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	<title>Förderungen Archive - 59plus</title>
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	<description>59plus ist das erste digitale General Interest Portal für Senioren und deren Kindergeneration (35+).</description>
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	<title>Förderungen Archive - 59plus</title>
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		<title>Barrierefrei Wohnen: So bleiben Sie auch im Alter mobil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 02:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Förderungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer lange in den eigenen vier Wänden leben möchte, kommt früher oder später an einem Thema nicht vorbei: Barrierefrei Wohnen. Stufen, enge Türrahmen oder eine unzugänglich gestaltete Badezimmersituation werden mit zunehmendem Alter zur echten Herausforderung. Dabei lässt sich mit gezielten Umbaumaßnahmen und vorausschauender Planung vieles abwenden, bevor es zum Problem wird. Ob junge Familien, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer lange in den eigenen vier Wänden leben möchte, kommt früher oder später an einem Thema nicht vorbei: Barrierefrei Wohnen. Stufen, enge Türrahmen oder eine unzugänglich gestaltete Badezimmersituation werden mit zunehmendem Alter zur echten Herausforderung. Dabei lässt sich mit gezielten Umbaumaßnahmen und vorausschauender Planung vieles abwenden, bevor es zum Problem wird. </strong></p>
<p>Ob junge Familien, die ihr Haus zukunftssicher gestalten wollen, oder Senioren, die ihre Selbstständigkeit erhalten möchten: Barrierefreiheit betrifft Menschen aller Altersgruppen. Dieser Leitfaden erklärt Schritt für Schritt, welche Maßnahmen wirklich wichtig sind, welche Fehler sich vermeiden lassen und wie sich die Kosten sinnvoll kalkulieren und finanzieren lassen. Wer früh handelt, spart nicht nur Geld, sondern gewinnt vor allem eines: Lebensqualität und Sicherheit im Alltag.</p>
<figure id="attachment_65947" aria-describedby="caption-attachment-65947" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/11/Anpassungen_Getty-Images-Unsplash.com_.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-65947 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/11/Anpassungen_Getty-Images-Unsplash.com_-1024x683.jpg" alt="Wohnen im Alter ist ein wichtiges Thema. Viele zieht es zurück in die Stadt, um kurze Wege zu haben. Damit verbunden ist inzwischen oft auch Umzug in sehr modernen Wohnraum. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/11/Anpassungen_Getty-Images-Unsplash.com_-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/11/Anpassungen_Getty-Images-Unsplash.com_-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/11/Anpassungen_Getty-Images-Unsplash.com_-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/11/Anpassungen_Getty-Images-Unsplash.com_-1536x1024.jpg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/11/Anpassungen_Getty-Images-Unsplash.com_-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/11/Anpassungen_Getty-Images-Unsplash.com_-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/11/Anpassungen_Getty-Images-Unsplash.com_-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/11/Anpassungen_Getty-Images-Unsplash.com_-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/11/Anpassungen_Getty-Images-Unsplash.com_-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2023/11/Anpassungen_Getty-Images-Unsplash.com_.jpg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-65947" class="wp-caption-text">Wohnen im Alter ist ein wichtiges Thema. Viele zieht es zurück in die Stadt, um kurze Wege zu haben. Damit verbunden ist inzwischen oft auch Umzug in sehr modernen Wohnraum. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>1. Bedarfsanalyse: Den eigenen Wohnraum realistisch einschätzen</h2>
