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	<title>Grundsicherung Archive - 59plus</title>
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	<title>Grundsicherung Archive - 59plus</title>
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		<title>Der Altersarmut trotzen: Arbeiten gehen in der Rente</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Kupka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 02:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laut Statistischem Bundesamt waren im Jahr 2024 insgesamt 15,5 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht. Betrachten wir nur die Altersgruppe der über 65-Jährigen, ist der Anteil sogar noch höher. Fast jeder fünfte Senior im Alter über 65 Jahren ist von Altersarmut bedroht. Noch erschreckender werden die Zahlen, wenn wir sie nach Frauen und Männern getrennt [&#8230;]</p>
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<strong>Laut Statistischem Bundesamt waren im Jahr 2024 insgesamt 15,5 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht. Betrachten wir nur die Altersgruppe der über 65-Jährigen, ist der Anteil sogar noch höher. Fast jeder fünfte Senior im Alter über 65 Jahren ist von Altersarmut bedroht. Noch erschreckender werden die Zahlen, wenn wir sie nach Frauen und Männern getrennt betrachten. Frauen sind in allen Altersgruppen stärker gefährdet zu verarmen als Männer. Je älter sie werden, desto größer wird der Unterschied. So waren 21 Prozent der Frauen der Altersgruppe 65+ von Armut bedroht, aber nur 17 Prozent der gleichaltrigen Männer. Bei den über 75-Jährigen geht die Schere noch weiter auseinander. Dann sind es 22 Prozent der Frauen, aber lediglich 15 Prozent der Männer.</strong></p>
<p>Was sind die Gründe für diese erschütternden Zahlen? Frauen haben leider häufig ein niedrigeres Einkommen und ihre Erwerbsbiografie weist Lücken auf. Beide Faktoren führen dazu, dass ihre gesetzliche Rente niedrig ausfällt. Zudem erwerben Frauen seltener Ansprüche auf eine zusätzliche betriebliche Rente. Auch legen sie seltener ihr Geld an der <a href="https://www.59plus.de/mit-spass-an-der-boerse-anlegen-auch-in-turbulenten-zeiten/">Börse</a> an oder kaufen eine Immobilie.</p>
<figure id="attachment_75374" aria-describedby="caption-attachment-75374" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut1-Getty-Images-Unsplash.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-75374 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut1-Getty-Images-Unsplash-1024x683.jpg" alt="Vor allem Frauen sind von der sog. Altersarmut betroffen und müssen oft weit über den Rentenbeginn hinaus arbeiten, um die Miete und die Lebenshaltungskosten finanzieren zu können. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut1-Getty-Images-Unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut1-Getty-Images-Unsplash-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut1-Getty-Images-Unsplash-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut1-Getty-Images-Unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut1-Getty-Images-Unsplash-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut1-Getty-Images-Unsplash-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut1-Getty-Images-Unsplash-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut1-Getty-Images-Unsplash-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut1-Getty-Images-Unsplash.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-75374" class="wp-caption-text">Vor allem Frauen sind von der sog. Altersarmut betroffen und müssen oft weit über den Rentenbeginn hinaus arbeiten, um die Miete und die Lebenshaltungskosten finanzieren zu können. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Die Altersarmut ist vorrangig weiblich</h2>
<p>Dass Frauen nicht dauerhaft oder nur mit zu niedrigen Beiträgen in die Rentenkasse einzahlen, liegt daran, dass sie deutlich häufiger die sogenannte „Care-Arbeit“ übernehmen. Damit ist gemeint, dass sie sich unentgeltlich um die eigenen Kinder oder pflegebedürftige Familienmitglieder kümmern. Hinzu kommt, dass Frauen im Durchschnitt länger leben als Männer. Daher ist ihr Sparvermögen im Alter auch schneller aufgebraucht. Es ist daher wenig verwunderlich, dass immer mehr Menschen und insbesondere Frauen im Rentenalter arbeiten.</p>
