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	<title>Sabine van Waasen Archive - 59plus</title>
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	<description>59plus ist das erste digitale General Interest Portal für Senioren und deren Kindergeneration (35+).</description>
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	<title>Sabine van Waasen Archive - 59plus</title>
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		<title>Sehnsuchtsorte – Träumen Sie auch von einem Alterssitz?</title>
		<link>https://www.59plus.de/sehnsuchtsorte-traeumen-sie-auch-von-einem-alterssitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine van Waasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2019 02:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen & Genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen im Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Altersswohnsitz]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine van Waasen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sommer, Sonne, Urlaubszeit! Der lange erwartete Sommer ist da und beschert uns gerade eine Hitzewelle mit anhaltenden Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke. Hitzerekorde werden wieder einmal gebrochen und gefühlt gibt es nur ein Thema zurzeit – das Wetter. Für mich ist das die Zeit der Vorfreude auf den Sommerurlaub. Dieses Jahr geht es wie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sommer, Sonne, Urlaubszeit! Der lange erwartete Sommer ist da und beschert uns gerade eine Hitzewelle mit anhaltenden Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke. Hitzerekorde werden wieder einmal gebrochen und gefühlt gibt es nur ein Thema zurzeit – das Wetter.</strong></p>
<p><a href="http://www.wohn-alternativen.de">Für mich</a> ist das die Zeit der Vorfreude auf den Sommerurlaub. Dieses Jahr geht es wie immer im Sommer nach Oberstaufen. Vor 15 Jahren sind wir zum ersten Mal durch Zufall auf das Allgäu als Urlaubsziel aufmerksam geworden. Nachdem ich als Kind mit den Eltern jeden Urlaub in den Bergen in Österreich verbracht hatte, lag der Focus lange Zeit auf dem Urlaub am Meer. Das Interesse an anderen Kulturkreisen war groß und vor allem Städte zogen mich aus Interesse an der Architektur an. Kurzum die Berge waren völlig out.</p>
<figure id="attachment_46223" aria-describedby="caption-attachment-46223" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/07/Sehnsuchtsorte-Toomas-Tartes-Unsplash.com_.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-46223 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/07/Sehnsuchtsorte-Toomas-Tartes-Unsplash.com_-1024x683.jpg" alt="Für viele von uns bleibt das was wir als Kinder kennengelernt haben die bevorzugte Urlaubsform im Alter. Bildquelle: © Toomas Tartes / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/07/Sehnsuchtsorte-Toomas-Tartes-Unsplash.com_-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/07/Sehnsuchtsorte-Toomas-Tartes-Unsplash.com_-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/07/Sehnsuchtsorte-Toomas-Tartes-Unsplash.com_-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/07/Sehnsuchtsorte-Toomas-Tartes-Unsplash.com_-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/07/Sehnsuchtsorte-Toomas-Tartes-Unsplash.com_-1068x713.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/07/Sehnsuchtsorte-Toomas-Tartes-Unsplash.com_-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/07/Sehnsuchtsorte-Toomas-Tartes-Unsplash.com_.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/07/Sehnsuchtsorte-Toomas-Tartes-Unsplash.com_-1320x881.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/07/Sehnsuchtsorte-Toomas-Tartes-Unsplash.com_-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-46223" class="wp-caption-text">Für viele von uns bleibt das was wir als Kinder kennengelernt haben die bevorzugte Urlaubsform im Alter. Bildquelle: © Toomas Tartes / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Die lieben Kinder</h2>
<p>Als meine Kinder klein waren, erinnerte ich mich wieder an den Geruch von Almwiesen, die gute Luft, die weite Aussicht von den Gipfeln und den Kontakt zu den Tieren. All das wünschte ich mir für meine Kinder, die als Stadtkinder wenig mit dem Landleben in Berührung kamen. Gesagt getan, wir buchten Ferien in Oberstaufen. Damals haben wir andere Gäste der Pension glatt für verrückt erklärt, als die uns berichteten, dass sie bereits über 50 Mal dort ihren Urlaub verbracht haben. Heute wurden auch wir bereits geehrt von der Kurverwaltung für 20 Urlaube in Oberstaufen.</p>
<p>Es ist jedes Mal wieder ein unbeschreibliches Gefühl, wenn es am Dreieck Allgäu von der Autobahn ab geht und die Bergkulisse der Alpen am Horizont auftaucht. Es ist tatsächlich unsere zweite Heimat geworden. Heute denken auch wir immer mal wieder darüber nach, wo wir im Alter einmal leben wollen. Oberstaufen steht da ganz oben auf der Wunschliste.</p>
<h2>Wohnen im Alter</h2>
<p>Wo und wie wollen wir im Alter Leben? Das ist ja die Frage, der ich beruflich mit Leidenschaft nachgehe. In meinen Beratungen unterstütze ich meine Kunden darin, genau diese Frage zu beantworten. So verschieden die Menschen sind, so verschieden sind ihre Lebensentwürfe und Biographien. Jeder muss für sich selbst herausfinden, welche Bedürfnisse er hat. Hierbei kommen auch Themen wie Heimat und Sehnsuchtsorte auf. Was brauche ich für ein gutes Leben im Alter? Welche Träume möchte ich mir noch erfüllen? Wo fühle ich mich wohl, wo ist meine Heimat?</p>
<p>Für viele Menschen ist der Ort der Kindheit für immer mit Heimat verknüpft. Auch wenn man im Laufe des Lebens zig Male umgezogen ist, bleibt doch der Ort, an dem man groß geworden ist, ein ganz besonderer Ort. „Heimat ist da, wo deine Wiege stand,“ sagt der Volksmund. Wikipedia benennt zwei Kriterien in der Definition: eine „vertraute Lebenswelt“ und die „soziale Zugehörigkeit“. Also ist Heimat vor allem da, wo man Familie und Freunde hat, wo liebe Menschen sind, die einem wichtig sind.</p>
<figure id="attachment_16813" aria-describedby="caption-attachment-16813" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/thyssenkrupp-mobilitaet-1.jpg"><img decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-16813" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/thyssenkrupp-mobilitaet-1-300x200.jpg" alt="Heimat ist da, wo wir uns zuhause fühlen. Das kann an ganz unterschiedlichen Orten auf dieser Welt sein. Bildquelle: © Shutterstock.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/thyssenkrupp-mobilitaet-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/thyssenkrupp-mobilitaet-1-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/thyssenkrupp-mobilitaet-1-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/thyssenkrupp-mobilitaet-1-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/thyssenkrupp-mobilitaet-1-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/06/thyssenkrupp-mobilitaet-1.jpg 1000w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16813" class="wp-caption-text">Heimat ist da, wo wir uns zuhause fühlen. Das kann an ganz unterschiedlichen Orten auf dieser Welt sein. Bildquelle: © Shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Sehnsuchtsorte</h2>