<p>Der erste Schritt auf dem Weg zum barrierefreien Wohnen ist eine ehrliche Bestandsaufnahme. Viele Menschen unterschätzen, wie viele alltägliche Hindernisse in der eigenen Wohnung lauern.</p>
<h3>Die häufigsten Stolperfallen im Überblick</h3>
<p>Türschwellen, rutschige Böden, schmale Flure und fehlende Haltegriffe gehören zu den verbreitetsten Risikofaktoren in Privathaushalten. Besonders kritisch sind dabei der Eingangsbereich, das Badezimmer und Treppenbereiche. Eine professionelle Wohnraumberatung durch einen zertifizierten Fachbetrieb oder den Pflegestützpunkt hilft dabei, die individuellen Schwachstellen systematisch zu erfassen. Viele Pflegekassen bieten solche Beratungsleistungen kostenlos an.</p>
<h3>Individuelle Mobilitätsanforderungen berücksichtigen</h3>
<p>Nicht jeder Mensch hat dieselben Bedürfnisse. Wer einen Rollator nutzt, braucht breitere Durchgänge als jemand, der lediglich gelegentlich auf einen Handlauf angewiesen ist. Die Bedarfsanalyse sollte deshalb nicht nur den aktuellen Zustand abbilden, sondern auch absehbare Veränderungen einbeziehen. Ein gut durchdachter Plan berücksichtigt sowohl den heutigen Alltag als auch die kommenden Jahre.</p>
<h2>2. Badezimmer und Sanitärbereich: Sicherheit beginnt im Nassbereich</h2>
<p>Das Badezimmer gilt als einer der gefährlichsten Räume im Haushalt. Stürze ereignen sich hier besonders häufig, und die Folgen sind oft schwerwiegend.</p>
<h3>Bodengleiche Dusche, Haltegriffe und Sitzmöglichkeiten</h3>
<p>Eine bodengleiche Dusche ohne Einstiegsschwelle ist eine der wirkungsvollsten Einzelmaßnahmen beim barrierefreien Wohnen. Ergänzt durch rutschfeste Fliesen, einen Klappsitz und stabile Haltegriffe entsteht ein Badezimmer, das auch bei eingeschränkter Mobilität sicher nutzbar bleibt. Die Griffe sollten dabei nicht nur optisch ansprechend, sondern vor allem belastbar montiert sein, da sie im Ernstfall das gesamte Körpergewicht tragen müssen.</p>
<h3>Waschbecken und WC barrierefrei gestalten</h3>
<p>Ein unterfahrbares Waschbecken ermöglicht die Nutzung im Sitzen oder mit Rollstuhl. Beim WC empfiehlt sich eine erhöhte Sitzhöhe zwischen 46 und 50 Zentimetern sowie seitliche Stützklappgriffe. Diese Anpassungen lassen sich oft mit überschaubarem Aufwand nachrüsten und verbessern die Alltagssicherheit erheblich.</p>
<h2>3. Türen und Flure: Wege freiräumen für mehr Bewegungsfreiheit</h2>
<p>Enge Durchgänge und schwergängige Türen sind typische Barrieren, die den Alltag unnötig erschweren. Dabei sind die nötigen Anpassungen oft weniger aufwendig als erwartet.</p>
<h3>Türbreiten anpassen und Schwellen beseitigen</h3>
<p>Die DIN 18040 empfiehlt für barrierefreies Wohnen eine lichte Türbreite von mindestens 90 Zentimetern. Bestehende Türen lassen sich durch spezielle Rahmen oder Schiebetürsysteme verbreitern, ohne dass ein vollständiger Umbau notwendig wird. Türschwellen können durch Auffahrrampen entschärft oder gänzlich entfernt werden. Letzteres ist baulich aufwendiger, bietet aber den komfortableren Langzeitnutzen.</p>
<h3>Flure und Wendebereiche großzügig planen</h3>
<p>Wer einen Rollstuhl oder Rollator nutzt, benötigt ausreichend Platz zum Wenden. Empfohlen wird ein Wendekreis von mindestens 150 Zentimetern Durchmesser in zentralen Bereichen wie Flur und Wohnzimmer. Helle Beleuchtung mit Bewegungsmeldern erhöht zusätzlich die Sicherheit, besonders in der Nacht.</p>
