<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Anleihen Archive - 59plus</title>
	<atom:link href="https://www.59plus.de/tag/anleihen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.59plus.de/tag/anleihen/</link>
	<description>59plus ist das erste digitale General Interest Portal für Senioren und deren Kindergeneration (35+).</description>
	<lastBuildDate>Mon, 24 Jun 2019 06:19:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>

<image>
	<url>https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/12/59-512x512-1-100x100.png</url>
	<title>Anleihen Archive - 59plus</title>
	<link>https://www.59plus.de/tag/anleihen/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Kommentar von Martin Beier: Wie man in Bundesanleihen anlegt</title>
		<link>https://www.59plus.de/kommentar-von-martin-beier-wie-man-in-bundesanleihen-anlegt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 06:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Anleger]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Rendite]]></category>
		<category><![CDATA[Sparer]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.59plus.de/?p=46076</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Suche nach Zinsen für Spar-Anlagen treibt aktuell immer neue Blüten. Zinsanlagen in Bundesanleihen gewinnen mächtig an Wert. Obwohl die Zinsen derzeit so tief sind wie nie. Und das hängt sogar zusammen. Eine Großbank wirbt momentan aufwändig mit sog. „Zugreif-Zinsen“: 0,75 Prozent gibt es dort auf einem Festgeldkonto – für maximal sechs Monate. Wer zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/kommentar-von-martin-beier-wie-man-in-bundesanleihen-anlegt/">Kommentar von Martin Beier: Wie man in Bundesanleihen anlegt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Suche nach Zinsen für Spar-Anlagen treibt aktuell immer neue Blüten. Zinsanlagen in Bundesanleihen gewinnen mächtig an Wert. Obwohl die Zinsen derzeit so tief sind wie nie. Und das hängt sogar zusammen.</strong></p>
<p>Eine Großbank wirbt momentan aufwändig mit sog. „Zugreif-Zinsen“: 0,75 Prozent gibt es dort auf einem Festgeldkonto – für maximal sechs Monate. Wer zu Jahresbeginn bei einer Bundesanleihe zugriff, der hat in knapp sechs Monaten mehr als 5,75 Prozent verdient; zusätzlich zu den normalen Zinsen dieser Anleihe. Das ist keine Zauberei an der Börse sondern ein spezieller Automatismus: So tief wie die Zinsen sinken, so hoch steigen die Kurse von Anleihen; wenigstens vorübergehend.</p>
<p>Anders als Sparbuch- oder Festgeld-Anlagen können (Bundes)-Anleihen jederzeit an <a href="https://www.59plus.de/wie-funktioniert-eine-boerse/">Börsen</a> gekauft- und verkauft werden; z.B. an der Frankfurter Wertpapierbörse. Dafür braucht man ein Depot bei ’ner Bank oder Sparkasse. Das ist – abgesehen von erheblichem Papierkram bei der Eröffnung des Depots – ein einfaches Konto für Einheiten von Wertpapier­en anstatt für Euro und Cent.</p>
<figure id="attachment_45985" aria-describedby="caption-attachment-45985" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/06/Onlinebanking-Christian-Dubovan-Unsplash.com_.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-45985 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/06/Onlinebanking-Christian-Dubovan-Unsplash.com_-1024x654.jpg" alt=" Eine gute Anlageform beschert uns auch in Zeiten von schwachen Zinsen eine gute Rendite. Bildquelle: © Christian Dubovan / Unsplash.com" width="696" height="445" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/06/Onlinebanking-Christian-Dubovan-Unsplash.com_-1024x654.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/06/Onlinebanking-Christian-Dubovan-Unsplash.com_-300x192.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/06/Onlinebanking-Christian-Dubovan-Unsplash.com_-768x491.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/06/Onlinebanking-Christian-Dubovan-Unsplash.com_-696x445.