<p>Natürlich ist die Altersarmut nicht der einzige Grund. Berufstätig zu sein bedeutet auch, eine Aufgabe zu haben und soziale Kontakte zu (jüngeren) Menschen zu pflegen und Anerkennung zu erhalten. Die Woche ist besser strukturiert, wenn Montag und Mittwoch Arbeitstage sind. Zudem sind die Rentnerinnen und Rentner von heute überwiegend noch fit und leistungsfähig.</p>
<p>Und die „Silberrücken“ sind auf dem Arbeitsmarkt durchaus gefragt. Der Fachkräftemangel zeigt sich mittlerweile in fast allen Branchen. Ob als <a href="https://www.59plus.de/die-besten-nebenjobs-fuer-den-ruhestand/">Bürohilfe</a>, Hausmeister oder im Verkauf – die Nachfrage nach den erfahrenen Mitarbeitern ist groß. In den nächsten Jahren gehen zudem die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten „Babyboomer“ in Rente. Sie reißen in den Unternehmen große Lücken und können mit ihrer Erfahrung wertvolles Wissen einbringen. Deshalb sind manche Senioren als freie Berater für ihren früheren Arbeitgeber aktiv. Andere engagieren sich speziell in der Ausbildung von Nachwuchskräften.</p>
<h2>Darf ich als Rentner einen Nebenjob haben?</h2>
<p>Doch wie funktioniert so ein Nebenjob als Rentner eigentlich? Darf ich neben meiner Rente etwas dazuverdienen oder profitiert davon nur das Finanzamt? Auch diese Fragen wollen wir in diesem Beitrag für Sie beantworten.</p>
<p>Zum Thema Altersarmut möchten wir Sie noch auf die Grundsicherung hinweisen. Verfügen Sie nur über ein sehr geringes Vermögen? Wenn ja und wenn Ihr Einkommen aus Rente, eventuell aus Witwen- oder Witwerrente sowie Ihre Kapitaleinkünfte in der Summe unter 1.062 Euro liegen, sollten Sie Ihren Anspruch auf Grundsicherung prüfen lassen. In diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen die Angst nehmen, dass der Staat bei Ihren Kindern die Hand aufhält. Ihre leiblichen Kinder werden nur dann zur Kasse gebeten, wenn sie mehr als 100.000 Euro pro Jahr verdienen. Allerdings wird das Einkommen und Vermögen Ihres Ehe- oder Lebenspartners berücksichtigt.</p>
<h2>Anrechnung von Rente</h2>
<p>Wenn Sie die Regelaltersgrenze erreicht haben und neben Ihrer Altersrente ein Einkommen erzielen, wird dieses nicht auf die Rente angerechnet. Sofern Sie im Jahr 1964 oder später geboren wurden, liegt die Regelaltersgrenze für Sie bei 67 Jahren. Wenn Ihr Geburtsjahr vor 1963 liegt, erreichen Sie die Regelaltersgrenze bereits früher. Doch auch bei einer vorgezogenen Altersrente dürfen Sie seit dem Jahr 2023 so viel dazuverdienen, wie Sie möchten.</p>
<p>Anders sieht es aus, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen eine Rente wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung beziehen. Neben einer Rente wegen voller Erwerbsminderung dürfen Sie nicht mehr als drei Stunden pro Tag arbeiten. Bei einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung liegt die Grenze bei täglich sechs Stunden. Welche Hinzuverdienstgrenze für Sie gilt, berechnet die Rentenversicherung individuell. Dabei spielt auch Ihr beitragspflichtiges Einkommen in der Vergangenheit eine Rolle. Rufen Sie dazu am besten das kostenlose Servicetelefon der Rentenversicherung an. Auf der <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Beratung-und-Kontakt/Beratung-suchen-und-buchen/beratung-suchen-und-buchen_node.html">Website der Rentenversicherung</a> finden Sie nähere Informationen. Dabei spielt es eine Rolle, wie hoch Ihr beitragspflichtiges Einkommen in den vergangenen 15 Jahren war.</p>
