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	<title>Krebs Archive - 59plus</title>
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	<description>59plus ist das erste digitale General Interest Portal für Senioren und deren Kindergeneration (35+).</description>
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	<title>Krebs Archive - 59plus</title>
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		<title>Rauchfrei im Alter: Wie E-Zigaretten den Ausstieg ab 59plus erleichtern können</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2025 02:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rauchfrei zu werden ist in jedem Alter eine der wichtigsten Entscheidungen für die Gesundheit. Besonders Menschen der Generation 59plus können noch erheblich von einem Leben ohne Zigaretten profitieren. Und das auch wenn sie bereits jahrzehntelang geraucht haben. Studien zeigen, dass selbst im fortgeschrittenen Alter der Verzicht auf Tabak das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und verschiedene [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/rauchfrei-im-alter-wie-e-zigaretten-den-ausstieg-ab-59plus-erleichtern-koennen/">Rauchfrei im Alter: Wie E-Zigaretten den Ausstieg ab 59plus erleichtern können</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rauchfrei zu werden ist in jedem Alter eine der wichtigsten Entscheidungen für die Gesundheit. Besonders Menschen der Generation 59plus können noch erheblich von einem Leben ohne Zigaretten profitieren. Und das auch wenn sie bereits jahrzehntelang geraucht haben. Studien zeigen, dass selbst im fortgeschrittenen Alter der Verzicht auf Tabak das Risiko für <a href="https://www.59plus.de/die-vorteile-des-radfahrens-im-alter/">Herz-Kreislauf-Erkrankungen</a>, Schlaganfälle und verschiedene Krebsarten deutlich reduziert.</strong></p>
<p>Bereits wenige Monate nach dem Rauchstopp verbessern sich Lungenfunktion und Durchblutung merklich. Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören, und moderne Hilfsmittel können den Ausstieg erheblich erleichtern.</p>
<figure id="attachment_68534" aria-describedby="caption-attachment-68534" style="width: 677px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-68534 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-677x1024.jpg" alt="E-Zigaretten sind ein Trend, der sich auch zunehmend mehr bei der Generation 59plus durchsetzt. Bildquelle: © Giulia Squillace / Unsplash.com" width="677" height="1024" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-677x1024.jpg 677w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-198x300.jpg 198w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-768x1162.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-1015x1536.jpg 1015w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-696x1053.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-1068x1616.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-278x420.jpg 278w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-300x454.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-600x908.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash.jpg 1269w" sizes="(max-width: 677px) 100vw, 677px" /></a><figcaption id="caption-attachment-68534" class="wp-caption-text">E-Zigaretten sind ein Trend, der sich auch zunehmend mehr bei der Generation 59plus durchsetzt. Bildquelle: © Giulia Squillace / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Rauchfrei: E-Zigaretten als Brücke zur Rauchfreiheit</h2>
<p>E-Zigaretten haben sich als wirksames Instrument zur Raucherentwöhnung etabliert und bieten gerade älteren Rauchern einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Methoden. Im Gegensatz zu Nikotinpflastern oder Kaugummis simulieren sie das gewohnte Ritual des Rauchens und befriedigen sowohl die körperliche Nikotinabhängigkeit als auch die psychische Gewohnheit.</p>
<p>Viele Senioren schätzen die einfache Handhabung moderner Geräte &#8211; <a href="https://spardampfer-online.de/e-zigarette/elfbar/"><strong>von der klassischen Elfbar E-Zigarette</strong></a> bis hin zu wiederbefüllbaren Systemen gibt es heute Lösungen für jeden Bedarf und jede technische Affinität. Der schrittweise Nikotinentzug lässt sich durch verschiedene Nikotinstärken individuell steuern, was besonders bei langjährigen Rauchern wichtig ist. Zudem entfallen die über 4.000 schädlichen Verbrennungsprodukte herkömmlicher Zigaretten, was die Gesundheitsbelastung sofort reduziert.</p>
<h2>Gesundheitliche Vorteile für die Generation 59plus</h2>
<p>Die gesundheitlichen Verbesserungen nach dem Umstieg auf E-Zigaretten oder dem kompletten Rauchstopp sind bei älteren Menschen oft besonders schnell spürbar. Bereits nach wenigen Wochen berichten viele von einer verbesserten Atmung, weniger Husten und einer gesteigerten körperlichen Leistungsfähigkeit. Das Risiko für Herzinfarkte sinkt bereits nach einem Jahr ohne herkömmliche Zigaretten um die Hälfte.</p>
<p>Für Menschen mit bestehenden Erkrankungen wie COPD oder Herzproblemen bedeutet der Wechsel zu weniger schädlichen Alternativen eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Auch das Geschmacks- und Geruchsempfinden regeneriert sich oft überraschend schnell. Genau das führt gerade im Alter zu mehr Freude am Essen und einer besseren sozialen Teilhabe.</p>
<h2>Praktische Tipps für den erfolgreichen Umstieg</h2>
<p>Der Erfolg beim Rauchstopp hängt oft von der richtigen Vorbereitung und Unterstützung ab. Senioren sollten zunächst ihren Hausarzt konsultieren, um mögliche <a href="https://www.apotheken-umschau.de/medikamente/wechselwirkungscheck/"><strong>Wechselwirkungen mit Medikamenten</strong></a> zu besprechen und den individuell besten Weg zu finden. Ein fester Termin für den Rauchstopp, die Entfernung aller Zigaretten aus der Wohnung und die Information des sozialen Umfelds schaffen optimale Voraussetzungen.</p>
<p>Bei der Wahl der E-Zigarette sollten Einsteiger auf einfache Bedienung und zuverlässige Technik achten. Viele Apotheken und spezialisierte Fachgeschäfte bieten kompetente Beratung und können bei der Auswahl des richtigen Geräts und der passenden Nikotinstärke helfen. Wichtig ist auch, sich nicht von anfänglichen Rückschlägen entmutigen zu lassen &#8211; die meisten erfolgreichen Ex-Raucher benötigten mehrere Anläufe.</p>
<figure id="attachment_67412" aria-describedby="caption-attachment-67412" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/08/Rauchen-Natalia-Blauth-Unsplash.com_.jpeg"><img decoding="async" class="wp-image-67412 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/08/Rauchen-Natalia-Blauth-Unsplash.com_-1024x683.jpeg" alt="Das Rauchen ist in der Generation 59plus ein nach wie vor großes Thema. Hier ein paar Infos warum der Wechsel auf eine E-Zigarette Sinn machen kann. Bildquelle. © Natalia Blauth / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/08/Rauchen-Natalia-Blauth-Unsplash.com_-1024x683.jpeg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/08/Rauchen-Natalia-Blauth-Unsplash.com_-300x200.jpeg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/08/Rauchen-Natalia-Blauth-Unsplash.com_-768x512.jpeg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/08/Rauchen-Natalia-Blauth-Unsplash.com_-1536x1025.jpeg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/08/Rauchen-Natalia-Blauth-Unsplash.com_-696x464.jpeg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/08/Rauchen-Natalia-Blauth-Unsplash.com_-1068x713.jpeg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/08/Rauchen-Natalia-Blauth-Unsplash.com_-630x420.jpeg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/08/Rauchen-Natalia-Blauth-Unsplash.com_-1320x881.jpeg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/08/Rauchen-Natalia-Blauth-Unsplash.com_-600x400.jpeg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/08/Rauchen-Natalia-Blauth-Unsplash.com_.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-67412" class="wp-caption-text">Das Rauchen ist in der Generation 59plus ein nach wie vor großes Thema. Hier ein paar Infos warum der Wechsel auf eine E-Zigarette Sinn machen kann. Bildquelle. © Natalia Blauth / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Unterstützung und langfristiger Erfolg</h2>
<p>Der Weg zur Rauchfreiheit muss nicht einsam sein. Viele Krankenkassen bieten spezielle Programme zur Raucherentwöhnung an, die auch telefonische Beratung und Online-Unterstützung umfassen. Selbsthilfegruppen, sowohl vor Ort als auch online, können wertvolle Motivation und praktische Tipps liefern. Familie und Freunde spielen eine wichtige Rolle als emotionale Stütze während der Entwöhnungsphase.</p>
<p>Das gesparte Geld &#8211; oft mehrere hundert Euro pro Monat &#8211; kann zusätzliche Motivation schaffen und für schöne Aktivitäten oder Gesundheitsmaßnahmen verwendet werden. Mit der richtigen Einstellung, professioneller Unterstützung und geeigneten Hilfsmitteln ist der Schritt in ein rauchfreies Leben auch mit 59plus gut zu schaffen und bringt noch viele gesunde und genussvolle Jahre.</p>
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		<title>Rauchen und Gesundheit: Was die Generation 59+ über neue Trends wissen sollte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 03:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Rauchen begleitet viele Menschen über Jahrzehnte hinweg – sei es aus Gewohnheit, Genuss oder als Teil eines sozialen Rituals. Doch mit zunehmendem Alter stellt sich die Frage, wie sich das Rauchen auf die Gesundheit auswirkt und welche neuen Entwicklungen in diesem Bereich es gibt. Gerade für die Generation 59+ lohnt es sich, einen Blick [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Rauchen begleitet viele Menschen über Jahrzehnte hinweg – sei es aus Gewohnheit, Genuss oder als Teil eines sozialen Rituals.</strong></p>
<p>Doch mit zunehmendem Alter stellt sich die Frage, wie sich das Rauchen auf die Gesundheit auswirkt und welche neuen Entwicklungen in diesem Bereich es gibt. Gerade für die Generation 59+ lohnt es sich, einen Blick auf aktuelle Trends und deren möglichen gesundheitlichen Vorteile zu werfen.</p>
<figure id="attachment_6903" aria-describedby="caption-attachment-6903" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/05/Meditation-1.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-6903" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/05/Meditation-1-300x200.jpg" alt="Yoga und Meditationen können Ihnen helfen von einer alten Gewohnheit wie dem Rauchen Abstand zu gewinnen. Bildquelle: © Shutterstock.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/05/Meditation-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/05/Meditation-1-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/05/Meditation-1-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/05/Meditation-1-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/05/Meditation-1-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/05/Meditation-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6903" class="wp-caption-text">Yoga und Meditationen können Ihnen helfen von einer alten Gewohnheit wie dem Rauchen Abstand zu gewinnen. Bildquelle: © Shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Wandelnde Gewohnheiten und Gesundheitsrisiken</h2>
<p>Die gesundheitlichen Risiken des Rauchens sind seit langem bekannt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen und ein erhöhtes Krebsrisiko sind nur einige der Folgen, die durch das Rauchen begünstigt werden können.</p>
<p>Besonders bei älteren Menschen, deren Lungenfunktion und Immunsystem auf natürliche Weise nachlassen, wirken sich die Belastungen des Rauchens stärker aus. Viele greifen daher mittlerweile im späteren Leben auf Alternativen wie Nikotinpflaster oder -kaugummis zurück, um ihren Konsum zu reduzieren oder idealerweise ganz aufzuhören.</p>
<p>Doch auch der gesellschaftliche Umgang mit dem Rauchen hat sich im Zuge der letzten Jahre stark gewandelt. Während das Rauchen früher in vielen Alltagssituationen selbstverständlich war, sind die Möglichkeiten und Orte dafür heute wesentlich eingeschränkter. Diese Veränderungen haben dazu beigetragen, dass viele Menschen nach Alternativen suchen, die sowohl weniger schädlich für die Gesundheit als auch praktischer im Alltag sind.</p>
<h2>E-Zigaretten und Einwegprodukte</h2>
<p>Ein zunehmend beliebter Trend besteht in der Nutzung von E-Zigaretten und anderen Verdampfern.</p>
<p>Eine Variante, die in diesem Kontext immer mehr Aufmerksamkeit erhält, sind sogenannte Einweg-E-Zigaretten, wie beispielsweise von <a href="https://www.vapebazar.de/elfbar-600/">Elfbar.</a> Die Produkte, die in handlichen Formaten angeboten werden, sind einfach zu bedienen und bedürfen keine komplizierten Einstellungen oder regelmäßigen Nachfüllen. Obwohl sie in erster Linie von jüngeren Altersgruppen genutzt werden, finden sie auch bei älteren Menschen immer mehr Anklang.</p>
<p>Die gesundheitlichen Auswirkungen dieser Produkte sind heute allerdings noch nicht eindeutig geklärt. Erste Studien deuten jedoch darauf hin, dass die E-Zigaretten potentiell weniger schädlich für die Gesundheit als herkömmliche Zigaretten sein könnten. Der Grund dafür ist, dass keine Verbrennung von Tabak erfolgt. Trotzdem dürfen die gesundheitlichen Risiken, insbesondere durch die Inhalation der Chemikalien im Dampf, nicht vernachlässigt werden.</p>
<h2>Welche Rolle spielt Prävention im Alter?</h2>
<p>Für die Generation 59+ steht das Thema Gesundheitsprävention zunehmend im Fokus. Viele Menschen nehmen zum Beispiel regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen wahr, achten auf eine <a href="https://www.59plus.de/passgenaue-ernaehrung-als-schluessel-fuer-nachhaltiges-wohlbefinden/">ausgewogene Ernährung</a> und halten sich durch moderate Bewegung fit. In diesem Zusammenhang ist es auch sinnvoll, den Konsum von Nikotin kritisch zu hinterfragen.</p>
<p>Wer das Rauchen aufgeben möchte, findet dafür heute zahlreiche Hilfsmittel und Unterstützungsmöglichkeiten. Neben klassischen Ansätzen wie Beratungsgesprächen oder Entwöhnungsprogrammen gibt es auch digitale Tools, die beim Verzicht auf Zigaretten helfen. Diese Angebote richten sich an alle Altersgruppen und werden zunehmend speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten.</p>
<figure id="attachment_68534-2" aria-describedby="caption-attachment-68534-2" style="width: 677px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-68534 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-677x1024.jpg" alt="E-Zigaretten sind ein Trend, der sich auch zunehmend mehr bei der Generation 59plus durchsetzt. Bildquelle: © Giulia Squillace / Unsplash.com" width="677" height="1024" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-677x1024.jpg 677w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-198x300.jpg 198w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-768x1162.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-1015x1536.jpg 1015w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-696x1053.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-1068x1616.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-278x420.jpg 278w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-300x454.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash-600x908.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/01/Rauchen-Giulia-Squillace-Unsplash.jpg 1269w" sizes="auto, (max-width: 677px) 100vw, 677px" /></a><figcaption id="caption-attachment-68534-2" class="wp-caption-text">E-Zigaretten sind ein Trend, der sich auch zunehmend mehr bei der Generation 59plus durchsetzt. Bildquelle: © Giulia Squillace / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Informierte Entscheidungen treffen</h2>
