann in ihrem Projekt. Bildquelle: © Hispi Düsseldorf</figcaption></figure>
<h2>Ihr seid umgezogen ins Zentrum von Düsseldorf und habt euch mit der <a href="http://www.sophia-akademie.de/">Sophia Akademie </a>zusammengetan, einem Beratungs- und Fortbildungsunternehmen für Schulen. Was bedeutet das für Eure Arbeit?<strong> </strong></h2>
<p>Eine große Verbesserung und Stärkung. Der Umzug ist meiner Idee entsprungen, die ich im Sommer 2017 während eines Austausches mit US Kommunen hatte. Als Leiterin einer Delegation der Kommune Düsseldorf bei WCTE17, welches durch die <a href="https://www.welcomingamerica.org/">Organisation Welcoming America</a> und der Heinrich Böll Stiftung organisiert wurde. Wir haben uns mit vier anderen Delegationen aus deutschen Kommunen getroffen mit Vertretern aus Nashville, Los Angeles, Salt Lake City und Denver, die wie wir mit Flüchtlingen arbeiten. Während einer Reise nach Amerika habe ich gesehen, wie das läuft, wenn man an einem Ort Helfer und Organisationen bindet. Das hat mich schwer beeindruckt. Ich mag alles, was Hilfe zur Selbsthilfe und zur Stärkung ist. Das hatte ich immer Hinterkopf. Im Jahr 2018 hieß es dann, wir müssten aus unserem Gebäude raus, weil es abgerissen wird. In letzter Minute haben wir unser jetziges Haus gefunden mit einer riesigen Fläche von 340 Quadratmetern, die nach unserem Bedarf mit inneren Wänden versehen wurde.</p>
<h2>Wie konntet Ihr das finanzieren?<strong> </strong></h2>
<p>Über eine Integrationspauschale der Kommune war es uns gelungen, Mittel zu bekommen. Allerdings ist es schwierig, solche Zuwendungen von Kommunen oder anderen Geldgebern ohne eine Rechtsform zu erhalten. Deshalb habe ich das Angebot der Gesellschafterin der <a href="http://www.sophia-akademie.de/">Sophia Akademie GmbH</a> angenommen, in die bestehende gemeinnützige GmbH als geschäftsführende Gesellschafterin für den Bereich Hispi einzutreten. Und jetzt passt das alles sehr gut zusammen. Zudem konnten wir unser Team vergrößern. Unser Ziel ist es, alle als Angestellte und nicht mehr als Honorarkräfte zu arbeiten.</p>
<h2>Das ist wirklich beeindruckend, was aus Deinem persönlichen Engagement entstanden ist und was sich daraus entwickelt hat.</h2>
<p>Zumindest ist es mir gelungen, auch viele andere mit in Bewegung zu setzen. Insgesamt haben sich in den letzten vier Jahren in das Projekt 460 Leute eingebracht. Es war mir in meinem Leben schon immer ein Anliegen, dass Menschen sich zusammentun und sich stärken. Und das passiert hier immer noch auf eine schöne Art und Weise und ich hoffe, dass sich das verfestigen wird. Unsere Vision ist, dass das Hispi zu einem modernen, interessanten Standort wird. An diesem sollen sich Lernende und Freiwillige gleichermaßen gerne aufhalten und voneinander profitieren.</p>
<p>Wir wünschen Karin Jungjohann und dem Hispi weiterhin viel Erfolg und bedanken uns für das Gespräch!</p>
<p><strong>Sie leben in Düsseldorf und haben Lust sich als Mitstreiter/in ehrenamtlich zu engagieren? Dann melden Sie sich bitte unter redaktion@59plus.de oder direkt im <a href="https://www.hispi.de/kontakt-presse/">Hispi Düsseldorf</a>.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/hispi-hilfe-der-sprachlichen-integration-gemeinsam-die-zukunft-gestalten/">Hispi, Hilfe der sprachlichen Integration: Gemeinsam die Zukunft gestalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Renate Siepe: „Ich habe immer gern unterrichtet“</title>
		<link>https://www.59plus.de/renate-siepe-ich-habe-immer-gern-unterrichtet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Sep 2018 02:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenerwerb]]></category>
		<category><![CDATA[Nebentätigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pensionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Studienkreis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>45 Jahre lang hat die Hamburgerin Renate Siepe (71) als Lehrerin für Deutsch, Englisch und Französisch an einer Schule gearbeitet. Aufgehört hat sie bis heute nicht. Seit ihrer Pensionierung unterstützt sie Jugendliche beim Nachhilfeanbieter Studienkreis dabei, ihre Zensuren zu verbessern. Uns hat sie erzählt, warum sie die Arbeit zum Beispiel dem Reisen vorzieht.   „Ich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/renate-siepe-ich-habe-immer-gern-unterrichtet/">Renate Siepe: „Ich habe immer gern unterrichtet“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>45 Jahre lang hat die Hamburgerin Renate Siepe (71) als Lehrerin für Deutsch, Englisch und Französisch an einer Schule gearbeitet. Aufgehört hat sie bis heute nicht. Seit ihrer Pensionierung unterstützt sie Jugendliche beim Nachhilfeanbieter Studienkreis dabei, ihre Zensuren zu verbessern. Uns hat sie erzählt, warum sie die Arbeit zum Beispiel dem Reisen vorzieht. </strong><strong> </strong></p>
