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	<title>Fonds Archive - 59plus</title>
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	<title>Fonds Archive - 59plus</title>
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	<item>
		<title>Sparbuch, Aktien oder ETFs: Sparen in Zeiten niedriger Zinsen</title>
		<link>https://www.59plus.de/sparbuch-aktien-oder-etfs-sparen-in-zeiten-niedriger-zinsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja Kupka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2024 03:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen Jahren hat es Spaß gemacht, Geld zu sparen. Die Banken überboten sich darin, mit attraktiven Zinsen neue Kunden anzulocken. Ob Sie Ihr Geld auf dem Tagesgeldkonto geparkt oder ein Termingeld angelegt hatten, attraktive Zinsen waren Ihnen sicher. Doch seit Kurzem ist die Party vorbei. Die Europäische Zentralbank hat schon mehrfach den sogenannten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/sparbuch-aktien-oder-etfs-sparen-in-zeiten-niedriger-zinsen/">Sparbuch, Aktien oder ETFs: Sparen in Zeiten niedriger Zinsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den vergangenen Jahren hat es Spaß gemacht, Geld zu <a href="https://www.59plus.de/die-zinsen-sind-zurueck-und-sparen-macht-wieder-spass/">sparen</a>. Die Banken überboten sich darin, mit attraktiven Zinsen neue Kunden anzulocken. Ob Sie Ihr Geld auf dem Tagesgeldkonto geparkt oder ein Termingeld angelegt hatten, attraktive Zinsen waren Ihnen sicher.</strong></p>
<figure id="attachment_12803" aria-describedby="caption-attachment-12803" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12803" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-1-300x200.jpg" alt="Sparen hat nach den Jahren der Negativzinsen wieder eine neue Bedeutung bekommen. Doch wie sparen wir am besten? Bildquelle: © Shutterstock.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-1-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-1-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-1-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-1-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Investmentfonds-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12803" class="wp-caption-text">Sparen hat nach den Jahren der Negativzinsen wieder eine neue Bedeutung bekommen. Doch wie sparen wir am besten? Bildquelle: © Shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Doch seit Kurzem ist die Party vorbei. Die Europäische Zentralbank hat schon mehrfach den sogenannten „Leitzins“ gesenkt. Geht dieser Leitzins zurück, sinken auch die Zinsen für Sie als Bankkunden. Nachdem Sie Anfang des Jahres noch bequem drei Prozent ergattern konnten, müssen Sie jetzt gründlich suchen, um 1,5 Prozent abzustauben. Was tun? Sie können weiter Ihr Geld zu niedrigen Zinsen auf Ihr Sparbuch legen oder auf Ihrem Tagesgeldkonto sparen. Das heißt aber leider, dass Sie einen Teil Ihres Vermögens vernichten. Der Grund dafür ist die Preissteigerung, also die Inflation. Sie „nagt“ an Ihren Ersparnissen. Angenommen, Sie legen Ihr Geld zu einem Zins von 2,1 Prozent an. Im Oktober 2024 betrug die Inflation in Deutschland zwei Prozent. Da bleibt nur ein magerer Realzins von 0,1 Prozent übrig.</p>
<h2>Wohin mit dem Notgroschen?</h2>
<p>Auch jetzt noch bieten manche Banken Sonderzinsen und eine bequeme Online-Registrierung für neue Kunden. Sie können entspannt von zu Hause mit dem <a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/postidentverfahren-und-alternativen-wie-identverfahren-funktionieren-37821">Video-Ident-Verfahren</a> bei einer neuen Bank ein Konto eröffnen. Dabei zeigen Sie im Rahmen eines Videogesprächs über Ihr Laptop oder Ihr Smartphone Ihren Ausweis.</p>
<p>Bevor Sie sich an die Börse wagen, empfehle ich Ihnen, Ihren „Notgroschen“ sicher anzulegen. Stellen Sie sich vor, Ihre Waschmaschine stellt nach 20 treuen Jahren ihren Dienst ein. Gleichzeitig droht eine teure Reparatur für Ihr Auto. Damit Sie in solchen Situationen entspannt handeln können, legen Sie am besten ein <a href="https://www.59plus.de/onlinebanking-hat-zahlreiche-vorteile/">Tagesgeldkonto</a> an, auf das Sie schnell zugreifen können. Wenn Sie auf Ihrem Tagesgeldkonto 2000 bis 3000 Euro sparen, sind Sie gewappnet, falls unerwartete Rechnungen bekommen. Sie wollen im nächsten Jahr die lang geplante Reise nach Australien und Neuseeland oder eine Kreuzfahrt antreten? Dann sollten Sie auch dafür Geld zur Seite legen. Für kurzfristige Termingelder bekommen Sie derzeit höhere Zinsen, als wenn Sie Ihr Geld langfristig anlegen. Dem Vorteil der sicheren Anlage steht der Nachteil gegenüber, dass Sie auf ein Termingeld während der Laufzeit nicht zugreifen können.</p>