<p>Für die Generation 59+ ist es besonders wichtig, sich über die gesundheitlichen Auswirkungen von Rauchen und neuen Trends wie E-Zigaretten zu informieren.</p>
<p>Die entsprechenden Produkte stellen für einige bereits eine praktische Alternative dar, auch wenn ihre langfristigen Auswirkungen noch nicht abschließend erforscht sind. Eine bewusste Auseinandersetzung mit den eigenen Gewohnheiten sowie gegebenenfalls eine schrittweise <a href="https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/rauchen-aufhoeren-lohnt-sich-in-jedem-alter">Reduzierung des Nikotinkonsums</a> leisten einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit im fortgeschrittenen Alter.</p>
<p>Es lohnt sich grundsätzlich, regelmäßig ärztlichen Rat einzuholen und sich über die neuesten Erkenntnisse zu informieren. Denn die beste Entscheidung ist immer solche, die auf fundiertem Wissen und persönlicher Überzeugung basieren – besonders, wenn es um die eigene Gesundheit geht.</p>
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		<title>Prostatakrebs vorbeugen</title>
		<link>https://www.59plus.de/prostatakrebs-vorbeugen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2020 03:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prostatakrebs vorzubeugen, wünscht sich wahrscheinlich jeder Mann. Es gibt zwar nichts, das einen 100-prozentigen Schutz verspricht, doch eine gesunde Ernährung und Lebensweise können das Risiko für Prostatakrebs zumindest verringern. Nachfolgend kommen die vier besten Tipps zur Vorbeugung und Früherkennung. Prostatakrebs vorbeugen durch regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen Betroffene merken vom Tumor sehr lange nichts, denn sie haben keine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/prostatakrebs-vorbeugen/">Prostatakrebs vorbeugen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Prostatakrebs vorzubeugen, wünscht sich wahrscheinlich jeder Mann. Es gibt zwar nichts, das einen 100-prozentigen Schutz verspricht, doch eine gesunde Ernährung und Lebensweise können das Risiko für Prostatakrebs zumindest verringern. Nachfolgend kommen die vier besten Tipps zur Vorbeugung und Früherkennung.</strong></p>
<h2>Prostatakrebs vorbeugen durch regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen</h2>
<p>Betroffene merken vom Tumor sehr lange nichts, denn sie haben keine Schmerzen und das Sperma oder der Harndrang verändern sich nicht. Beschwerden treten meist erst auf, wenn er größer ist und die umliegenden Organe angreift. Dann kann es zu folgenden Symptomen kommen:</p>
<p>&#8211; Probleme, mit dem Wasserlassen<br />
&#8211; schwacher Harnfluss<br />
&#8211; nächtlicher Harndrang<br />
&#8211; Schmerzen in der Prostata<br />
&#8211; Probleme bei der Ejakulation<br />
&#8211; geringerer Samenerguss<br />
&#8211; Blut ist im Urin oder in der Samenflüssigkeit enthalten</p>
<p>Doch diese Beschwerden treten erst im fortgeschrittenen Stadium auf. Früh erkannt, ist der Prostatakrebs besser heilbar. Daher sollte nicht abgewartet werden, bis Beschwerden auftreten. Ratsam sind Vorsorgemaßnahmen zur Früherkennung. In der Alta-Klinik wird mit dem Gleason Score gearbeitet. Dieser international verbreitete Score gibt sowohl das Risiko als auch die Prognose eines bösartigen Prostatakarzinoms an. <a href="https://www.alta-klinik.de/prostata/prostatakrebs/gleason-score/">Wissenswertes zum Gleason Score</a> kann nachgelesen werden.</p>
<figure id="attachment_42429" aria-describedby="caption-attachment-42429" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-42429 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-1-1024x576.jpg" alt="Regelmäßige Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen können Prostatakrebs vorbeugen. Bildquelle: Pixabay.com" width="696" height="392" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-1-1024x576.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-1-300x169.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-1-768x432.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-1-696x392.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-1-1068x601.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-1-747x420.jpg 747w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-1.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-1-1320x743.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-1-600x338.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-42429" class="wp-caption-text">Regelmäßige Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen können Prostatakrebs vorbeugen. Bildquelle: Pixabay.com</figcaption></figure>
<h2>Prostatakrebs durch gesunde Ernährung vorbeugen</h2>
<p>Es gibt keine Ernährung, mit der Prostatakrebs vorgebeugt werden kann. Doch wenn sie gesund ist, wird der Körper mit sämtlichen wichtigen Nährstoffen versorgt und das Immunsystem gestärkt. Dies spielt bei der Erhaltung der Gesundheit eine wichtige Rolle. Den Hauptteil der Ernährung sollten pflanzliche Lebensmittel bilden, während tierische Produkte am besten selten auf dem Speiseplan stehen. Ideal sind reichlich Obst und Gemüsesorten, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und hochwertige Öle. In Regionen, in der die Ernährung reich an Soja ist, sollen hormonabhängige Tumore wie der Prostatakrebs laut Studien seltener vorkommen. Der Grund ist der hohe Anteil an Isoflavonen, die darin enthalten sind.</p>
<h2>Auf gesundes Gewicht achten &#8211; Sport hilft dabei</h2>
<p>Allgemein empfiehlt es sich zur Vorbeugung von Krankheiten wie Prostatakrebs Übergewicht zu vermeiden. Im gesunden Maß beläuft sich der BMI auf 20 bis 25. Bewegung hilft nicht nur dabei, Prostatakrebs vorzubeugen, sondern sie ist auch sinnvoll, wenn die Erkrankung bereits eingetreten ist. Empfehlenswert ist es, täglich mindestens eine halbe Stunde lang mäßig bis stark körperlich aktiv zu sein. Auch allgemein im Alltag ist es sehr einfach, Bewegung zu integrieren, beispielsweise indem nicht der Fahrstuhl, sondern die Treppe oder für Kurzstrecken das Fahrrad statt des Autos genutzt wird.</p>
<figure id="attachment_1292" aria-describedby="caption-attachment-1292" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Sport-und-Gehirn.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1292" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Sport-und-Gehirn-300x200.jpg" alt="Halten Sie sich fit und bewegen Sie sich in einem gesunden Maß. Bildquelle: © Shutterstock.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Sport-und-Gehirn-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Sport-und-Gehirn-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Sport-und-Gehirn-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Sport-und-Gehirn-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Sport-und-Gehirn-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Sport-und-Gehirn.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1292" class="wp-caption-text">Halten Sie sich fit und bewegen Sie sich in einem gesunden Maß. Bildquelle: © Shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Prostatakrebs vorbeugen durch Verzicht auf Alkohol</h2>
<p>Die Deutschen trinken laut Studien zu viel Alkohol, allerdings schädigen zu große Mengen die Gesundheit in vielfältiger Weise. So kann auch Krebs dadurch gefördert werden. Deshalb ist es ratsam, auf Alkohol zu verzichten oder den Konsum zumindest zu reduzieren. Männer sollten maximal 24 Gramm Alkohol täglich trinken. Zwölf Gramm Alkohol sind etwa 0,33 Liter Bier.</p>
<h2>Zusammenfassung</h2>
<p>Es gibt keinen sicheren Schutz vor Prostatakrebs. Doch Männer können das Risiko durch einen gesunden Lebensstil bis zum gewissen Maß zumindest deutlich verringern. Hierbei spielt es eine wichtige Rolle, sich gesund zu ernähren, Normalgewicht zu halten oder zu erreichen, körperlich aktiv zu sein und den Alkoholkonsum einzuschränken. Letztendlich ist es jedoch auch wichtig, Veränderungen früh genug zu erkennen. Deshalb ist es sinnvoll, zur Vorsorge zu gehen.</p>
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		<title>Weg mit den Tabus – wie sollen wir über Krebs sprechen?</title>
		<link>https://www.59plus.de/weg-mit-den-tabus-wie-sollen-wir-ueber-krebs-sprechen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja Kupka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2019 03:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[LeseLust]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Krebserkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenwirkungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich ein Ratgeberbuch kauft, erwartet viel Fachwissen vom Autor. Der Verfasser muss das Thema nicht zwangsläufig studiert haben, über das er schreibt. Wenn sich ein Bas Kast fleißig ein Jahr hinsetzt und unzählige Studien über Ernährung auswertet, trauen wir seinen Ergebnissen. Erstaunlich, da er weder Mediziner noch Ernährungswissenschaftler ist. Geht es um die Grenzerfahrung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer sich ein Ratgeberbuch kauft, erwartet viel Fachwissen vom Autor. Der Verfasser muss das Thema nicht zwangsläufig studiert haben, über das er schreibt. Wenn sich ein Bas Kast fleißig ein Jahr hinsetzt und unzählige Studien über Ernährung auswertet, trauen wir seinen Ergebnissen. Erstaunlich, da er weder Mediziner noch Ernährungswissenschaftler ist. Geht es um die Grenzerfahrung einer schweren Krankheit, erkennen wir sehr wohl, ob der Autor oder seine engsten Angehörigen davon betroffen waren. Wer der Krankheit Auge in Auge gegenübersteht, bekommt zwangsläufig eine neue Perspektive. Genau deshalb ist das Buch von Susanne Reinker so bemerkenswert. Die Autorin erkrankte 2007 an Krebs und ist heute eine sogenannte Krebs-Veteranin. Doch ihr Buch ist kein rührseliger Rückblick, in dem sie erklärt, wie sie nach der Krebserkrankung ihr Leben verändert hat.</strong></p>
<p>Der gut strukturierte Ratgeber &#8220;<a href="https://kopf-hoch-brust-raus.de/">Kopf hoch, Brust raus</a>!&#8221; nimmt in 36 Kapiteln seine Leser an die Hand und begleitet sie durch die schwere Zeit. Aus ihren eigenen Erfahrungen gibt sie den „Krebsen“, aber auch deren Freunden und Verwandten wertvolle Empfehlungen. Dabei räumt sie radikal mit Stereotypen auf und redet Tacheles. Wundern Sie sich nicht, wenn Kapitel Überschriften tragen wie „Alles Psychokacke, oder was?“ oder „Nebenwirkungen: Willkommen in der Geisterbahn“.</p>
<figure id="attachment_52369" aria-describedby="caption-attachment-52369" style="width: 674px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Kopf-hoch-Brust-raus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-52369 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Kopf-hoch-Brust-raus-674x1024.jpg" alt="&quot;Kopf hoch, Brust raus&quot; berichtet über die Zeit nach dem Krebs und ist ein wertvoller Ratgeber. Bildquelle: © Ullstein Verlag" width="674" height="1024" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Kopf-hoch-Brust-raus-674x1024.jpg 674w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Kopf-hoch-Brust-raus-197x300.jpg 197w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Kopf-hoch-Brust-raus-768x1167.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Kopf-hoch-Brust-raus-1011x1536.jpg 1011w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Kopf-hoch-Brust-raus-696x1058.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Kopf-hoch-Brust-raus-276x420.jpg 276w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Kopf-hoch-Brust-raus-300x456.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Kopf-hoch-Brust-raus-600x912.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Kopf-hoch-Brust-raus.jpg 1053w" sizes="auto, (max-width: 674px) 100vw, 674px" /></a><figcaption id="caption-attachment-52369" class="wp-caption-text">&#8220;Kopf hoch, Brust raus&#8221; berichtet über die Zeit nach dem Krebs und ist ein wertvoller Ratgeber. Bildquelle: © Ullstein Verlag</figcaption></figure>
<h2>An wen richtet sich das Buch?</h2>
<p>Wer hat überhaupt die Regel aufgestellt, dass ein Ratgeber ernst und würdig geschrieben sein muss? Warum dürfen wir nicht mehr humorvoll schreiben, nur weil es um ein ernstes Thema geht? Susanne Reinker setzt sich nonchalant über diese Regeln hinweg. Sie darf das, denn sie war von dem ernsten Thema selbst betroffen, von dem bösen K-Wort. Vor über zehn Jahren hätte sie sich über einen solchen Ratgeber gefreut. Einige Jahre nach ihrer Krebserkrankung schrieb sie ihn kurzerhand selbst. Sie nimmt in dem Buch kein Blatt vor den Mund und spricht zahlreiche vermeintliche Tabuthemen an. Wie ist das mit dem Sex, wenn mich der Partner nicht ohne Haare sehen soll? Oder: Warum gute Freunde eine Finanzspritze anbieten sollten, wenn sich der Patient die Zuzahlungen zur Krebstherapie kaum leisten kann.</p>
<p>Das Buch richtet sich nicht nur an Menschen, die <a href="https://www.59plus.de/kampf-gegen-den-krebs-ich-bin-dankbar-fuer-jeden-tag/">Krebs</a> haben. Die Autorin spricht forsch alle an, die mit den „Krebsen“ Kontakt haben. Es geht bei Familie und Freunden los und endet noch nicht bei Kollegen und Ärzten.</p>
<h2>Was ist der Nachwirkungsblues bei Krebs?</h2>
<p>Susanne Reinker schreibt in ihrem Buch über die Zeit der Behandlung und ganz offen über den Lebensabschnitt danach. Jene Zeit, auf die niemand vorbereitet ist. Ärzte, Familie und Freunde haben den klaren Fokus, den Angehörigen durch die schwere Zeit zu bringen. Ist die Behandlung durch und klingen die Nebenwirkungen ab, sollte möglichst schnell der Alltag wieder Einzug halten. Von den regelmäßigen Terminen zur Nachsorge abgesehen, verschwindet das K-Thema aus dem Leben. Zumindest in Deutschland, denn im französischen Gesundheitssystem ist es beispielsweise selbstverständlich, dass eine psychologische Betreuung zum Nachsorgeprogramm gehört. Wer in Deutschland als Folge der Krankheit unter Depressionen oder einer Angststörung leidet, kann bei den Krankenkassen eine Therapie beantragen, muss aber in der Regel mit monatelangen Wartezeiten rechnen. Ist der Nachwirkungsblues nach einigen Monaten verschwunden, wird vielleicht der gewünschte Therapieplatz frei.</p>
<p>Der Hauptzweck des Buches ist natürlich, den „Krebs-Neulingen“ einen Ratgeber an die Hand zu geben und Orientierung zu bieten. Doch damit endet es nicht. Ist das tiefe Tal durchschritten, die Behandlung beendet und der Alltag zurückgekehrt, haben die Patienten immer noch viele Fragen und Nöte. Darüber haben wir mit Susanne Reinker gesprochen und wollten wissen, was „nach dem Krebs“ kommt.</p>