<p>Welche Assoziation haben Sie beim Heimatbegriff? Vielleicht ist Ihnen ja der Ort, an dem Sie leben wollen, noch gar nicht begegnet? Vielleicht sind Sie ja noch auf der Suche nach Ihrem Sehnsuchtsort? Oder Sie haben schon den Ort gefunden, an dem Sie Ihren Lebensabend verbringen wollen. Vielleicht liegt der Ort in Deutschland, vielleicht aber auch im Ausland, vielleicht in den Bergen, vielleicht am Meer. Oder leben Sie sogar bereits an dem Ort, an dem Sie alt werden wollen. Also genau da, wo Sie gerade wohnen, wollen Sie bleiben?</p>
<p>Eine ganz entscheidende Frage, die wir jedes Jahr im Urlaub aufs Neue diskutieren ist, ob ein Sehnsuchtsort nicht gerade seinen Reiz verliert, wenn man ihn zum Daueraufenthaltsort erklärt. Wie der Name schon sagt, ist ein Sehnsuchtsort ein Platz auf der Welt, an dem ich dem Alltag entfliehen kann, an den ich mich in stressigen Zeiten hinträumen kann und der gerade deshalb so besonders ist, weil man eben nicht immer dort ist. Wäre es Alltag, würde sicherlich viel vom Glanz verlorengehen. Ein bisschen Verklärung ist sicherlich auch dabei. Viele Deutsche haben ein Ferienhäuschen oder eine Ferienwohnung, um genau diese beiden Welten parallel haben zu können.</p>
<h2>Wohnen im Alter wo andere Urlaub machen</h2>
<p>Andere machen im Alter den zweiten Wohnsitz zum Daueraufenthaltsort. Wenn man bereits viele Jahre dort die Urlaube verbracht hat, kennt man sich schon aus, hat vielleicht bereits Freunde vor Ort. Ein Neustart fällt somit deutlich leichter. Eine Ferienwohnung in Oberstaufen ist für uns vielleicht irgendwann einmal eine Option. Ganz zu schweigen von den horrenden Preisen und ob wir uns das überhaupt leisten könnten. Sicher ist in jedem Fall, dass wir auch in diesem Sommer wieder in der Stube sitzen werden und mit den anderen Stammgästen darüber diskutieren werden, ob wir irgendwann einmal für immer bleiben werden.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen einen tollen Sommer, einen wunderschönen Urlaub &#8211; hoffentlich an Ihrem Sehnsuchtsort &#8211; und viele gute Gedanken zum Thema Wohnen im Alter.</p>
<p>Herzlichst</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-27717" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen-300x64.jpg" alt="" width="300" height="64" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen-300x64.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen.jpg 313w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ihre <a href="https://www.59plus.de/wohnen-im-alter-lassen-sie-sich-beraten/">Sabine van Waasen</a></p>
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		<title>Kreuzfahrt auf der MS Lebenstraum &#8211; eine Alternative zum Seniorenheim?</title>
		<link>https://www.59plus.de/kreuzfahrt-auf-der-ms-lebenstraum-eine-alternative-zum-seniorenheim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine van Waasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2019 02:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Sabine van Waasen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnalternativen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade erst bin ich aus dem Osterurlaub zurückgekehrt und die Eindrücke sind noch ganz frisch. Die ganze Familie inklusive meiner Mutter war eine Woche auf einer Kanaren-Kreuzfahrt. Meine 77-jährige Mutter freute sich sehr, Zeit mit Ihren Enkelinnen und mir und meinem Mann zu verbringen. Da ich weiß, dass in diesem Jahr das erste Pflegekreuzfahrtschiff vom [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gerade erst bin <a href="http://wohn-alternativen.de/">ich</a> aus dem Osterurlaub zurückgekehrt und die Eindrücke sind noch ganz frisch. Die ganze Familie inklusive meiner Mutter war eine Woche auf einer Kanaren-Kreuzfahrt. Meine 77-jährige Mutter freute sich sehr, Zeit mit Ihren Enkelinnen und mir und meinem Mann zu verbringen.</strong></p>
<p>Da ich weiß, dass in diesem Jahr das erste Pflegekreuzfahrtschiff vom Stapel läuft, habe ich während der Reise immer wieder über diese Geschäftsidee als Alternative zum Pflegeheim nachgedacht. Vor allem hatte ich die Zielgruppe nicht nur in Person meiner Mutter, sondern bei vielen anderen Urlaubern stets vor Augen. Auf Nachfrage während der vorangegangenen Kreuzfahrt &#8211; zugegebener Maßen außerhalb der Schulferien &#8211; sagte man mir, das Durchschnittsalter der Passagiere wäre 59. Jetzt bei der Tour über Ostern waren durch die Ferienzeit auch jede Menge Kinder an Bord. Der sogenannte „Drei-Generationen-Urlaub“ wird immer beliebter. Viele andere Familien reisten ebenfalls mit Oma und/oder Opa. Diese waren zum Teil schon deutlich gebrechlicher und schlechter zu Fuß als meine Mutter.</p>
<figure id="attachment_44415" aria-describedby="caption-attachment-44415" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/04/Kreuzfahrt-Vidar-Nordli-Mathisen-Unsplash.com_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-44415 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/04/Kreuzfahrt-Vidar-Nordli-Mathisen-Unsplash.com_-1024x654.jpg" alt="Der Drei-Generationen-Urlaub findet inzwischen auch auf den Kreuzfahrtschiffen statt. Bildquelle: © Vidar Nordli Mathisen / Unsplash.com" width="696" height="445" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/04/Kreuzfahrt-Vidar-Nordli-Mathisen-Unsplash.com_-1024x654.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/04/Kreuzfahrt-Vidar-Nordli-Mathisen-Unsplash.com_-300x192.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/04/Kreuzfahrt-Vidar-Nordli-Mathisen-Unsplash.com_-768x491.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/04/Kreuzfahrt-Vidar-Nordli-Mathisen-Unsplash.com_-696x445.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/04/Kreuzfahrt-Vidar-Nordli-Mathisen-Unsplash.com_-1068x683.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/04/Kreuzfahrt-Vidar-Nordli-Mathisen-Unsplash.com_-657x420.jpg 657w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/04/Kreuzfahrt-Vidar-Nordli-Mathisen-Unsplash.com_.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/04/Kreuzfahrt-Vidar-Nordli-Mathisen-Unsplash.com_-1320x844.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/04/Kreuzfahrt-Vidar-Nordli-Mathisen-Unsplash.com_-600x383.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-44415" class="wp-caption-text">Der Drei-Generationen-Urlaub findet inzwischen auch auf den Kreuzfahrtschiffen statt. Bildquelle: © Vidar Nordli Mathisen / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Kreuzfahrt oder Seniorenheim</h2>
<p>Insofern ist es sicherlich eine clevere Geschäftsidee die Probleme des Pflegenotstands in Deutschland mit dieser gerade bei Senioren beliebten Reiseform zu kombinieren. Die Kreuzfahrtbranche boomt, 2,2 Millionen Deutsche haben im Jahr 2018 eine Kreuzfahrt absolviert. Die Zuwachsrate beträgt ca. 3,5 % im Jahr und in diesem Jahr laufen alleine 19 neue Schiffe vom Stapel. Davon möchte auch die Firma „<a href="https://www.ted-cruises.de">ted cruises</a>“ profitieren und wirbt mit der 5 Sterne Seniorenresidenz auf See.</p>