<h2>Die ersten Schritte an der Börse</h2>
<p>Damit Sie am Börsenhandel teilnehmen können, brauchen Sie ein Depot. Das ist ein Konto, in dem Ihre Wertpapiere verwahrt werden. Onlinebroker bieten Depots oft zu günstigeren Preisen an als traditionelle Banken. Dafür berät Ihr Berater bei einer klassischen Bank Sie vielleicht individuell und professionell. Beim Onlinebroker gibt Ihnen nur der Robo-Advisor Tipps, also eine Software.</p>
<p>Neben der Kontoführungsgebühr für das Depot kostet jeder Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers Geld. Deshalb sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie zum „Day-Trader“ werden möchten. Spaß beiseite, so werden Börsenprofis genannt, die den ganzen Tag vor dem Computer sitzen und versuchen, durch schnelle Transaktionen Geld zu verdienen. Allerdings werden die wenigsten davon reich.</p>
<p>Als privater Anleger sollten Sie gut überlegen, welche Werte Sie in Ihr Depot legen und wann Sie diese wieder verkaufen. Wichtig ist, dass Sie Ruhe bewahren und nicht bei der kleinsten Kursveränderung Wertpapiere kaufen oder verkaufen. Von den Gebühren profitieren nur die Börse und Ihre Bank. Sie werden schnell sehen, dass die Kurse sich häufig bewegen. So kann eine Aktie stark steigen, weil das Unternehmen ein grandioses neues Produkt angekündigt hat. Stellt sich zwei Wochen später heraus, dass die Konkurrenz ein ähnliches Produkt zu einem günstigeren Preis anbietet, bricht der Kurs wieder ein.</p>
<h2>Was erwartet Sie an der Börse?</h2>
<p>Damit Ihr Geld langfristig seinen Wert behält oder Sie Ihr Vermögen mehren können, brauchen Sie eine höhere Rendite, als ein Tages- oder Termingeld bietet. Eine solche Rendite gibt es an der Börse, auch ohne riskante Spekulationen und komplizierte Finanzprodukte.</p>
<p>Nun kommt der Begriff „Risiko“ ins Spiel. Je lukrativer eine Anlage ist, desto riskanter ist sie auch. Dann kann es statt der hohen Rendite auch zu kräftigen Verlusten kommen. Im schlimmsten Fall verlieren Sie das angelegte Geld. Daran sehen Sie schon, dass Sie niemals Ihr gesamtes Vermögen an der Börse anlegen sollten.</p>
<p>Die Börse bietet von A wie Aktie bis Z wie Zertifikat zahlreiche Produkte. Unter dem Buchstaben E finden Sie im Börsen-ABC die ETFs. Der <a href="https://www.59plus.de/etf-was-ist-das-eigentlich/">ETF</a> ist ein börsengehandelter Indexfonds (im Englischen: Exchange Traded Funds). Er bildet einen Index nach, wie den DAX.</p>
<h2>Chancen und Risiken von ETFs</h2>
<p>Vermutlich kennen Sie den deutschen Leitindex DAX aus der Tagesschau oder Ihrer Tageszeitung. 40 deutsche Konzerne gehen mit unterschiedlichen Gewichten in die Berechnung des DAX ein. Damit Sie an der Erfolgsgeschichte des DAX teilhaben, müssten Sie von allen 40 Unternehmen Aktien kaufen. Das ist teuer und kompliziert, weil regelmäßig neue Unternehmen in den DAX kommen oder ihn verlassen. Ein ETF „auf den DAX“ bildet dessen Struktur nach. Was heißt das? Der ETF auf den DAX bleibt am Ball und bildet langfristig immer den DAX ab. Wenn Sie den ETF kaufen, profitieren Sie davon, wenn es der deutschen Wirtschaft gut geht. Sie können auch auf zahlreiche andere Indizes setzen. Ein bekannter internationaler Index ist der MSCI World, den US-amerikanische Technologie-Unternehmen wie Apple oder Microsoft dominieren.</p>
<h3>ETFs haben zwei Vorteile:</h3>
<ol>
<li>Sie sind breit gestreut, weil sie einen Index aus unterschiedlichen Unternehmen nachbilden. Das reduziert Ihr Risiko.</li>
<li>Ein ETF braucht keinen teuren Fondsmanager, weil er nur den Index nachbildet. Deshalb fallen für Sie nur moderate Kosten an.</li>
</ol>
<p>Dem niedrigeren Risiko stehen beim ETF auch geringere Renditechancen gegenüber. Eine zweistellige Rendite ist eher selten.</p>
<h2>Sparen mit Fonds und Einzelaktien</h2>
<p>Aktiv gemanagte Fonds versprechen eine höhere Rendite, halten ihre Versprechen aber nicht immer. Bevor Sie in Fonds investieren, sollten Sie das Kleingedruckte lesen. In der Regel fallen deutlich höhere Kosten an als für einen ETF. Beim Kauf zahlen Sie einen Ausgabeaufschlag und es fallen laufende Kosten für die Verwaltung an. Sie werden teilweise aus dem Fondsvermögen genommen. Dann bezahlen Sie diese indirekt.</p>