<figure id="attachment_76076" aria-describedby="caption-attachment-76076" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/05/Barrierefrei-Getty-Images-Unsplash.com_.jpeg"><img decoding="async" class="wp-image-76076 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/05/Barrierefrei-Getty-Images-Unsplash.com_-1024x683.jpeg" alt="Es ist sinnvoll schon frühzeitig an breitere Türen und stufenlose Räume zu denken, um auch im Falle einer Immobilität weitestgehend selbständig zu bleiben. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/05/Barrierefrei-Getty-Images-Unsplash.com_-1024x683.jpeg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/05/Barrierefrei-Getty-Images-Unsplash.com_-300x200.jpeg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/05/Barrierefrei-Getty-Images-Unsplash.com_-768x512.jpeg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/05/Barrierefrei-Getty-Images-Unsplash.com_-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/05/Barrierefrei-Getty-Images-Unsplash.com_-696x464.jpeg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/05/Barrierefrei-Getty-Images-Unsplash.com_-1068x712.jpeg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/05/Barrierefrei-Getty-Images-Unsplash.com_-630x420.jpeg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/05/Barrierefrei-Getty-Images-Unsplash.com_-600x400.jpeg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2026/05/Barrierefrei-Getty-Images-Unsplash.com_.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-76076" class="wp-caption-text">Es ist sinnvoll schon frühzeitig an breitere Türen und stufenlose Räume zu denken, um auch im Falle einer Immobilität weitestgehend selbständig zu bleiben. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h2>4. Treppenbereich: Mobilität zwischen den Etagen erhalten</h2>
<p>Treppen stellen für viele ältere Menschen das größte Hindernis im eigenen Zuhause dar. Wer nicht in eine ebenerdige Wohnung umziehen möchte, hat verschiedene technische Optionen zur Auswahl.</p>
<h3>Handläufe und Treppensicherung als erster Schritt</h3>
<p>Bevor größere Investitionen anfallen, lohnt es sich, bestehende Treppen mit beidseitigen, griffsicheren Handläufen auszustatten. Rutschhemmende Stufenbeläge und gute Beleuchtung senken das Unfallrisiko deutlich und lassen sich oft in kurzer Zeit realisieren.</p>
<h3>Treppenlifte als langfristige Lösung</h3>
<p>Wenn die körperliche Mobilität eine regelmäßige Treppennutzung dauerhaft einschränkt, ist ein Treppenlift eine bewährte Lösung. Die anfallenden <a href="https://hiro.de/preise/">Treppenlift-Kosten</a> hängen dabei von verschiedenen Faktoren ab, etwa der Treppengeometrie, dem Modell und dem Umfang der Montage. Grundsätzlich gibt es Geradläufer für gerade Treppen und Kurvenlifte für gewinkelte Treppenverläufe, wobei letztere in der Anschaffung teurer sind. Fördermittel der Pflegekasse können einen Teil der Kosten abdecken.</p>
<h2>5. Förderung und Finanzierung: Kosten sinnvoll planen</h2>
<p>Barrierefreier Umbau ist eine Investition, die sich auszahlt. Dabei müssen die Kosten keineswegs allein getragen werden.</p>
<h3>Fördermöglichkeiten durch Pflegekasse und KfW</h3>
<p>Menschen mit einem anerkannten Pflegegrad haben Anspruch auf <a href="https://www.59plus.de/zuhause-fuer-immer-dieser-90-seiten-guide-macht-ihr-zuhause-zukunftssicher/">Zuschüsse der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen</a>. Pro Maßnahme sind Zuschüsse von bis zu 4.000 Euro möglich, bei mehreren Anspruchsberechtigten im Haushalt sogar mehr. Die KfW-Bank fördert zusätzlich altersgerechte Umbauten über zinsgünstige Kredite und Zuschüsse im Rahmen des Programms „Altersgerecht Umbauen&#8221;. Wichtig: Der Förderantrag muss vor Beginn der Umbaumaßnahme gestellt werden.</p>
<h3>Eigenanteil realistisch kalkulieren</h3>
<p>Wer sämtliche Fördermöglichkeiten ausschöpft, kann den Eigenanteil erheblich reduzieren. Dennoch empfiehlt sich eine realistische Kostenplanung, die mehrere Angebote vergleicht und Puffer für unvorhergesehene bauliche Gegebenheiten einkalkuliert. Ein unabhängiger Energieberater oder Wohnberater kann dabei helfen, Prioritäten zu setzen und den Umbau etappenweise sinnvoll zu strukturieren.</p>
<h2>6. Typische Fehler beim barrierefreien Umbau: Das sollte man vermeiden</h2>
<p>Viele gut gemeinte Umbauprojekte scheitern an vermeidbaren Planungsfehlern. Wer diese kennt, kann ihnen gezielt aus dem Weg gehen.</p>