<p>Als die Idee der Firma sich in den sozialen Medien in wenigen Tagen verbreitete, gab es einen Ansturm an Anfragen. Sowohl von potentiellen Mitarbeitern als auch von potentiellen Kunden, die zunächst jede Menge Fragen hatten. Zum Beispiel: „Können bei dieser Versorgungsform Leistungen mit der Pflegekasse abgerechnet werden?“ Tatsächlich können Sachleistungen von der Pflegekasse in Anspruch genommen werden, da das Schiff unter europäischer Flagge fährt. Laut Werbung verspricht der Gründer mehr Abwechslung, mehr Leistungen und mehr Personal als bei herkömmlichen Altersheimen an Land. Zudem eine Reise um die Welt mit Arzt und Pflegepersonal an Bord. Zu schön um wahr zu sein?</p>
<h2>Eine Seefahrt die ist lustig &#8230;.?</h2>
<p>Der erste Seetag unserer Reise ließ mich schon etwas an der Idee zweifeln. Es herrschte starker Seegang und das Schiff schaukelte ganz ordentlich. Die ganze Familie kämpfte mit Übelkeit. Meine Mutter, die schon an Land mit Schwindel und Gangunsicherheit zu kämpfen hat, kam an ihre Grenzen. Die Angst zu stürzen war ihr deutlich anzumerken. Dazu wird die Tatsache, dass man 3000 Meter tief Wasser unter sich hat und zig Meilen vom Festland unterwegs ist, in einer solchen Situation doch sehr präsent. Wie sollte das erst bei den Bewohnern der MS Lebenstraum werden?</p>
<p>Wo doch Sturzprophylaxe das A und O ist, um eine Pflegebedürftigkeit zu vermeiden oder zumindest nicht zu verschlimmern. Und überhaupt, wenn man dann tatsächlich stürzen sollte, reicht dann die Versorgung an Bord aus? Was, wenn der Gesundheitszustand sich verschlechtert und man ins Krankenhaus muss? Es gibt einige Länder, da wollte auch ich nicht unbedingt in ein Krankenhaus müssen. Den deutschen Standard gibt es ja leider nicht überall auf der Welt.</p>
<h2>Unterhaltung und Gemeinschaft</h2>
<p>Aber schauen wir auch auf die vielen positiven Dinge an Bord. Die Shows, Bars mit Musik und Tanz am Abend, die Ausflüge, das Sportprogramm und vieles mehr bieten ein vielfältiges Beschäftigungsangebot. Es sollen lediglich 250 Menschen an Bord aufgenommen werden. Also eine überschaubare Personenzahl, kein Massentourismus. So kennt man sich bald untereinander und kann neue Kontakte knüpfen. Das ist besonders wichtig, denn man ist aus seinem sozialen Umfeld zuhause komplett herausgerissen. Man lässt Familie und Freunde, Nachbarn und alles Gewohnte zurück. Auch das eigene Zuhause, die lieb gewordenen Dinge und viele persönliche Erinnerungsstücke, eben alles, was Heimat ausmacht.</p>
<p>Aber das muss man ja schließlich auch beim Einzug in ein Heim, werden die Befürworter des Konzeptes einwenden. Nur dort gäbe es vertraute Menschen, die den Übergang in dieser schwierigen Zeit des Abschieds vom Zuhause (und bei Pflegebedürftigkeit auch der Abschied von Kompetenzen) begleiten. Man müsste wohl ein eher extrovertierter Mensch sein, neugierig sein und eine ganze Portion Mut mitbringen, um den Schritt zu wagen. Jemand, der bereits im Ausland gelebt hat, viel gereist ist und großes Interesse an fremden Kulturen hat, tut sich dabei sicherlich leichter. Meine berufliche Erfahrung zeigt allerdings, dass gerade in Pflegesituationen eine Veränderung ungleich schwerer fällt.</p>
<figure id="attachment_777" aria-describedby="caption-attachment-777" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Pflegeversicherung-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-777" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Pflegeversicherung-3-300x200.jpg" alt="Ob die ärztliche Versorgung tatsächlich ausreichend und umfassend an Bord eines Kreuzfahrtschiffes sein kann, ist sicherlich fraglich. Bildquelle: © Shutterstock.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Pflegeversicherung-3-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Pflegeversicherung-3-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Pflegeversicherung-3-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Pflegeversicherung-3-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Pflegeversicherung-3-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/01/Pflegeversicherung-3.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-777" class="wp-caption-text">Ob die ärztliche Versorgung tatsächlich ausreichend und umfassend an Bord eines Kreuzfahrtschiffes sein kann, ist sicherlich fraglich. Bildquelle: © Shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Ende gut, alles gut?</h2>
<p>Ich denke, der ideale Kunde ist derjenige, der schon etliche Kreuzfahren gemacht hat und mit dieser Art des Reisens bereits vertraut ist. Kreuzfahrtneulinge würden den Schritt in einer Pflegesituation sicherlich nicht wagen. Es bleibt abzuwarten, welche Personen dieses Modell für ihren Lebensabend wählen werden. Eventuell ja diejenigen, die u. a. auf die Kanaren ausgewandert sind, um dem nassen und kalten Winter in Deutschland zu entfliehen. Insgesamt gehen bereits ca. 235.000 Rentenzahlungen ins Ausland.</p>
<p>Schlussendlich bleibt für mich die spannende Frage, ob der Aufenthalt auf dem Pflegeschiff nicht eher ein langer Urlaub als Zwischenstation vor dem Heim in der Heimat wird oder tatsächlich eine ernstzunehmende Wohnalternative für den Rest des Lebens.</p>
<p>Herzlichst Ihre</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-27717" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen-300x64.jpg" alt="" width="300" height="64" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen-300x64.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen.jpg 313w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Einfamilienhaus – ein Risiko für die Einsamkeit im Alter?</title>
		<link>https://www.59plus.de/das-einfamilienhaus-ein-risiko-fuer-die-einsamkeit-im-alter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine van Waasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2019 03:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen im Alter]]></category>
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		<category><![CDATA[Haushaltsauflösung]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine van Waasen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende letzten Jahres rief mich ein Kunde ungefähr drei Monate nach meiner Erstberatung an. „Jetzt bin ich soweit, ich brauche Sie. Ich habe mich entschieden, ich ziehe in eine Residenz nach Hamburg und möchte das Haus verkaufen.“ Ich habe mich sehr mit ihm gefreut. Die Aufregung und auch ein Stück weit die Erleichterung darüber, eine [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/das-einfamilienhaus-ein-risiko-fuer-die-einsamkeit-im-alter/">Das Einfamilienhaus – ein Risiko für die Einsamkeit im Alter?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ende letzten Jahres rief mich ein Kunde ungefähr <a href="https://www.59plus.de/wohnen-im-alter-lassen-sie-sich-beraten/">drei Monate nach meiner Erstberatung</a> an. „Jetzt bin ich soweit, ich brauche Sie. Ich habe mich entschieden, ich ziehe in eine Residenz nach Hamburg und möchte das Haus verkaufen.“ Ich habe mich sehr mit ihm gefreut. Die Aufregung und auch ein Stück weit die Erleichterung darüber, eine Entscheidung getroffen zu haben, war ihm deutlich anzumerken. Ich habe ihm zu dem Mut und der Entscheidung gratuliert.</strong></p>