<p>Wenn Sie Freude am Thema Wirtschaft haben, können Sie sich an einzelne <a href="https://www.59plus.de/was-sind-eigentlich-aktien/">Aktien</a> wagen. Wählen Sie dafür am besten ein Unternehmen, dessen Geschäft Sie verstehen. Dann können Sie einschätzen, ob die Aktiengesellschaft langfristig Erfolg haben wird. Eine Aktiengesellschaft muss jedes Jahr einen Geschäftsbericht veröffentlichen. Diesen finden Sie im Internet und können wichtige Kennzahlen wie den Umsatz oder den Gewinn nachlesen.</p>
<p>Als Aktienbesitzer werden Sie zur Hauptversammlung eingeladen. Diese Versammlungen werden gerne von älteren Aktionären besucht. Der Austausch mit anderen Anlegern und der Gang zum Buffet sind ähnlich wichtig wie die Abstimmung. Seit Corona finden viele Hauptversammlungen nur noch online statt. Sie können also vom heimischen Sofa aus gemütlich mitentscheiden.</p>
<h3>Aktien bieten Ihnen zwei Gewinnchancen:</h3>
<ol>
<li>Steigt die Aktie im Wert, können Sie diese zu einem höheren Preis verkaufen – und streichen den Gewinn ein.</li>
<li>Erzielt die Aktiengesellschaft Gewinn, schüttet sie in der Regel eine Dividende an ihre Aktionäre aus. Unternehmen wie Coca-Cola oder Procter &amp; Gamble sind verlässliche Dividendenzahler. Sie schütten schon mehr als hundert Jahre eine Dividende aus. Damit sind sie eine große Ausnahme.</li>
</ol>
<h3>Aktien bringen auch Risiken mit:</h3>
<ol>
<li>Geht das Unternehmen bankrott, sinkt der Aktienkurs ins Bodenlose.</li>
<li>Wer schnell an sein Geld möchte, muss vielleicht zu einem schlechten Kurs verkaufen. Aktien eignen sich eher als langfristige Anlage.</li>
</ol>
<figure id="attachment_28264" aria-describedby="caption-attachment-28264" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/shutterstock_484111711.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-28264 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/shutterstock_484111711-1024x607.jpg" alt="Unbeschwert die Rente genießen, das wünscht sich sicherlich jeder von uns. Bildquelle: shutterstock.com" width="696" height="413" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/shutterstock_484111711-1024x607.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/shutterstock_484111711-300x178.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/shutterstock_484111711-768x455.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/shutterstock_484111711-696x413.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/shutterstock_484111711-1068x633.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/shutterstock_484111711-709x420.jpg 709w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/shutterstock_484111711.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/shutterstock_484111711-1320x782.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/09/shutterstock_484111711-600x356.jpg 600w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-28264" class="wp-caption-text">Unbeschwert die Rente genießen, das wünscht sich sicherlich jeder von uns. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Wo kann ich beim Sparen richtig absahnen?</h2>
<p>Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, wie Sie Ihr Geld anlegen können. Je komplexer die Finanzprodukte sind, desto höher meist die Gewinnchance, aber gleichzeitig auch das Verlustrisiko. Ich kann Ihnen daher nur empfehlen, sich beim sparen auf Anlageformen zu konzentrieren, die Sie gut verstehen. Und laufen Sie so schnell und weit Sie können, wenn Ihnen jemand eine risikoarme Anlage mit mehr als 10 Prozent Rendite verspricht. Das Gleiche gilt für Angebote, die Sie über Nacht reich machen sollen. Um an der Börse reich zu werden, braucht es einen langen Atem oder ungewöhnlich viel Glück.</p>
<p>Mit Derivaten wie Optionsscheinen oder Optionen können Sie kräftig absahnen. Diese Wertpapiere wetten dabei auf die Zukunft. Entwickelt sich der Markt anders als erwartet, sind sie schnell nichts mehr wert. Deshalb eignen sich Derivate nur für Börsenprofis. Anders sieht es aus, wenn Sie einen seriösen Börsendienst abonnieren. Dort geben Experten Anlagetipps und helfen Ihnen dabei, den richtigen Zeitpunkt für den Handel mit Derivaten festzulegen. Der Börsendienst ist kostenpflichtig, und Sie erhalten meist per E-Mail die Empfehlungen.</p>