<ul>
<li><strong>Zu spät beginnen:</strong> Wer erst umbaut, wenn Mobilität bereits stark eingeschränkt ist, handelt unter Zeitdruck und trifft oft teurere Entscheidungen.</li>
<li><strong>Förderanträge vergessen:</strong> Zuschüsse verfallen, wenn sie nicht rechtzeitig und vollständig beantragt werden. Immer zuerst die Bewilligung abwarten.</li>
<li><strong>Ästhetik vor Funktion:</strong> Haltegriffe, die optisch unauffällig, aber baulich unzureichend verankert sind, bieten keine echte Sicherheit.</li>
<li><strong>Nur den Ist-Zustand planen:</strong> Wer ausschließlich die aktuelle Situation berücksichtigt, muss möglicherweise in wenigen Jahren erneut umbauen.</li>
<li><strong>Keine Fachberatung einholen:</strong> Eigenmächtige Lösungen entsprechen oft nicht den relevanten DIN-Normen und können Förderansprüche gefährden.</li>
<li><strong>Nur einen Kostenvoranschlag einholen:</strong> Preisunterschiede zwischen Anbietern sind erheblich. Mindestens drei Angebote sind empfehlenswert.</li>
</ul>
<h2>Praktische Checkliste: Schritt für Schritt zum barrierefreien Zuhause</h2>
<ol>
<li>Wohnraumberatung durch zertifizierten Fachbetrieb oder Pflegestützpunkt buchen</li>
<li>Schwachstellen und Gefahrenstellen im gesamten Wohnbereich dokumentieren</li>
<li>Individuelle Mobilitätsanforderungen für heute und die nächsten Jahre festhalten</li>
<li>Prioritäten setzen: Welche Maßnahmen sind dringend, welche mittelfristig?</li>
<li>Fördermöglichkeiten bei Pflegekasse und KfW prüfen und Anträge stellen</li>
<li>Mindestens drei Angebote von Fachbetrieben einholen und vergleichen</li>
<li>Badezimmer absichern: bodengleiche Dusche, Haltegriffe, rutschfeste Böden</li>
<li>Türbreiten prüfen und bei Bedarf anpassen lassen</li>
<li>Treppenbereiche mit Handläufen und Beleuchtung sichern</li>
<li>Bei dauerhafter Einschränkung: Treppenlift oder Plattformlift prüfen</li>
<li>Umbaumaßnahmen dokumentieren (für spätere Förderabrechnungen)</li>
<li>Nach Abschluss: Wohnraum erneut auf Sicherheit und Komfort prüfen</li>
</ol>
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			</item>
		<item>
		<title>Altersgerechte Förderungen: So unterstützt Sie der Staat bei Modernisierungen</title>
		<link>https://www.59plus.de/altersgerechte-foerderungen-so-unterstuetzt-sie-der-staat-bei-modernisierungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Sep 2024 02:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[altersgerechter Umbau]]></category>
		<category><![CDATA[Förderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Förderungen ohne Pflegegrad]]></category>
		<category><![CDATA[KfW Kredit 159]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraumanpassung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob es darum geht, Barrieren zu reduzieren oder das Zuhause sicherer zu gestalten – der Staat bietet verschiedene Förderprogramme, um die finanziellen Belastungen solcher Maßnahmen zu mindern. In diesem Ratgeberartikel erläutern wir die wichtigsten Fördermöglichkeiten. Wir unterscheiden dabei zwischen Förderungen ohne Pflegegrad, zu denen der KfW Kredit 159 und der KfW Investitionszuschuss 455-B zählen, und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/altersgerechte-foerderungen-so-unterstuetzt-sie-der-staat-bei-modernisierungen/">Altersgerechte Förderungen: So unterstützt Sie der Staat bei Modernisierungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ob es darum geht, Barrieren zu reduzieren oder das Zuhause sicherer zu gestalten – der Staat bietet verschiedene Förderprogramme, um die finanziellen Belastungen solcher Maßnahmen zu mindern. In diesem Ratgeberartikel erläutern wir die wichtigsten Fördermöglichkeiten. Wir unterscheiden dabei zwischen <em>Förderungen ohne Pflegegrad</em>, zu denen der KfW Kredit 159 und der KfW Investitionszuschuss 455-B zählen, und <em>Förderungen mit Pflegegrad</em>, wie den Zuschuss der Pflegekasse.</strong></p>