<h2>Die Entscheidung</h2>
<p>Zurzeit organisiere ich mit ihm zusammen den Umzug, die Haushaltsauflösung und den Verkauf des großen Hauses. Letzte Woche feierte er seinen 85. Geburtstag und startete seine Abschiedstour, wie er es selbst nannte. Er nahm den Geburtstag zum Anlass, Verwandte und Freunde noch einmal einzuladen. Bei unseren Gesprächen berichtete er mir, wie sein Umfeld sich wunderte, dass er den Abschied so gelassen zelebriert. Ob er denn gar nicht traurig sei und wehmütig, sein Zuhause und alles Vertraute aufgeben zu müssen, würde er immer wieder gefragt.</p>
<p>Nach dem Tod seiner Frau im letzten Jahr musste er seinen Lebensplan noch einmal neu überdenken. Eigentlich war angedacht, im Pflegefall eine 24-Stunden Kraft zu beschäftigen und im eigenen Haus wohnen zu bleiben. Es kam dann doch anders. Heute sieht er sehr klar die Gefahr der Vereinsamung, das Alleinsein mit den Erinnerungen im leeren Haus und auf der anderen Seite die Chance eines Neustarts in der Seniorenresidenz.</p>
<figure id="attachment_15303" aria-describedby="caption-attachment-15303" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-15303" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1-300x203.jpg" alt="Das geliebte Einfamilienhaus aufzugeben ist nie eine leichte Entscheidung. Diese kann aber durch eine kompetente und umfassende Beratung deutlich erleichtert werden. Bildquelle: © shutterstock.com" width="696" height="472" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1-300x203.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1-768x521.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1-696x472.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1-619x420.jpg 619w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1-600x407.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15303" class="wp-caption-text">Das geliebte Einfamilienhaus aufzugeben ist nie eine leichte Entscheidung. Diese kann aber durch eine kompetente und umfassende Beratung deutlich erleichtert werden. Bildquelle: © shutterstock.com</figcaption></figure>
<h2>Das Einfamilienhaus</h2>
<p>Es gibt aber auch die anderen Fälle, wo es leider nicht so glatt läuft und die Veränderungen nicht so positiv angegangen werden. Eine Nachbarin, die ebenfalls in meiner Beratung war, lebt auch ganz alleine in einem großen Einfamilienhaus. Ich habe ihr immer wieder meine weitere Unterstützung angeboten, da ich mit meinem Fachverstand großen Unterstützungsbedarf gesehen hatte. Ihre Lebenssituation mit massiven körperlichen Einschränkungen und dem Tod des Lebensgefährten vor ein paar Jahren ist sehr belastend. Zudem hat sie keine Kinder und auch keine nahen Verwandte mehr. Freunde und Bekannte brauchen entweder selbst Unterstützung oder sind gar schon verstorben.</p>
<p>Trotz Einsamkeit und Überforderung mit dem Haushalt und der Unterhaltung des Hauses, schaffte sie es nicht, eine Entscheidung herbeizuführen. Obwohl die Altersarmut in der Regel das größte Risiko für die Einsamkeit ist, ist Geld hier gar nicht das Hindernis. Jedes Krankenhaus hat ein Entlassmanagement, welches die Versorgung zuhause in die Wege leitet, einen <a href="https://www.59plus.de/tun-wenn-pflege-benoetigt-wird/">Pflegegrad</a> beantragt und Pflegedienste kontaktiert. In dem Falle der Nachbarin hat dies jedoch nicht gegriffen. Denn man kann niemanden zu seinem Glück zwingen. So lange die Dame keinen Bevollmächtigten einsetzt und selbst alle Hilfen ablehnt, kann niemand tätig werden. Es fehlt eine Vertrauensperson, die auf sie einwirkt und sie unterstützt.</p>
<h2>Im Zweifel für die Einsamkeit</h2>
<p>Ich frage mich nun, warum der eine Mensch die Aufgaben, die das Leben ihm aufgibt, annimmt und versucht, das Beste daraus zu machen, der andere eher hadert, unfähig ist, Dinge zu entscheiden und im Zweifel eher einsam und ohne Hilfe leidet, bevor er zugibt, Hilfe zu brauchen. Mein Kunde ist noch rüstig, am Leben interessiert, sehr aktiv und sozial eingebunden. Die Nachbarin im gleichen Alter dagegen ist stark körperlich eingeschränkt und lebt ohne Sozialkontakte. Beim einen ist das Glas halbvoll und beim anderen das Glas halb leer, wie es so treffend heißt. Manifestiert sich die Einsamkeit hat dies nachweislich Einfluss auf unseren Gesundheitszustand und vor allem auch auf unsere Psyche.</p>
<p>In der Fachsprache heißt die Lösung self-empowerment. Das ist die Fähigkeit, eigene Entscheidungen herbeizuführen und sich aus eigenem Antrieb heraus zu verändern. Aber ich bin kein Psychologe. Ich stelle nur fest, dass es viele ältere Menschen gibt, die diese Fähigkeit nicht mehr haben. Krankheit und Verlust des Ehepartners sind hier die größten Risikofaktoren. Gerade dann ziehen sich viele aus dem sozialen Leben zurück. Ist der richtige Zeitpunkt verpasst, beginnt ein Teufelskreis, aus dem man alleine nicht mehr herausfindet. Es gibt doch so viel Hilfsangebote, in unserem Sozialstaat ist doch für alle gesorgt, mag man denken. Jeder der im Ehrenamt engagiert ist, weiß um das Problem der Einsamkeit im Alter und kennt das Problem, dass man viele Menschen mit den Angeboten vor Ort nicht mehr erreicht.</p>
<figure id="attachment_41905" aria-describedby="caption-attachment-41905" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Einfamilienhaus-Rawpixel-Unsplash.com_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-41905 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Einfamilienhaus-Rawpixel-Unsplash.com_-1024x683.jpg" alt="Rückzug ist ein nicht seltenes Phänomen der Generation 59plus, wenn der Partner verstorben ist. Bildquelle: © Rawpixel / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Einfamilienhaus-Rawpixel-Unsplash.com_-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Einfamilienhaus-Rawpixel-Unsplash.com_-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Einfamilienhaus-Rawpixel-Unsplash.com_-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Einfamilienhaus-Rawpixel-Unsplash.com_-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Einfamilienhaus-Rawpixel-Unsplash.com_-1068x713.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Einfamilienhaus-Rawpixel-Unsplash.com_-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Einfamilienhaus-Rawpixel-Unsplash.com_.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Einfamilienhaus-Rawpixel-Unsplash.com_-1320x881.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/03/Einfamilienhaus-Rawpixel-Unsplash.com_-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-41905" class="wp-caption-text">Rückzug ist ein nicht seltenes Phänomen der Generation 59plus, wenn der Partner verstorben ist. Bildquelle: © Rawpixel / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Die letzte Bastion</h2>