<p>Noch ein wichtiger Hinweis zum Abschluss. Ob Sie Zinsen oder Dividenden bekommen oder ETFs mit Gewinn verkaufen, auf alle Kapitalerträge fällt die Kapitalertragsteuer an. Denken Sie bitte daran, bei Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag abzuschließen. Tausend Euro Kapitalerträge sind pro Jahr für Sie steuerfrei.</p>
<p>Was interessiert Sie noch rund um die Geldanlage? Gerne greifen wir Ihre Fragen für einen weiteren Beitrag auf.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was Öko für Sparer und Anleger bringt</title>
		<link>https://www.59plus.de/was-oeko-fuer-sparer-und-anleger-bringt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Beier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2019 03:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Fonds]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Öko]]></category>
		<category><![CDATA[Ökofonds]]></category>
		<category><![CDATA[Rendite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Umwelt schützen und nebenbei auch noch reich werden: Das hört sich an wie die berüchtigte Quadratur des Kreises. Und klappt dennoch – mit den richtigen Anlagen. Finanzminister Olaf Scholz hat jüngst abgewinkt: Nein, mehr Zinsen als normal wolle er für die geplanten Umweltanleihen der Bundesrepublik nicht anbieten. „Normal“ sind momentan Minuszinsen. Also gilt: keine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/was-oeko-fuer-sparer-und-anleger-bringt/">Was Öko für Sparer und Anleger bringt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Umwelt schützen und nebenbei auch noch reich werden: Das hört sich an wie die berüchtigte Quadratur des Kreises. Und klappt dennoch – mit den richtigen Anlagen.</strong></p>
<p>Finanzminister Olaf Scholz hat jüngst abgewinkt: Nein, mehr Zinsen als normal wolle er für die geplanten Umweltanleihen der Bundesrepublik nicht anbieten. „Normal“ sind momentan Minuszinsen. Also gilt: keine Zinsen, kein Geld, kein Umweltschutz. Ganz so ernüchternd sieht die finanzielle Umweltbilanz für nachhaltige Anleger allerdings nicht aus.</p>
<p>Der Investmentfonds Öko World Vision Classic z.B. hat den Wert seiner Anteile seit 2009 von 60 auf zuletzt mehr als 180 Euro steigen lassen. Für viele Tausend Sparer und Anleger ist diese Öko-Vision erfreulich real geworden. Anleger halten aktuell fast fünf Millionen Anteile dieses Fonds. Sie vertrauen darauf, dass die Fondsmanager der Ökoworld AG aus dem rheinischen Hilden weiter ein „glückliches Händchen“ haben werden. Seit 1996 gibt es diesen Fonds. Mehr als eine Milliarde Euro haben Anleger heute darin stecken; weit überwiegend in Aktien.</p>
<figure id="attachment_52290" aria-describedby="caption-attachment-52290" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Oeko-Guillaume-de-Germain-Unsplash.com_.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-52290 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Oeko-Guillaume-de-Germain-Unsplash.com_-1024x684.jpg" alt="Unsere Erde benötigt alternative Energien und auch mit diesen lässt sich am Finanzmarkt Geld verdienen. Bildquelle: © Guillaume de Germain / Unsplash.com" width="696" height="465" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Oeko-Guillaume-de-Germain-Unsplash.com_-1024x684.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Oeko-Guillaume-de-Germain-Unsplash.com_-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Oeko-Guillaume-de-Germain-Unsplash.com_-768x513.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Oeko-Guillaume-de-Germain-Unsplash.com_-1536x1026.jpg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Oeko-Guillaume-de-Germain-Unsplash.com_-696x465.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Oeko-Guillaume-de-Germain-Unsplash.com_-1068x713.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Oeko-Guillaume-de-Germain-Unsplash.com_-629x420.jpg 629w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Oeko-Guillaume-de-Germain-Unsplash.com_-1320x881.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Oeko-Guillaume-de-Germain-Unsplash.com_-600x401.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/11/Oeko-Guillaume-de-Germain-Unsplash.com_.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-52290" class="wp-caption-text">Unsere Erde benötigt alternative Energien und auch mit diesen lässt sich am Finanzmarkt Geld verdienen. Bildquelle: © Guillaume de Germain / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Real gewordene Öko-Vision</h2>