<figure id="attachment_17375" aria-describedby="caption-attachment-17375" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/Vom-Leben-und-vom-Sterben-2big.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-17375 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/Vom-Leben-und-vom-Sterben-2big-1024x683.jpg" alt="Für die Generation 59plus hat das Thema Wohnen im Alter noch einmal eine ganz andere Dimension und will gut geplant und entschieden sein. Bildquelle: © Bine Bellmann" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/Vom-Leben-und-vom-Sterben-2big-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/Vom-Leben-und-vom-Sterben-2big-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/Vom-Leben-und-vom-Sterben-2big-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/Vom-Leben-und-vom-Sterben-2big-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/Vom-Leben-und-vom-Sterben-2big.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/Vom-Leben-und-vom-Sterben-2big-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2018/07/Vom-Leben-und-vom-Sterben-2big-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17375" class="wp-caption-text">Für die Generation 59plus hat das Thema Wohnen im Alter noch einmal eine ganz andere Dimension und will gut geplant und entschieden sein. Bildquelle: © Bine Bellmann</figcaption></figure>
<h2><strong>Förderungen ohne Pflegegrad &#8211; Die Maßnahmen der KfW</strong></h2>
<p>Viele Maßnahmen zur altersgerechten Anpassung von Wohnräumen können bereits in Angriff genommen werden, bevor eine Pflegebedürftigkeit eintritt. Die KfW Bank bietet dafür zwei besonders attraktive Förderprogramme: den KfW Kredit 159 und den KfW Investitionszuschuss 455-B.</p>
<h3><strong>KfW Kredit 159: Günstige Finanzierung leicht gemacht</strong></h3>
<p>Der <a href="https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/"><strong>KfW Kredit 159</strong></a> ist ein zinsgünstiges Darlehen, um altersgerechte Umbauten in Wohngebäuden zu unterstützen. Das Programm richtet sich an Eigentümer von Wohnimmobilien, die Barrieren abbauen möchten, um länger selbstständig zu Hause leben zu können.</p>
<p>Die maximale Höhe des Kredits liegt bei 50.000 Euro pro Wohneinheit und die Laufzeit liegt zwischen 4 bis 30 Jahre.</p>
<h4><strong>Förderfähige Maßnahmen für den KfW Kredit 159</strong></h4>
<p>Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören unter anderem:</p>
<ul>
<li>Der Einbau von barrierefreien Zugängen, wie Rampen oder breiten Türen.</li>
<li>Der Einbau eines<a href="https://altersgerecht-modernisieren.de/treppenlift/schmale-treppen/"> Treppenlifts</a>.
<ul>
<li>Auch Sonderanfertigung für beispielsweise <a href="https://altersgerecht-modernisieren.de/treppenlift/schmale-treppen/">Treppenlifte bei besonders schmalen Treppen</a> werden hier gefördert. Dieser Fall herrscht vor allem in Altbauten vor.</li>
</ul>
</li>
<li>Die Installation von bodengleichen Duschen und rutschfesten Böden.</li>
<li>Der Einbau einer <a href="https://altersgerecht-modernisieren.de/bad/altersgerechte-toilette/">altersgerechten Toilette</a> mit erhöhter Sitzfläche und Stützen</li>
</ul>
<p>Weitere förderfähige Maßnahmen finden Sie bei dem <a href="https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/">Merkblatt der KfW</a>.</p>
<h2><strong>Antragstellung und Ablauf</strong></h2>
<p>Die Beantragung des KfW Kredits 159 erfolgt über die Hausbank. Es ist wichtig,<strong> dass die Antragstellung vor Beginn der Umbaumaßnahmen erfolgt</strong>, da eine nachträgliche Förderung ausgeschlossen ist. Nach der Genehmigung durch die KfW kann der Umbau beginnen, und die Auszahlung erfolgt in der Regel in mehreren Raten, abhängig vom Fortschritt der Bauarbeiten.</p>