<p>In Deutschland sind rund 40% der Haushalte Einpersonenhaushalte. Jeder dritte Alleinlebende ist über 65 Jahre alt, viele davon leben in Einfamilienhäusern. Ganze Nachbarschaften überaltern. Wohnsiedlungen am Stadtrand aus den 60 er und 70 er Jahren werden oft noch von den Menschen der ersten Stunde bewohnt. Partner und Nachbarn versterben oder kommen ins Heim und die Kinder wohnen weit weg, was die Einsamkeit noch verstärkt. Man will niemandem zur Last fallen und klammert sich an die letzte Bastion der Autonomie, das eigene Zuhause.</p>
<p>Vielleicht brauchen auch wir Deutschen einen Einsamkeitsminister. Zumindest braucht es noch mehr Menschen, die sich dem Thema annehmen, Denkanstöße geben und konkrete Hilfsangebote zur sozialen Teilhabe machen.</p>
<p>Herzlichst Ihre</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-27717" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen-300x64.jpg" alt="" width="300" height="64" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen-300x64.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen.jpg 313w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Heute schon für Morgen sorgen &#8211; Die Jungen machen´s vor!</title>
		<link>https://www.59plus.de/heute-schon-fuer-morgen-sorgen-die-jungen-machens-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine van Waasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2019 03:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen im Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine van Waasen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnalternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnformen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interessanter Weise habe ich zunehmend Kunden, die meine Beratung in Anspruch nehmen, die gar nicht meiner mal ursprünglich definierten Zielgruppe entsprechen. Ich wollte doch eigentlich die Senioren mit meiner Idee begeistern, sich frühzeitig mit dem Thema Wohnen im Alter zu beschäftigen. Wobei sich dabei direkt die Frage aufdrängt, wann denn genau „rechtzeitig“ ist und ab [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Interessanter Weise habe ich zunehmend Kunden, die meine Beratung in Anspruch nehmen, die gar nicht meiner mal ursprünglich definierten Zielgruppe entsprechen. Ich wollte doch eigentlich die Senioren mit meiner Idee begeistern, sich frühzeitig mit dem Thema Wohnen im Alter zu beschäftigen. Wobei sich dabei direkt die Frage aufdrängt, wann denn genau „rechtzeitig“ ist und ab wann man denn eigentlich „alt“ ist.</strong></p>
<p>Meine Antwort war darauf bisher immer: „Nehmen Sie Veränderungsprozesse zum Anlass über Ihre Wohnsituation nachzudenken. Zum Beispiel den Eintritt in den Ruhestand oder den Auszug der Kinder.“ In jedem Fall so früh, dass man sich in einem neuen Umfeld noch einleben, alle Versorgungsfragen noch klären kann und seine Wohnwünsche noch in die Tat umsetzen kann, bevor der „Tag X“ eintritt und plötzlich nichts mehr ist wie vorher.</p>
<p>Das bedeutet ganz konkret, dass der letzte mögliche Zeitpunkt idealer Weise so lange vor dem Eintritt in die Pflegebedürftigkeit liegt, dass noch genügend Zeit bleibt, alles Nötige zu regeln. Also statistisch in den meisten Fällen erst im fortgeschrittenen Seniorendasein.</p>
<p>Das bedeutet aber nicht, dass sich nicht auch die Jungen um das Thema Wohnen im Alter Gedanken machen! Das lässt mich noch einmal neu denken.</p>
<figure id="attachment_40642" aria-describedby="caption-attachment-40642" style="width: 683px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/01/Wohnen-im-Alter-Julie-Johnson-Unsplash.com_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-40642 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/01/Wohnen-im-Alter-Julie-Johnson-Unsplash.com_-683x1024.jpg" alt="Die Jungen denken oft sehr vorausschauend für das Alter. Bildquelle: © Julie Johnson / Unsplash.com" width="683" height="1024" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/01/Wohnen-im-Alter-Julie-Johnson-Unsplash.com_-683x1024.jpg 683w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/01/Wohnen-im-Alter-Julie-Johnson-Unsplash.com_-200x300.jpg 200w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/01/Wohnen-im-Alter-Julie-Johnson-Unsplash.com_-768x1152.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/01/Wohnen-im-Alter-Julie-Johnson-Unsplash.com_-696x1044.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/01/Wohnen-im-Alter-Julie-Johnson-Unsplash.com_-1068x1602.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/01/Wohnen-im-Alter-Julie-Johnson-Unsplash.com_-280x420.jpg 280w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/01/Wohnen-im-Alter-Julie-Johnson-Unsplash.com_-300x450.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/01/Wohnen-im-Alter-Julie-Johnson-Unsplash.com_-600x900.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2019/01/Wohnen-im-Alter-Julie-Johnson-Unsplash.com_.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption id="caption-attachment-40642" class="wp-caption-text">Die Jungen denken oft sehr vorausschauend für das Alter. Bildquelle: © Julie Johnson / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>Die Jungen planen mit Weitsicht</h2>
<p>Eine junge Familie nimmt meine Dienstleistung zurzeit in Anspruch, da sie ein Einfamilienhaus für sich plant. Die Idee dabei ist es, ein sogenanntes <a href="https://www.59plus.de/zukunftsvisionen-in-einer-digitalisierten-welt-wie-wir-in-zukunft-wohnen/">Lebensphasenhaus</a> zu bauen. Der Grundriss sollte für verschiedene Bedürfnisse in verschiedenen Lebensabschnitten tauglich sein. Das beginnt in der Phase der Familiengründung. Das Paar hat zwei kleine Kinder und so liegt der Fokus zunächst einmal auf möglichst viel Spielfläche für die Kinder, einem Garten und einem großen Familienbadezimmer. Werden die Kinder größer und erreichen das Teenageralter, wäre man eventuell froh, lieber zwei kleinere Bäder zu haben.</p>
<p>Sind die Kinder dann später einmal aus dem Haus, ist die Wohnfläche zu groß und man würde vielleicht gerne eine kleine Wohneinheit abtrennen. Im Alter würden ein Schlafzimmer und ein barrierefreies Duschbad im Erdgeschoss helfen, eine zu pflegende Person unterzubringen oder man könnte einer 24-Stunden Pflegekraft einen kleinen separaten Wohnbereich anbieten. Eventuell macht es auch Sinn, eine Stelle im Grundriss vorzusehen, an der später ein Homelift eingebaut werden kann. In heutiger Zeit kann auch ein kleines Büro als Homeoffice nicht verkehrt sein.</p>
<p>Die Lösung für all diese Anforderungen kann ein multifunktionaler Raum und ein zugeordnetes Duschbad im Erdgeschoss sein. Alle diese Optionen müssen aber heute schon bei der Planung berücksichtigt werden. Dieses Thema mit Ende Zwanzig schon auf dem Schirm zu haben, finde ich vorbildlich. Auch so früh kann man an das Wohnen im Alter denken, ob für sich selbst oder für die Eltern.</p>
<h2>Die Möglichkeiten sind inzwischen vielfältig</h2>
