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	<title>Telemedizin Archive - 59plus</title>
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	<description>59plus ist das erste digitale General Interest Portal für Senioren und deren Kindergeneration (35+).</description>
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	<title>Telemedizin Archive - 59plus</title>
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		<title>Digitale Helfer im Seniorenalltag: Vom Sprachassistenten bis zur Telemedizin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2025 03:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik & Fortschritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Zeit, in der die Digitalisierung immer tiefer in unseren Alltag eindringt, eröffnen sich auch für die Menschen der Generation 59plus neue Möglichkeiten, ihren Lebensalltag komfortabler und sicherer zu gestalten. Digitale Helfer sind längst nicht mehr nur etwas für die jüngere Generation – sie können gerade im fortgeschrittenen Alter zu wertvollen Begleitern werden, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In einer Zeit, in der die Digitalisierung immer tiefer in unseren Alltag eindringt, eröffnen sich auch für die Menschen der Generation 59plus neue Möglichkeiten, ihren Lebensalltag komfortabler und sicherer zu gestalten. Digitale Helfer sind längst nicht mehr nur etwas für die jüngere Generation – sie können gerade im fortgeschrittenen Alter zu wertvollen Begleitern werden, die Selbstständigkeit fördern und soziale Teilhabe ermöglichen.</strong></p>
<figure id="attachment_30106" aria-describedby="caption-attachment-30106" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Zukunft-Bence-Boros-Unsplash.com_.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30106 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Zukunft-Bence-Boros-Unsplash.com_-1024x683.jpg" alt="Die Zukunft liegt in den technischen Neuerungen wie virtuellen Sprachassistenen oder dem für uns schon völlig normalen Smartphone. Bildquelle: © Bence Boros / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Zukunft-Bence-Boros-Unsplash.com_-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Zukunft-Bence-Boros-Unsplash.com_-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Zukunft-Bence-Boros-Unsplash.com_-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Zukunft-Bence-Boros-Unsplash.com_-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Zukunft-Bence-Boros-Unsplash.com_-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Zukunft-Bence-Boros-Unsplash.com_-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Zukunft-Bence-Boros-Unsplash.com_.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Zukunft-Bence-Boros-Unsplash.com_-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/10/Zukunft-Bence-Boros-Unsplash.com_-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-30106" class="wp-caption-text">Die Zukunft liegt in den technischen Neuerungen wie virtuellen Sprachassistenen oder dem für uns schon völlig normalen Smartphone. Bildquelle: © Bence Boros / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Sprachassistenten als digitale Helfer<strong> </strong></h2>
<p>Sprachassistenten wie Amazon Alexa, Google Assistant oder Apple Siri haben in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Für Senioren bieten sie einen besonders niedrigschwelligen Einstieg in die digitale Welt. Die einfache Steuerung per Sprache umgeht komplizierte Menüführungen und kleine Tasten, die für ältere Menschen oft eine Hürde darstellen.</p>
<p>Besonders wertvoll ist die Möglichkeit, im <a href="https://www.59plus.de/sicher-zuhause-die-vorteile-von-hausnotrufgeraeten-fuer-aeltere-menschen/">Notfall per Sprachbefehl</a> Hilfe zu rufen. Manche Systeme erkennen sogar ungewöhnliche Geräusche wie einen Sturz und können automatisch Kontaktpersonen benachrichtigen.</p>
<h2>Gesundheitsmonitoring und Telemedizin<strong> </strong></h2>
<p>Die Überwachung der eigenen Gesundheit gewinnt im Alter an Bedeutung. Digitale Lösungen können dabei unterstützen:</p>