<p>Weil die Öko World Vision sich aus Aktien zusammensetzt, ging es vor 2009 auch schon mal heftig runter mit dem Anteilwert des Fonds; nämlich von mehr als 120 auf weniger als 60 Euro – und das innerhalb von zwei Jahren. Damals rollte die Pleite der Lehman-Bank wie ein Tsunami über Börsenkurse in aller Welt; ganz gleich, ob öko oder nicht-öko. Das ist lange her und es kann grundsätzlich jederzeit wieder passieren. Experten sind sich in einschlägiger Ironie einig: „Prognosen sind immer schwierig; besonders, wenn sie in die Zukunft gehen.“</p>
<p>Wer nicht über einen Grund-Optimismus verfügt, darf nicht in Aktienfonds einsteigen. Der Öko World Vision z.B. hat knapp 200 Millionen Euro seiner Kunden in SAP-Aktien stecken, ferner umgerechnet weitere 200 Millionen Euro in Waste Management, einem amerikanischen Müllverwerter oder z.B. auch 150 Millionen Euro in der ebenfalls amerikanischen Schnellrestaurantkette Chipotle Mexican Grill. Die Taco- und Tortillas-Kette hat gerade die Vergangenheit wieder eingeholt. Zwischenzeitlich war es heftig bergab gegangen mit dem Börsenstar, der dem gar nicht nachhaltigen Riesen McDonald‘s zuvor das börsenmäßige Fürchten gelehrt hatte.</p>
<h2>Mexico-Grill für besseres Klima</h2>
<p>Der Öko World Vision Fonds steht beispielhaft für weltweit anlegende Aktienfonds; ganz gleich, ob die Fonds auch Rüstungs- und Atomaktien zu ihrem Anlage-Universum zählen oder eben nur Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Bei der Qualifikation für die Aufnahme von Aktien in Fonds, die sich für die „Greta-(Tunberg)-Generation“ eignen, kommt es nicht nur darauf an, dass ein Unternehmen z.B. Windkraftanlagen errichtet, wie etwa die Nordex AG aus Rostock. Wenn die Politik plötzlich verkündet: „Windmühlen müssen mindestens 1.000 Meter von dem nächsten Haus entfernt sein, dann kann ein Aktienkurs schon mal von 33 auf 13 Euro zusammenkrachen, so wie bei Nordex geschehen. Die Solarworld AG war schon zweimal insolvent; angeblich, weil chinesische Konkurrenten den Weltmarkt für Solar-Zellen mit Kampfpreisen kaputt gemacht hatten; wohlgemerkt mit Zellen, die auf Maschinen und Anlagen aus Deutschland produziert wurden und werden.</p>
<p>Die Ökowirtschaft ist um keinen Deut leichter als die normale Wirtschaft. Die gut gemeinte Ökobank gibt es schon lange nicht mehr. Kleine Erfinderfirmen, deren Verfahren z.B. Lithium-Batterien um ein Vielfaches leistungsfähiger machen, oder deren Bakterien Müll auffressen; solche Firmen haben wenig Chancen, in Öko- oder Nachhaltigkeitsfonds reinzukommen. Sie haben meistens noch gar nicht so viele Aktien ausgegeben, dass ein Fonds für 10 Millionen oder gar für 100 Millionen Euro solche Aktien kaufen kann, ohne den Kurs der entsprechenden Aktie durch seine Käufe in die Höhe zu treiben. Erst recht gilt das für den Fall, dass ein Fonds mal so viele Aktien verkaufen will oder verkaufen muss, weil Fonds-Anleger ihr Geld zurückhaben wollen. Der Aktienkurs darf durch solche Verkäufe nicht in den Keller sinken, weil es womöglich nicht genug Käufer gibt, die dem Fonds diese Aktien an der <a href="https://www.59plus.de/wie-funktioniert-eine-boerse/">Börse</a> abkaufen wollen.</p>
<figure id="attachment_11468" aria-describedby="caption-attachment-11468" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/11/Tagesgeldkonto-1-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11468 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/11/Tagesgeldkonto-1-1-1024x695.jpg" alt="Auch sogenannte Ökofonds haben durchaus interessante Renditeentwicklungen. Bildquelle: © Shutterstock.com" width="696" height="472" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/11/Tagesgeldkonto-1-1-1024x695.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/11/Tagesgeldkonto-1-1.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/11/Tagesgeldkonto-1-1-300x204.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/11/Tagesgeldkonto-1-1-768x521.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/11/Tagesgeldkonto-1-1-696x472.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/11/Tagesgeldkonto-1-1-1068x725.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/11/Tagesgeldkonto-1-1-619x420.jpg 619w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/11/Tagesgeldkonto-1-1-1320x896.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/11/Tagesgeldkonto-1-1-600x407.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11468" class="wp-caption-text">Auch sogenannte Ökofonds haben durchaus interessante Renditeentwicklungen. Bildquelle: © Shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Guter Wille statt Etikettenschwindel</h2>