<h3><strong>KfW Investitionszuschuss 455-B: Direkte Zuschüsse für den barrierefreien Umbau</strong></h3>
<p>Neben dem zinsgünstigen Kredit bietet die KfW auch direkte Zuschüsse an. Auch der <a href="https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%C3%B6rderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-Investitionszuschuss-(455)/Original-455-B.html"><strong>KfW Investitionszuschuss 455-B</strong></a> richtet sich an Eigentümer von selbst genutzten Wohnimmobilien, die ihre Wohnungen oder Häuser barrierefrei umbauen möchten. Im Unterschied zum Kredit handelt es sich hier um<strong> einen nicht rückzahlbaren Zuschuss</strong>.</p>
<p>Der Investitionszuschuss deckt bei einzelnen Modernisierungsmaßnahmen <strong>bis zu 10 % der förderfähigen Kosten ab</strong>, wobei der <strong>Höchstbetrag bei 2.500 Euro liegt</strong>. Wenn Sie jedoch eine umfassende Umgestaltung zu einem „altersgerechten Haus“ planen, kann der Zuschuss sogar bis zu 12,5 % der Gesamtkosten betragen, mit einer maximalen Förderung von 6.250 Euro.</p>
<h4><strong>Förderfähige Maßnahmen</strong></h4>
<p>Die förderfähigen Maßnahmen des Investitionszuschuss sind gleich wie bei dem Kredit. Das bedeutet, es zählen unter anderem <a href="https://altersgerecht-modernisieren.de/treppenlift/arten/">Treppenlifte</a>, <a href="https://altersgerecht-modernisieren.de/bad/altersgerechter-badumbau/">Umbauten zum altersgerechten Badezimmer</a>, und seniorengerechte Sanitäranlagen dazu.</p>
<h4><strong>Antragstellung und Voraussetzungen</strong></h4>
<p>Die Beantragung des KfW-Investitionszuschusses 455-B erfolgt online direkt bei der KfW. Auch hier gilt, dass<strong> der Antrag vor Beginn der Umbauarbeiten gestellt werden muss</strong>. Eine sorgfältige Planung und Dokumentation der Maßnahmen ist Voraussetzung, um den Zuschuss zu erhalten. Die KfW prüft im Anschluss die Antragsunterlagen und gewährt den Zuschuss, wenn alle Anforderungen erfüllt sind.</p>
<h2><strong>Förderungen mit Pflegegrad &#8211; Unterstützung durch die Pflegekasse</strong></h2>
<p>Für pflegebedürftige Personen gibt es eine weitere Möglichkeit der finanziellen Unterstützung und zwar durch die Pflegekasse. Der Zuschuss der Pflegekasse ist sogar noch höher als der Zuschuss der KfW für Einzelmaßnahmen.</p>
<p>Der Zuschuss beträgt <strong>bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme und pflegebedürftige Person</strong>. Wenn beispielsweise in einem Haushalt ein Ehepaar lebt, welche beide pflegebedürftig sind, so wäre hier die maximale Förderung pro Maßnahme bis zu 8.000 Euro.</p>
<p>Die maximale Grenze liegt bei 4 Personen pro Haushalt und somit bei 16.000 Euro.</p>
<figure id="attachment_67628" aria-describedby="caption-attachment-67628" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/09/Barrierefreiheit2-Getty-Images-Unsplash.com_-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-67628 size-large" src="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/09/Barrierefreiheit2-Getty-Images-Unsplash.com_-1-1024x683.jpg" alt="Unsere Mobilität ist nach der Gesundheit das wichtigste Gut - Dank unterschiedlicher Föderungen durch die KfW können wir notwendige Umbauten auf den Weg bringen. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com" width="696" height="464" srcset="https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/09/Barrierefreiheit2-Getty-Images-Unsplash.com_-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/09/Barrierefreiheit2-Getty-Images-Unsplash.com_-1-300x200.jpg 300w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/09/Barrierefreiheit2-Getty-Images-Unsplash.com_-1-768x512.jpg 768w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/09/Barrierefreiheit2-Getty-Images-Unsplash.com_-1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/09/Barrierefreiheit2-Getty-Images-Unsplash.com_-1-696x464.jpg 696w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/09/Barrierefreiheit2-Getty-Images-Unsplash.com_-1-1068x712.jpg 1068w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/09/Barrierefreiheit2-Getty-Images-Unsplash.com_-1-630x420.jpg 630w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/09/Barrierefreiheit2-Getty-Images-Unsplash.com_-1-1320x880.jpg 1320w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/09/Barrierefreiheit2-Getty-Images-Unsplash.com_-1-600x400.jpg 600w, https://www.59plus.de/wp-content/uploads/2024/09/Barrierefreiheit2-Getty-Images-Unsplash.com_-1.