<p>„Ich mag Jugendliche, sie halten mich jung. Ich habe immer gern unterrichtet, vor allem Jugendliche während der Pubertät. Das ist einfach ein spannendes Alter. Mein Beruf ist nie langweilig geworden. Deshalb habe ich auch <a href="https://www.59plus.de/produkt/aktiv-in-den-ruhestand/">nach meiner Pensionierung</a> drei Jahre lang weiter an meiner alten Schule gearbeitet.</p>
<h2>Gucken was kommt</h2>
<p>Träume für die Zeit der Pensionierung hatte ich nie. Ich lasse immer alles auf mich zukommen und genieße das Leben. Und so habe ich dann auch nach dem Ausstieg aus dem Lehrerberuf erst einmal die Freiheit ausgekostet und bin ein halbes Jahr lang viel verreist. Aber das hat mich nicht ausgefüllt. Wenn man immer nur um sich selbst kreist, verliert man ja auch den Bezug zum Leben.</p>
<figure id="attachment_28251" aria-describedby="caption-attachment-28251" style="width: 684px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Gaelle-Marcel-2-Unsplash-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-28251 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Gaelle-Marcel-2-Unsplash--684x1024.jpg" alt="Vor allem Jugendliche in schulischen Dingen unterstützen ist etwas, was Renate Siepe nach wie vor viel Spaß macht. Bildquelle: ©Gaelle Marcel /Unsplash.com" width="684" height="1024" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Gaelle-Marcel-2-Unsplash--684x1024.jpg 684w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Gaelle-Marcel-2-Unsplash--200x300.jpg 200w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Gaelle-Marcel-2-Unsplash--768x1150.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Gaelle-Marcel-2-Unsplash--696x1042.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Gaelle-Marcel-2-Unsplash--1068x1600.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Gaelle-Marcel-2-Unsplash--280x420.jpg 280w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Gaelle-Marcel-2-Unsplash--300x449.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Gaelle-Marcel-2-Unsplash--600x899.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Gaelle-Marcel-2-Unsplash-.jpg 1282w" sizes="auto, (max-width: 684px) 100vw, 684px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28251" class="wp-caption-text">Vor allem Jugendliche in schulischen Dingen unterstützen ist etwas, was Renate Siepe nach wie vor viel Spaß macht. Bildquelle: ©Gaelle Marcel /Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Den Studienkreis kannte ich noch aus meiner Zeit als aktive Lehrerin. Und weil dort immer Bedarf an guten Lehrkräften ist, habe ich vor vier Jahren als Nachhilfelehrerin angefangen. Das ist genau das richtige für mich. Ich gehe zwei Nachmittage pro Woche für je drei Stunden in den Studienkreis nach Ahrensburg bei Hamburg und helfe dort Jugendlichen, ihre Defizite in Deutsch, Englisch und Französisch auszugleichen. Diese Fächer habe ich auch in der Schule unterrichtet und sie machen mir immer noch Spaß.</p>
<h2>Freude am Unterrichten</h2>
<p>Beim Studienkreis picke ich mir sozusagen die Rosinen raus. Ich unterrichte maximal fünf Schüler pro Gruppe, die in einem Alter sind, das mir liegt. Ich beherrsche den Unterrichtsstoff und muss mich nicht groß vorbereiten. Mein Arbeitspensum bestimme ich selbst und bekomme dafür ein festes Honorar. Wenn ich mal nicht kann, übernehmen Kollegen die Vertretung oder ich verlege die Stunde in Abstimmung mit den Jugendlichen auf einen anderen Tag. Das Unterrichtsmaterial stellt der Studienkreis zur Verfügung. In den Ferien gebe ich einwöchige Vorbereitungskurse zum Schulstart. Die Bedingungen sind optimal für Leute wie mich, die gern unterrichten, gut erklären können und Spaß am Umgang mit Jugendlichen haben.</p>
<p>Mancher Schüler kommt hier mit hängendem Kopf an. Die schlechten Noten in der Schule sind ja auch demotivierend für die jungen Leute. In der Regel verbessern sich die Zensuren innerhalb eines Jahres um eine Note. Ein Schüler konnte seine Englisch-Note sogar um zwei verbessern. Er sagt zwar immer noch, dass Englisch nicht sein Fach ist, aber er genießt trotzdem den Erfolg. Das ist für die Jugendlichen ganz wichtig, weil sie sehen, dass es sich lohnt, dran zu bleiben. Der Erfolg meiner Schüler ist auch mein Erfolg. Das macht mir Freude und ist gut für mein Selbstwertgefühl.“</p>