<p>Es gibt z.B. mit dem UniRak-Nachhaltig A z.B. auch einen Mischfonds für Aktien und <a href="https://www.59plus.de/verluste-mit-sicheren-bundesanleihen-wie-laeuft-das-eigentlich-mit-zinsen-und-kursen/">Anleihen</a>. Damit verringern sich das Risiko des Fonds. Gleichzeitig machen die allgemein üblichen Minizinsen Anlagen in Anleihen heutzutage extrem schwierig. Obendrein wird man immer streiten können, ob Aktien oder Anleihen etwa von Coca Cola oder vom Mineralöl-Riesen Total die Bedingungen der Nachhaltigkeit erfüllen oder Anleihen des Atom- und Wasserverstromers Vattenfall aus Gretas Heimatland oder von der Deutschen Lufthansa oder vom griechischen Staat. Diese und viele andere durchaus bestreitbare Umweltpapiere liegen in Nachhaltigkeitsfonds. Kritiker reden von Etikettenschwindel. Andere meinen: Guter Wille allein zählt schon .</p>
<p>Der UniRak-Nachhaltig A schaffte es in sieben Jahren von 50 auf zuletzt 85 Euro Anteilswert. Obendrein zahlt der Fonds jedes Jahr etwas an seine Kunden aus. Andere Geldverwalter geben sich ebenfalls umweltbewusst; etwa Deka Umwelt Invest. Dieser Fonds stieg aus den Tiefen der „Lehman-Krise“ von kaum mehr als 40 Euro auf heute mehr als 140 Euro Anteilwert auf.</p>
<h2>Mit Öko-Anlagen von 40 auf 140</h2>
<p>Die Öko-Anlagewelt ist nicht auf Deutschland und deutsche Fonds beschränkt. Invesco, Fidelity oder Blackrock sind nur drei von vielen Adressen für sustainable (nachhaltige) Anlagen. Börsengehandelte Fonds (ETF) gibt es – natürlich – auch. Solche ETF können sich z.B. beziehen auf den DAXglobal Alternativ Energy Index. In diesen Index gehen z.B. die Aktienkurse ein von Vestas (Windmühlen), von Royal Dutch Öl (Shell-Tankstellen) oder von Wacker-Chemie (Solarsilizium). Dieser DAX-Öko-Index hat sich in den jüngsten zehn Jahren weit besser entwickelt als der normale DAX.</p>
<p>Die Commerzbank bietet hierzu ein Zertifikat an: Open End ZT DAXglobal Alternativ Energy. Das Papier bildet den Öko-DAX nach. In der Wirkung für Anleger ist das nicht Anderes als ein ETF. Der ETF iShares Dow Jones Global Sustainability hat es – in Euro umgerechnet – seit seinem Start 2011 von 18 auf mehr als 38 Euro geschafft. Seine Gewinne legt dieser ETF immer gleich wieder an. Überraschend ist, dass auch die Aktienkurse von BMW, von der UBS Bank (Schweiz) oder sogar der Kurs der Metro-Handelskette in diesen Branchen-Ableger des berühmten Dow Jones eingehen. Ja, die Metro produziert jede Menge Solarstrom auf den Dächern ihrer Märkte. Alles zählt. Und dabei sein, ist fast alles.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/was-oeko-fuer-sparer-und-anleger-bringt/">Was Öko für Sparer und Anleger bringt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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		<title>ETF: Was ist das eigentlich?</title>
		<link>https://www.59plus.de/etf-was-ist-das-eigentlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Martin Beier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 03:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ein toller Fonds!“ So könnte die Nachricht lauten, für die das Kürzel „ETF“ steht. Die Wahrheit hinter Exchange Traded Funds (ETF) ist freilich eine andere, eine höchst relative Realität. Exchange Traded Funds sind sog. börsengehandelte Fonds; mit weniger Kosten aber reduziertem Anspruch und ganz ohne jene Risiken, die mit Börsenhandel einhergehen. So weit, so gut. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ein toller Fonds!“ So könnte die Nachricht lauten, für die das Kürzel „ETF“ steht. Die Wahrheit hinter Exchange Traded Funds (ETF) ist freilich eine andere, eine höchst relative Realität. </strong><strong>Exchange Traded Funds sind sog. börsengehandelte Fonds; mit weniger Kosten aber reduziertem Anspruch und ganz ohne jene Risiken, die mit Börsenhandel einhergehen. So weit, so gut. Tausende ETF schwirren denn auch heute durch das Anlageuniversum.</strong></p>