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/06/Onlinebanking-Christian-Dubovan-Unsplash.com_-1068x683.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/06/Onlinebanking-Christian-Dubovan-Unsplash.com_-657x420.jpg 657w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/06/Onlinebanking-Christian-Dubovan-Unsplash.com_.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/06/Onlinebanking-Christian-Dubovan-Unsplash.com_-1320x844.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/06/Onlinebanking-Christian-Dubovan-Unsplash.com_-600x383.jpg 600w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-45985" class="wp-caption-text">Eine gute Anlageform beschert uns auch in Zeiten von schwachen Zinsen eine gute Rendite. Bildquelle: © Christian Dubovan / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Depot: ein einfaches Konto für Wertpapiere</h2>
<p>Bundesanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere. Ein fester Zinssatz, der sog. Nominalzins, sowie die feste, jahrelange Laufzeit zeichnen diese Anleihen aus. Und die Sicherheit. Hinter Bundesanleihen stehen der Staat und seine Steuerzahler. Davor stehen Sparer und Anleger aus Deutschland und aus aller Welt. Sie kaufen Bundesanleihen in nie gekannten Mengen. Bezahlen mit erspartem Geld, oder mit Geld aus Verkäufen anderer Anleihen; z.B. von italienischen Anleihen.</p>
<p>Aktuell stehen Sparern, Anlegern, Fonds und Versicherungen insgesamt 39 verschiedene Bundesanleihen zur Verfügung mit Laufzeiten bis teilweise nach 2040. Der Wert dieser Anleihen beläuft sich auf weit mehr als 1.000 Milliarden Euro.</p>
<p>Eine dieser Anleihen ist jene, die Finanzminister Peer Steinbrück am 23.7.2008 ausgeben ließ. Für diese Anleihe zahlt die Bundesrepublik noch bis zum 4.7.2040 jedes Jahr 4,75 Prozent Zinsen auf jeweils 100 Euro Nennwert. Diese Verzinsung ist so attraktiv, dass an der Börse Milliardenbeträge geboten werden, um Nennwerte dieser Anleihe erwerben zu können. Verkäufer sind Anleger, die nicht bis 2040 durchhalten wollen oder können sondern aktuell aus ihren Depots verkaufen. Die Bundesrepublik als Schuldner dieser und der anderen ständig an der Börse gehandelten Anleihen hat mit diesen Vorgängen nichts zu tun.</p>
<h2>Bundesanleihen sind echte WERTpapiere</h2>
<p>Zu Beginn des Jahres 2019 waren Privatleute, Fonds oder Versicherungen bereit, diesen „4,75er Bund/2040“, wie es an der Börse heißt, für 182 Prozent des Nennwerts aus ihren Depot-Beständen zu verkaufen. Die anteiligen Zinsen bezahlt der Käufer automatisch zusätzlich zum Kurswert des Nennwerts. Das ist absolut gängige Praxis. Wer schon beim Start 2008 in diesen „4,75er“ eingestiegen ist, der hat 100 Prozent. Bis zu den heutigen fast 200 Prozent hat mit dieser Anleihe mehr verdient als er mit den meisten deutschen Aktien verdient hätte.</p>
<p>Seit Jahresbeginn 2019 suchen immer mehr Sparer und Anleger nach Anlagen in Bundesanleihen. Die Käufer sind quasi gezwungen, alte Anleihen, wie etwa den „4,75er“ aus 2008 zu kaufen. Eine neue Anleihe hat Finanzminister Olaf Scholz 2019 erst einmal ausgeben lassen; allerdings nicht mit 4,75 Prozent Zinsen, wie Kollege Steinbrück es 2008 machte, sondern nur mit 0,25 Prozent; wohlgemerkt pro Jahr.</p>
<p>Die Folge der riesigen Nachfrage ist: Käufer bewilligen z.B. für diesen „4,75er Bund“ inzwischen freiwillig mehr als 192 Prozent des Nennwerts. Für andere „Bunds“ sind – im Prinzip – ähnliche Aufschläge zu verzeichnen. Wer also für den „4,75er Bund 2040“ vor sechs Monaten für 182 Prozent bezahlt hat, der kann sich heute über 10 Euro Plus für jeweils 100 Euro Nennwert freuen; zusätzlich zu 2,37 Euro anteilige Zinsen für das halbe Jahr 2019; ein Super-Geschäft.</p>
<p>Wer jetzt rechnet: 4,75 [Zinsen] ÷ 192 [Kurs], der kommt auf knapp 2,5 Prozent laufende Rendite pro Jahr, ohne dass der Kurs der Anleihe weiter steigt oder vielleicht auch mal wieder fällt. Eines Tages wird der Kurs bestimmt fallen; dann nämlich, wenn 2040 näher rückt. Dann gibt es nur den Nennwert der Anleihe zurück. Gegenüber heutigen Kaufkursen von 182 oder gar mehr als 192 Prozent für dieselbe Anleihe ist das ein heftiges Minus.</p>