<h3>Frau Reinker, in Ihrem Buch sprechen Sie vom Nachwirkungsblues. Dieser betrifft den Patienten selbst, aber auch sein Umfeld. Sind die Angehörigen und Freude von der schweren Zeit erschöpft, zeigen sie vielleicht zu wenig Verständnis? Wie kann der Patient weiter Unterstützung einfordern, auch wenn er selbst mit den psychischen Nachwehen beschäftigt ist?</h3>
<p>Susanne Reinker: <em>Nach dem ewig langen Behandlungsparcours sind unsere Lieben genauso hoffnungsvoll wie wir selbst auch: Alles erst mal überstanden, hurra, wir können wieder durchstarten! Da baut sich bei allen, in unserem Umfeld und auch leider bei uns selbst, ein riesiger Erwartungsdruck auf. Das Riesenproblem daran: Nach der Therapie sind wir seelisch und körperlich noch lange nicht wieder so voll fit, wie alle sich das immer schön vorgestellt hatten. Statt Bäume ausreißen sind eher Erschöpfung und Depression angesagt. Das womöglich ein bis zwei Jahre lang und bisher ohne systematische Betreuung durch die Krankenkassen. Obendrein ist diese Phase für die meisten von uns eine richtig böse Überraschung. Denn bisher werden wir nicht systematisch darüber informiert, dass es sie überhaupt gibt, von präventiver Beratung und Behandlung ganz zu schweigen. Die Folge: Wir wollen aus dem Stand wieder zu 100 Prozent „funktionieren“ und überanstrengen uns, bis der Körper uns mit Grippe, Magenverstimmungen, Blasenentzündungen oder Panikattacken erst mal wieder außer Gefecht setzt. </em></p>
<p><em> </em><em>Wenn wir wüssten, dass diese Gefahr besteht, wären wir wenigstens vorgewarnt und könnten versuchen, uns (mal wieder) selbst zu helfen. Und zwar nicht nur durch frühzeitige Bemühung um psychologische Betreuung und Ausprobieren diverser Entspannungstechniken. Sondern auch, indem wir unser Umfeld klipp und klar und immer wieder über den Nachwirkungsblues aufklären, Verständnis und Geduld erbitten oder schlicht einfordern, wenn der Druck zu groß wird. Und, besonders wichtig, diese Phase als gegeben hinnehmen, anstatt uns mit Selbstvorwürfen zu traktieren.  </em></p>
<figure id="attachment_39145" aria-describedby="caption-attachment-39145" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_794138242.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39145 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_794138242-1024x683.jpg" alt="Egal, ob Mann oder Frau - nach einer Krebserkrankung braucht es Zeit bis sich Körper und Geist vollständig regeniert haben. Bildquelle: © Shutterstock.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_794138242-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_794138242-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_794138242-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_794138242-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_794138242-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_794138242-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_794138242.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_794138242-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_794138242-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-39145" class="wp-caption-text">Egal, ob Mann oder Frau &#8211; nach einer Krebserkrankung braucht es Zeit bis sich Körper und Geist vollständig regeniert haben. Bildquelle: © Shutterstock.com</figcaption></figure>
<h3>Frau Reinker, eine Krebserkrankung kann dazu führen, dass die Betroffenen Dinge klarer sehen. Sie wollen sich in ihrem Leben auf das Wesentliche reduzieren und streben möglicherweise größere Veränderungen an. Raten Sie, diese Veränderungen sofort anzugehen und sich beispielsweise von „toxischen“ Beziehungen zu befreien? Oder ist erst einmal Vorsicht geboten, um in der emotionalen Ausnahmesituation nicht gleich Brücken einzureißen, die sich nicht ohne Weiteres wieder aufbauen lassen?</h3>
<p><em>Susanne Reinker: Das stimmt, wir sehen viele Dinge klarer. Nicht immer völlig überraschend, denn einiges haben wir vorher schon gewusst und nur verdrängt. Von nicht wirklich gesunden Essgewohnheiten über nagende Unzufriedenheit im Job bis hin zum Stellungskrieg in der Beziehung. Das sind alles im wahrsten Sinne des Wortes zukunftsweisende Erkenntnisse – aber wir brauchen viel Energie, innere Stabilität und Geduld, um sie dauerhaft in die Tat umzusetzen. Leider allesamt Voraussetzungen, die wir während des Behandlungsparcours und auch noch ziemlich lange danach nur ansatzweise oder gar nicht erfüllen. Und das ist kein Grund zu Scham oder Selbstvorwürfen, sondern völlig normal. Eine Krebstherapie ist ja keine Kreuzfahrt. </em></p>
<p><em>Einige von uns wollen trotzdem vor lauter Panik ihr Leben von jetzt auf gleich radikal ändern. Das ist verständlich. Aber es ist einfach nicht zu stemmen. Es kostet zu viel Kraft, die wir brauchen, um gesundheitlich aus dem Gröbsten rauszukommen. In der Lebenslage sind wir mit der Krebs-Baustelle schon bedient, da brauchen wir nicht auch noch eine Ernährungs- oder Beziehungsbaustelle. Die können (und sollten) wir erst angehen, wenn wir uns wieder einigermaßen stabil fühlen. </em></p>
<h3>Frau Reinker, wie ist es aus Ihrer Sicht um die Nachsorge im deutschen Gesundheitssystem bestellt? Reichen die medizinischen und therapeutischen Angebote, um nachhaltig wieder auf die Beine zu kommen? Gibt es Leistungen, die Sie als Patient gezielt einfordern sollten oder die Sie besser gleich privat finanzieren?</h3>
<p><em>Susanne Reinker: Die medizinische Nachsorge ist nach meiner Erfahrung engmaschig und gut. Im psycho-somatischen Bereich schaut es allerdings anders aus. Die standardmäßige Reha gibt zwar wichtige Impulse, aber die paar Wochen reichen nicht aus, um die klassischen Krebsfolgen Depression, Panik und Todesangst einzudämmen. Vor allem nicht bei Menschen, die nach der Reha in einen problembelasteten Alltag zurückkehren müssen und zu arm sind, um sich auf eigene Kosten Hilfe zu suchen. Oder zu erschöpft oder zu wenig informiert, um bei den Krankenkassen psychosomatische Behandlung zu beantragen. </em></p>
<p><em>Was bisher fehlt, ist die Aufnahme solcher Therapien in den Katalog routinemäßiger Kassenleistungen für Krebspatienten. Warum wird unsere psychische Verfassung nach dem Behandlungsparcours nicht über mehrere Jahre hinweg genauso engmaschig untersucht wie unsere körperliche Verfassung? Warum dürfen, oder bessergesagt: müssen Hausärzte und betreuende Onkologen nicht standardmäßig Hilfsmaßnahmen für die Psyche  verschreiben, sobald sie Anzeichen für eine Schieflage erkennen? Und damit meine ich nicht nur sprachbasierte Therapien, sondern auch niedrigschwellige Angebote wie Gestalt- oder Kunsttherapie, progressive Muskelentspannung, Yoga und dergleichen für alle, die eine Gesprächstherapie nicht wahrnehmen können oder wollen, aus welchen Gründen auch immer. Mir persönlich ist unbegreiflich, wieso die Kassen „aus Kostengründen“ auf eine routinemäßige psychosomatische Nachsorge verzichten, obwohl eventuelle Folgeerkrankungen wesentlich teurer zu Buche schlagen.</em></p>
<figure id="attachment_6778" aria-describedby="caption-attachment-6778" style="width: 694px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/04/Inkontinenz-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6778" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/04/Inkontinenz-1-300x200.jpg" alt="Gönnen Sie sich und vor allem ihrem Körper Auszeiten und schaffen Sie sich Kraftquellen wie z. B. beim Yoga. Bildquelle: © Shutterstock.com" width="694" height="463" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/04/Inkontinenz-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/04/Inkontinenz-1-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/04/Inkontinenz-1-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/04/Inkontinenz-1-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/04/Inkontinenz-1-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/04/Inkontinenz-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 694px) 100vw, 694px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6778" class="wp-caption-text">Gönnen Sie sich und vor allem ihrem Körper Auszeiten und schaffen Sie sich Kraftquellen wie z. B. beim Yoga. Bildquelle: © Shutterstock.com</figcaption></figure>
<h3>Frau Reinker, Sie sprechen in Ihrem Buch offen die finanzielle Belastung durch die Krankheit an. Welche Möglichkeiten der Unterstützung sehen Sie, wenn es mit einer kleinen Rente eng wird oder der Mensch weder Freunde noch Familie um Hilfe bitten möchte?</h3>
<p><em>Susanne Reinker: Die finanziellen Folgen dieser Krankheit sind eine bittere Pille. Anders als in Frankreich, wo Krebskranke von Zuzahlungen befreit sind, muss unsereins sogar für jede einzelne Chemo zuzahlen, von den Zuzahlungen für alle anderen Medikamente ganz zu schweigen. Kommt dazu noch ein krankheitsbedingter Einnahmenausfall, wie das bei Selbstständigen schnell passiert, rutscht man tief in die roten Zahlen. Die Folge sind zusätzlich zur Krebspanik massive Existenzängste, die diese Lebenslage noch schlimmer machen. Insbesondere betroffen sind Geringverdiener, Langzeitarbeitslose, alleinerziehende Mütter und Rentner*innen am Existenzminimum. Deren Umfeld braucht eigentlich nicht viel Fantasie, um sich die wachsenden Finanznöte vorzustellen – aber über Geld redet man nicht bekanntlich nicht. Die Betroffenen schweigen aus Scham, Familie und Freunde aus Taktgefühl, Ergebnis: keins. </em></p>
<p><em>Und genau das muss sich dringend ändern. Den Betroffenen kann man es nicht verdenken, dass sie weder Mut noch Energie genug haben, offen über ihre Lage zu sprechen. Also müssen die glücklichen Gesunden bitteschön die Initiative ergreifen! Helfen kann ECHT jeder. Nicht unbedingt mit fetten Finanzspritzen, wer hat daheim schon einen Geldspeicher. Aber immer mal wieder ein kleiner Betrag in ein diskret aufgestelltes Krebssparschwein? Ein kleinerer oder auch größerer zinsloser Kredit, ein Krebs-Rabatt, ein Zahlungsaufschub? Unabhängig von Münzen und Scheinen gibt es unendlich viele andere Möglichkeiten: Sachspenden von Obst und Gemüse bis Geschenkgutscheinen aller Art bei Online-Shopping-Diensten, Zeitspenden von Babysitting bis Fahrdienst, Service-Spenden vom „Ausleihen“ der eigenen Putzkraft bis zum Erholungswochenende in der Ferienwohnung eines Freundes, den man schlicht um diesen Gefallen bittet. Mit ein bisschen Empathie kommt man auf Hunderte Ideen. Jede einzelne und erst recht alle zusammen mit Sicherheit eine Riesenhilfe.</em></p>
<p>Liebe Frau Reinker, wir danken Ihnen sehr herzlich für das Gespräch und dass Sie den längst überfälligen Ratgeber zum Thema Krebs geschrieben haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Von Liebe und Loslassen &#8211; Wenn der Krebs das Leben besiegt</title>
		<link>https://www.59plus.de/von-liebe-und-loslassen-wenn-der-krebs-das-leben-besiegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Silke Frigge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2019 02:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als bei den Eltern der amerikanischen Fotografin Nancy Borowick Krebs im Endstadium diagnostiziert wurde, fasste sie einen Entschluß. Sie begleitete die letzte Reise von Howie und Laurel mit der Kamera. Dabei lernte sie während dieser sehr intensiven Zeit viel über sich selbst, ihre Familie und Beziehungen im Allgemeinen. Im Interview erzählt sie uns was Liebe, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Als bei den Eltern der amerikanischen Fotografin Nancy Borowick Krebs im Endstadium diagnostiziert wurde, fasste sie einen Entschluß. Sie begleitete die letzte Reise von Howie und Laurel mit der Kamera. Dabei lernte sie während dieser sehr intensiven Zeit viel über sich selbst, ihre Familie und Beziehungen im Allgemeinen. Im Interview erzählt sie uns was Liebe, Verlust und Trost für sie bedeuten.</b></p>
<h2>Frau Borowick, Ihre Eltern waren gleichzeitig unheilbar an Krebs erkrankt. Wann haben Sie beschlossen, die letzte Lebensphase Ihrer Eltern mit der Kamera zu begleiten und wie haben Ihre Eltern darauf reagiert?</h2>
<p>Die fotografische Dokumentation dieser letzten Reise meiner Eltern entwickelte sich recht organisch. Ich wollte so oft wie möglich bei ihnen sein, da ich nicht wusste, wieviel Zeit wir noch zusammen haben würden. Die Fotografie ermöglichte mir einen vertrauten Kontext, durch den ich das Erlebte besser verarbeiten konnte. Gleichzeitig diente sie mir als Schutz vor der Realität. Ich hatte geglaubt, dass meine Eltern immer in meinem Leben sein würden. Als mir klar wurde, dass sie vor meinem 30. Geburtstag sterben würden, wusste ich, dass ich einen Weg finden musste, sie in ihrem Wesen festzuhalten. Ich glaube, sie waren dazu bereit, mir diesen Einblick zu gewähren, weil sie nichts mehr zu verlieren hatten. Sie verstanden, dass mir die Dokumentation irgendwie dabei helfen könnte, diesen Prozess zu begreifen.</p>
<h2>Hat es Ihre Beziehung zueinander verändert?</h2>
<p>Wir hatten immer schon ein sehr enges, offenes Verhältnis. Weil wir aber so viel Zeit zusammen verbrachten, wurde es noch intensiver. Als ihre Tochter forderte ich Transparenz, um ihnen so gut wie möglich helfen zu können. Daher waren sie mir gegenüber sehr offen und verletzlich. Es war bestimmt schwierig für sie, da Eltern üblicherweise versucht sind, ihre Kinder vor der Realität von Krankheit und Tod zu beschützen. Aber es lag nun an mir, für sie zu sorgen und sie zu unterstützen. Ich glaube, sie wussten das und haben es letztendlich akzeptiert.</p>
<h2>Ihre Fotos zeigen zwei von Krankheit gezeichnete Menschen, die aber dennoch stark, humorvoll und optimistisch wirken. War es ihren Eltern wichtig, Ihnen oder dem Betrachter diese Einstellung auf den Fotos zu vermitteln?</h2>
<p>Mir war es wichtig, die Geschichte aus meiner Sicht und Erfahrung zu erzählen. Ja, sie waren beide krank und in Behandlung, dennoch lebten sie für Liebe und Hoffnung, nicht für Krankheit und Tod. Beide verloren in jungen Jahren ihre Eltern durch Krebs, die Realität ihrer Situation war ihnen also bewusst. Uns Kindern vermittelten sie, wie unvorhersehbar das Leben sein kann und dass man für jeden Tag dankbar sein muss. Es war beinahe so, also wussten sie, dass sie jung sterben würden.</p>
<figure id="attachment_28766" aria-describedby="caption-attachment-28766" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-05-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-28766 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-05-1-1024x682.jpg" alt="" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-05-1-1024x682.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-05-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-05-1-768x511.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-05-1-696x463.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-05-1-1068x711.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-05-1-631x420.jpg 631w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-05-1-1320x879.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-05-1-600x399.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-05-1.jpg 1502w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28766" class="wp-caption-text">Dreimal wurde bei Laurel Borowick schon Brustkrebs diagnostiziert. Zweimal hat sie ihn besiegt. Statt aufzugeben begegnet sie der Krankheit mit ihrem leisen Humor. Foto: © Nancy Borowick</figcaption></figure>