<p>Ein weiterer Fall ist eine alleinstehende Frau mit einer 9-jährigen Tochter. Sie ist geschieden und musste dadurch das gemeinsame Haus aufgeben. Nun wohnt sie zur Miete und macht sich Sorgen, wie es um ihre Versorgung im Alter bestellt ist. Ihr schwebt ein gemeinschaftliches Wohnprojekt vor, am liebsten ein Mehrgenerationenwohnen. Sie sucht Beratung zum Thema „Neue Wohnformen“. All die Menschen, die sich in Wohnprojekten zusammentun, haben immer auch eine Versorgungssicherheit für das Alter im Sinn. Gelebte Gemeinschaft, Nachbarschaftshilfe und gegenseitige Unterstützung von Jung und Alt sind ein Ansatz, über die gewählte Wohnform auch ein zukunftsfähiges Lebensmodell zu schaffen. Gerade in Zeiten, wo Eigentum für junge Menschen kaum noch erschwinglich ist, werden neue Wohnformen wie zum Beispiel genossenschaftliche Modelle zunehmend nachgefragt.</p>
<figure id="attachment_14326" aria-describedby="caption-attachment-14326" style="width: 683px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/04/Wohnen-fuer-Hilfe-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-14326" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/04/Wohnen-fuer-Hilfe-2-300x200.jpg" alt="Mit der richtigen Planung kann man schon heute ein Haus bauen, das auch perfekt für das Alter geeignet ist. Bildquelle: shutterstock.com" width="683" height="456" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/04/Wohnen-fuer-Hilfe-2-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/04/Wohnen-fuer-Hilfe-2-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/04/Wohnen-fuer-Hilfe-2-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/04/Wohnen-fuer-Hilfe-2-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/04/Wohnen-fuer-Hilfe-2-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/04/Wohnen-fuer-Hilfe-2.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14326" class="wp-caption-text">Mit der richtigen Planung kann man schon heute ein Haus bauen, das auch perfekt für das Alter geeignet ist. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Ein Kunde mittleren Alters, der ein Dreifamilienhaus gekauft hat, welches gerade frei gezogen wird, plant hier für seine Familie ein Generationenhaus zu verwirklichen. Mit meiner Unterstützung soll der Bestand barrierefrei angepasst werden. Im Erdgeschoss wohnt zurzeit seine Schwester, in die mittlere Etage soll die Mutter einziehen und unters Dach sein Sohn, der gerade die Ausbildung zum Altenpfleger macht. Das nenn ich mal vorausschauende Planung!</p>
<h2>In der Planung liegt die Lösung</h2>
<p>Das zeigt mir, dass zunehmend auch die jüngere Generation das Thema Wohnen in den Fokus nimmt. Zukunftsfähiges Wohnen im Sinne des Universal Designs, was bedeutet, Komfort für alle in allen Lebenslagen. Unsere Wohnungen müssen jetzigen Ansprüchen genügen, aber zusätzlich auch noch allen kommenden. Das ist die beste Vorsorge fürs Alter, die man sich denken kann.</p>
<p>Der richtige Zeitpunkt ist im Zweifel also immer „heute“, unabhängig vom Alter.</p>
<p>Herzlichst Ihre</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-27717" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen-300x64.jpg" alt="" width="300" height="64" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen-300x64.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen.jpg 313w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Kennen Sie die stille Post? Das Kommunikationsproblem beim Thema &#8220;Wohnen im Alter&#8221;</title>
		<link>https://www.59plus.de/kennen-sie-die-stille-post-das-kommunikationprobleme-beim-thema-wohnen-im-alter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine van Waasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Dec 2018 12:20:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen im Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbezeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine van Waasen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder werde ich gefragt, was das denn genau wäre, die sogenannte „Wohnberatung“, die ich anbiete. Dann muss ich erst einmal ausholen und brauche doch einiges an Worten, um meine Profession zu umschreiben. „Ach so, jetzt kann ich mir darunter etwas vorstellen,“ kommt dann zurück, „das ist ja sehr interessant.“ Es braucht in der Regel [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer wieder werde ich gefragt, was das denn genau wäre, die sogenannte „Wohnberatung“, die ich anbiete. Dann muss ich erst einmal ausholen und brauche doch einiges an Worten, um meine Profession zu umschreiben. „Ach so, jetzt kann ich mir darunter etwas vorstellen,“ kommt dann zurück, „das ist ja sehr interessant.“ Es braucht in der Regel ein längeres Gespräch, um die Geschäftsidee zu erklären.</strong></p>
<p>Denn oft werden Begriffe unbewusst falsch interpretiert oder sind schlicht unbekannt. Wie bei dem Spiel der stillen Post kommt beim Empfänger was anderes an, als der Sender gesagt bzw. gemeint hat. Ein klassisches Kommunikationsproblem, welches nicht durch das mangelnde Hörverständnis entsteht, sondern bei der Interpretation des Gesagten. Fakt ist, das Thema ruft negative Assoziationen hervor.</p>
<h2>Der richtige Name für ein wichtiges Thema</h2>
<p>Treffende Begrifflichkeiten und passendes Bildmaterial sind daher schwer zu finden. Im Marketing ist es eine große Herausforderung die Kundenansprache so zu wählen, dass sich der potentielle Kunde auch angesprochen fühlt. Das Problem will ich an einigen Beispielen erläutern. „Komfort-Wohnen“ wird eher so aufgefasst, dass ich mich mit dem Thema hochpreisiger Einrichtung beschäftige. Dass hier Wohnkomfort meint, möglichst lange im eigenen Zuhause verbleiben zu können, wird nicht vermutet. Schlicht ein Missverständnis. Auch meine Berufsbezeichnung Architektin, trifft es nicht genau. Denn hier ist die Assoziation in Richtung „das macht viel Dreck und wird teuer“ auch verfehlt. Denn nicht jeder, der eine Beratung braucht, möchte auch Bauen.</p>
<figure id="attachment_15303-2" aria-describedby="caption-attachment-15303-2" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-15303" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1-300x203.jpg" alt="Ein gesunder und vor allem offener Austausch zum Thema &quot;Wohnen im Alter&quot; vermeidet ein unnötiges Kommunikationsproblem auf beiden Seiten. Bildquelle: shutterstock.com" width="696" height="472" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1-300x203.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1-768x521.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1-696x472.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1-619x420.jpg 619w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1-600x407.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/05/Vorsorge-Kolumne-1.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15303-2" class="wp-caption-text">Ein gesunder und vor allem offener Austausch zum Thema &#8220;Wohnen im Alter&#8221; vermeidet ein unnötiges Kommunikationsproblem auf beiden Seiten. Bildquelle: shutterstock.com</figcaption></figure>