<figure id="attachment_28253" aria-describedby="caption-attachment-28253" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Tim-Wright-1-Unsplash-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-28253 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Tim-Wright-1-Unsplash--1024x683.jpg" alt="Haben auch Sie Lust junge Menschen in ihrem Lernprozess zu unterstützen? Bildquelle: © Tim Wright / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Tim-Wright-1-Unsplash--1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Tim-Wright-1-Unsplash--300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Tim-Wright-1-Unsplash--768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Tim-Wright-1-Unsplash--696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Tim-Wright-1-Unsplash--1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Tim-Wright-1-Unsplash--630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Tim-Wright-1-Unsplash-.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Tim-Wright-1-Unsplash--1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Studienkreis-Tim-Wright-1-Unsplash--600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28253" class="wp-caption-text">Haben auch Sie Lust junge Menschen in ihrem Lernprozess zu unterstützen? Bildquelle: © Tim Wright / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Nachhilfelehrer beim Studienkreis</h2>
<p>Haben Sie Lust, Kinder, Jugendliche und Studierende beim Lernen zu unterstützen? Beim Nachhilfespezialisten Studienkreis werden immer fähige Lehrkräfte gesucht. Dafür müssen Sie kein pensionierter Lehrer sein. Aber Sie sollten gut erklären können, den zu vermittelnden Stoff beherrschen und sich gut in die Situation der Schüler einfühlen können. Infos und Kontakt: <a href="https://www.studienkreis.de/unternehmen/stellenangebote/nachhilfe-lehrer/">https://www.studienkreis.de/unternehmen/stellenangebote/nachhilfe-lehrer/</a></p>
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		<title>Draußen genießen: Kochende Gärten</title>
		<link>https://www.59plus.de/draussen-geniessen-kochende-gaerten-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Beate Ziehres]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2018 02:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ReiseLust-Feed]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen & Genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Steinhöfel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsames Kochen und Essen im Freien erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Wenn dann noch das Vergnügen dazukommt, die Zutaten vor der Zubereitung im Garten sammeln zu dürfen, wird daraus ein Erlebnis. Im kleinen Dorf Steinhöfel bei Fürstenwalde an der Spree ist genau das möglich. Im Brandenburgischen, 60 Autominuten östlich von Berlin, hat der Verein LandKunstLeben e.V. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinsames Kochen und Essen im Freien erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Wenn dann noch das Vergnügen dazukommt, die Zutaten vor der Zubereitung im Garten sammeln zu dürfen, wird daraus ein Erlebnis. Im kleinen Dorf Steinhöfel bei Fürstenwalde an der Spree ist genau das möglich.</strong></p>
<p>Im Brandenburgischen, 60 Autominuten östlich von Berlin, hat der Verein LandKunstLeben e.V. das Projekt <strong><em>Kochende Gärten</em></strong> ins Leben gerufen. Der Verein, in dem sich Künstler, Gärtner und Menschen mit Ideen zusammengeschlossen haben, betreibt auch den Garten, der im Mittelpunkt des Geschehens steht – die ehemalige Schlossgärtnerei von Steinhöfel.</p>
<h2>Den kulinarischen Horizont erweitern</h2>
<p>Die Idee ist einfach: Die Initiatoren möchten ihre Leidenschaft am Kochen mit den Gästen des Gartens Steinhöfel teilen. Deshalb laden sie regelmäßig zu ausgiebigen Kochkursen in den Garten ein. Die Ausrede „ich kann gar nicht kochen“ zählt dabei nicht. Im Kunst- und Lehrgarten Steinhöfel findet jeder eine glücksbringende Beschäftigung. Besser noch: Anfänger wie Fortgeschrittene erweitern ihren kulinarischen Horizont und nehmen neue Erkenntnisse und Fähigkeiten mit nach Hause.</p>
<p>Die Kultivierung selten gewordener Gemüsesorten und Nutzpflanzen ist das Herzensanliegen des Kochs Gerry Kunz und seiner Mitstreiter vom Garten Steinhöfel. Sie betrachten ihre Arbeit als Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Den Kursteilnehmern wollen sie Wildkräuter, alte Obstsorten und die traditionellen Gemüsearten nahebringen.</p>