<p><b>Wenn ein Partner ernsthaft erkrankt, verändert sich eine Lebensgemeinschaft. Bei ihren Eltern hat man das Gefühl, sie sind einander besonders zugewandt, unterstützen sich und bleiben füreinander attraktiv. Wie sind Ihre Eltern mit der eigenen und der Krankheit des anderen umgegangen?</b></p>
<p>In vielerlei Hinsicht hatte ihre gleichzeitige Erkrankung etwas Wunderschönes, weil der eine wirklich verstehen konnte, was der andere gerade durchmachte. Dennoch war es schwierig für sie, weil sie sich um einander kümmern wollten, sich aber auch der eigenen Erkrankung bewusst sein mussten. Sie waren immer so müde, fanden aber irgendwie die Kraft, albern zu sein oder in der Küche herumzutanzen. Insbesondere dann, wenn sie wussten, dass es den anderen zum Lächeln bringen würde. Im Leben eines jeden Paares gibt es Herausforderungen. Das war eben eine in ihrem und sie mussten zusammenarbeiten, um sie so gut wie möglich zu bestehen.</p>
<h2>Fotos halten Momente fest, Gefühle, Erinnerungen. Sobald ein Foto gemacht wird, ist der eigentliche Moment schon vorbei. Sie als Fotografin halten etwas fest, während Ihre Eltern loslassen müssen, nichts Geringeres als ihr Leben. Was denken Sie heute, wenn Sie die Fotos betrachten?</h2>
<p>Als ich anfing, meine Eltern zu fotografieren, hatte ich gerade mal zwei Jahre als professionelle Fotografin gearbeitet, für mich war es also Neuland. Bei diesem Projekt musste ich tief eintauchen und lernen, mich mit unbequemen Situationen zu arrangieren. Das bedeutete, meine Kamera stets griffbereit zu haben, zu beobachten, zu fokussieren und dabei präsent zu sein.</p>
<h2>Hat Sie das Projekt nachhaltig verändert und hat es Auswirkungen auf Ihre Arbeit als Fotografin gehabt?</h2>
<p>Ich glaube, dass ich durch diese Erfahrung als Fotografin, aber auch als Mensch, empathischer geworden bin und diese Erfahrungswerte zeigen sich in meinen anderen Arbeiten.</p>
<h2>War es schwer eine Auswahl für das Buch zu treffen?</h2>
<p>Am liebsten hätte ich alle 10.000 Fotografien dieser Serie mit aufgenommen. Jedes einzelne Bild hat eine ganz besondere Bedeutung für mich, aber natürlich konnte ich nicht alle im Buch zeigen. Bei der Zusammenstellung der endgültigen Auswahl habe ich viel über unsere gemeinsame Lebensgeschichte nachgedacht, über unsere Erlebnisse vor, während und nach dem Krebs. Wichtig waren mir die Bilder, die mehrere Geschichten in einer erzählen.</p>
<h2>Wie reagierten Ihre Eltern auf die entstandenen Fotografien?</h2>
<p>Beim Fotografieren habe ich meinen Eltern die Aufnahmen stets gezeigt und sie hatten immer Interessantes dazu zu erzählen, schließlich ging es um meinen Blick auf sie und ihr Leben.</p>
<figure id="attachment_38924" aria-describedby="caption-attachment-38924" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/Borowick_2018.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-38924 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/Borowick_2018-698x1024.jpg" alt="Die Fotografin Nancy Borowick Foto: Rob Becker" width="696" height="1021" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/Borowick_2018-698x1024.jpg 698w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/Borowick_2018-204x300.jpg 204w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/Borowick_2018-768x1127.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/Borowick_2018-696x1022.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/Borowick_2018-1068x1568.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/Borowick_2018-286x420.jpg 286w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/Borowick_2018-300x440.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/Borowick_2018-600x881.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/Borowick_2018.jpg 1308w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-38924" class="wp-caption-text">Die Fotografin Nancy Borowick Foto: Rob Becker</figcaption></figure>
<h2>Welche Art Fotos haben Sie aussortiert?</h2>
<p>Ich weiß nicht mehr, ob ich ihnen auch Bilder vorenthalten habe, es wird schon ein paar gegeben haben. Bei der Auswahl für das Buch wollte ich so offen wie möglich sein. Um eine möglichst ehrliche und wahrheitsgetreue Version der Geschichte zu erzählen, musste ich schließlich offen und ehrlich sein.</p>
<h2>Fotografieren ist auch eine Art Reflexion, Sie halten jemanden einen Spiegel vor. War es schwer für Ihre Eltern, die Fotos anzuschauen?</h2>
<p>Immer wieder waren sie davon überrascht, wie alt oder dünn sie aussahen. Meine Mutter sagte mir einmal, dass sie bei ihrem eigenen Anblick weder einen Mann noch eine Frau sehen würde. Sondern bloß etwas Albernes, ein „Ding“, da sie keine Haare und nur eine Brust hatte. Ich glaube, sie distanzierten sich ein Stück weit von ihren Bildern. Sie waren sich selbst fremd geworden. Vielleicht war diese Distanzierung als therapeutische Maßnahme hilfreich.</p>
<h2>Gab es Momente, in denen Sie dachten, das wird mir jetzt zu viel, ich kann das doch nicht?</h2>
<p>Zu meiner eigenen Überraschung hatte ich nur einmal das Gefühl, mit der Situation nicht umgehen zu können. Nämlich dann, als ich die Kamera nicht in der Hand hatte. Ich war in einem Krankenhauszimmer mit meinem Vater, dem gerade ein Infusionsschlauch in den Arm gelegt wurde. Weil ich schon ein paar Bilder gemacht hatte und keine weiteren brauchte, legte ich die Kamera beiseite. Wenige Minuten später wurde ich selbst in ein Zimmer gebracht und dort auf ein Bett gelegt. Ich stand tatsächlich kurz vor der Ohnmacht. Als mir bewusst wurde, was passiert war, verstand ich auch, was bei dieser Episode im Krankenhaus anders war: ich hatte die Kamera nicht vorm Gesicht. Mit ihr als Schutzschild konnte ich etwas Abstand zur Situation aufbauen. Fehlte sie, reagierte mein Körper! Oft habe ich mich gefragt, warum ich in solchen Momenten nicht zusammengebrochen bin – und fand die Antwort in diesem Erlebnis.</p>
<h2>Die Fotos ihrer Eltern machen vor allem Mut. Sie erinnern daran, wie wichtig es ist, miteinander zu reden, zuzuhören, buchstäblich nicht wegzusehen. Welche Erfahrung würden Sie persönlich an Menschen in ähnlichen Situationen weitergeben?<a name="_GoBack"></a></h2>
<p>In der Gesellschaft vermeiden wir es, über den Tod zu sprechen. Aber wie das Leben, ist auch der Tod Teil der universellen Erfahrung des Menschseins. Wir wissen alle, wie die Geschichte ausgeht. Wenn wir mehr darüber reden, verstehen wir vielleicht mehr und können in diesem Wissen und Bewusstsein die verbleibende Zeit besser nutzen. Die Sprache der Fotografie ist universell und erlaubt es den Betrachtern*innen, den Bildern einen eigenen Kontext zu geben. Das macht sie zu einem wirkungsvollen Instrument im Umgang mit schwierigen Themen wie Tod und Krankheit.</p>
<p>Nach der Veröffentlichung der Bilder schrieb mir eine Frau, dass sie für diese Eindrücke dankbar sei, wenngleich sie einige beängstigend fand. Da ihr ähnliches bevorstünde, wüsste sie nun, womit zu rechnen sei. Ich versuche stets die Menschen darin zu bestärken, sich ihren Ängsten zu stellen, die schwierigen Gespräche zu führen und jeden Moment bewusst wahrzunehmen. Denn ist der geliebte Mensch einmal verschwunden, verschwinden die Geschichten mit ihm und dann klammert man sich an alles, was man finden kann.</p>
<h2>Was haben Sie von Ihren Eltern gelernt?</h2>
<p>Als meine Eltern sich ihrer eigenen Sterblichkeit gegenübersahen, beschlossen sie, soviel wie möglich aus der ihnen verbleibenden Zeit herauszuholen. Sie entschieden sich zu leben und zu lieben. Mit ihrem Mut und ihrer Kraft inspirierten sie mich und andere dazu, es ihnen gleich zu tun. In diesen zwei kurzen Jahren ihres gemeinsamen Krankseins lernte ich viel von ihnen und ich sehe es als meine Verantwortung, diese Erkenntnisse mit anderen zu teilen.</p>

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                                <img decoding="async" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-03-1-631x420.jpg" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-03-1-631x420.jpg 631w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-03-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-03-1-768x511.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-03-1-1024x681.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-03-1-696x463.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-03-1-1068x711.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-03-1-1320x878.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-03-1-600x399.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-03-1.jpg 1503w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" alt="Zwischen zwei Chemotherapien g&ouml;nnen sich Howie und Laurel Borowick einen Kurzurlaub, denn die kommende Zeit wird f&uuml;r sie beide und die gesamte Familie eine gro&szlig;e Herausforderung werden. Florida, Januar 2013. Foto: &copy; Nancy Borowick">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">The Getaway © Nancy Borowick</div><span>Zwischen zwei Chemotherapien gönnen sich Howie und Laurel Borowick einen Kurzurlaub, denn die kommende Zeit wird für sie beide und die gesamte Familie eine große Herausforderung werden. Florida, Januar 2013. Foto: © Nancy Borowick</span></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-04-1.jpg" title="The Wig Fitting © Nancy Borowick"  data-caption="The Wig Fitting © Nancy Borowick"  data-description="Laurel Borowick l&auml;sst sich eine neue Per&uuml;cke anpassen, denn durch die Chemotherapie hat sie ihre Haare verloren. New York, Februar 2013. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                                <img decoding="async" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-04-1-631x420.jpg" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-04-1-631x420.jpg 631w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-04-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-04-1-768x511.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-04-1-1024x681.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-04-1-696x463.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-04-1-1068x711.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-04-1-1320x878.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-04-1-600x399.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-04-1.jpg 1503w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" alt="Laurel Borowick l&auml;sst sich eine neue Per&uuml;cke anpassen, denn durch die Chemotherapie hat sie ihre Haare verloren. New York, Februar 2013. Foto: &copy; Nancy Borowick">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">The Wig Fitting © Nancy Borowick</div><span>Laurel Borowick lässt sich eine neue Perücke anpassen, denn durch die Chemotherapie hat sie ihre Haare verloren. New York, Februar 2013. Foto: © Nancy Borowick</span></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-07-1.jpg" title="In Sickness and In Health © Nancy Borowick"  data-caption="In Sickness and In Health © Nancy Borowick"  data-description="In guten wie in schlechten Tagen. Laurel und Howie f&uuml;hren ihre Tochter Nancy zum Altar. New York, Oktober 2013. Foto: &copy; Nancy Borowick">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">In Sickness and In Health © Nancy Borowick</div><span>In guten wie in schlechten Tagen. Laurel und Howie führen ihre Tochter Nancy zum Altar. New York, Oktober 2013. Foto: © Nancy Borowick</span></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-06-1.jpg" title="Incognito © Nancy Borowick"  data-caption="Incognito © Nancy Borowick"  data-description="Laurel genie&szlig;t alles was sich nach normalem Alltag anf&uuml;hlt. Selbst den Abwasch macht sie gern. New York, Februar 2013. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                                <img decoding="async" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-06-1-631x420.jpg" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-06-1-631x420.jpg 631w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-06-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-06-1-768x511.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-06-1-1024x681.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-06-1-696x463.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-06-1-1068x711.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-06-1-1320x878.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-06-1-600x399.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-06-1.jpg 1503w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" alt="Laurel genie&szlig;t alles was sich nach normalem Alltag anf&uuml;hlt. Selbst den Abwasch macht sie gern. New York, Februar 2013. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                            </a>