<figure id="attachment_75376" aria-describedby="caption-attachment-75376" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut3_Getty_Images_Unsplash.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-75376 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut3_Getty_Images_Unsplash-1024x683.jpg" alt="Nicht immer ist es das zusätzliche Einkommen was uns weiter arbeiten lässt, sondern viel mehr auch die Aufgabe und das Gefühl weiter gebraucht zu werden. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut3_Getty_Images_Unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut3_Getty_Images_Unsplash-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut3_Getty_Images_Unsplash-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut3_Getty_Images_Unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut3_Getty_Images_Unsplash-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut3_Getty_Images_Unsplash-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut3_Getty_Images_Unsplash-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut3_Getty_Images_Unsplash-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2025/07/Altersarmut3_Getty_Images_Unsplash.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-75376" class="wp-caption-text">Nicht immer ist es das zusätzliche Einkommen was uns weiter arbeiten lässt, sondern viel mehr auch die Aufgabe und das Gefühl weiter gebraucht zu werden. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Mit einem Minijob der Altersarmut entgehen</h2>
<p>Bei einem Minijob ist das monatliche Einkommen auf 556 Euro begrenzt. Bei dem im Jahr 2025 gültigen Mindestlohn von 12,82 Euro entspricht dies rechnerisch 43 Stunden pro Monat. Sollte Ihr Stundenlohn höher liegen als dieser gesetzliche Mindestlohn, reduziert sich die Zahl der Stunden entsprechend. In einem sogenannten „kurzfristigen Minijob“ dürfen Sie pro Kalenderjahr maximal drei Monate oder 70 Tage arbeiten. Als Minijobber haben Sie Anspruch auf Urlaub und sind in der gesetzlichen Unfallversicherung für Arbeits- oder Wegeunfälle abgesichert.</p>
<p>Das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft hat die Plattform &#8220;Talente in Rente&#8221; ins Leben gerufen. Dort können Rentner gezielt nach einem <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/job-statt-ruhestand-warum-aeltere-mitarbeiter-fuer-betriebe-immer-wichtiger-werden,UkV3guN">Nebenjob</a> suchen. Der Geschäftsführer eines Gartenbaubetriebs stellt mittlerweile ganz bewusst Rentner als Aushilfen ein. Er erlebt sie als zuverlässig, erfahren und freundlich. Zudem passen sie gut zur eher älteren Kundschaft seines Betriebs.</p>
<p>Sind Sie in Rente, arbeiten aber trotzdem noch? Erzählen Sie uns gern Ihre Geschichte! Haben Sie weitere Fragen rund um das Arbeiten im Rentenalter? Schreiben Sie Ihre Fragen gerne in die Kommentare. Wir greifen sie im nächsten Beitrag auf.</p>
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		<item>
		<title>Wo ist die Rente heute noch sicher?</title>
		<link>https://www.59plus.de/wo-ist-die-rente-heute-noch-sicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja Kupka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2018 02:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles und Wissenswertes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gut 30 Jahre ist es nun her, dass der damalige Arbeitsminister Norbert Blüm erklärte: „Die Rente ist sicher!“. Heute mehren sich die Zweifel an dieser Aussage und Altersarmut ist längst zur traurigen Realität in Deutschland geworden. Insbesondere Menschen, die ein sehr geringes Einkommen hatten oder Lücken in ihrer Erwerbsbiografie aufweisen, beziehen eine geringe Rente und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/wo-ist-die-rente-heute-noch-sicher/">Wo ist die Rente heute noch sicher?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gut 30 Jahre ist es nun her, dass der damalige Arbeitsminister Norbert Blüm erklärte: „Die <a href="https://www.59plus.de/die-gesetzliche-rentenversicherung-von-bismarck-bis-heute/">Rente</a> ist sicher!“. Heute mehren sich die Zweifel an dieser Aussage und Altersarmut ist längst zur traurigen Realität in Deutschland geworden. Insbesondere Menschen, die ein sehr geringes Einkommen hatten oder Lücken in ihrer Erwerbsbiografie aufweisen, beziehen eine geringe Rente und sind häufig auf die <a href="https://www.59plus.de/altersarmut-und-der-anspruch-auf-grundsicherung/">Grundsicherung</a> angewiesen.</strong></p>