<figure id="attachment_12064" aria-describedby="caption-attachment-12064" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333.jpg"><img decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-12064" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-300x199.jpg" alt="Martin Beier ist Experte in Sachen Finanzen. Bildquelle: © Martin Beier" width="696" height="461" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-300x199.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-634x420.jpg 634w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-600x398.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333.jpg 640w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12064" class="wp-caption-text">Martin Beier ist Experte in Sachen Finanzen. Bildquelle: © Martin Beier</figcaption></figure>
<h2>Am Ende gibt es „nur“ 100 Prozent zurück</h2>
<p>Die heutigen hohen Kurse des „4,75ers“ und auch anderer Bundes- und sonstiger Anleihen sinken bis zum Tag der Rückzahlung nach und nach in Richtung des üblichen Rückzahlungskurses 100 Prozent. Wie das in der Praxis wirkt, das wird besonders deutlich an der 6,50 Prozent Hochzinsanleihe der Bundesrepublik aus dem Jahr 1997. Spitzenmäßige 177 Prozent haben Anleger 2015 für Nennwerte dieser Höchstzins-Anleihe der Bundesrepublik bezahlt. Heute sind dieselben Nennwerte „nur“ noch 157 Prozent wert, obwohl allgemein die Zinsen heute noch niedriger sind als schon 2015. Der Grund: Die Laufzeit des „6,5ers“ bis zu seiner Rückzahlung am 4.7.2027 hat sich um vier Jahre verkürzt.</p>
<p>Dass der „4,75er Bund“ seinen Höchstkurs von mehr als 200 Prozent aus dem Jahr 2016 wieder erreichen wird, das ist möglich: Es setzt allerdings voraus, dass die Zinsen allgemein noch weiter ins Minus sinken. Möglich ist das, wenn Bürger aus den EU-Partnerländern Italien aus der Schuldenkrise retten müssen. Wünschen kann sich diese Krise niemand. Die Krise ausschließen, das kann allerdings auch niemand. Clevere Sparer und Anleger machen ihren privaten Anleihegewinn aus dieser Situation.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/kommentar-von-martin-beier-wie-man-in-bundesanleihen-anlegt/">Kommentar von Martin Beier: Wie man in Bundesanleihen anlegt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ETF: Was ist das eigentlich?</title>
		<link>https://www.59plus.de/etf-was-ist-das-eigentlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Beier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 03:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[ETF]]></category>
		<category><![CDATA[Fonds]]></category>
		<category><![CDATA[Index]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.59plus.de/?p=39125</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Ein toller Fonds!“ So könnte die Nachricht lauten, für die das Kürzel „ETF“ steht. Die Wahrheit hinter Exchange Traded Funds (ETF) ist freilich eine andere, eine höchst relative Realität. Exchange Traded Funds sind sog. börsengehandelte Fonds; mit weniger Kosten aber reduziertem Anspruch und ganz ohne jene Risiken, die mit Börsenhandel einhergehen. So weit, so gut. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/etf-was-ist-das-eigentlich/">ETF: Was ist das eigentlich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ein toller Fonds!“ So könnte die Nachricht lauten, für die das Kürzel „ETF“ steht. Die Wahrheit hinter Exchange Traded Funds (ETF) ist freilich eine andere, eine höchst relative Realität. </strong><strong>Exchange Traded Funds sind sog. börsengehandelte Fonds; mit weniger Kosten aber reduziertem Anspruch und ganz ohne jene Risiken, die mit Börsenhandel einhergehen. So weit, so gut. Tausende ETF schwirren denn auch heute durch das Anlageuniversum.</strong></p>