                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Incognito © Nancy Borowick</div><span>Laurel genießt alles was sich nach normalem Alltag anfühlt. Selbst den Abwasch macht sie gern. New York, Februar 2013. Foto: © Nancy Borowick</span></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-14-1.jpg" title="The Cake Topper © Nancy Borowick"  data-caption="The Cake Topper © Nancy Borowick"  data-description="Beim Hausputz gefunden. Laurel und Howies Hochzeitstorten-Schmuck. 1979 haben sie geheiratet und standen noch am Anfang ihres gemeinsamen Lebens. New York, Februar 2015. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                                <img decoding="async" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-14-1-631x420.jpg" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-14-1-631x420.jpg 631w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-14-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-14-1-768x511.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-14-1-1024x682.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-14-1-696x463.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-14-1-1068x711.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-14-1-1320x879.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-14-1-600x399.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-14-1.jpg 1502w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" alt="Beim Hausputz gefunden. Laurel und Howies Hochzeitstorten-Schmuck. 1979 haben sie geheiratet und standen noch am Anfang ihres gemeinsamen Lebens. New York, Februar 2015. Foto: &copy; Nancy Borowick">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">The Cake Topper © Nancy Borowick</div><span>Beim Hausputz gefunden. Laurel und Howies Hochzeitstorten-Schmuck. 1979 haben sie geheiratet und standen noch am Anfang ihres gemeinsamen Lebens. New York, Februar 2015. Foto: © Nancy Borowick</span></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-08-1.jpg" title="His Own Tradition © Nancy Borowick"  data-caption="His Own Tradition © Nancy Borowick"  data-description="Howie stirbt wenige Wochen nach der Hochzeit seiner Tochter. Die Liebe zu ihm spiegelt sich in den Gesichtern der Trauerg&auml;ste wider. New York, Dezember 2013. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                                <img decoding="async" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-08-1-631x420.jpg" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-08-1-631x420.jpg 631w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-08-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-08-1-768x511.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-08-1-1024x681.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-08-1-696x463.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-08-1-1068x711.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-08-1-1320x878.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-08-1-600x399.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-08-1.jpg 1503w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" alt="Howie stirbt wenige Wochen nach der Hochzeit seiner Tochter. Die Liebe zu ihm spiegelt sich in den Gesichtern der Trauerg&auml;ste wider. New York, Dezember 2013. Foto: &copy; Nancy Borowick">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">His Own Tradition © Nancy Borowick</div><span>Howie stirbt wenige Wochen nach der Hochzeit seiner Tochter. Die Liebe zu ihm spiegelt sich in den Gesichtern der Trauergäste wider. New York, Dezember 2013. Foto: © Nancy Borowick</span></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-09.jpg" title="The To Do List © Nancy Borowick"  data-caption="The To Do List © Nancy Borowick"  data-description="Letzte Dinge wollen erledigt werden. Laurels Notizen zum Grabstein f&uuml;r ihren Ehemann Howie, ein Buch, da&szlig; sie noch lesen und einen Kuchen, den sie noch einmal backen will. New York, Mai 2014. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                                <img decoding="async" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-09-631x420.jpg" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-09-631x420.jpg 631w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-09-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-09-768x511.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-09-1024x681.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-09-696x463.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-09-1068x711.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-09-1320x878.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-09-600x399.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-09.jpg 1503w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" alt="Letzte Dinge wollen erledigt werden. Laurels Notizen zum Grabstein f&uuml;r ihren Ehemann Howie, ein Buch, da&szlig; sie noch lesen und einen Kuchen, den sie noch einmal backen will. New York, Mai 2014. Foto: &copy; Nancy Borowick">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">The To Do List © Nancy Borowick</div><span>Letzte Dinge wollen erledigt werden. Laurels Notizen zum Grabstein für ihren Ehemann Howie, ein Buch, daß sie noch lesen und einen Kuchen, den sie noch einmal backen will. New York, Mai 2014. Foto: © Nancy Borowick</span></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-10.jpg" title="The Oxygen Machine © Nancy Borowick"  data-caption="The Oxygen Machine © Nancy Borowick"  data-description="Laurel f&auml;llt das Atmen zunehmend schwerer. Ein Sauerstoff-Ger&auml;t ist nun ihr st&auml;ndiger Begleiter. Sie wird von ihrer Familie und einem ambulanten Hospizdienst betreut. New York, November 2014. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                                <img decoding="async" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-10-631x420.jpg" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-10-631x420.jpg 631w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-10-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-10-768x511.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-10-1024x682.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-10-696x463.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-10-1068x711.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-10-1320x879.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-10-600x399.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-10.jpg 1502w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" alt="Laurel f&auml;llt das Atmen zunehmend schwerer. Ein Sauerstoff-Ger&auml;t ist nun ihr st&auml;ndiger Begleiter. Sie wird von ihrer Familie und einem ambulanten Hospizdienst betreut. New York, November 2014. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                            </a>
                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">The Oxygen Machine © Nancy Borowick</div><span>Laurel fällt das Atmen zunehmend schwerer. Ein Sauerstoff-Gerät ist nun ihr ständiger Begleiter. Sie wird von ihrer Familie und einem ambulanten Hospizdienst betreut. New York, November 2014. Foto: © Nancy Borowick</span></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-11.jpg" title="Foto © Nancy Borowick"  data-caption="Foto © Nancy Borowick"  data-description="In den letzten Tagen wehrt sich Laurel gegen jede Ber&uuml;hrung, es f&auml;llt ihr schwer. Nur Moses, der 4-j&auml;hrige Terrier darf zu ihr. Er schaut ihr stundenlang in die Augen, kuschelt sich an sie und wird ganz beil&auml;ufig zum Therapie-Hund f&uuml;r die Sterbende. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                                <img decoding="async" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-11-631x420.jpg" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-11-631x420.jpg 631w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-11-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-11-768x511.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-11-1024x682.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-11-696x463.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-11-1068x711.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-11-1320x879.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-11-600x399.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-11.jpg 1502w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" alt="In den letzten Tagen wehrt sich Laurel gegen jede Ber&uuml;hrung, es f&auml;llt ihr schwer. Nur Moses, der 4-j&auml;hrige Terrier darf zu ihr. Er schaut ihr stundenlang in die Augen, kuschelt sich an sie und wird ganz beil&auml;ufig zum Therapie-Hund f&uuml;r die Sterbende. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                            </a>
                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Foto © Nancy Borowick</div><span>In den letzten Tagen wehrt sich Laurel gegen jede Berührung, es fällt ihr schwer. Nur Moses, der 4-jährige Terrier darf zu ihr. Er schaut ihr stundenlang in die Augen, kuschelt sich an sie und wird ganz beiläufig zum Therapie-Hund für die Sterbende. Foto: © Nancy Borowick</span></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-12-1.jpg" title="Last Touch © Nancy Borowick"  data-caption="Last Touch © Nancy Borowick"  data-description="Laurels letzter Atemzug. Die ganze Familie ist bei ihr und signalisiert ihr, da&szlig; sie loslassen darf. New York, Dezember 2014. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                                <img decoding="async" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-12-1-631x420.jpg" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-12-1-631x420.jpg 631w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-12-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-12-1-768x511.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-12-1-1024x682.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-12-1-696x463.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-12-1-1068x711.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-12-1-1320x879.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-12-1-600x399.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-12-1.jpg 1502w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" alt="Laurels letzter Atemzug. Die ganze Familie ist bei ihr und signalisiert ihr, da&szlig; sie loslassen darf. New York, Dezember 2014. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                            </a>
                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Last Touch © Nancy Borowick</div><span>Laurels letzter Atemzug. Die ganze Familie ist bei ihr und signalisiert ihr, daß sie loslassen darf. New York, Dezember 2014. Foto: © Nancy Borowick</span></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-13-1.jpg" title="The Shiva Room © Nancy Borowick"  data-caption="The Shiva Room © Nancy Borowick"  data-description="Schiv&#039;a ist im Judentum die Zeit der Trauer und die erste Woche nach der Beerdigung. W&auml;hrend dieser Zeit verlassen die Angeh&ouml;rigen nicht das Haus. Hier im Mittelpunkt Laurels 87-j&auml;hrige Mutter, die gerade ihre Tochter verloren hat. New York, Dezember 2014. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                                <img decoding="async" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-13-1-631x420.jpg" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-13-1-631x420.jpg 631w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-13-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-13-1-768x511.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-13-1-1024x682.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-13-1-696x463.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-13-1-1068x711.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-13-1-1320x879.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-13-1-600x399.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-13-1.jpg 1502w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" alt="Schiv&#039;a ist im Judentum die Zeit der Trauer und die erste Woche nach der Beerdigung. W&auml;hrend dieser Zeit verlassen die Angeh&ouml;rigen nicht das Haus. Hier im Mittelpunkt Laurels 87-j&auml;hrige Mutter, die gerade ihre Tochter verloren hat. New York, Dezember 2014. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                            </a>
                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">The Shiva Room © Nancy Borowick</div><span>Schiv'a ist im Judentum die Zeit der Trauer und die erste Woche nach der Beerdigung. Während dieser Zeit verlassen die Angehörigen nicht das Haus. Hier im Mittelpunkt Laurels 87-jährige Mutter, die gerade ihre Tochter verloren hat. New York, Dezember 2014. Foto: © Nancy Borowick</span></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-15-1.jpg" title="Framed Memories © Nancy Borowick"  data-caption="Framed Memories © Nancy Borowick"  data-description="Ein Kapitel wird geschlossen. Das Haus, in dem Laurel und Howie mit ihren drei Kindern gelebt haben, wird verkauft. Bilder und Fotografien erinnern an ein Leben, das reich und voller Liebe war. New York, Februar, 2015. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                                <img decoding="async" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-15-1-631x420.jpg" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-15-1-631x420.jpg 631w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-15-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-15-1-768x511.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-15-1-1024x682.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-15-1-696x463.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-15-1-1068x711.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-15-1-1320x879.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-15-1-600x399.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-15-1.jpg 1502w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" alt="Ein Kapitel wird geschlossen. Das Haus, in dem Laurel und Howie mit ihren drei Kindern gelebt haben, wird verkauft. Bilder und Fotografien erinnern an ein Leben, das reich und voller Liebe war. New York, Februar, 2015. Foto: &copy; Nancy Borowick">
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                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">Framed Memories © Nancy Borowick</div><span>Ein Kapitel wird geschlossen. Das Haus, in dem Laurel und Howie mit ihren drei Kindern gelebt haben, wird verkauft. Bilder und Fotografien erinnern an ein Leben, das reich und voller Liebe war. New York, Februar, 2015. Foto: © Nancy Borowick</span></figcaption>
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                            <a class="slide-gallery-image-link" href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-16-1.jpg" title="© Nancy Borowick"  data-caption="© Nancy Borowick"  data-description="Eine Familienidylle aus vergangenen Tagen. Howie und Laurel Borowick mit ihren drei Kindern. Ganz links Nancy, ihre Tochter und  Fotografin von &quot;A Family Imprint&quot;. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                                <img decoding="async" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-16-1-623x420.jpg" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-16-1-623x420.jpg 623w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-16-1-300x202.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-16-1-768x518.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-16-1-1024x690.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-16-1-696x469.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-16-1-1068x720.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-16-1-1320x890.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-16-1-600x405.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/4248-nancy-borowick-hr-16-1.jpg 1483w" sizes="(max-width: 623px) 100vw, 623px" alt="Eine Familienidylle aus vergangenen Tagen. Howie und Laurel Borowick mit ihren drei Kindern. Ganz links Nancy, ihre Tochter und Fotografin von &quot;A Family Imprint&quot;. Foto: &copy; Nancy Borowick">
                            </a>
                            <figcaption class = "td-slide-caption td-gallery-slide-content"><div class = "td-gallery-slide-copywrite">© Nancy Borowick</div><span>Eine Familienidylle aus vergangenen Tagen. Howie und Laurel Borowick mit ihren drei Kindern. Ganz links Nancy, ihre Tochter und  Fotografin von "A Family Imprint". Foto: © Nancy Borowick</span></figcaption>
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<h2>Gibt es für Sie irgendeinen Trost für den Verlust Ihrer Eltern?</h2>