<h3>Smartwatches und Fitness-Tracker</h3>
<p>Diese Geräte sind längst nicht mehr nur für Sportbegeisterte relevant. Sie messen kontinuierlich Vitaldaten wie Puls, Schlafqualität oder sogar EKG und Blutsauerstoff. Einige Modelle verfügen über Sturzerkennung und können im Notfall automatisch Hilfe rufen.</p>
<h3>Telemedizinische Anwendungen</h3>
<p>Die Möglichkeit, ärztliche Beratung per Videosprechstunde in Anspruch zu nehmen, ist besonders für Senioren mit eingeschränkter Mobilität wertvoll. Wer in ländlichen Gebieten lebt oder für wen der Weg zum Arzt eine Herausforderung darstellt, profitiert besonders von dieser Entwicklung.</p>
<h3>Medikamenten-Erinnerungssysteme<strong> </strong></h3>
<p>Digitale Pillendosen mit Erinnerungsfunktion, Apps zur Medikamentenverwaltung oder spezielle Dispensersysteme sorgen dafür, dass Medikamente rechtzeitig und in der richtigen Dosierung eingenommen werden. Angehörige können bei manchen Systemen sogar eine Benachrichtigung erhalten, wenn die Einnahme vergessen wurde.</p>
<h2>Digitale Helfer in Seniorenbetreuungseinrichtungen<strong> </strong></h2>
<p>In professionellen Pflegeeinrichtungen spielen digitale Technologien eine zunehmend wichtige Rolle. Dies gilt sowohl für stationäre Einrichtungen als auch für ambulante Dienste. Wer eine <a href="https://frigga-seniorenbetreuung.de/24-stunden-pflege/">24 Stunden Pflege finden</a> möchte, sollte daher auch auf das digitale Angebot der Anbieter achten:</p>
<h2>Pflegedokumentation und -planung<strong> </strong></h2>
<p>Digitale Systeme ersetzen zunehmend die papierbasierte Dokumentation. Pflegekräfte können Maßnahmen direkt am Tablet erfassen und haben stets alle relevanten Informationen zur Hand. Dies spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch Fehlerquellen und verbessert die Pflegequalität.</p>
<h2>Sensorbasierte Überwachungssysteme</h2>
<p>In vielen Einrichtungen kommen intelligente Sensoren zum Einsatz, die ungewöhnliche Aktivitäten oder kritische Situationen erkennen können. Vom Sturzsensor im Badezimmer bis hin zu Drucksensoren im Bett, die signalisieren, wenn jemand längere Zeit nicht zurückgekehrt ist – diese <a href="https://www.59plus.de/von-robotik-bis-regeneration-die-orthopaedie-trends-2024/">Technologien</a> erhöhen die Sicherheit, ohne die Privatsphäre unnötig einzuschränken.</p>
<h2>Robotik in der Pflege<strong> </strong></h2>
<p>In einigen fortschrittlichen Einrichtungen werden bereits Roboter eingesetzt, die simple Aufgaben übernehmen oder für Unterhaltung sorgen. Von Transport- und Servicerobotern bis hin zu therapeutischen Robotern wie der Robbe &#8220;Paro&#8221;, die besonders bei Demenzpatienten positive Effekte zeigt – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.</p>
<h2>Interaktive Beschäftigungsangebote<strong> </strong></h2>
<p>Digitale Spiele und Gedächtnistraining auf Tablets können kognitive Fähigkeiten fördern und für Abwechslung im Alltag sorgen. Virtuelle Realität ermöglicht es Bewohnern sogar, Orte zu &#8220;besuchen&#8221;, die sie physisch nicht mehr erreichen können – ein Aspekt, der besonders für die <a href="https://frigga-seniorenbetreuung.de/">mobile Seniorenbetreuung für Zuhause</a> an Bedeutung gewinnt.</p>
<h2>Smarte Haushaltstechnik</h2>
<p>Das eigene Zuhause kann mit zunehmendem Alter zu einer Herausforderung werden. Intelligente Haushaltstechnik kann hier Abhilfe schaffen:</p>
<h3>Beleuchtungssysteme</h3>
<p>Automatische Beleuchtungssysteme, die auf Bewegung reagieren, reduzieren das Sturzrisiko erheblich, besonders nachts. Einige Systeme lassen sich so programmieren, dass sie einen sanften Weg zum Badezimmer leuchten, sobald jemand nachts das Bett verlässt.</p>
<h3>Smarte Thermostate<strong> </strong></h3>
<p>Sie sorgen für eine gleichbleibend angenehme Raumtemperatur und können bei längerer Abwesenheit automatisch die Heizung reduzieren – ein Aspekt, der nicht nur komfortabel, sondern auch kosteneffizient ist.</p>