<p>Das „Vermögensaufbauzentrum München“ hat jüngst veröffentlicht, wie viel die besten ETF für ihre Kunden herausgeholt haben. Im August 2018, zum Stichtag der Veröffentlichung, sah das alles vergleichsweise positiv aus: 2 bis 20 Prozent Plus mit Aktien-ETF in zwölf Monaten. Minus-Prozente mit Anleihen-ETF sind bei den heutigen Bedingungen normal. Nach August 2018 sind nun aber auch Aktien-ETF ins Minus gerutscht: Wenn die Kurse fallen, dann rechnen sich die Anteilwerte dieser Fonds entsprechend niedriger aus. Daran ändert auch die Börsennotierung der ETF nichts. Die Anteilwerte werden letztlich von den Fondsverwaltern kontrolliert. Überbewertungen oder Unterbewertungen wie sie im Börsenhandel mit Aktien und Anleihen vorkommen, gibt es bei ETF nicht.</p>
<figure id="attachment_14630" aria-describedby="caption-attachment-14630" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-14630" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-300x201.jpg" alt="Die Wall Street und die dort ansässige New York Stock Exchange ist die wohl bekannteste Börse. Bildquelle: shutterstock.com" width="696" height="467" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-300x201.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-768x515.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-696x467.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-626x420.jpg 626w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1-600x403.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Boerse-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14630" class="wp-caption-text">Die Wall Street und die dort ansässige New York Stock Exchange ist die wohl bekannteste Börse. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Die Geburtsstunde der ETF</h2>
<p>Wenn die Zeichen für Aktien oder auch für Anleihen mal schlecht standen, hatten Verwalter klassischer Investmentfonds Aktien und/oder Anleihen verkauft. Die Erlöse hatten die Verwalter im Zweifel sogar auf Festgeldkonten geparkt, bis sie glaubten, dass die Aussichten wieder besser waren. Dieses klassische Prinzip der Investmentfonds hat sich überholt. Die Ergebnisse der meisten klassischen Fonds blieben hinter den Erwartungen zurück; selbst hinter den Erwartungen der Verwalter. Die Kosten waren zu hoch.</p>
<p>Wissenschaftliche Studien fanden heraus, es sei immer besser, sprich ertragsreicher, ganze Märkte als Anlage auszusuchen anstelle einzelner Aktien oder Anleihen. Diese Erkenntnisse waren letztlich die Geburtsstunde der ETF. Seither haben allerdings nicht die Profiverwalter der Fonds den Schwarzen Peter der richtigen Auswahl. Jetzt müssen laienhafte Anleger entscheiden, ob sie z.B. auf den deutschen Aktienmarkt oder auf die berühmte Wallstreet vertrauen oder ob sie sich mit festverzinslichen Anleihen wohler fühlen. Das Urprinzip der Investmentfonds ist mit den allermeisten ETF umgekehrt: Nicht die Profis der Fonds entscheiden sondern die Laien am Bankschalter oder zu Hause beim Online-Banking. Computer können dann die Anlagestrategie der ETF verwirklichen.</p>
<h2>Indexfonds heißt die Zauberformel</h2>
<p>„Wo Aktienfonds draufsteht, müssen immer Aktien drin sein, auch wenn es mit Aktien mal runter geht.“ So lautet heute das Prinzip der Produktklarheit und -Wahrheit. Welche einzelnen Aktien in den Fonds liegen, das entscheiden nicht mehr die Fondsmanager sondern die Indexrechner der Börse. Welche Aktien beispielsweise mit ihren Kursen den Trend des Deutschen Aktienindex DAX bestimmen, das bestimmt die Deutsche Börse AG mit ihren speziellen Indexregeln. Diese Regeln beziehen sich nicht darauf, ob die Aktien hoch stehen oder hoch steigen werden. Für den Index sind andere statistische Größen entscheidend. Entsprechend ist es, wenn es sich z.B um einen ETF US-Aktien Dow Jones handelt oder um einen weltweit anlegenden ETF: Er wird seine Bestände immer so zusammensetzen, wie sich der MSCI-World-Index zusammensetzt.</p>
<p>„Indexfonds“ heißt die Zauberformel, mit der nichts mehr schief gehen kann – zumindest nicht für die Fondsverwalter. Mit dem Nachbau der definierten Indizes in den Fonds verfolgen die Verwalter eine sog. passive Anlagestrategie. Das spart Kosten und macht ETF für Anleger billiger. Ob das am Ende gut ist für Fondsanleger, das hängt von anderen Umständen ab.</p>
<figure id="attachment_39218" aria-describedby="caption-attachment-39218" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-39218 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-1024x683.jpg" alt="Die Entwicklungen der Börsen sind natürlich für einen ETF nicht unwichtig. Bildquelle: © Markus Spiske / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/12/ETF-Markus-Spiske-Unsplash.com_-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-39218" class="wp-caption-text">Die Entwicklungen der Börsen sind natürlich für einen ETF nicht unwichtig. Bildquelle: © Markus Spiske / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Fondsanleger entscheiden</h2>