<p>Mein Vater sagte einmal: „Uns wurde nie ein langes Leben versprochen, jeder Tag ist ein Geschenk.“ Das wurde ihm früh bewusst, da seine Eltern beide an Krebs starben, als er noch jung war. Er versuchte also, das Leben ohne allzu viel Reue auszukosten. Ich hoffe, dass mein<a href="http://www.hatjecantz.de/nancy-borowick-6967-0.html"><b> Buch </b><i><b>The Family Imprint</b></i></a> (Familienprägung) denen, die sich in der Geschichte der Krebserkrankung meiner Eltern oder den Verlustgefühlen wiederfinden, Trost spendet und Verbundenheit vermittelt. Ich weiß selbst wie einsam und bedrückend solche Zeiten sein können. Zudem hoffe ich, dass dieses Buch seine Leser*innen dazu animiert, die ihnen verbleibende Zeit zu genießen und die geliebten Menschen in ihrem Leben noch ein bisschen fester an sich zu drücken. „Das Leben ist kurz“ ist zu meinem täglichen Mantra geworden, auch wenn es ein Klischee ist. Aber es ist ja ein Klischee, weil es wahr ist!</p>
<h2>Ihr Fotoprojekt hat international sehr viel positive Resonanz erfahren. Sie wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Hat Sie das überrascht?</h2>
<p>Als damals die <a href="https://www.nytimes.com/2013/10/20/nyregion/in-sickness-and-in-health-a-wedding-in-the-shadow-of-cancer.html"><b>New York Times</b></a> sich an einer Veröffentlichung unserer Geschichte interessiert zeigte, waren wir erstaunt. Meine Eltern fragten sich, warum sich irgendjemand für sie interessieren sollte. Schließlich waren wir bloß eine normale Familie und dies war halt unsere Situation. Das Ausmaß an Interesse, Verbundenheit und Empathie war kaum vorstellbar. Auch war ich davon überrascht, wie stark sich diese Verbindung mit wildfremden Menschen auf meine eigene Trauerarbeit auswirkte. In einer Situation, in der man sich sehr einsam fühlen kann, erlebte ich das Gegenteil: Trost, Unterstützung, Liebe, Verständnis und bei der schönen Vorstellung, dass meine Geschichte all dies auch bei anderen bewirken könnte, empfand ich tiefe Demut.</p>
<h2>Wie denken Sie selbst als junger Mensch über das Leben und den Tod heute, nach dieser intensiven Zeit mit Ihren Eltern?</h2>
<p>Es ist nun fast fünf Jahre her, dass mein Vater und vier, dass meine Mutter verstarb und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht über Leben und Tod nachdenke. Diese Erfahrung zwang mich dazu, meine Energie in die wirklich wichtigen Dinge zu investieren: Gutes zu genießen, Schlechtes zu überstehen und jeden Tag ohne Reue zu leben. Der Verlust meiner Eltern in jungen Jahren erinnerte mich daran, dass das Leben wirklich unvorhersehbar ist. Natürlich gibt es auch Tage, an denen ich den Blick für das Wesentliche verliere und über Dinge meckere, wie das Wetter oder eine schlechte Internetverbindung &#8211; schließlich bin ich ein Mensch. Dennoch versuche ich präsent zu sein, die Menschen in meinem Umfeld wertzuschätzen und nach bestem Ermessen ein sinnvolles, erfülltes Leben zu führen. Ich weiß, dass meine Eltern es so gewollt hätten und ich lebe nach dem, was sie uns in dieser emotionalen, intensiven Zeit gelehrt haben.</p>
<h2>&#8220;The Family Imprint&#8221;</h2>
<p><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Family-Imprint-Cover.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-17608" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Family-Imprint-Cover-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Family-Imprint-Cover-150x150.jpg 150w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Family-Imprint-Cover-100x100.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a>Das Buch &#8220;The Family Imprint: A Daughter&#8217;s Portrait of Love and Loss&#8221; von <a href="http://www.nancyborowick.com/">Nancy Borowick</a> ist im <a href="http://www.hatjecantz.de/">Hatje Cantz Verlag</a> erschienen und kostet 45,00 €. Hrsg. Nancy Borowick, Text(e) von Nancy Borowick, James Estrin, bearbeitet von Alison Morley. Englisch. 2017. 192 Seiten, 200 Abb. Gebunden. ISBN 978-3-7757-4248-1.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/von-liebe-und-loslassen-wenn-der-krebs-das-leben-besiegt/">Von Liebe und Loslassen &#8211; Wenn der Krebs das Leben besiegt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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		<title>Marthe B.: &#8220;Unter Leuten zu sein, tut mir gut&#8221;</title>
		<link>https://www.59plus.de/unter-leuten-zu-sein-tut-mir-gut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Karrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Mar 2019 03:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vom Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Vom Leben und vom Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Chemotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Palliativmedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten haben wir in unserer Rubrik &#8220;Vom Leben und Sterben&#8221; die Geschichte von Marthe B. (75) und ihrem Kampf gegen den Krebs veröffentlicht. Wir hofften mit ihr, dass die Chemo- und Strahlentherapie erfolgreich verlaufen würde. Leider konnte die Ausbreitung der Krankheit nicht gestoppt werden. Marthe B. im Gespräch über ihre Entscheidung für eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/unter-leuten-zu-sein-tut-mir-gut/">Marthe B.: &#8220;Unter Leuten zu sein, tut mir gut&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor einigen Monaten haben wir in unserer Rubrik &#8220;Vom Leben und Sterben&#8221; die <a href="https://www.59plus.de/kampf-gegen-den-krebs-ich-bin-dankbar-fuer-jeden-tag/">Geschichte von Marthe B. (75)</a> und ihrem Kampf gegen den Krebs veröffentlicht. Wir hofften mit ihr, dass die Chemo- und Strahlentherapie erfolgreich verlaufen würde. Leider konnte die Ausbreitung der Krankheit nicht gestoppt werden. Marthe B. im Gespräch über ihre Entscheidung für eine alternative Betreuung durch den Palliativarzt Dr. Matthias Thöns. </strong><strong> </strong></p>
<h2>Hallo Marthe, nach 20 Chemotherapien erfuhren Sie, dass der Krebs nicht gestoppt wurde.</h2>
<p>Das war ganz schlimm! Ich hatte natürlich gehofft, dass die Therapie anschlägt. Das war ein schrecklicher Rückschlag und die Ärzte empfahlen, mit der Chemo weiterzumachen. Zwischen den ersten Chemos hatte ich immer drei Wochen Pause, aber nachdem klar war, dass sie nichts gebracht hatten, wurde der Abstand verringert und ich musste alle zwei Wochen in die Klinik. Das bedeutete, wenn ich nach der Chemo eine Woche zu Hause war, habe ich nur gelitten und dann musste ich schon wieder los zur nächsten. Ich bin mit großem Widerwillen hingegangen und fühlte mich schon wie halbtot.</p>
<figure id="attachment_4255" aria-describedby="caption-attachment-4255" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/02/Digitalisierung-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-4255" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/02/Digitalisierung-1-300x194.jpg" alt="Gemeinsam lachen, ob mit dem Mann oder mit Freunden - das ist es was in dieser schweren Zeit Kraft gibt. Bildquelle: Shutterstock.com" width="696" height="450" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/02/Digitalisierung-1-300x194.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/02/Digitalisierung-1-768x496.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/02/Digitalisierung-1-696x450.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/02/Digitalisierung-1-650x420.jpg 650w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/02/Digitalisierung-1-600x388.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/02/Digitalisierung-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4255" class="wp-caption-text">Gemeinsam lachen, ob mit dem Mann oder mit Freunden &#8211; das ist es was in dieser schweren Zeit Kraft gibt. Bildquelle: Shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Dabei sind Sie so ein geselliger und lebenslustiger Mensch &#8230;</h2>
<p>Ich lache so gerne. Wenn ich mit Menschen lachen kann, ist das für mich ein wahrer Jungbrunnen. Der Körper und die Gesichtsmuskeln entspannen sich und Glückshormone werden ausgeschüttet. Die Wirtin unserer Lieblingskneipe hat einmal zu mir gesagt: &#8220;Ich brauche dich nicht zu sehen, aber ich weiß genau, wo du sitzt. Deine Lache ist unverkennbar&#8221;.<strong> </strong></p>
<h2>Was war der Auslöser dafür, dass Sie sich für eine palliative Behandlung entschieden haben?<strong> </strong></h2>
<p>Vor der Chemo sollte ein Eingriff vorgenommen werden, um zu sehen, welche Metastasen sich gebildet haben und ob eine weitere Chemo sinnvoll wäre. Das hat mich viele schlaflose Nächte gekostet und ich habe mich entschlossen, die Behandlung abzubrechen. Mein Bauchgefühl hat mir gesagt &#8220;Lass es sein. Nimm es so, wie es ist&#8221;. Ich hatte es ja schwarz auf weiß, dass keine Heilung möglich ist. Während dieser Zeit traf ich eine sehr gute Freundin von mir, deren Vater und Mutter durch das <a href="http://palliativnetz-witten.de/websitebaker/">Palliativ-Zentrum in Witten</a> betreut wurden. Sie hat mir richtig davon vorgeschwärmt und gemeint, es sei auch das Beste für mich.</p>
<h2>Wie sieht die Begleitung durch Dr. Thöns aus?</h2>
<p>Die Chemie zwischen uns stimmt total. Wenn er einmal in der Woche vorbeikommt, bringt er manchmal seinen kleinen Sohn mit. Das ist sehr hilfreich, weil er mich zum Lachen bringt und eine entspannte Atmosphäre schafft. Sonst stehen <a href="https://www.59plus.de/matthias-thoens-plaedoyer-fuer-ein-wuerdiges-lebensende/">Dr. Thöns</a> und ich per E-Mail in Verbindung. Jeden Morgen schreibe ich ihm wie es mir geht und ob ich noch Medikamente gegen die Schmerzen brauche. Ergänzend bekomme ich Astronautenkost, weil ich so wenig Appetit habe. Es gibt verschiedene Geschmäcker. Weil ich gerne Vanille mag, habe ich mir das ausgesucht. Das trinke ich wie ein Smoothie und es tut mir richtig gut.</p>
<p>Dr. Thöns rät mir, alles zu essen, was ich mag, egal ob mit Butter oder Sahne. Hauptsache es ist reichhaltig und schmeckt mir. Und ich soll raus und unter Leute gehen. Er bestärkt mich darin, mich nicht als Patient, sondern als vollwertiger Mensch zu fühlen und alles, was in meinen Kräften steht, zu machen. Ich gehe jeden Tag ein halbes Stündchen durch die gute Luft. Und auch mal mit meinem Mann einkaufen. Natürlich muss ich mich mehr ausruhen und vor allem nachts wache ich sehr oft auf.<strong> </strong></p>
<figure id="attachment_42618" aria-describedby="caption-attachment-42618" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Marthe-B-James-Francis-Unsplash.com_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-42618 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Marthe-B-James-Francis-Unsplash.com_-791x1024.jpg" alt="Marthe versucht so gut es geht jeden Tag spazieren zu gehen und die frische Luft zu genießen. Bildquelle: © James Francis / Unsplash.com" width="696" height="901" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Marthe-B-James-Francis-Unsplash.com_-791x1024.jpg 791w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Marthe-B-James-Francis-Unsplash.com_-232x300.jpg 232w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Marthe-B-James-Francis-Unsplash.com_-768x994.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Marthe-B-James-Francis-Unsplash.com_-696x900.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Marthe-B-James-Francis-Unsplash.com_-1068x1382.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Marthe-B-James-Francis-Unsplash.com_-325x420.jpg 325w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Marthe-B-James-Francis-Unsplash.com_-1320x1708.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Marthe-B-James-Francis-Unsplash.com_-300x388.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Marthe-B-James-Francis-Unsplash.com_-600x776.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Marthe-B-James-Francis-Unsplash.com_.jpg 1484w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-42618" class="wp-caption-text">Marthe versucht so gut es geht jeden Tag spazieren zu gehen und die frische Luft zu genießen. Bildquelle: © James Francis / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Wie hat sich Ihr Tagesablauf geändert?</h2>
<p>Erstens bin ich langsamer geworden. Ich war immer eine Schnelle, aber jetzt bin ich körperlich so schlapp und das macht mich ungeduldig. Ich stehe auch später auf als früher und wenn ich jetzt wach werde, habe ich sofort Hunger. Sonst kann ich inzwischen ganz schlecht essen. Aber morgens brauche erst einmal eine schöne Tasse heißen Tee und ein halbes Butterbrot. Und dann beginnt mein Tag und ich tue das, was mir möglich ist, langsam und mit mehr Pausen, um mich auszuruhen.</p>
<h2>Haben Sie noch zusätzliche Unterstützung, zum Beispiel im Haushalt?</h2>
<p>Über das Rote Kreuz, das an das Palliativ Zentrum angeschlossen ist, habe ich Kontakt zu einer Dame aufgenommen, die mich regelmäßig besucht und sich mit mir unterhält. Gott sei Dank habe ich auch noch meinen Mann, der mich sehr bei allem unterstützt. Ich habe ein gutes Netzwerk und sehr gute Freundinnen. Und alles, was mir nicht guttut, lasse ich sein, denn es ist ja mein Leben. Ich bin mit meiner Erkrankung viel hellhöriger geworden. Heute schaue ich die Menschen an und weiß, wie es ihnen geht und was mit ihnen los ist. Das ist mir früher entgangen.</p>
<h2>Was tut Ihnen gut?</h2>
<p>Rauszukommen aus dem Alltag. Neulich habe ich mit meinem Mann Fuerteventura besucht. Meine Ärzte haben grünes Licht gegeben, mich mit Medikamenten versorgt und mich sehr motiviert es zu tun! Ich habe es so genossen, am Atlantik zu sitzen. Und die Sonne war herrlich. Es tat gut, sich mit anderen Leuten zu unterhalten und Kontakt aufzunehmen. Das habe ich immer schon gerne gemacht.</p>
<p>Wir bedanken uns sehr herzlich für das offene Gespräch und wünschen Marthe B. weiterhin viel Kraft und liebevolle Unterstützung!</p>
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		<title>Kampf gegen den Krebs: „Ich bin dankbar für jeden Tag“</title>
		<link>https://www.59plus.de/kampf-gegen-den-krebs-ich-bin-dankbar-fuer-jeden-tag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Karrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2018 02:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Vom Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Vom Leben und vom Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Chemo]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[Freude am Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenserwartung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen unseres Formates &#8220;Vom Leben und vom Sterben&#8221; möchten wir natürlich auch Betroffenen oder Angehörigen die Möglichkeit geben sich zum Thema Tod zu äußern. Deswegen freuen wir uns sehr, heute die Geschichte von Marthe B.* (75) veröffentlichen zu dürfen, die bis zu ihrer Erkrankung ein sportlich aktiver und fröhlicher Mensch war. Mitte März 2018 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen unseres Formates &#8220;Vom Leben und vom Sterben&#8221; möchten wir natürlich auch Betroffenen oder Angehörigen die Möglichkeit geben sich zum Thema Tod zu äußern. Deswegen freuen wir uns sehr, heute die Geschichte von Marthe B.* (75) veröffentlichen zu dürfen, die bis zu ihrer Erkrankung ein sportlich aktiver und fröhlicher Mensch war. Mitte März 2018 erhielt sie dann die niederschmetternde Diagnose: Speiseröhrenkrebs. Seitdem kämpft die Bochumerin gegen die Krankheit. Ihr Credo: Die kleinen Glücksmomente genießen und nie die Hoffnung aufgeben.</strong></p>