<p>Derzeit erhalten Rentner in Deutschland im Durchschnitt weniger als 50 Prozent des aktuellen durchschnittlichen Nettoeinkommens. Im internationalen Vergleich ist das wenig. Zudem täuscht diese Durchschnittsbetrachtung darüber hinweg, dass Frauen beim Rentenbezug deutlich schlechter abschneiden, es also eine große Rentenlücke zwischen Männern und Frauen gibt.</p>
<p>Wenn wir über die Landesgrenzen hinausschauen, lesen wir, dass die durchschnittlichen Rentenzahlungen in Österreich, der Schweiz oder den Niederlanden höher liegen als in Deutschland. Wir sind der Frage nachgegangen, ob das stimmt und wenn ja, warum das so ist.</p>
<figure id="attachment_28266" aria-describedby="caption-attachment-28266" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Eberhard-Grossgasteiger-Unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-28266 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Eberhard-Grossgasteiger-Unsplash-1024x683.jpg" alt="Auch in der Schweiz ändern sich die Zeiten und die lange sicher geglaubte Rente beginnt ebenfalls ins Wanken zu geraten. Bildquelle: Eberhard Grossgasteiger / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Eberhard-Grossgasteiger-Unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Eberhard-Grossgasteiger-Unsplash-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Eberhard-Grossgasteiger-Unsplash-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Eberhard-Grossgasteiger-Unsplash-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Eberhard-Grossgasteiger-Unsplash-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Eberhard-Grossgasteiger-Unsplash-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Eberhard-Grossgasteiger-Unsplash.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Eberhard-Grossgasteiger-Unsplash-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Eberhard-Grossgasteiger-Unsplash-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28266" class="wp-caption-text">Auch in der Schweiz ändern sich die Zeiten und die lange sicher geglaubte Rente beginnt ebenfalls ins Wanken zu geraten. Bildquelle: Eberhard Grossgasteiger / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Renten in Europa: das Beispiel Österreich</h2>
<p>In Österreich dürfen sich die Ruheständler nach ihrem Renteneintritt mit 65 Jahren über Weihnachts- und Urlaubsgeld freuen, also 14 Auszahlungen ihrer Rente pro Jahr. Wie kommt es zu der höheren Rente und wie unterscheidet sich das österreichische System vom deutschen? Es sind im Wesentlichen die folgenden Unterschiede:</p>
<ul>
<li>Seit 2005 müssen in Österreich auch alle Selbstständigen und Freiberufler in die Rentenversicherung einzahlen. Zuvor hatten bereits die Beamten eingezahlt, anders als in Deutschland.</li>
<li>Die Mindestdauer der Versicherung, um eine Rente zu bekommen, beläuft sich in Österreich auf 15 Jahre, in Deutschland sind es nur fünf Jahre.</li>
<li>Derzeit beträgt der Beitragssatz 22,8 Prozent und liegt damit höher als in Deutschland.</li>
</ul>
<p>Allerdings wird auch Österreich nicht umhin kommen, das System grundlegend zu überarbeiten. Bereits jetzt schießt der Staat jedes Jahr Milliardenbeträge in die Rentenversicherung ein. Gleichzeitig verschlechtert sich das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentenempfängern, und die Menschen leben immer länger.</p>
<h2>Die Rente in der Schweiz</h2>
<p>Oft wird die Schweiz als leuchtendes Beispiel für ein hervorragendes System der Altersvorsorge genannt. Stand heute mag das zwar noch stimmen, aber die Zukunft des Systems steht dennoch auf wackligen Füßen. Derzeit gehen die Schweizer mit 64 Jahren (Frauen) und 65 Jahren (Männer) früher in den Ruhestand, als es für das Rentensystem gut wäre. Um die hervorragende Versorgung im Alter langfristig zu gewährleisten, sollte das komplette System überarbeitet werden. Die Schweizerinnen und Schweizer lehnten 2017 jedoch die geplante Reform ab.</p>