<p>Eine Variante schlecht gewählter Kundenansprache sind Wortschöpfungen wie „best ager“, da Anglizismen oft nicht verstanden werden. Aber auch deutsche Wörter sind nicht immer verständlich. Ein Wort, welches in der Fachwelt etabliert ist, versteht der Otto-Normal-Verbraucher noch lange nicht. „Bürokratendeutsch“ ist zum Beispiel der Ausdruck „Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“ im Zusammenhang mit Zuschüssen der Pflegekasse. Genauso die „Quartiersmanager“, die die Menschen vor Ort in ihrem Quartier unterstützen sollen. Dass der Begriff „Quartier“ aber nur regional gebräuchlich ist und viele ihn gar nicht kennen, macht das Verständnis für die gute Intention schwer. Meine Ausbildung zur „Beraterin für technischen Assistenzsysteme“ löst in der Regel auch eher unverständliches Kopfschütteln aus.</p>
<h2>Das Kommunikationsproblem beim Thema &#8220;Wohnen im Alter&#8221;</h2>
<p>Der Ausdruck „Wohnen im Alter“ scheint ganz schlecht gewählt zu sein, denn wer will schon alt sein und in diese Schublade gesteckt werden? „Barrierefrei Wohnen“ toppt das ganze noch, denn damit ist doch nur die Randgruppe der Behinderten gemeint, oder nicht? Hier schwingt Negatives mit, mit dem man nicht in Verbindung gebracht werden möchte. Bauträger versuchen daher mit „schwellenlos“ oder „seniorengerecht“ ältere Kunden anzusprechen. Aus demselben Grund werden landauf und landab die Altenheime in „Haus Abendruh“ oder „Seniorenpark“ umbenannt. Selbst das Angebot eines „Seniorentellers“ im Restaurant wird bereits als diskriminierend aufgefasst. Ich weigere mich, das mitzumachen. Jeder wird alt und jeden Tag ein bisschen älter. Also gibt es für mich auch das Wohnen im Alter. Entscheidend ist doch die Frage, wann jeder Einzelne sich hiervon angesprochen fühlt. Der Zeitpunkt hat dann auch nichts zu tun mit dem Alter an Jahren, sondern mit den Lebensumständen und den individuellen Bedarfen.</p>
<p>Viel Gehirnschmalz ist bei dem Thema schon von namhaften Menschen investiert worden. Die einen raten, den Begriff „Alter“ am besten ganz zu umgehen. Unsere Gesellschaft wurde Jahrzehnte dadurch geprägt, dass im Beruf ältere Mitarbeiter in den Vorruhestand aussortiert wurden und Ältere per se für die Gesellschaft als Last empfunden wurden. Der Wert für die Gesellschaft definiert sich immer noch über Leistung. So lange bleibt auch die Begriffsfindung ein Problem.</p>
<figure id="attachment_13487" aria-describedby="caption-attachment-13487" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Sabine-van-Waasen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-13487" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Sabine-van-Waasen-300x200.jpg" alt="Sabine van Waasen begleitet Sie mit ihrer Beratung behutsam und mit viel Einfühlungsvermögen bei anstehenden räumlichen Veränderungen. Bildquelle: Sabine van Waasen" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Sabine-van-Waasen-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Sabine-van-Waasen-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Sabine-van-Waasen-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Sabine-van-Waasen-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Sabine-van-Waasen-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/02/Sabine-van-Waasen.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13487" class="wp-caption-text">Sabine van Waasen begleitet Sie mit ihrer Beratung behutsam und mit viel Einfühlungsvermögen bei anstehenden räumlichen Veränderungen. Bildquelle: Sabine van Waasen</figcaption></figure>
<h2>Sprechen Sie mich doch einfach an!</h2>
<p>Selbst wenn ein Begriff richtig zugeordnet werden kann, ist nicht die letzte Hürde genommen. „Neue Wohnformen“ sind durch die zunehmende Präsenz in den Medien durchaus bekannt. Doch wird diese Möglichkeit oft nicht der eigenen Lebenswirklichkeit zugeordnet. Denn „das gibt es doch nur irgendwo anders“. Immer wieder erlebe ich es selbst, dass die Angebote vor Ort nicht allen bekannt sind.</p>
<p>Ich freue mich über jeden, der mich <a href="http://wohn-alternativen.de/">aktiv kontaktiert</a> und anscheinend weiß, welche Dienstleistung er von mir erwarten kann und merke dann, dass doch etwas richtig gewesen sein muss in meiner Kommunikation. Suchen Sie es sich aus, als was Sie mich sehen wollen: Architektin, Wohnberaterin, Expertin für Seniorenimmobilien, Elternkümmererin, Mutmacherin oder Begleiterin in Veränderungsprozessen. Das sind nur Worte. Auf die Inhalte und die richtige Interpretation kommt es doch letztlich an, oder?!</p>
<p>Herzlichst</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-27717" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen-300x64.jpg" alt="" width="300" height="64" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen-300x64.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/08/Unterschrift-van-Waasen.jpg 313w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Das Eigenheim im Alter – Verkaufen oder Bleiben?</title>
		<link>https://www.59plus.de/das-eigenheim-im-alter-verkaufen-oder-bleiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine van Waasen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2017 02:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geht nicht, gibt's nicht]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen im Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine van Waasen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnberatung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich war der Plan wie folgt: Im Alter sollte das Eigenheim den Lebensabend absichern. Mit Eintritt ins Rentenalter sollte die Immobilie abbezahlt sein und somit das niedrigere Einkommen aufgefangen werden. Ist das Rentenalter erreicht, ist aber nicht nur der Mensch, sondern auch die Immobilie in die Jahre gekommen. Es stehen oft aufwendige Sanierungen an, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich war der Plan wie folgt: Im Alter sollte das Eigenheim den Lebensabend absichern. Mit Eintritt ins Rentenalter sollte die Immobilie abbezahlt sein und somit das niedrigere Einkommen aufgefangen werden.</strong></p>
<p>Ist das Rentenalter erreicht, ist aber nicht nur der Mensch, sondern auch die Immobilie in die Jahre gekommen. Es stehen oft aufwendige Sanierungen an, die schnell die Rücklagen aufbrauchen können. Kommen dann noch Krankheit oder andere Schicksalsschläge hinzu, kann die Finanzlage schon mal prekär werden. Dann fehlen oft die finanziellen Spielräume für das erhoffte sorgenfreie Rentnerleben. Die Immobilie hat sich in „Betongold“ verwandelt.</p>
<h2>Gedanken zum Eigenheim</h2>
<figure id="attachment_10119" aria-describedby="caption-attachment-10119" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-10119 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-2-300x200.jpg" alt="Das Eigenheim mit dem Garten war immer der Traum. Doch auf einmal bemerkt man wie einem zunehmend alles schwerer fällt. Bildquelle: Pixabay.de" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-2-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-2.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-2-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-2-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-2-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-2-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-2-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-2-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-2-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10119" class="wp-caption-text">Das Eigenheim mit dem Garten war immer der Traum. Doch auf einmal bemerkt man wie einem zunehmend alles schwerer fällt. Bildquelle: Pixabay.de</figcaption></figure>