<h2>Hallo Marthe, seit der Diagnose mussten Sie sich einer Strahlentherapie unterziehen, alle vier Wochen müssen Sie zur Chemo. Wie stehen Sie das durch?</h2>
<p>Bei der Strahlentherapie musste ich ganz ruhig liegen. Da ich seit eineinhalb Jahren Yoga mache, habe ich die ganze Zeit meditiert und es gut überstanden. Auch während der Bestrahlung und Chemo habe ich weiter Yoga gemacht, ganz moderat natürlich, so wie es für mich körperlich möglich war. Dazu gehören auch Meditationsübungen, die ich bei den Untersuchungen angewandt habe. Das hat mir sehr geholfen.</p>
<h2>Was hat sich mit der Erkrankung verändert?</h2>
<p>Ich habe früher viel Sport gemacht. Ich bin im Schwimmverein und jede Woche 1-2 Mal meine Bahnen geschwommen. Dann kam Yoga dazu und ab und zu bin ich noch <a href="https://www.59plus.de/walking-oder-nordic-walking-sie-haben-die-wahl/">Nordic Walking</a> mit einer Freundin gegangen. Das war mein großes Glück, weil mein Körper Muskeln aufgebaut hatte, er war gestrafft. Man verliert ganz viele Muskeln durch die Strahlen und die Chemo. Jetzt ist alles schlapp, aber wenn man so krank ist, ist das alles Nebensache. Auch mit meinen grauen Haaren komme ich gut klar, die ich vorher alle drei Wochen braun gefärbt habe. Das bin jetzt ich, wenn ich in den Spiegel gucke. Färben darf und will ich auch gar nicht mehr.</p>
<h2>Sie sehen toll aus, die Krankheit sieht man Ihnen nicht an. Sprechen Sie offen über den Krebs?</h2>
<p>Ja, unbedingt. Man muss an sich arbeiten. In Hinblick auf weitermachen und darüber reden. Ich habe mit meinem ganzen Freundeskreis viel über meine Erkrankung gesprochen und auch geweint. Das hat mir sehr gut getan. Manchmal habe ich den Satz gehört &#8211; und den finde ich ganz schlimm &#8211; „<a href="https://www.59plus.de/ratgeber/vom-leben-und-vom-sterben/">Wir müssen alle mal sterben</a>“. Das war so schrecklich zu hören, weil ich ja durch meine Krankheit wahrscheinlich eher sterbe, worüber ich mir im Klaren bin.</p>
<figure id="attachment_28925" aria-describedby="caption-attachment-28925" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Krebs-Anton-Darius-Thesollers-Unsplash-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-28925 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Krebs-Anton-Darius-Thesollers-Unsplash--1024x683.jpg" alt="Mit der Diagnose Krebs werden auch die ganz normalen Dinge des Lebens wieder besonders. Bildquelle: © Anton Darius Thesollers / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Krebs-Anton-Darius-Thesollers-Unsplash--1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Krebs-Anton-Darius-Thesollers-Unsplash--300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Krebs-Anton-Darius-Thesollers-Unsplash--768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Krebs-Anton-Darius-Thesollers-Unsplash--696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Krebs-Anton-Darius-Thesollers-Unsplash--1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Krebs-Anton-Darius-Thesollers-Unsplash--630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Krebs-Anton-Darius-Thesollers-Unsplash-.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Krebs-Anton-Darius-Thesollers-Unsplash--1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Krebs-Anton-Darius-Thesollers-Unsplash--600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28925" class="wp-caption-text">Mit der Diagnose Krebs werden auch die ganz normalen Dinge des Lebens wieder besonders. Bildquelle: © Anton Darius Thesollers / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Wissen Sie, wie lange Sie noch leben werden?</h2>
<p>Ich habe die Ärzte gefragt, wie hoch meine Lebenserwartung ist. Das konnte mir keiner sagen, vielleicht nur noch drei Monate, ein Jahr, wenn ich Glück habe fünf Jahre. Jetzt lebe ich jeden Tag, als wäre es mein Letzter. Mein Haus ist bestellt. Ich habe sogar aufgeschrieben, was gesagt werden soll bei meiner Beerdigung. Das gibt mir Halt und beruhigt mich. Ich bin glücklich und auch zufrieden, wenn ich keine Schmerzen habe und den Krebs für einige Zeit vergessen kann. Trotz allem.</p>
<h2>Was haben Sie für Gedanken, wenn Sie an den Tod denken?</h2>
<p>Ich weiß, dass ich stark bin und voller Hoffnung, dass mir noch einige Zeit bleibt. Mit meinem Mann bin ich zu einem <a href="https://www.59plus.de/ewige-ruhe-auf-dem-waldfriedhof/">Waldfriedhof</a> gefahren, wo uns ein Förster die Bäume gezeigt hat, unter denen man sich mit einer Urne begraben lassen kann. Ich fand es so schön, mir vorzustellen, unter dieser wunderbaren großen Buche zu liegen, die mein Mann und ich uns ausgesucht haben. Jetzt weiß ich ganz genau, wo ich nach meinem Tod hinkomme. An diesem Tag haben wir geweint und gelacht, es war sehr emotional.</p>
<h2>Wie finden Sie Trost?</h2>
<p>Es hat mich ungemein getröstet, dass ich unter diesem Baum liegen werde. Die Urne zersetzt sich im Laufe der Zeit und ich habe mir vorgestellt, dass ich vielleicht als Gänseblümchen wiederkomme. Man weiß es ja nicht. Ich glaube daran, dass es weitergeht und da oben einer die Fäden in der Hand hat. Das ist auch sehr tröstlich für mich.</p>
<p>Meine Krebserkrankung hat mir viele andere Gedanken beschert, auch über das Leben und wie unachtsam man damit umgeht und man alles so selbstverständlich nimmt. Man lebte so in den Tag hinein und jammerte über dies und jenes auf hohem Niveau. Heute bin ich dankbar, wenn ich kochen kann und dann schaue ich mich um und denke, wie schön ich es zu Hause habe. Alles Dinge, die ich vorher nicht so wahrgenommen habe. Ich bin dankbar für jeden Tag.</p>
<figure id="attachment_28287" aria-describedby="caption-attachment-28287" style="width: 683px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Biggi-Heidemann-Sugar-Bee-Unsplash-.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-28287 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Biggi-Heidemann-Sugar-Bee-Unsplash--683x1024.jpg" alt="Zu wissen an welchen Ort sie nach ihrem Tod kommt, ist für Marthe B. ein großer Trost. Bildquelle: © Sugar Bee / Unsplash.com" width="683" height="1024" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Biggi-Heidemann-Sugar-Bee-Unsplash--683x1024.jpg 683w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Biggi-Heidemann-Sugar-Bee-Unsplash--200x300.jpg 200w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Biggi-Heidemann-Sugar-Bee-Unsplash--768x1152.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Biggi-Heidemann-Sugar-Bee-Unsplash--696x1044.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Biggi-Heidemann-Sugar-Bee-Unsplash--1068x1602.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Biggi-Heidemann-Sugar-Bee-Unsplash--280x420.jpg 280w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Biggi-Heidemann-Sugar-Bee-Unsplash--300x450.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Biggi-Heidemann-Sugar-Bee-Unsplash--600x900.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Biggi-Heidemann-Sugar-Bee-Unsplash-.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28287" class="wp-caption-text">Zu wissen an welchen Ort sie nach ihrem Tod kommt, ist für Marthe B. ein großer Trost. Bildquelle: © Sugar Bee / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Wie schaffen Sie es, nicht die Hoffnung zu verlieren?</h2>
<p>Natürlich habe ich auch meine hoffnungslosen Momente. Aber es gibt vieles, was mir die Kraft gibt, immer weiterzumachen. In unserem letzten Urlaub waren wir am Meer. Das Schwimmen war toll und ab und zu habe ich Yoga gemacht. Bei der Übung „Die Kämpferin“ habe ich über das Meer geguckt und gesagt:„Du Biest kriegst mich nicht“. Das gibt mir Kraft. Auch meine Familie und meine Freunde und Freundinnen. Und ich gehe zweimal in der Woche zu einer Psychologin, mit der ich reden kann und die mir praktische Tipps gibt. Beim letzten Mal hat sie mir Übungen gezeigt, um mich zu beruhigen, wenn ich nicht gut schlafen kann.</p>
<h2>Was möchten Sie anderen Menschen in einer ähnlichen Situation mit auf den Weg geben?</h2>
<p>Man muss immer in Bewegung und neugierig bleiben. Dann ist das Leben schön und interessant. Es ist auch wichtig, auf die Ärzte zu hören und zum Beispiel zur Psychotherapeutin zu gehen. Auch wenn es Überwindung kostet. Letztlich tut man die Dinge für sich und jeder weiß selbst am Besten, was ihm guttut. Die kleinen Glücksmomente wahrzunehmen und zu genießen, ist ganz wichtig. Gebt nie die Hoffnung auf und glaubt an euch und eure innere Kraft!</p>
<p>Vielen Dank für das Gespräch!</p>
<p>* Name von der Redaktion geändert</p>
<p><strong>Anmerkung der Redaktion: Wir wünschen Marthe B. von Herzen noch viele dieser kleinen Glücksmomente und möchten uns auf diesem Weg für ihren offenen Umgang mit ihrer Geschichte bedanken!</strong></p>
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		<title>Die Darmspiegelung als wichtige Vorsorgeuntersuchung</title>
		<link>https://www.59plus.de/die-darmspiegelung-als-wichtige-vorsorgeuntersuchung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2017 03:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Darmspiegelung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Koloskopie]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Darmkrebs ist in Deutschland die dritthäufigste Krebserkrankung. Statistiken zeigen, dass 90 Prozent der Betroffenen älter als 55 Jahre sind. Daher ist es kein Zufall, dass die Krankenkassen für Menschen ab diesem Alter die Darmspiegelung alle zehn Jahre als Vorsorgeuntersuchung anbieten. Es wird bereits diskutiert, die Altersgrenze auf 50 Jahre zu senken. Bei der auch Koloskopie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Darmkrebs ist in Deutschland die dritthäufigste Krebserkrankung. Statistiken zeigen, dass 90 Prozent der Betroffenen älter als 55 Jahre sind. Daher ist es kein Zufall, dass die Krankenkassen für Menschen ab diesem Alter die Darmspiegelung alle zehn Jahre als Vorsorgeuntersuchung anbieten. Es wird bereits diskutiert, die Altersgrenze auf 50 Jahre zu senken.</strong></p>
<figure id="attachment_11946" aria-describedby="caption-attachment-11946" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-11946 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-1-300x180.jpg" alt="Die Darmspiegelung wird als Vorsorgemaßnahme von den Kassen bezahlt. Bildquelle: shutterstock.com" width="300" height="180" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-1-300x180.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-1-768x461.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-1-696x418.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-1-700x420.jpg 700w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-1-600x360.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11946" class="wp-caption-text">Die Darmspiegelung wird als Vorsorgemaßnahme von den Kassen bezahlt. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Bei der auch Koloskopie genannten aufwendigen Untersuchung soll der Arzt Polypen oder weiter fortgeschrittene Frühstadien einer Krebserkrankung feststellen. Der Facharzt untersucht das Innere des Dickdarms mit einem dünnen und biegsamen Rohr, dem Endoskop. Durch die integrierte Kamera erkennt er Polypen und kann sie während der Untersuchung mit seinem Endoskop entfernen, eine spätere Krebserkrankung soll so verhindert werden. Seit die Krankenkassen diese Untersuchung 2002 in das Programm zur Früherkennung von Krebs aufnahmen, ging die Zahl der Neuerkrankungen zurück.</p>
<h2>Wie funktioniert die Darmspiegelung?</h2>
<p>Viele Arztpraxen bieten eine Kurznarkose an, sodass der Mensch die Untersuchung entspannt verschläft. Wer das nicht möchte, kann mit einem Beruhigungsmittel vorlieb nehmen. Vor der Koloskopie tragen die Patienten Sorge, dass ihr Darm vollständig entleert ist. Bereits einige Tage vor dem Termin sollten sie bestimmte Lebensmittel von ihrem Speiseplan streichen, dazu gehören Obstsorten mit Kernen und Vollkornprodukte. Am Tag vor der Untersuchung konsumieren sie Abführmittel und nehmen bis zur Darmspiegelung nur noch Getränke zu sich, davon jedoch reichlich.</p>
<p>Stimmen Sie die Menge an Flüssigkeit mit Ihrem Arzt ab, falls Sie an einer Herz- oder Nierenkrankheit leiden. Patienten, die regelmäßig Medikamente einnehmen oder Insulin spritzen, besprechen die Einnahme am Tag der Untersuchung ebenfalls unbedingt mit ihrem Arzt.</p>
<h2>Chancen und Risiken der Darmspiegelung</h2>
<figure id="attachment_11948" aria-describedby="caption-attachment-11948" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-11948 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-2-300x200.jpg" alt="Fragen Sie Ihren Hausarzt nach den möglichen Vorsorgeuntersuchungen. Bildquelle: shutterstock.com" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-2-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-2-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-2-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-2-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-2-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Darmspiegelung-2.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11948" class="wp-caption-text">Fragen Sie Ihren Hausarzt nach den möglichen Vorsorgeuntersuchungen. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Bereits ab dem 50. Lebensjahr bezahlen die Krankenkassen einen Schnelltest auf nicht sichtbares Blut im Stuhl. Diese Vorsorgeuntersuchung bieten die Krankenkassen auch alle zwei Jahre als Alternative zur Darmspiegelung an. Die Untersuchungsmethode gilt jedoch als weniger zuverlässig &#8211; gleichzeitig hat sie keine Nebenwirkungen. Bei der Darmspiegelung hingegen gibt es Risiken. Der Patient kann die Narkose nicht vertragen, Blutungen können auftreten und in extrem seltenen Fällen wird die Darmwand verletzt. Wie bei allen medizinischen Entscheidungen müssen die Patienten mit ihren Ärzten Vorteile und Risiken gegeneinander abwägen.</p>
<p>Da die Polypen langsam wachsen, brauchen Sie die Darmspiegelung nicht öfter als alle zehn Jahre durchführen zu lassen, wobei es Ausnahmen von der Regel gibt. Hat oder hatte ein Patient erkrankte Familienmitglieder, kann der Arzt die Untersuchung bereits in jüngeren Jahren oder in kürzeren Abständen empfehlen.</p>
<p>Haben Sie bereits eine Darmspiegelung gemacht? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?</p>
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		<title>Liebe wird aus Mut gemacht: Einmal Krebs und zurück</title>