<p>Das „Vermögensaufbauzentrum München“ hat jüngst veröffentlicht, wie viel die besten ETF für ihre Kunden herausgeholt haben. Im August 2018, zum Stichtag der Veröffentlichung, sah das alles vergleichsweise positiv aus: 2 bis 20 Prozent Plus mit Aktien-ETF in zwölf Monaten. Minus-Prozente mit Anleihen-ETF sind bei den heutigen Bedingungen normal. Nach August 2018 sind nun aber auch Aktien-ETF ins Minus gerutscht: Wenn die Kurse fallen, dann rechnen sich die Anteilwerte dieser Fonds entsprechend niedriger aus. Daran ändert auch die Börsennotierung der ETF nichts. Die Anteilwerte werden letztlich von den Fondsverwaltern kontrolliert. Überbewertungen oder Unterbewertungen wie sie im Börsenhandel mit Aktien und Anleihen vorkommen, gibt es bei ETF nicht.</p>
<figure id="attachment_14630" aria-describedby="caption-attachment-14630" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1.jpg"><img decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-14630" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-300x201.jpg" alt="Die Wall Street und die dort ansässige New York Stock Exchange ist die wohl bekannteste Börse. Bildquelle: shutterstock.com" width="696" height="467" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-300x201.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-768x515.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-696x467.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-626x420.jpg 626w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-600x403.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14630" class="wp-caption-text">Die Wall Street und die dort ansässige New York Stock Exchange ist die wohl bekannteste Börse. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Die Geburtsstunde der ETF</h2>
<p>Wenn die Zeichen für Aktien oder auch für Anleihen mal schlecht standen, hatten Verwalter klassischer Investmentfonds Aktien und/oder Anleihen verkauft. Die Erlöse hatten die Verwalter im Zweifel sogar auf Festgeldkonten geparkt, bis sie glaubten, dass die Aussichten wieder besser waren. Dieses klassische Prinzip der Investmentfonds hat sich überholt. Die Ergebnisse der meisten klassischen Fonds blieben hinter den Erwartungen zurück; selbst hinter den Erwartungen der Verwalter. Die Kosten waren zu hoch.</p>
<p>Wissenschaftliche Studien fanden heraus, es sei immer besser, sprich ertragsreicher, ganze Märkte als Anlage auszusuchen anstelle einzelner Aktien oder Anleihen. Diese Erkenntnisse waren letztlich die Geburtsstunde der ETF. Seither haben allerdings nicht die Profiverwalter der Fonds den Schwarzen Peter der richtigen Auswahl. Jetzt müssen laienhafte Anleger entscheiden, ob sie z.B. auf den deutschen Aktienmarkt oder auf die berühmte Wallstreet vertrauen oder ob sie sich mit festverzinslichen Anleihen wohler fühlen. Das Urprinzip der Investmentfonds ist mit den allermeisten ETF umgekehrt: Nicht die Profis der Fonds entscheiden sondern die Laien am Bankschalter oder zu Hause beim Online-Banking. Computer können dann die Anlagestrategie der ETF verwirklichen.</p>
<h2>Indexfonds heißt die Zauberformel</h2>
<p>„Wo Aktienfonds draufsteht, müssen immer Aktien drin sein, auch wenn es mit Aktien mal runter geht.“ So lautet heute das Prinzip der Produktklarheit und -Wahrheit. Welche einzelnen Aktien in den Fonds liegen, das entscheiden nicht mehr die Fondsmanager sondern die Indexrechner der Börse. Welche Aktien beispielsweise mit ihren Kursen den Trend des Deutschen Aktienindex DAX bestimmen, das bestimmt die Deutsche Börse AG mit ihren speziellen Indexregeln. Diese Regeln beziehen sich nicht darauf, ob die Aktien hoch stehen oder hoch steigen werden. Für den Index sind andere statistische Größen entscheidend. Entsprechend ist es, wenn es sich z.B um einen ETF US-Aktien Dow Jones handelt oder um einen weltweit anlegenden ETF: Er wird seine Bestände immer so zusammensetzen, wie sich der MSCI-World-Index zusammensetzt.</p>