<p>Lila Blumenkohl, die zu Goethes Zeit sehr beliebte Gemüseartischocke, Wilder Spinat und die dunkelviolette Kartoffelsorte Blaue Schweden gedeihen hier. Im Gewächshaus wuchern 20 Tomatensorten, im Kräutergarten duften und blühen Zitronenthymian, Gewürzlorbeer, Liebstöckel und Ysop. Früher war alles besser – das stimmt nicht in jedem Fall. Aber wenn es um die alten Frucht- und Gemüsesorten geht, trifft dieser Spruch zu. Tatsächlich sind die alten Sorten farbintensiver und kräftiger im Aroma.</p>
<h2>Kochende Gärten: Senioren erinnerten sich an alte Rezepte</h2>
<p>Gekocht wird unter freiem Himmel und aus den Früchten des Gartens. Bevor die Köche die mobile Kocheinheit auf Rollen in der Mitte des Gartens ansteuern, wird gesammelt und geerntet, was im Garten Steinhöfel wächst beziehungsweise gerade reif ist.</p>
<p>Die Rezepte, die mit den alten Sorten verloren gegangen waren, hat Gerry Kunz für seine Freiluft-Kochlehrlinge wiederentdeckt. Auf der Suche sprach er mit Senioren, die sich noch daran erinnern konnten, wie die ausgestorbenen Gemüsesorten zubereitet wurden. Die Rezepte wurden gesammelt, ausprobiert und teilweise neu interpretiert.</p>
<h2>Exotisch oder vegetarisch – ohne Umweg auf den Tisch</h2>
<p>So bereiten die Teilnehmer exotisch klingende Gerichte wie Lachs im Wildkräuterbeet mit japanischer Pflaume zu. Dazu gibt es Brennnesselsuppe mit Zitrone, Polenta und Oliven-Wasabi-Pesto sowie Wildkräutersalat mit ungewohnten Gartenkräutern und essbaren Blüten. Der Lachs wird mit Thai-Basilikum und eingelegten Umeboshi-Pflaumen im Filoteig-Päckchen zubereitet und von in Wein geschmortem Zwiebelgemüse begleitet. Als Nachtisch gibt es Grießschnitten mit Beerenkompott.</p>
<figure id="attachment_17411" aria-describedby="caption-attachment-17411" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/aneta-pawlik-651610-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-17411 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/aneta-pawlik-651610-unsplash-1024x678.jpg" alt="Im Kochkurs &quot;Kochende Gärten&quot; lernt man viele neue Leckereien kennen. Bildquelle: Aneta Pawlik/Unsplash.com" width="696" height="461" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/aneta-pawlik-651610-unsplash-1024x678.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/aneta-pawlik-651610-unsplash-300x199.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/aneta-pawlik-651610-unsplash-768x509.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/aneta-pawlik-651610-unsplash-696x461.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/aneta-pawlik-651610-unsplash-1068x708.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/aneta-pawlik-651610-unsplash-634x420.jpg 634w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/aneta-pawlik-651610-unsplash.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/aneta-pawlik-651610-unsplash-1320x875.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/aneta-pawlik-651610-unsplash-600x398.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17411" class="wp-caption-text">Im Kochkurs &#8220;Kochende Gärten&#8221; lernt man viele neue Leckereien kennen. Bildquelle: Aneta Pawlik/Unsplash.com</figcaption></figure>
<p>Zwei Wochen später kommt dann ein vegetarisches Gericht auf den Tisch: Wildkräuter-Polenta mit Knusperrauke. Dazu gibt es grüne Tomaten in würziger Panade gebraten mit Ziegenkäse und Kapuzinerkresse-Blüten. Die weiß gedeckte Tafel zum Essen steht auf der Wiese im Schatten der Streuobstbäume und in der Sonne auf dem Rasen oder – wenn es einmal regnet – in einem Gewächshaus oder in einem Gartenzelt. Hierhin kann auch die Küche umziehen, sollte es nötig sein.</p>
<h2>Kurzreise nach Brandenburg mit Kochkurs</h2>
<p>Ich muss gestehen, dass ich gerade in meinen Kalender geschaut habe. Der Kochkurs mit den grünen Tomaten reizt mich außerordentlich. Schon oft habe ich mich gefragt, warum sie hierzulande nicht kultiviert geschweige denn verkauft werden. Doch wie es aussieht, wächst das Lieblingsgemüse der amerikanischen Südstaaten-Bewohner im Garten Steinhöfel sehr wohl. Ein Grund mehr, diesem Refugium einmal einen Besuch abzustatten.</p>
<p>Die sechsstündigen Kurse finden jeweils an einem Nachmittag am Wochenende statt. Sie bieten sich beispielsweise als Höhepunkt eines zweitägigen Wochenendausflugs nach Steinhöfel an. Im Ort selbst gibt es einige Übernachtungsmöglichkeiten. Sie reichen vom Schlosshotel Steinhöfel über das Landhaus Charlottenhof bis hin zur Eiskonditorei Wild.</p>