		<link>https://www.59plus.de/liebe-wird-aus-mut-gemacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2017 13:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles und Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[LeseLust]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtalk]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Catharina Junk]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Leseempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe wird aus Mut gemacht]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nie wieder auf van Goghs Sonnenblumen starren. Nie wieder jeden zweiten Mittwoch Estragon-Hähnchen Essen. Und nie wieder Chemo-Therapie mit übelerregenden Begleiterscheinungen: Nina wird nach einem Jahr Therapie endlich aus dem Krankenhaus entlassen. Sie kann es noch gar nicht fassen, doch der Krebs hat nicht nur Spuren auf ihrem Körper hinterlassen; denn auch der Weg zurück [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nie wieder auf van Goghs Sonnenblumen starren. Nie wieder jeden zweiten Mittwoch Estragon-Hähnchen Essen. Und nie wieder Chemo-Therapie mit übelerregenden Begleiterscheinungen: Nina wird nach einem Jahr Therapie endlich aus dem Krankenhaus entlassen. Sie kann es noch gar nicht fassen, doch der Krebs hat nicht nur Spuren auf ihrem Körper hinterlassen; denn auch der Weg zurück in die Normalität wird länger als erwartet&#8230;<br />
</strong></p>
<p>Nina steht mit ihrem Koffer in der Hand auf der Krebsstation. 12 Monate war das Krankenhaus ihr zu Hause, soweit man diese <strong>klimatisierte Neonröhren-Hölle</strong> so bezeichnen kann. Das gesamte letzte Jahr ist sie hier von Zimmer zu Zimmer gezogen und hat sich gewünscht aus diesem Alptraum, der mal ihr Leben war, aufzuwachen. Und jetzt soll sie einfach wieder gesund sein?</p>
<figure id="attachment_9259" aria-describedby="caption-attachment-9259" style="width: 197px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/08/978-3-499-27121-21.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-9259 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/08/978-3-499-27121-21-197x300.jpg" alt="In &quot;Liebe wird aus Mut gemacht&quot; kämpft sich Protagonistin Nina nach ihrere Leukämie-Erkrankung langsam zurück ins Leben. Bildquelle: Rowohlt Verlag" width="197" height="300" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/08/978-3-499-27121-21-197x300.jpg 197w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/08/978-3-499-27121-21-276x420.jpg 276w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/08/978-3-499-27121-21-300x456.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/08/978-3-499-27121-21.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9259" class="wp-caption-text">In &#8220;Liebe wird aus Mut gemacht&#8221; kämpft sich Protagonistin Nina nach ihrere Leukämie-Erkrankung langsam zurück ins Leben. Bildquelle: Rowohlt Verlag</figcaption></figure>
<p>„Gesund aber nicht geheilt&#8221; lautet die Diagnose. Doch Nina traut dem Braten ganz und gar nicht – und noch weniger ihrem eigenen Körper, denn mit gerade 20 lässt er sie von jetzt auf gleich einfach im Stich. Wer bekommt in dem Alter bitte schon die <strong>Diagnose Leukämie</strong>? Und das auch noch vor dem hart zusammengesparten Urlaub mit ihrer besten Freundin Bahar.</p>
<h2>Zurück auf Null</h2>
<p>Doch jetzt, ein Jahr nach der Diagnose ist alles überstanden – hoffentlich. Aber Nina will sich <strong>keine Hoffnungen</strong> machen und zieht auf ihrem Weg zurück ins Leben gehörig die Handbremse. Keine Pläne, kein Spaß und auf keinen Fall verlieben, denn wie kann sie jetzt noch wissen was in ein paar Wochen ist?</p>
<p>Von Münster, wo sie eigentlich studieren wollte, die Stadt aber letztlich nur vom 11. Stock der Krebsstation kennen lernte, geht es zurück in ihr <strong>Heimatdorf in Niedersachsen</strong>. Aber auch dort will die langersehnte Normalität nicht einkehren: Mit Bahar ist sie total zerstritten, von ihren alten Freunden hat sie sich lange entfernt und ihr Bruder ist zum religiösen Fanatiker geworden. Doch dann trifft Nina Erik und scheint sich schneller in ihn zu verlieben, als sie sich an ihre strickten Vorsätze erinnern kann&#8230;</p>
<p>Catharina Junks<strong> <em>Liebe wird aus Mut gemacht</em> </strong>erschien zunächst als gebundene Ausgabe unter dem Titel „Auf Null&#8221; im <a href="https://www.rowohlt.de/">Rowohlt Verlag</a>. Der Roman beschreibt Ninas holprigen Weg zurück ins Leben, nachdem es mit Anfang 20 fast schon beendet schien. Dabei schafft es Junk auf humorvolle Weise die schwermütige Geschichte eines Mädchens zu erzählen, dass sich vor lauter Angst ihr Leben zu verlieren, nicht mehr traut es zu leben.</p>
<h2>Neugierig geworden?</h2>
<p>Dann bestellen Sie <em>Liebe wird aus Mut gemacht</em> doch direkt hier im <a href="https://hansenkroeger.buchhandlung.de/shop/article/31804769/catharina_junk_liebe_wird_aus_mut_gemacht.html">Onlineshop von Hansen &amp; Kröger</a>.</p>
<p>Oder nehmen Sie an unserem <a href="https://www.59plus.de/gewinnen-sie-das-buch-liebe-wird-aus-mut-gemacht/">Gewinnspiel</a> teil, wir verlosen den Titel 3 mal. Das Gewinnspiel endet am 14.12.2017.</p>
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		<title>Hautkrebs im Alter: Ist Vorsorge nach wie vor wichtig?</title>
		<link>https://www.59plus.de/vorsorge-hautkrebs-im-alter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2016 14:55:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hautkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Statistiken zeigen, dass besonders jüngere Menschen häufig an Hautkrebs erkranken. Hier handelt es sich vor allem um Formen des schwarzen Hautkrebses. Doch das Durchschnittsalter der Neuerkrankten an Formen des hellen Hautkrebses liegt deutlich höher. So sind Patienten mit Basalzellkarzinom bei der Erstdiagnose um die 60 Jahre alt, die mit Plattenequitelkarzinom sogar um die 70. Früh [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Statistiken zeigen, dass besonders jüngere Menschen häufig an Hautkrebs erkranken. Hier handelt es sich vor allem um Formen des schwarzen Hautkrebses. Doch das Durchschnittsalter der Neuerkrankten an Formen des hellen Hautkrebses liegt deutlich höher.</strong></p>
<p>So sind Patienten mit <strong>Basalzellkarzinom</strong> bei der Erstdiagnose um die 60 Jahre alt, die mit <strong>Plattenequitelkarzinom</strong> sogar um die 70. Früh erkannt, gibt es für jede Hautkrebsform <strong>gute Heilungschancen</strong>. Vorsorgemöglichkeiten sollten also genutzt werden. Es gibt viele verschiedene Arten von Hautkrebs. Besonders häufig erkranken Menschen jedoch an der schwarzen oder hellen Form, die anderen treten eher selten auf.</p>
<h2>Der schwarze Hautkrebs</h2>
<p>Der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) ist der <strong>bösartigste</strong>. Besonders betroffen sind <strong>Männer und Frauen zwischen 45 und 60 Jahren</strong>. Pro Jahr werden in Deutschland <strong>ca. 18.000 Neuerkrankungen</strong> registriert. Tendenz steigend. Die Ursache ist zumeist eine zu hohe UV-Strahlung. Aber auch erbliche Voraussetzungen spielen bei der Erkrankung eine Rolle und begünstigen diese. Bereits kleine Hautveränderungen bereits streuen, können also Metastasen bilden. <strong>Jedes dritte Melanom entwickelt sich aus einem bereits vorhandenen Muttermal oder Leberfleck</strong>.</p>
<figure id="attachment_761" aria-describedby="caption-attachment-761" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-761 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-3-300x200.jpg" alt="Zuviel UV-Strahlung ist eine der Hauptursachen für Hautkrebs. Quelle: Shutterstock.com" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-3-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-3-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-3-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-3-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-3-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-3.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-761" class="wp-caption-text">Zuviel UV-Strahlung ist eine der Hauptursachen für Hautkrebs. Quelle: Shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Die <strong>steigenden Erkrankungszahlen</strong> werden auf unterschiedliche Faktoren, wie die <strong>steigende Lebenserwartung</strong> und den <strong>Trend zur gebräunten Haut</strong> zurück geführt. Auch <strong>wer im Kindesalter erhöhter Sonneneinstrahlung ausgesetzt war, erkrankt später eher an schwarzem Hautkrebs</strong>. Trotz unterschiedlicher Aufklärungskampagnen gehört das regelmäßige Sonnenbad für Viele im Sommer einfach dazu. Die meisten greifen dabei zu Sonnenschutzmitteln, deren Lichtschutzfaktor mindestens 50 % zu niedrig ist.</p>
<p><strong>Erster Hinweis auf eine bösartige Veränderung kann Juckreiz oder Bluten der Haut oder eines vorhandenen Mals sein.</strong> Da häufig gar keine Symptome auftreten, ist eine regelmäßige Untersuchung umso wichtiger. Ob ein Mal erhaben, flach oder knotig ist, gibt ebenso wenig Aufschluss über eine mögliche Erkrankung. Es gibt jedoch <strong>Veränderungen</strong>, auf die man achten und die man untersuchen lassen sollte:</p>
<ul>
<li>Muttermal wird dunkler</li>
<li>Ungleichmäßige Farbe des Muttermals</li>
<li>Juckreiz, Nässen &amp; Bluten</li>
<li>Wachsen des Muttermals</li>
</ul>
<figure id="attachment_757" aria-describedby="caption-attachment-757" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-757 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-2-300x200.jpg" alt="Hautkrebs-Behandlung: Ein Melanom wird meist operativ entfernt. Quelle: Shutterstock.com" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-2-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-2-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-2-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-2-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-2-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Hautkrebs-2.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-757" class="wp-caption-text">Hautkrebs-Behandlung: Ein Melanom wird meist operativ entfernt. Quelle: Shutterstock.com</figcaption></figure>
<p><strong>Die Behandlung eines Melanoms erfolgt zumeist operativ</strong>, das veränderte Gewebe wird entfernt. Das gilt auch für kleine Veränderungen, da die Streuung in umliegendes Gewebe unabhängig von der Größe des Tumors erfolgen kann. Je nach Körperstelle und Schwere der Veränderung werden die <strong>Lymphknoten prophylaktisch entfernt</strong>, da diese besonders schnell von Metastasen befallen werden.</p>
<h2>Der weiße Hautkrebs</h2>
<p><strong>Der weiße Hautkrebs</strong> tritt in zwei Formen auf: Basalzellkarzinom und Plattenequitelkarzinom. Das Durchschnittsalter bei der Ersterkrankung liegt hier zwischen 60 und 70 Jahren.</p>
<p><strong>Das Basalzellkarzinom</strong> (Basaliom) ist ein agressiv wachsender Tumor, der schnell das umliegende Gewebe sowie Knorpel und Knochen befallen kann. Unüblich ist jedoch die Metastasenbildung, was bedeutet, das Organe so gut wie gar nicht von dieser Form des Hautkrebses befallen werden. <strong>Eine der Ursachen für die Bildung von Basaliomen ist UV-Strahlung</strong>, weswegen sie besonders häufig an Kopf und Hals auftreten. Auch genetische Vorbelastungen begünstigen sie. Frauen und Männer sind gleichermaßen von dieser Form des hellen Hautkrebses betroffen, <strong>das Durchschnittsalter der Neuerkrankten liegt bei 60 Jahren</strong>. Bis zu 130.000 Fälle werden pro Jahr in Deutschland registriert, auch hier ist die Tendenz steigend. Zunehmend erkranken auch jüngere, was zum Teil mit einer erhöhten Sonneneinstrahlung durch vermehrtes Sonnenbaden in Zusammenhang gebracht werden kann.</p>
<p><strong>Das Plattenequitelkarzinom</strong> (Spinaliom) ist, nach dem schwarzen Hautkrebs, <strong>die zweithäufigste Tumorart</strong>. Männer und Frauen erkranken im <strong>Durchschnittsalter von 70 Jahren</strong>. Vor allem chronisch sonnenexponierte, also ständig dem Sonnenlicht ausgesetzte Areale, wie das Gesicht, sind betroffen. <strong>Hauptursache ist auch hier die UV-Strahlung</strong>. Besonders gefährdet sind Menschen, deren Immunsystem durch radikale medikamentöse Therapien geschwächt ist. In besonders schweren Fällen streuen die Spinaliome in Lymphknoten und Organe.</p>
<p>Formen des hellen Hautkrebses können mit <strong>unterschiedlichen Therapieformen</strong> behandelt werden. Als besonders sicher gilt das operative Entfernen des befallenen Gewebes. Aber auch weniger inversive Methoden wie die Strahlentherapie, das Herausschaben und die Kältetherapie können in Betracht kommen. Die Rückfallquote ist bei diesen Methoden jedoch durchschnittlich höher, da keine vollständige Entfernung des befallenen Feingewebes garantiert werden kann. Eine ausführliche Beratung mit dem behandelnden Arzt ist daher wichtig. Bei Spinaliomen im fortgeschrittenen Stadium kommt auch eine systematische, also ganzheitliche Chemotherapie in Frage, da diese Krebsform besonders aggressiv streuen kann.</p>
<h2>Vorbeugen und Vorsorgen</h2>
<p><strong>Von allen Krebsformen sind die Heilungschancen bei Hautkrebs am besten</strong>. Vorausgesetzt natürlich man erkennt ihn früh genug, daher ist die regelmäßige Vorsorge wichtig. Die erfolgt nicht nur beim Arzt. Mit der richtigen Methode kann man die Haut auch selber beobachten,  um im Fall einer Veränderung schnell den Hautarzt aufzusuchen. Die <strong>ABCDE-Methode</strong> bietet gute Richtlinien für eine gründliche Selbstuntersuchung:</p>
<ul>
<li><strong>A</strong>symmetrie: Ein neues Mal hat eine ungleichmäßige Form oder ein vorhandenes Mal verändert seine Form und verliert an Symmetrie.</li>
<li><strong>B</strong>egrenzung: Die Ränder des Mals sind verwaschen, gezackt, rau oder uneben. Verwischte Konturen scheinen in das gesunde umliegende Gewebe zu wachsen.</li>
<li><strong>C</strong>olour (Farbe): Das Mal ist unterschiedlich gefärbt, es ist hell und dunkel. Auch können rosa, graue und schwarze Punkte auftreten. Hier sollte man schnell den Arzt aufsuchen, da die Farbveränderung auf ein malignes Melanom, also schwarzen Hautkrebs, hinweist.</li>
<li><strong>D</strong>urchmesser: Ist das Mal größer als 5 mm, sollte es untersucht werden.</li>
<li><strong>E</strong>volution: Kommt es in den letzten drei Monaten zu auffälligen Veränderungen, sollte der Hautarzt konsultiert werden.</li>
</ul>
<p>Damit etwaige Veränderungen schnellstmöglich auffallen, sollte man sich in regelmäßigen Abständen, <strong>etwa 2 x jährlich, selbst untersuchen</strong>. Schwer zugängliche Stellen können vom Partner oder einem engen Verwandten beobachtet werden.</p>
<p>Die Selbstuntersuchung ersetzt aber keinesfalls die <strong>Vorsorge beim Arzt</strong>. Seit 2008 übernehmen die Krankenkassen ein <strong>2-jährliches Hautkrebs-Screening ab einem Alter von 35 Jahren</strong>. Das Screening dient der Entdeckung der drei oben genannten Formen des Hautkrebses malignes Melanom sowie Basalzellkarzinom und Plattenequitelkarzinom. <strong>Früh erkannt ist der Krebs in den meisten Fällen heilbar</strong>. Informieren Sie sich jetzt bei Ihrem Arzt und nutzen das Screening.</p>
<p>Weitere Informationen erhalten Sie <a href="https://goo.gl/I83VfW" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
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