<figure id="attachment_67688" aria-describedby="caption-attachment-67688" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/10/E-Health2-Getty-Images-Unsplash.com_.jpeg"><img decoding="async" class="wp-image-67688 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/10/E-Health2-Getty-Images-Unsplash.com_-1024x701.jpeg" alt="Immer mehr Arztpraxen bieten auch Online Sprechstunden an. Bildquelle: © Getty Images / Unspalsh.com" width="696" height="476" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/10/E-Health2-Getty-Images-Unsplash.com_-1024x701.jpeg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/10/E-Health2-Getty-Images-Unsplash.com_-300x205.jpeg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/10/E-Health2-Getty-Images-Unsplash.com_-768x526.jpeg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/10/E-Health2-Getty-Images-Unsplash.com_-1536x1052.jpeg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/10/E-Health2-Getty-Images-Unsplash.com_-218x150.jpeg 218w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/10/E-Health2-Getty-Images-Unsplash.com_-696x477.jpeg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/10/E-Health2-Getty-Images-Unsplash.com_-1068x731.jpeg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/10/E-Health2-Getty-Images-Unsplash.com_-613x420.jpeg 613w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/10/E-Health2-Getty-Images-Unsplash.com_-1320x904.jpeg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/10/E-Health2-Getty-Images-Unsplash.com_-600x411.jpeg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/10/E-Health2-Getty-Images-Unsplash.com_.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-67688" class="wp-caption-text">Immer mehr Arztpraxen bieten auch Online Sprechstunden an. Bildquelle: © Getty Images / Unspalsh.com</figcaption></figure>
<h3>Haushaltsroboter</h3>
<p>Vom Staubsaugerroboter bis zum Rasenmähroboter – diese Geräte nehmen körperlich anstrengende Routinearbeiten wie Staubsaugen, Wischen oder Rasenmähen ab.</p>
<h3>Sicherheitssysteme</h3>
<p>Moderne Türklingeln mit Kamerafunktion ermöglichen es, Besucher zu sehen, ohne zur Tür gehen zu müssen. Sensoren an Türen und Fenstern können bei ungewöhnlichen Aktivitäten Alarm schlagen oder Angehörige informieren.</p>
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		<title>Telemedizin: Was sind die Vor- und Nachteile?</title>
		<link>https://www.59plus.de/telemedizin-was-sind-die-vor-und-nachteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Katja Kupka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2019 03:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Technik & Fortschritt]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinesprechstunde]]></category>
		<category><![CDATA[Telemedizin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der technische Fortschritt beeindruckt uns, macht manchmal aber auch Angst. Wir haben Sorge, nicht Schritt halten zu können oder fürchten, dass sich etwas für uns verschlechtert. Derzeit ist oft von Telemedizin die Rede und es werden bereits die ersten Stimmen laut, die sich deutlich dagegen aussprechen. Sie wollen weiterhin den persönlichen Kontakt mit ihrem Arzt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/telemedizin-was-sind-die-vor-und-nachteile/">Telemedizin: Was sind die Vor- und Nachteile?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der technische Fortschritt beeindruckt uns, macht manchmal aber auch Angst. Wir haben Sorge, nicht Schritt halten zu können oder fürchten, dass sich etwas für uns verschlechtert. Derzeit ist oft von Telemedizin die Rede und es werden bereits die ersten Stimmen laut, die sich deutlich dagegen aussprechen. Sie wollen weiterhin den persönlichen Kontakt mit ihrem Arzt und mit ihm nicht nur am Bildschirm verbunden sein. Wird die telemedizinische Patientenversorgung klug eingesetzt, profitieren die Menschen und die Mediziner davon. Es sollte nicht primär darum gehen, Kosten einzusparen, sondern die Qualität der Versorgung zu verbessern. Die Schweiz, USA, Großbritannien und die skandinavischen Länder setzen Telemedizin schon viele Jahre erfolgreich ein.</strong></p>