<figure id="attachment_28265" aria-describedby="caption-attachment-28265" style="width: 683px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Laura-Thonne-Unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-28265 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Laura-Thonne-Unsplash-683x1024.jpg" alt="Die Niederländer gehen auch im Bereich Rente mit einem leuchtenden Beispiel voran. Bildquelle: Laura Thonne / Unsplash.com" width="683" height="1024" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Laura-Thonne-Unsplash-683x1024.jpg 683w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Laura-Thonne-Unsplash-200x300.jpg 200w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Laura-Thonne-Unsplash-768x1152.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Laura-Thonne-Unsplash-696x1044.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Laura-Thonne-Unsplash-1068x1602.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Laura-Thonne-Unsplash-280x420.jpg 280w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Laura-Thonne-Unsplash-300x450.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Laura-Thonne-Unsplash-600x900.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/Rentensicherheit-Laura-Thonne-Unsplash.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28265" class="wp-caption-text">Die Niederländer gehen auch im Bereich Rente mit einem leuchtenden Beispiel voran. Bildquelle: Laura Thonne / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Wie hoch liegt die Rente in Holland?</h2>
<p>Unsere holländischen Nachbarn hingegen haben die Zeichen der Zeit erkannt und bereits zum Jahresbeginn 2018 beschlossen, das Renteneintrittsalter zu erhöhen. Bis 2021 hebt es der niederländische Staat auf 67 Jahre an. Langfristig bleibt es jedoch nicht dabei, das Renteneintrittsalter wird weiter steigen – analog der steigenden Lebenserwartung. Ähnlich wie in Österreich zahlen in Holland alle Erwerbstätigen in diese Volksversicherung ein – nicht nur die Angestellten. Dabei gilt es, eine Grundrente und die verpflichtende betriebliche Altersvorsorge zu unterscheiden. Erstere ist für alle gleich und orientiert sich am gesetzlichen Mindestlohn. Die Betriebsrente wiederum ist eine Versicherung der Erwerbstätigen (angestellt und selbstständig) und ihre Höhe richtet sich nach den gezahlten Beiträgen. Im Gegensatz zu Deutschland zahlen die Arbeitnehmer einen größeren Anteil der Beiträge für die Rentenversicherung.</p>
<p>Zusammenfassend können wir sagen, dass das heutige Rentenniveau in den Nachbarländern höher liegt. Mindestens für die Schweiz und Österreich bestehen jedoch Zweifel, ob sich dies langfristig halten wird. Lediglich die Niederlande scheinen mit ihrem System vergleichsweise gut aufgestellt.</p>
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		<title>Altersarmut in einem wohlhabenden Land</title>
		<link>https://www.59plus.de/altersarmut-in-einem-wohlhabenden-land/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja Kupka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2018 02:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Altersarmut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland ist ein reiches Land, und es gibt bereits seit 1889 die gesetzliche Rentenversicherung – wieso leben alte Menschen in Armut? Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort, denn es kommen verschiedene Aspekte zusammen. Das Risiko, im Alter von seiner Rente nicht sorgenfrei leben zu können, steigt, je geringer das Einkommen ist und je [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Deutschland ist ein reiches Land, und es gibt bereits seit 1889 die <a href="https://www.59plus.de/die-gesetzliche-rentenversicherung-von-bismarck-bis-heute/">gesetzliche Rentenversicherung</a> – wieso leben alte Menschen in Armut? Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort, denn es kommen verschiedene Aspekte zusammen. Das Risiko, im Alter von seiner Rente nicht sorgenfrei leben zu können, steigt, je geringer das Einkommen ist und je länger Ausfallzeiten bestehen.</strong></p>
