Samstag, 24. Oktober 2020
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Startseite Gesund & Fit Bourgery. Atlas der menschlichen Anatomie und der Chirurgie.

Bourgery. Atlas der menschlichen Anatomie und der Chirurgie.

50,00 

Ein Klassiker der Medizingeschichte.

Beschreibung

Jean-Marie Le Minor, Henri Sick:
Bourgery. Atlas der menschlichen Anatomie und der Chirurgie.
2017. 722 Seiten, mit Ausklappseiten, dt./engl./frz., 25 x 35 cm, in Leinen gebunden
Mit
seinem Atlas der menschlichen Anatomie schrieb Jean Marc Bourgery im
19. Jahrhundert Medizingeschichte. Das in einem Zeitraum von 20 Jahren in acht Bänden publizierte Werk
zeigt auf über 700 handkolorierten, kunstvollen Lithografien den
damaligen Stand des anatomischen Wissens. Der Atlas gilt auch heute noch
als Meilenstein in der Geschichte der
Medizin und bietet atemberaubende Einblicke in die wundersame
Wirkungsweise und Beschaffenheit des menschlichen Körpers. Ein Klassiker.
Wir
haben Jean Baptiste Marc Bourgery (1797-1849) viel zu verdanken, denn
sein Atlas d’anatomie humaine schrieb nicht nur Medizingeschichte,
sondern ist bis heute eine der umfassendsten und aufwendig illustrierten Abhandlungen über Anatomie, die je veröffentlicht wurden.
Bourgery
begann die Arbeit an dem prächtigen Atlas im Jahr 1830 in
Zusammenarbeit mit dem Illustrator Nicolas Henri Jacob (1782-1871),
einem Schüler von Jacques Louis David. Die ersten Bände erschienen
bereits im darauffolgenden Jahr, doch die endgültige Fertigstellung des
Werks gelang erst nach zwei hingebungsvollen Jahrzehnten. Bourgery lebte gerade lang genug, um sein Lebenswerk noch abzuschließen, der letzte der insgesamt acht Bände erschien jedoch erst fünf Jahre nach seinem Tod vollständig.
Die acht Bände von Bourgerys Werk decken die Bereiche beschreibende Anatomie, chirurgische Anatomie und Techniken (mit detaillierter Schilderung aller gängigen Operationen, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durchgeführt wurden), allgemeine Anatomie und Embryologie sowie mikroskopische Anatomie ab.
Jacobs spektakuläre, handkolorierte Lithografien bestechen durch ihre
Klarheit, Farbgebung und Ästhetik. In ihnen spiegelt sich eine
Kombination aus unmittelbaren Beobachtungen im Labor und Recherche auf
dem Gebiet der medizinischen Illustration wider. Die einzigartigen
Bilder bieten einen erstaunlichen Einblick in die menschliche Anatomie
und dürften nicht nur Leser aus medizinischen Berufen faszinieren,
sondern auch Künstler, Studenten und all diejenigen, die sich für die
wundersame Wirkungsweise und Beschaffenheit unseres Körpers
interessieren.
„Ein
grandioses Kompendium anatomischer Zeichnungen aus der Mitte des 19.
Jahrhunderts… man spürt förmlich, mit welcher Ehrfurcht der Körper
betrachtet wurde, als er noch eine neue, unkartografierte Welt war, die
es zu erforschen galt.“
— i-D Magazine, London

Über die Autoren:
Jean-Marie Le Minor
ist seit 1990 Professor für Anatomie an der Universität Straßburg und
Radiologe am Universitätsklinikum Straßburg. Er ist Mitglied der
Académie Nationale de Chirurgie seit 2012, Laureat der Académie
Nationale de Médecine (Paris, 2003) und Mitglied des Ordre des Arts et
des Lettres (französisches Kulturministerium). Er verfasste mehrere
Anatomie- und Geschichtsbücher sowie zahlreiche wissenschaftliche und
historische Artikel.
Henri Sick
war von 1972 bis 2003 Professor für Anatomie an der Straßburger
Universität Louis Pasteur und von 1994 bis 2003 Direktor des Institute
of Normal Anatomy in Straßburg. Er ist Mitglied des Ordre des Palmes
Académiques (französisches Bildungsministerium) und Autor von mehreren
Büchern über Schnittanatomie sowie von zahlreichen
Wissenschaftsartikeln.