<p>„Indexfonds“ heißt die Zauberformel, mit der nichts mehr schief gehen kann – zumindest nicht für die Fondsverwalter. Mit dem Nachbau der definierten Indizes in den Fonds verfolgen die Verwalter eine sog. passive Anlagestrategie. Das spart Kosten und macht ETF für Anleger billiger. Ob das am Ende gut ist für Fondsanleger, das hängt von anderen Umständen ab.</p>
<figure id="attachment_39218" aria-describedby="caption-attachment-39218" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-39218 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-1024x683.jpg" alt="Die Entwicklungen der Börsen sind natürlich für einen ETF nicht unwichtig. Bildquelle: © Markus Spiske / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-39218" class="wp-caption-text">Die Entwicklungen der Börsen sind natürlich für einen ETF nicht unwichtig. Bildquelle: © Markus Spiske / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Fondsanleger entscheiden</h2>
<p>Anleihefonds sind im Prinzip flexibler. Grundsätzlich können sie Staatsanleihen aus Euro-Land mischen, also z.B. aus Deutschland und/oder aus Italien oder Unternehmensanleihen aus Europa einschließlich der Nicht-Euroländer oder vieles mehr. Wenn dann aber z.B. italienische Anleihen sinken, haben nicht die Fondsverwalter das Problem sondern die Anlegerkunden der Fonds. Sie hätten sich rechtzeitig mit der kritischen Entwicklung in Italien befassen sollen. Oder sie bringen so viel Geduld auf, dass sie durchhalten, bis die Zeiten für Anlagen in Italien wieder besser werden, so wie sie z.B. für Griechenland und Zypern wieder besser geworden sind. Selbst Mischformen, wie z.B. die „ComStage-Vermögensstrategien“, legen nicht direkt in Siemens-, Amazon- oder BP-Aktien an oder in Bundesanleihen. Diese Vermögenstrategien bauen ebenfalls auf ETF; je nach Risikowunsch der Anleger sogar auf Gold- oder Rohstoff-ETF oder vielleicht auf ETF, die in Fernost-Aktien investieren.</p>
<p>Wie krass sich diese passive Anlagepolitik auswirken kann, zeigt das Beispiel der Commerzbank-Aktie. Seit 2007 war die Commerzbank-Aktie immer tiefer gefallen. Der sog. DAX-Klassiker steckte in allen ETF-Indexfonds. Und ließ deren Anteilwerte nicht so steigen, wie wenn die Kurse von Aktien gesünderer Unternehmen im DAX und in den Fonds gelegen hätten; etwa die Papiere der Digitalfirma Wirecard oder der weltweit erfolgreichen deutschen Gen-Firma Qiagen. Als Wirecard dann im September 2018 in den DAX aufstieg, war es mit dem Aufschwung der hoffungsvollen Wirecard-Aktie erstmal vorbei; genau in dem Moment, als alle Indexfonds Wirecard gekauft hatten. Die Indexfonds waren gezwungen Wirecard zu kaufen. Egal, wie hoch der Kurs schon gestiegen war, die Fonds mussten ihr Anlagekonzept punktgenau umsetzen. Seither zählt die Wirecard-Aktie nun erst mal zu jenen Papieren der deutschen Börse, deren Kurse am meisten gesunken sind.</p>
<figure id="attachment_12064" aria-describedby="caption-attachment-12064" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-12064" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-300x199.jpg" alt="Martin Beier reizt auch mit 67 Jahren die Herausforderung und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Bildquelle: Martin Beier" width="696" height="461" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-300x199.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-634x420.jpg 634w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-600x398.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12064" class="wp-caption-text">Martin Beier reizt auch mit 67 Jahren die Herausforderung und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Bildquelle: Martin Beier</figcaption></figure>
<h2>Meistens geht es aufwärts</h2>
<p>Die Problematik der ETF-Indexfonds wird noch größer, wenn Fondssparer Kasse machen. Wer etwa im Boom des Jahres 2007 den ETF „Xtracker DAX“ der Deutschen Bank erwarb, der hat den Kurssturz des Jahres 2009 überstanden. Selbst nach dem Kursrutsch im Herbst 2018 liegt er noch mit mehr als 50 Prozent im Plus. Und könnte gut verkaufen. Je mehr Anleger nun aber Angst bekommen, die Aktienkurse könnten weiter abrutschen und je mehr Fondssparer verkaufen, desto mehr müssen Aktien-ETF aus ihrem Bestand verkaufen; auch „gute“ Aktien, wie Wirecard – im Prinzip – eine zu sein scheint.</p>