<p>So kommt der Tag, an dem man über den Verkauf des eigenen Zuhauses nachdenkt. Man spielt mit dem Gedanken, was wäre wenn? Die Kinder sind aus dem Haus und eigentlich braucht man ja so viel Wohnfläche nicht mehr. Die Gartenarbeit wird anstrengend und die Hausarbeit wird zur Last. So gibt es vielerlei Gründe über einen Verkauf nachzudenken. Aber auf der anderen Seite ist es das liebgewonnene Zuhause, viele Erinnerungen sind damit verknüpft. Gewohnte Dinge, die uns über Jahre oder gar Jahrzehnte begleitet haben, will man so schnell nicht aufgeben. Ein „Kleinersetzen“ heißt aber in jedem Fall, sich auch von liebgewordenen Dingen zu trennen.</p>
<h2>Wo und wie will ich im Alter leben?</h2>
<p>Die Frage „Wie und wo will ich im Alter leben?“ sollte man sich möglichst früh stellen. Dann, wenn man noch Ressourcen hat und sich körperlich und seelisch noch in der Lage sieht einen Neuanfang zu wagen. Aber die Erfahrung in den Beratungsfällen zeigt immer wieder, dass die Menschen sich zwar mit der Thematik beschäftigen, aber das Thema dann wieder auf die lange Bank schieben.</p>
<p>Warum das so ist, frage ich mich immer wieder. Einerseits ist es ganz verständlich, unangenehme Dinge im Alltag nach hinten zu schieben. Aber je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, glaube ich, dass den Menschen oft die fachliche Unterstützung im Entscheidungsprozess fehlt. Eine neutrale Meinung außerhalb der Familie zählt da oft mehr. Vor allem ist es die Unsicherheit, die „richtige“ Entscheidung zu treffen. Der Berg wird als so hoch erachtet, dass man erst gar nicht losgeht. Leider sieht die Realität oft so aus, dass die Entscheidung so lange aufgeschoben wird, bis das Schicksal durch Krankheit oder Pflegebedürftigkeit Fakten schafft.</p>
<h2>Dienstleistung: Wohnberatung fürs Eigenheim</h2>
<figure id="attachment_10120" aria-describedby="caption-attachment-10120" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-10120 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-1-300x200.jpg" alt="Eine Wohnberatung kann helfen und Ihnensinnvolle Lösungen doer Alternativen erarbeiten. Bildquelle: Pixabay.de" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-1.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-1-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-1-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-1-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-1-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-1-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-1-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10120" class="wp-caption-text">Eine Wohnberatung kann helfen und Ihnensinnvolle Lösungen doer Alternativen erarbeiten. Bildquelle: Pixabay.de</figcaption></figure>
<p>Diese Hürde gilt es den Menschen zu erleichtern. Dafür gibt es die Dienstleistung der Wohnberatung, die Menschen bei diesem Entscheidungsprozess begleitet. Denn das ist es, ein Prozess. Das Für und Wider muss gut abgewogen werden. Oftmals dauert dieser Prozess Monate. Alle machbaren Optionen müssen ausgelotet werden. Die Aufgabe besteht darin, diesen Entscheidungsprozess zu moderieren und fachlich geschulte Hilfestellung zu bieten.</p>
<p>Vor allem sollte diese Beratung ergebnisoffen sein, es gibt nicht den einen Königsweg. Denn jeder Mensch ist anders, jede Lebensgeschichte einzigartig und die Bedarfe individuell verschieden. Hier gilt es, gemeinsam die optimale Lösung zu finden.</p>
<h2>Wo finde ich kompetente Unterstützung?</h2>
<p>In diesem Spannungsfeld &#8211; Verkaufen oder Bleiben &#8211; gibt es noch kaum Beratungsangebote. 40 % aller Haushalte in Deutschland sind Einpersonenhaushalte. Diese leben zum großen Teil in Einfamilienhäusern. „Zeigen Sie mir doch mal eine Immobilie, in die ich einziehen kann, bezahlbar und barrierefrei!“ werde ich oft angesprochen. In Ballungsräumen gibt es bekanntermaßen viel zu wenig bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum oder gar freie Grundstücke. Neue innovative Lösungen müssen hier gefunden werden.</p>
<figure id="attachment_10121" aria-describedby="caption-attachment-10121" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" td-modal-image wp-image-10121 size-medium" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-3-300x200.jpg" alt="Unsere Expertin Sabine van Waasen bietet eine solche Wohnberatung für Ihr Eigenheim an. Bildquelle: Pixabay.de" width="300" height="200" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-3-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-3.jpg 1920w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-3-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-3-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-3-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-3-1068x713.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-3-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-3-1320x881.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2017/09/Betongold-3-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10121" class="wp-caption-text">Unsere Expertin Sabine van Waasen bietet eine solche Wohnberatung für Ihr Eigenheim an. Bildquelle: Pixabay.de</figcaption></figure>
<p>Wichtig ist es also an dieser Stelle, den Menschen in den Beratungen weitere Optionen aufzuzeigen. Denn es gibt da tatsächlich noch einige mehr. Ist die Entscheidung gefallen, wohnen bleiben zu wollen, aber außer dem „Betongold“ sind keine Finanzmittel vorhanden, könnte man über einen Verkauf mit lebenslangem Wohnrecht nachdenken. So werden Barmittel zum Umbau frei und man kann im gewohnten Umfeld bleiben. Oder man könnte die eigene Immobilie an- oder umbauen zum Mehrgenerationenwohnen mit den Kindern oder einen Neubau im Garten verwirklichen.</p>
<p>Soll doch verkauft werden, muss ein Wertgutachten erstellt werden, das Haus ausgeräumt werden, der Umzug organisiert werden und jede Menge Behördengänge und Anträge gestellt werden. Am aller wichtigste ist hier aber die Frage nach der Wohnalternative, das Finden der richtigen Wohnform. Soll es ein barrierefreier Neubau-Bungalow sein, eine Senioren WG, ein Mehrgenerationenhaus, eine Seniorenresidenz, Wohnen mit Assistenz oder doch lieber auswandern? Fragen über Fragen!</p>
<p>Verkaufen oder Bleiben? Wir als Wohnberater unterstützen Sie bei der Entscheidungsfindung gerne.</p>
<p>Herzlichst Ihre Sabine van Waasen</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/das-eigenheim-im-alter-verkaufen-oder-bleiben/">Das Eigenheim im Alter – Verkaufen oder Bleiben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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