<p>Werden Sie arbeitslos und erhalten zunächst Arbeitslosengeld I, zahlt die Agentur für Arbeit weiter für Sie Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung. Finden Arbeitslose nicht schnell genug eine neue Stelle und rutschen in den Bezug von Arbeitslosengeld II, also „Hartz IV“, stellt die Agentur die Zahlungen ein und es droht Altersarmut. Die Zeit des Hartz IV-Bezugs wird zwar als „Anrechnungszeit“ berücksichtigt – allerdings nur zur Erfüllung der Wartezeit für eine Altersrente für langjährig Versicherte oder schwerbehinderte Menschen. Auf den Anspruch auf eine Regelaltersrente wirkt sich der Bezug von Arbeitslosengeld II nicht positiv aus.</p>
<h2>Niedrige Gehälter und die Teilzeitfalle</h2>
<figure id="attachment_10615" aria-describedby="caption-attachment-10615" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-10615 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2-300x200.jpg" alt="Vor allem Frauen erhalten aufgrund langer Fehlzeiten deutlich geringere Renten. Bildquelle: shutterstock.com" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10615" class="wp-caption-text">Vor allem Frauen erhalten aufgrund langer Fehlzeiten deutlich geringere Renten. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Doch selbst wer durchgängig berufstätig war, kann nicht automatisch auf eine üppige Rente hoffen. Menschen in schlecht bezahlten Branchen und Berufen sowie in Teilzeit zahlen zwar in die Rentenversicherung ein, allerdings zu geringe Beiträge. Forscher prognostizieren, dass die Altersarmut weiter ansteigt, für das Jahr 2026 rechnen sie damit, dass jeder fünfte 67-Jährige betroffen sein wird.</p>
<p>Die monatliche Rente eines Versicherten, der 45 Jahre lang das jeweilige Durchschnittseinkommen aller Versicherten bezogen hat, wird Standardrente genannt. Sie betrug Mitte 2017 in Westdeutschland 1396 Euro und in den neuen Bundesländern 1336 Euro. Durch Ausbildung, Zeiten der Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen sowie längere Zeiten der Arbeitslosigkeit haben viele Menschen weniger Jahre eingezahlt. Doch auch wer ohne Unterbrechung gearbeitet hat, aber mit seinem Einkommen weit unter dem Durchschnitt liegt, muss sich im Alter Sorgen machen. Wer für den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde arbeitet, kommt nicht einmal auf die Hälfte des Durchschnittseinkommens. Gleichzeitig ist es Geringverdienern kaum möglich, zusätzlich privat für das Alter vorzusorgen.</p>
<h2>Rechtzeitig das Rentenkonto klären, um Altersarmut zu vermeiden</h2>
<p>Sofern der Behörde die Anschrift bekannt ist, bekommen Sie mit 43 Jahren Post von der Deutschen Rentenversicherung und werden um Mithilfe bei der sogenannten <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/rententipp/rentenkonto_klaeren.html">Kontenklärung</a> gebeten. Es lohnt sich, die Angaben genau zu prüfen. Tauchen im eigenen Rentenkonto Lücken auf, sollte der Versicherte schnellstmöglich den Kontakt zur Rentenversicherung suchen. Neben telefonischen und schriftlichen Anfragen gibt es eine <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/5_Services/01_kontakt_und_beratung/02_beratung/01_beratung_vor_ort_node.html">Beratung vor Ort</a>. Zusätzlich helfen Versichertenberater und Versichertenälteste bei der Klärung.</p>
<figure id="attachment_16665" aria-describedby="caption-attachment-16665" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/Altersarmut-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-16665 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/Altersarmut-1-300x184.jpg" alt="Altersarmut ist inzwischen auch in Deutschland nicht mehr nur selten verbreitet. Bildquelle: shutterstock.com" width="300" height="184" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/Altersarmut-1-300x184.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/Altersarmut-1-768x472.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/Altersarmut-1-356x220.jpg 356w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/Altersarmut-1-696x427.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/Altersarmut-1-684x420.jpg 684w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/Altersarmut-1-600x368.