<p>Durch den Zwang, immer genau den Index nachbilden zu müssen, erhöht sich letztlich das Risiko der Anlage. Klassische Fonds konnten Auszahlungen an Anleger aus ihrem Geldbestand leisten. Sie mussten bei Rückgaben der Kunden nicht sofort etwas aus dem Fonds verkaufen. Dieser Risikopuffer ist durch den Siegeszug der ETF-Indexfonds verschwunden. Das hat aber auch einen entscheidenden Vorteil: Wenn es hoch geht, sind Anleger in Index-ETF´s auf jeden Fall auf der Gewinnerseite. Und zum Glück geht es ja in den meisten Jahren aufwärts mit Aktien.</p>
<p><strong>Möchten Sie noch mehr zum Thema Wirtschaft &amp; Finanzen erfahren, dann schauen Sie gern in unserer <a href="https://www.59plus.de/magazin/wirtschaft-und-recht/">Magazinrubrik</a> vorbei!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/etf-was-ist-das-eigentlich/">ETF: Was ist das eigentlich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie funktioniert eine Börse?</title>
		<link>https://www.59plus.de/wie-funktioniert-eine-boerse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja Kupka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2018 02:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.59plus.de/?p=14478</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Begriff Börse stammt von dem niederländischen Wort &#8220;beurs&#8221; ab, was übersetzt Geldbeutel heißt. Auch heute noch sagen viele Menschen Geldbörse statt Portemonnaie. Vor dem Haus der Kaufmannsfamilie van der Burse trafen sich in Brügge angeblich einst die Kaufleute. Die Börse als Marktplatz des Handels entstand im 15. Jahrhundert im heutigen Belgien. Ein Jahrhundert später [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/wie-funktioniert-eine-boerse/">Wie funktioniert eine Börse?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Begriff Börse stammt von dem niederländischen Wort &#8220;beurs&#8221; ab, was übersetzt Geldbeutel heißt. Auch heute noch sagen viele Menschen Geldbörse statt Portemonnaie. Vor dem Haus der Kaufmannsfamilie van der Burse trafen sich in Brügge angeblich einst die Kaufleute. Die Börse als Marktplatz des Handels entstand im 15. Jahrhundert im heutigen Belgien. Ein Jahrhundert später wurden die ersten Börsen auf deutschem Boden gegründet. Schnell entwickelte sich <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/einstieg/boerse">Frankfurt</a> zum wichtigsten Börsenplatz im heutigen Deutschland.</strong></p>
<figure id="attachment_14630" aria-describedby="caption-attachment-14630" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-14630 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-300x201.jpg" alt="Die Wall Street und die dort ansässige New York Stock Exchange ist die wohl bekannteste Börse. Bildquelle: shutterstock.com" width="300" height="201" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-300x201.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-768x515.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-696x467.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-626x420.jpg 626w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-600x403.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14630" class="wp-caption-text">Die Wall Street und die dort ansässige New York Stock Exchange ist die wohl bekannteste Börse. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Als die ersten Börsen entstanden, handelten die Teilnehmer dort im Wesentlichen mit Währungen und Edelmetallen. Heute wird immer noch mit Gold und Silber gehandelt, aber auch mit Fonds, <a href="https://www.59plus.de/aktien-schoene-bescherung/">Aktien</a>, <a href="https://www.59plus.de/verluste-mit-sicheren-bundesanleihen-wie-laeuft-das-eigentlich-mit-zinsen-und-kursen/">Anleihen</a>, Rohstoffen, Zertifikaten und vielem mehr. Die Börse ist ein bestens organisierter Marktplatz, über den Verkäufer und Käufer zusammenkommen. Das Angebot von Waren und die Nachfrage nach ihnen bestimmen beim Börsenhandel den Preis. Möchten Sie eine Aktie über die Börse verkaufen, können Sie vorab einen Mindestpreis festlegen. Damit bestimmen Sie, dass Sie die Aktie nur dann verkaufen möchten, wenn Sie wenigstens diesen Preis erzielen.</p>