<p><a href="http://www.kochende-gaerten.de/" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a> der Kochenden Gärten von Steinhöfel</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Fremdsprachen lernen: Fitness für die grauen Zellen</title>
		<link>https://www.59plus.de/fremdsprachen-lernen-fitness-fuer-die-grauen-zellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Karrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2015 10:45:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdsprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirnjogging]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um eine neue Sprache zu lernen, ist es nie zu spät. Die Hirnforschung macht Mut: Auch das Gehirn eines Erwachsenen ist noch formbar. Das menschliche Gehirn durchläuft im Laufe der Zeit natürliche Alterungs- und Abbauprozesse. Aber das Langzeitgedächtnis, welches für das Sprachverständnis zuständig ist, bleibt bis ins hohe Alter gut erhalten. Fremdsprachen erlernen fördert das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Um eine neue Sprache zu lernen, ist es nie zu spät. Die Hirnforschung macht Mut: Auch das Gehirn eines Erwachsenen ist noch formbar.<br />
</strong></p>
<figure id="attachment_5441" aria-describedby="caption-attachment-5441" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5441 " src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/03/Sprache_1.conflict-1448874277.conflict-1448874457-300x212.jpg" alt="Macht Spaß, hält fit und bildet - eine Fremdsprache zu erlernen hilft dem Gehirn besoinders im Alter. Bildquelle: pixabay.de" width="400" height="283" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/03/Sprache_1.conflict-1448874277.conflict-1448874457-300x212.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/03/Sprache_1.conflict-1448874277.conflict-1448874457.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/03/Sprache_1.conflict-1448874277.conflict-1448874457-768x543.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/03/Sprache_1.conflict-1448874277.conflict-1448874457-1024x724.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/03/Sprache_1.conflict-1448874277.conflict-1448874457-100x70.jpg 100w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/03/Sprache_1.conflict-1448874277.conflict-1448874457-696x492.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/03/Sprache_1.conflict-1448874277.conflict-1448874457-1068x755.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/03/Sprache_1.conflict-1448874277.conflict-1448874457-594x420.jpg 594w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/03/Sprache_1.conflict-1448874277.conflict-1448874457-1320x934.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/03/Sprache_1.conflict-1448874277.conflict-1448874457-600x424.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-5441" class="wp-caption-text">Macht Spaß, hält fit und bildet &#8211; eine Fremdsprache zu erlernen hilft dem Gehirn besoinders im Alter. Bildquelle: pixabay.de</figcaption></figure>
<p>Das menschliche Gehirn durchläuft im Laufe der Zeit natürliche Alterungs- und Abbauprozesse. Aber das Langzeitgedächtnis, welches für das Sprachverständnis zuständig ist, bleibt bis ins hohe Alter gut erhalten.</p>
<h2>Fremdsprachen erlernen fördert das Gehirn</h2>
<p>Sprachenlernen fordert fast alle Sinne heraus, die gleichzeitig koordiniert werden müssen. Beim Sprechen bewegen sich Zunge, Gaumen und Lippen, die Ohren hören die neue Sprache und die Augen nehmen das Gegenüber mit seinen Absichten und Gefühlen wahr. Das ist Hochleistungssport für das Gehirn!</p>
<p>Sogenannte „kognitive Reserven“ werden aufgebaut und das kontinuierliche Lernen hält länger geistig fit. Gute Aussichten, die darüber hinwegtrösten, dass das Vokabellernen in jungen Jahren leichter fiel. Zudem macht es mehr Spaß bei Reisen die Landessprache der Menschen zu sprechen. Und wenn mal eine Vokabel fehlt, übernehmen eben Hände und Füße die Verständigung.</p>
<p>Hier finden Sie weitere <a href="http://www.sprachenlernen24-blog.de/tipps-sprachenlernen-fuer-aeltere/">Tipps zum Fremdsprachenlernen</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/fremdsprachen-lernen-fitness-fuer-die-grauen-zellen/">Fremdsprachen lernen: Fitness für die grauen Zellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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