<p>Anleihefonds sind im Prinzip flexibler. Grundsätzlich können sie Staatsanleihen aus Euro-Land mischen, also z.B. aus Deutschland und/oder aus Italien oder Unternehmensanleihen aus Europa einschließlich der Nicht-Euroländer oder vieles mehr. Wenn dann aber z.B. italienische Anleihen sinken, haben nicht die Fondsverwalter das Problem sondern die Anlegerkunden der Fonds. Sie hätten sich rechtzeitig mit der kritischen Entwicklung in Italien befassen sollen. Oder sie bringen so viel Geduld auf, dass sie durchhalten, bis die Zeiten für Anlagen in Italien wieder besser werden, so wie sie z.B. für Griechenland und Zypern wieder besser geworden sind. Selbst Mischformen, wie z.B. die „ComStage-Vermögensstrategien“, legen nicht direkt in Siemens-, Amazon- oder BP-Aktien an oder in Bundesanleihen. Diese Vermögenstrategien bauen ebenfalls auf ETF; je nach Risikowunsch der Anleger sogar auf Gold- oder Rohstoff-ETF oder vielleicht auf ETF, die in Fernost-Aktien investieren.</p>
<p>Wie krass sich diese passive Anlagepolitik auswirken kann, zeigt das Beispiel der Commerzbank-Aktie. Seit 2007 war die Commerzbank-Aktie immer tiefer gefallen. Der sog. DAX-Klassiker steckte in allen ETF-Indexfonds. Und ließ deren Anteilwerte nicht so steigen, wie wenn die Kurse von Aktien gesünderer Unternehmen im DAX und in den Fonds gelegen hätten; etwa die Papiere der Digitalfirma Wirecard oder der weltweit erfolgreichen deutschen Gen-Firma Qiagen. Als Wirecard dann im September 2018 in den DAX aufstieg, war es mit dem Aufschwung der hoffungsvollen Wirecard-Aktie erstmal vorbei; genau in dem Moment, als alle Indexfonds Wirecard gekauft hatten. Die Indexfonds waren gezwungen Wirecard zu kaufen. Egal, wie hoch der Kurs schon gestiegen war, die Fonds mussten ihr Anlagekonzept punktgenau umsetzen. Seither zählt die Wirecard-Aktie nun erst mal zu jenen Papieren der deutschen Börse, deren Kurse am meisten gesunken sind.</p>
<figure id="attachment_12064" aria-describedby="caption-attachment-12064" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-12064" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-300x199.jpg" alt="Martin Beier reizt auch mit 67 Jahren die Herausforderung und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Bildquelle: Martin Beier" width="696" height="461" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-300x199.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-634x420.jpg 634w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333-600x398.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/12/P1020333.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12064" class="wp-caption-text">Martin Beier reizt auch mit 67 Jahren die Herausforderung und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Bildquelle: Martin Beier</figcaption></figure>
<h2>Meistens geht es aufwärts</h2>
<p>Die Problematik der ETF-Indexfonds wird noch größer, wenn Fondssparer Kasse machen. Wer etwa im Boom des Jahres 2007 den ETF „Xtracker DAX“ der Deutschen Bank erwarb, der hat den Kurssturz des Jahres 2009 überstanden. Selbst nach dem Kursrutsch im Herbst 2018 liegt er noch mit mehr als 50 Prozent im Plus. Und könnte gut verkaufen. Je mehr Anleger nun aber Angst bekommen, die Aktienkurse könnten weiter abrutschen und je mehr Fondssparer verkaufen, desto mehr müssen Aktien-ETF aus ihrem Bestand verkaufen; auch „gute“ Aktien, wie Wirecard – im Prinzip – eine zu sein scheint.</p>
<p>Durch den Zwang, immer genau den Index nachbilden zu müssen, erhöht sich letztlich das Risiko der Anlage. Klassische Fonds konnten Auszahlungen an Anleger aus ihrem Geldbestand leisten. Sie mussten bei Rückgaben der Kunden nicht sofort etwas aus dem Fonds verkaufen. Dieser Risikopuffer ist durch den Siegeszug der ETF-Indexfonds verschwunden. Das hat aber auch einen entscheidenden Vorteil: Wenn es hoch geht, sind Anleger in Index-ETF´s auf jeden Fall auf der Gewinnerseite. Und zum Glück geht es ja in den meisten Jahren aufwärts mit Aktien.</p>
<p><strong>Möchten Sie noch mehr zum Thema Wirtschaft &amp; Finanzen erfahren, dann schauen Sie gern in unserer <a href="https://www.59plus.de/magazin/wirtschaft-und-recht/">Magazinrubrik</a> vorbei!</strong></p>
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