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/Altersarmut-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16665" class="wp-caption-text">Altersarmut ist inzwischen auch in Deutschland nicht mehr nur selten verbreitet. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Gerade für Frauen ist es wichtig, auch in der Ehe die Altersvorsorge im Auge zu behalten. Selbst wenn das Teilzeitgehalt scheinbar für die Kosten der Kinderbetreuung draufgeht, spricht viel für die Berufstätigkeit der Frau. Mit ihrem Gehalt zahlt die Frau in die gesetzliche Rentenversicherung ein und finanziert idealerweise zusätzlich noch einen privaten Altersvorsorgevertrag.</p>
<h2>Nachzahlen für die Mütterrente</h2>
<p>In den 1960er Jahren war es noch gängige Praxis, dass sich Frauen nach der Heirat ihre Rentenbeiträge auszahlen ließen. Sie rechneten nicht mehr damit, wieder berufstätig zu werden. Sind Sie vor dem 1.1.1955 geboren und ist Ihnen mindestens ein Monat Kindererziehungszeit anzurechnen, könnten Sie Beiträge nachzahlen, um die Wartezeit von fünf Jahren zu erfüllen. Das gilt auch für Männer, wenn ihnen die Kindererziehungszeit angerechnet wurde. Falls Sie drei oder mehr Kinder haben, können Sie ohne Nachzahlung den Antrag auf Rente stellen. Lassen Sie sich bei der Rentenversicherung beraten.</p>
<p>Beziehen Sie bereits eine Altersrente, die für Ihren Lebensunterhalt nicht ausreicht, sollten Sie prüfen lassen, ob Ihnen <a href="https://www.59plus.de/altersarmut-und-der-anspruch-auf-grundsicherung/">Grundsicherung</a> zusteht.</p>
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		<title>Altersarmut und der Anspruch auf Grundsicherung</title>
		<link>https://www.59plus.de/altersarmut-und-der-anspruch-auf-grundsicherung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja Kupka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2017 02:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Altersarmut]]></category>
		<category><![CDATA[Beitragsjahre]]></category>
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		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Rentner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alt zu werden ist nicht schlimm, solange die Gesundheit mitspielt und der Geist rege ist. Doch trifft das auch bei leerem Portemonnaie zu, wenn selbst der günstige Eintritt ins Schwimmbad hoch erscheint? Armut im Alter ist ein Thema, über das wir sprechen müssen. Die Grundsicherung soll dazu dienen, die Altersarmut abzufedern. Wann bekommen Rentner Grundsicherung? [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alt zu werden ist nicht schlimm, solange die Gesundheit mitspielt und der Geist rege ist. Doch trifft das auch bei leerem Portemonnaie zu, wenn selbst der günstige Eintritt ins Schwimmbad hoch erscheint? Armut im Alter ist ein Thema, über das wir sprechen müssen. Die <a href="https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/03_broschueren_und_mehr/01_broschueren/01_national/grundsicherung_hilfe_fuer_rentner.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=25">Grundsicherung </a>soll dazu dienen, die Altersarmut abzufedern.</strong></p>
<h2>Wann bekommen Rentner Grundsicherung?</h2>
<figure id="attachment_10614" aria-describedby="caption-attachment-10614" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-10614 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-1-300x215.jpg" alt="Inzwischen leider keine Seltenheit mehr - leere Geldbörsen bei den Rentnern. Wie kann die Grundsicherung helfen? Bildquelle: shutterstock.com" width="300" height="215" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-1-300x215.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-1-768x551.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-1-696x500.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-1-585x420.jpg 585w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-1-600x431.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10614" class="wp-caption-text">Inzwischen leider keine Seltenheit mehr &#8211; leere Geldbörsen bei den Rentnern. Wie kann die Grundsicherung helfen? Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Reicht die Rente für den Lebensunterhalt nicht aus, kann die Rentnerin oder der Rentner Grundsicherung beantragen. Die Leistung wird aus Steuern finanziert. Liegen zusätzlich Einkünfte aus Erwerbstätigkeit, Vermietung oder Kapitalvermögen vor, werden diese berücksichtigt &#8211; das gleiche gilt für sonstiges Vermögen oberhalb eines Schonbetrags. Kosten für Steuern, Sozialversicherung und notwendige private Versicherungen dürfen die Rentner gegenrechnen. Kapitaleinkünfte oder Einkünfte aus Vermietung fallen bei Menschen mit niedriger Rente meist weniger ins Gewicht, da ihr Einkommen kaum Spielraum zum <a href="https://www.59plus.de/schuldenfrei-in-rente/">Sparen</a> oder Investieren ließ. In einer Ehe oder Partnerschaft werden zudem Einkommen und Vermögen des Partners berücksichtigt. Im Gegensatz zur Sozialhilfe spielt das Einkommen der Kinder nur dann eine Rolle, wenn es 100.000 Euro pro Jahr übersteigt.</p>
<h2>Wie viele Menschen erhalten im Alter eine Grundsicherung?</h2>
<p>2016 hat das Statistische Bundesamt 404.836 Rentner erfasst, die neben ihrer Inlandsrente Grundsicherung beziehen. Die zeigt einen deutlichen Anstieg gegenüber 237.989 im Jahre 2006. Im gleichen Zeitraum stieg allerdings die Zahl der Empfänger einer Inlandsrente um gut 1,1 Millionen Menschen. Die geburtenstarken Jahrgänge der „Baby Boomer“ gehen zudem im nächsten Jahrzehnt in Rente. Insofern ist der prozentuale Anteil der Grundsicherungsempfänger relevanter als die absoluten Zahlen. So hat sich der Anteil der Bezieher von Grundsicherung an den Altersrentnern mit Inlandsrente im Vergleichszeitraum von 1,6 Prozent auf 2,6 Prozent erhöht. Ergänzend gilt es zu berücksichtigen, dass nicht jeder Grundsicherung beantragt, der einen Anspruch hätte. Die Offenlegung der finanziellen Verhältnisse ist nicht jedermanns Sache.</p>
<h2>Wie kommt es zu niedrigen Renten?</h2>
<figure id="attachment_10615-2" aria-describedby="caption-attachment-10615-2" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-10615 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2-300x200.jpg" alt="Vor allem Frauen erhalten aufgrund langer Fehlzeiten deutlich geringere Renten. Bildquelle: shutterstock.com" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/10/grundsicherung-2.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10615-2" class="wp-caption-text">Vor allem Frauen erhalten aufgrund langer Fehlzeiten deutlich geringere Renten. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Kleine Renten sind meist auf geringe Einkommen oder Lücken in der Erwerbsbiografie zurückzuführen. Daher erstaunt es wenig, dass mehr Frauen als Männer im Alter Grundsicherung beziehen. Bis 1968 war es zudem zulässig und üblich, dass sich Frauen ihre Anwartschaften aus der gesetzlichen Rentenversicherung als „Heiratserstattung“ auszahlen ließen. Die Berücksichtigung der sogenannten „Babyjahre“ kompensiert dies ein wenig. Hat eine Frau vor 1992 Kinder auf die Welt gebracht, wird pro Kind ein solches Babyjahr angerechnet, also wie ein normales Beitragsjahr behandelt. Nach 1992 geborene Kinder verhelfen ihren Müttern bereits zu drei Babyjahren. Dennoch fehlen Frauen mitunter viele Beitragsjahre, wenn sie sich in Vollzeit um die Familie kümmern. Steigen sie wieder in den Beruf ein, dann oft nur in Teilzeit und mit einem entsprechend geringeren Einkommen. Ein weiterer Aspekt ist die Berufswahl, da Frauen in schlechter entlohnten Branchen oder Tätigkeiten überdurchschnittlich häufig vertreten sind.</p>
<p>Liegt Ihr Einkommen inklusive der Altersrente unter 823 Euro, zögern Sie nicht, sich bei der <a href="http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/5_Services/01_kontakt_und_beratung/02_beratung/01_beratung_vor_ort/01_servicezentren_beratungsstellen_node.html">gesetzlichen Rentenversicherung</a> beraten lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/altersarmut-und-der-anspruch-auf-grundsicherung/">Altersarmut und der Anspruch auf Grundsicherung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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