<p>Gehen Sie zum Arzt, stellt dieser nach dem Gespräch und einer Untersuchung die Diagnose. Mit der verschriebenen Arznei oder den empfohlenen Anwendungen starten Sie dann die Behandlung. Haben Sie später noch Fragen oder wollen sichergehen, dass die Behandlung Erfolg hatte, müssten Sie sich ein zweites Mal auf den Weg machen. In diesen Fällen profitieren Sie von der Onlinesprechstunde.</p>
<p>Zur Telemedizin gehört jedoch mehr als nur die Videosprechstunde mit dem Arzt, nämlich:</p>
<ul>
<li>Der digitale Arztbrief, Patientenakte und Gesundheitskarte</li>
<li>Telemonitoring, um regelmäßig sogenannte Vitaldaten des Patienten elektronisch zu übertragen (dieses Konzept hat sich zum Beispiel bei der Betreuung von Patienten mit Herzerkrankungen bewährt)</li>
<li>Sprechstunde per Telefon oder Video zwischen Patient und Arzt, aber auch zwischen Ärzten</li>
</ul>
<figure id="attachment_42430" aria-describedby="caption-attachment-42430" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-Martin-Brosy-Unsplash.com_.jpg"><img decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-42430 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-Martin-Brosy-Unsplash.com_-1024x576.jpg" alt="Der persönliche Kontakt zum Arzt soll durch die Telemedizin auf keinen Fall abgeschafft werden. Bildquelle: © Martin Brosy / Unsplash.com" width="696" height="392" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-Martin-Brosy-Unsplash.com_-1024x576.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-Martin-Brosy-Unsplash.com_-300x169.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-Martin-Brosy-Unsplash.com_-768x432.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-Martin-Brosy-Unsplash.com_-696x392.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-Martin-Brosy-Unsplash.com_-1068x601.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-Martin-Brosy-Unsplash.com_-747x420.jpg 747w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-Martin-Brosy-Unsplash.com_.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-Martin-Brosy-Unsplash.com_-1320x743.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Telemedizin-Martin-Brosy-Unsplash.com_-600x338.jpg 600w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-42430" class="wp-caption-text">Der persönliche Kontakt zum Arzt soll durch die Telemedizin auf keinen Fall abgeschafft werden. Bildquelle: © Martin Brosy / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Vorteile der Telemedizin</h2>
<p>Leben Sie in einer ländlichen Region, ist der Weg zum nächsten Facharzt oft weit und beschwerlich – insbesondere, wenn Sie krank sind. In den Ballungsgebieten gibt es zwar mehr Arztpraxen, allerdings sind diese überlaufen, und Sie müssen lange auf einen Termin warten. Mitunter brauchen Sie schon Geduld, um telefonisch einen Termin zu vereinbaren, weil die Leitung belegt ist. Sind Sie schließlich vor Ort, verbringen Sie in der Regel noch einige Zeit im Wartezimmer. Auch hier kann es attraktiv sein, einen Nachsorgetermin über das Telefon oder den Computer zu führen. Generell geht es bei der Telemedizin nicht darum, den persönlichen Kontakt zu ersetzen, sondern ihn sinnvoll zu ergänzen.</p>
<h2>Wie funktioniert die Telemedizin?</h2>
<p>Bietet Ihr Arzt bereits eine Sprechstunde per Video an, müssen Sie über einen Computer oder ein mobiles Endgerät wie Tablet erreichbar sein. Das jeweilige Gerät benötigt eine funktionsfähige Kamera (Webcam) und ein funktionierendes Mikrofon, damit Bild und Ton für den Chat per Video übertragen werden. Verfügen Sie zu Hause über ein stabiles W-LAN, kann es zum vereinbarten Termin schon losgehen. Vorab erhalten Sie eine TAN, die nur für diesen Termin gültig ist. Durch die Eingabe dieser Ziffernkombination können Sie das virtuelle Sprechzimmer Ihres Arztes betreten.</p>
<h2>Die Grenzen der Telemedizin</h2>