<h2>Die Börse im Wandel der Zeit</h2>
<p>Früher kamen die Händler auf dem sogenannten Börsenparkett an der Präsenzbörse zusammen. Im Zeitalter von Computern und Internet ist dies kaum noch der Fall und die Geschäfte mit Aktien oder Gold werden überwiegend elektronisch gehandelt. Die Handelsgeschäfte werden dadurch schneller, preiswerter und für alle Marktteilnehmer transparenter abgewickelt. Auch den internationalen Handel können die Börsen elektronisch leichter organisieren.</p>
<p>Der große Vorteil des Börsenhandels besteht darin, dass in aller Regel genug Teilnehmer aktiv sind, um einen Handel durchzuführen. Denken Sie daran, wie schwierig es ist, einen Abnehmer für Ihre gebrauchten Möbel zu finden. Sie inserieren vielleicht in Ihrer Tageszeitung oder posten das Angebot in Facebook. Trotzdem kann es lange dauern oder gar nicht funktionieren, dass sich ein Interessent meldet, der zudem noch in der Nähe wohnt. Das Beispiel hinkt natürlich ein wenig, da Sie an der Börse keine Gebrauchtmöbel verkaufen, sondern standardisierte Produkte wie Anleihen, Edelmetalle oder Fondsanteile.</p>
<h2>Wer handelt an der Börse?</h2>
<figure id="attachment_12063" aria-describedby="caption-attachment-12063" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-12063 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-300x200.jpg" alt="Die aktuellen Kurse der Aktien oder Anleihen können jederzeit online abgerufen werden oder erscheinen in den gängigen Tageszeitungen. Bildquelle: Pixabay.de" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/Martin-Beier-1-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12063" class="wp-caption-text">Die aktuellen Kurse der Aktien oder Anleihen können jederzeit online abgerufen werden oder erscheinen in den gängigen Tageszeitungen. Bildquelle: Pixabay.de</figcaption></figure>
<p>Auch in früheren Zeiten sind Aktienbesitzer, die ihre Unternehmensanteile verkauften oder der Arbeitnehmer, der sein Gespartes in Gold anlegen wollte, nicht selbst aktiv geworden. Auf dem Börsenparkett übernahmen das die Wertpapierhändler oder die Vertreter der jeweiligen Bank. Die Frankfurter Börse bietet heute noch einen Parketthandel an, in dem spezialisierte Mitarbeiter von Wertpapierhandelshäusern gängige aber auch wenig gehandelte Wertpapiere an- und verkaufen.</p>
<p>Eine Börse darf nicht jeder nach Lust und Laune eröffnen. Die Börsenbetreiber unterliegen der Aufsicht durch den Staat und dessen Organe, wie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin genannt. Diese Aufsicht sorgt für faire Märkte und verhindert beispielsweise, dass Marktteilnehmer durch einen Vorsprung an Informationen den Handel und die Preise manipulieren, den sogenannten Insiderhandel. Einer der bekanntesten Fälle von Insiderhandel in Deutschland trug sich 1993 zu. Damals war Franz Steinkühler Vorsitzender der IG Metall und nutzte sein Wissen als Mitglied des Aufsichtsrats von Daimler Benz. Seine Verwandten kauften daraufhin Aktien des Autoherstellers, um von dem erwarteten Kursanstieg zu profitieren. Ein Jahr später stellte der deutsche Gesetzgeber deshalb den Insiderhandel unter Strafe.</p>
<p>Haben Sie Erfahrungen mit dem Börsenhandel oder Fragen zum Artikel, dann mailen Sie uns gern an: <a href="mailto:redaktion@59plus.de">redaktion@59plus.de</a>!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/wie-funktioniert-eine-boerse/">Wie funktioniert eine Börse?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