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></a><figcaption id="caption-attachment-67628" class="wp-caption-text">Unsere Mobilität ist nach der Gesundheit das wichtigste Gut &#8211; Dank unterschiedlicher Föderungen durch die KfW können wir notwendige Umbauten auf den Weg bringen. Bildquelle: © Getty Images / Unsplash.com</figcaption></figure>
<h3><strong>Förderfähige Maßnahmen</strong></h3>
<p>Die förderfähigen Maßnahmen sind auch hier ähnlich zu denen der KfW. Unter anderem sind es die Folgenden:</p>
<ul>
<li>Der Einbau von Haltegriffen und Stützvorrichtungen in Badezimmern.</li>
<li>Der Umbau von Duschen und Toiletten, um sie für Rollstuhlfahrer nutzbar zu machen.</li>
<li>Der Einbau von Treppenliften oder Aufzügen, um die Erreichbarkeit verschiedener Etagen zu gewährleisten.</li>
<li>Die Umgestaltung der Wohnräume, um sie rollstuhlgerecht zu machen.</li>
</ul>
<h3><strong>Voraussetzungen und Antragstellung</strong></h3>
<p>Um den Zuschuss der Pflegekasse zu erhalten, muss eine anerkannte Pflegebedürftigkeit vorliegen (mindestens Pflegegrad 1). Falls dieser noch nicht vorhanden ist, wird ein Antrag direkt bei der Pflegekasse gestellt.</p>
<p>Auch der Antrag für die Förderung wird direkt bei der Pflegekasse eingereicht. Und auch hier gilt wieder:<strong> Der Antrag muss vor der Maßnahme gestellt werden</strong>. Erst nach der Genehmigung kann die Maßnahme umgesetzt werden.</p>
<h2><strong>Kann der Zuschuss der Pflegekasse mit dem Investitionszuschuss der KfW kombiniert werden?</strong></h2>
<p>Um das Beste aus den verfügbaren Förderungen herauszuholen, stellt sich vielen die Frage, ob sich der Investitionszuschuss der KfW mit dem Zuschuss der Pflegekasse kombinieren lässt. Leider ist dies nicht möglich. Dennoch gibt es eine empfehlenswerte Vorgehensweise, um die finanzielle Unterstützung optimal zu nutzen.</p>
<p>Zunächst sollten Sie den Zuschuss der Pflegekasse beantragen, da dieser bei Einzelmaßnahmen in der Regel höher ausfällt. Sollte Ihr Antrag bei der Pflegekasse abgelehnt werden, können Sie im nächsten Schritt den Investitionszuschuss der KfW in Anspruch nehmen. Mit dieser Strategie maximieren Sie Ihre Chancen auf Fördermittel.</p>
<h2><strong>Fazit: Gut geplant ist halb modernisiert</strong></h2>
<p>Altersgerechte Modernisierungen sind ein wichtiger Schritt, um ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause auch im Alter zu ermöglichen. Die verschiedenen Fördermöglichkeiten der KfW und der Pflegekasse bieten eine wertvolle Unterstützung, um die finanziellen Herausforderungen solcher Umbauten zu meistern. Wenn ein <a href="https://www.59plus.de/was-ist-der-pflegegrad-welche-stufen-gibt-es/">Pflegegrad</a> vorherrscht, empfiehlt es sich zuerst den Antrag auf Förderung bei der Pflegekasse zu stellen, da dieser meist höher ausfällt.</p>
<p>Mehr kompetente und unabhängige Informationen finden Sie immer aktuell auf folgender Webseite: <a href="https://altersgerecht-modernisieren.de/">https://altersgerecht-modernisieren.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.59plus.de/altersgerechte-foerderungen-so-unterstuetzt-sie-der-staat-bei-modernisierungen/">Altersgerechte Förderungen: So unterstützt Sie der Staat bei Modernisierungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.59plus.de">59plus</a>.</p>
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