<p>Natürlich gibt es weiter viele Gründe, die Arztpraxis aufzusuchen. Über die Distanz kann Ihnen der Arzt weder Blut abnehmen noch eine Spritze geben. Obendrein liegt es am behandelnden Arzt, in Zweifelsfällen die Grenze zu ziehen, und den Patienten doch in die Praxis einzubestellen oder ihm einen Hausbesuch abzustatten. Dafür entscheidet sich der Arzt immer dann, wenn er im Rahmen der Telemedizin keine zweifelsfreie Diagnose treffen kann. Kritiker des Systems unterstellen, dass Patienten häufiger ihren Arzt konsultieren, weil der Zugang über Telefon oder Chat bequemer funktioniert.</p>
<p>Die Ärzte sollten nicht einfach den Computer einschalten, sondern benötigen spezielle Schulungen, um mit der neuen Situation umgehen zu können. Das Gleiche gilt für ältere Patienten, die gelegentlich Unterstützung benötigen, um mit der neuen Technik klarzukommen.</p>
<figure id="attachment_14026" aria-describedby="caption-attachment-14026" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/03/media4care-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-14026" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/03/media4care-2-300x200.jpg" alt="Die Telemedizin setzt in jedem Fall einen geübten Umgang mit dem Smartphone oder Tablet voraus. Bildquelle: Shutterstock.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/03/media4care-2-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/03/media4care-2-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/03/media4care-2-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/03/media4care-2-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/03/media4care-2-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/03/media4care-2.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14026" class="wp-caption-text">Die Telemedizin setzt in jedem Fall einen geübten Umgang mit dem Smartphone oder Tablet voraus. Bildquelle: Shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Wie ist die Gesetzeslage zur Telemedizin?</h2>
<p>Bereits 2015 trat in Deutschland das E-Health-Gesetz in Kraft. Dieses Gesetz soll besonders darauf achten, dass Patientendaten mit der nötigen Sorgfalt verarbeitet werden und der Datenschutz jederzeit gewährleistet ist. Die Krankenkassen fordern zudem, dass der Patient schriftlich einwilligen muss, dass er die Teilnahme an einer Videosprechstunde wünscht. Die Übertragung wird speziell verschlüsselt und darf nicht aufgezeichnet werden. Deshalb nutzen die Arztpraxen auch zertifizierte Videodienstanbieter und nicht gängige Anbieter wie <a href="https://www.59plus.de/mit-telefonaten-ueber-das-internet-rueckt-die-welt-naeher-zusammen-das-beispiel-skype/">Skype</a>, die Sie von Ihrer privaten Internetnutzung her kennen.</p>
<p>Im Frühsommer 2018 beschloss der Deutsche Ärztetag das bislang gültige Fernbehandlungsverbot zu lockern. Unmittelbar wirkt sich die Entscheidung des Deutschen Ärztetages noch nicht aus. Zunächst müssen die 17 deutschen Landesärztekammern die Änderung in den jeweiligen Bundesländern umsetzen.</p>
<p>Dieses Verbot stammt aus einer Zeit, als Briefe das gängige Kommunikationsmittel waren. Dass sich eine Korrespondenz per Brief schwer für die Diagnose und Behandlung einer akuten Erkrankung eignet, liegt auf der Hand. Im Zuge der Digitalisierung gibt es jedoch viel mehr Möglichkeiten. Daher dürfen künftig Ärzte auch jene Patienten über Telefon, Onlinechat oder Videosprechstunde behandeln, die sie nicht zuvor persönlich kennengelernt haben. Die Entscheidung, ob dies im Einzelfall vertretbar ist, bleibt beim Arzt.</p>
<p>Die Bundesärztekammer machte bei ihrer Entscheidung deutlich, dass digitale Techniken nicht die notwendige Zuwendung von Ärzten und Ärztinnen ersetzen dürfen. Anders ausgedrückt: Der persönliche Kontakt bleibt weiterhin der „Goldstandard“ in der Medizin.</p>
<p>Wie ist Ihre Erfahrung mit der Telemedizin? Haben Sie bereits per Video mit Ihrem Arzt Kontakt aufgenommen oder planen Sie dies?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/telemedizin-was-sind-die-vor-und-nachteile/">Telemedizin: Was sind die Vor- und Nachteile?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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