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	Kommentare zu: Aktive Sterbehilfe – ein gesellschaftliches Tabuthema?	</title>
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	<description>59plus ist das erste digitale General Interest Portal für Senioren und deren Kindergeneration (35+).</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Aug 2018 12:55:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Redaktion 59plus		</title>
		<link>https://www.59plus.de/aktive-sterbehilfe-ein-gesellschaftliches-tabuthema/#comment-644</link>

		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Aug 2018 12:55:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.59plus.de/?p=16973#comment-644</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.59plus.de/aktive-sterbehilfe-ein-gesellschaftliches-tabuthema/#comment-643&quot;&gt;Paul&lt;/a&gt;.

Lieber Paul,

klasse, dass das Gespräch mit der Anästhesistin Aufklärung gebracht hat. Das ermöglicht doch einen Abschluss mit der Situtation zu finden. Wir haben ebenfalls davon gehört, dass die Regierung zwar das Thema &quot;Sterbehilfe&quot; in einer neuen Fassung verabschiedet, aber diese neue humanere Fassung in Bezug auf Sterbenskranke leider nicht in die Umsetzung bringt. Wir bleiben da dran und informieren immer wieder hier in der Rubrik.

Vielen Dank für diese Rückmeldung - somit haben viele andere Menschen da draußen vielleicht den Mut den jeweilig nehandelnden Arzt konkret anzusprechen und für die Betroffenen eine humane Lösung zu finden.

Viele Grüße von der Redaktion]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.59plus.de/aktive-sterbehilfe-ein-gesellschaftliches-tabuthema/#comment-643">Paul</a>.</p>
<p>Lieber Paul,</p>
<p>klasse, dass das Gespräch mit der Anästhesistin Aufklärung gebracht hat. Das ermöglicht doch einen Abschluss mit der Situtation zu finden. Wir haben ebenfalls davon gehört, dass die Regierung zwar das Thema &#8220;Sterbehilfe&#8221; in einer neuen Fassung verabschiedet, aber diese neue humanere Fassung in Bezug auf Sterbenskranke leider nicht in die Umsetzung bringt. Wir bleiben da dran und informieren immer wieder hier in der Rubrik.</p>
<p>Vielen Dank für diese Rückmeldung &#8211; somit haben viele andere Menschen da draußen vielleicht den Mut den jeweilig nehandelnden Arzt konkret anzusprechen und für die Betroffenen eine humane Lösung zu finden.</p>
<p>Viele Grüße von der Redaktion</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Paul		</title>
		<link>https://www.59plus.de/aktive-sterbehilfe-ein-gesellschaftliches-tabuthema/#comment-643</link>

		<dc:creator><![CDATA[Paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Aug 2018 09:11:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.59plus.de/?p=16973#comment-643</guid>

					<description><![CDATA[Vielen Dank liebe Redaktion,

ich möchte mich dafür bedanken das ich hier mal mein Herz ausschütten konnte. Im Nachhinein hat meine Mutter noch mal mit der Anästhesistin gesprochen und hat sich noch mal bei ihr bedankt. Sie sagte das sie es selbst schlimm findet das man so angekettet wird, selbst wenn man als Arzt sieht wie sehr jemand leidet und den Familien dann sagen soll das man nichts mehr tun kann, obwohl man es könnte. Sie sagte auch das sie sich mit dem was sie getan hat auf verdammt dünnes Eis begeben hat, da ja jede Medikation dokumentiert wird und sie dann im Zweifel Rechenschaft ablegen muss. 
Was ich sagen will: An den meisten Ärzten scheint es nicht zu liegen und ich glaube es gibt dort genügend Befürworter, aber durch die aktuelle Gesetzeslage scheinen viele Mediziner Angst zu haben die Dosis für Schmerzmittel so anzusetzen das die Patienten schmerzfrei sind, da man ihnen ja eine zu hohe Dosierung nachsagen könnte und damit die Konsequenzen für die berufliche Laufbahn sehr stark sein können.

Vielen Dank und liebe Grüße
Paul]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank liebe Redaktion,</p>
<p>ich möchte mich dafür bedanken das ich hier mal mein Herz ausschütten konnte. Im Nachhinein hat meine Mutter noch mal mit der Anästhesistin gesprochen und hat sich noch mal bei ihr bedankt. Sie sagte das sie es selbst schlimm findet das man so angekettet wird, selbst wenn man als Arzt sieht wie sehr jemand leidet und den Familien dann sagen soll das man nichts mehr tun kann, obwohl man es könnte. Sie sagte auch das sie sich mit dem was sie getan hat auf verdammt dünnes Eis begeben hat, da ja jede Medikation dokumentiert wird und sie dann im Zweifel Rechenschaft ablegen muss.<br />
Was ich sagen will: An den meisten Ärzten scheint es nicht zu liegen und ich glaube es gibt dort genügend Befürworter, aber durch die aktuelle Gesetzeslage scheinen viele Mediziner Angst zu haben die Dosis für Schmerzmittel so anzusetzen das die Patienten schmerzfrei sind, da man ihnen ja eine zu hohe Dosierung nachsagen könnte und damit die Konsequenzen für die berufliche Laufbahn sehr stark sein können.</p>
<p>Vielen Dank und liebe Grüße<br />
Paul</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Redaktion 59plus		</title>
		<link>https://www.59plus.de/aktive-sterbehilfe-ein-gesellschaftliches-tabuthema/#comment-634</link>

		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2018 12:35:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.59plus.de/aktive-sterbehilfe-ein-gesellschaftliches-tabuthema/#comment-623&quot;&gt;Paul&lt;/a&gt;.

Lieber Paul,

zuerst einmal möchten wir Ihnen unser aufrichtiges Beileid zum Tod Ihrer Oma aussprechen. Außerdem möchten wir uns für diesen so offenen Kommentar und das klare Statement bedanken - auch wir sind der Meinung, das Arzt sein auch bedeutet den Menschen nicht leiden zu lassen und wenn es soweit ist, auch gehen zu lassen. Genau das ist der Grund warum wir dieses Thema immer wieder bewegen möchten. Wir möchten die Menschen dazu bewegen eine klare Meinung zu beziehen und die Stimmen lauter werden zu lassen auf diesem Gebiet endlich ein Umdenken stattfinden zu lassen.

Dabei helfen Ihre Erfahrungen, genauso wie die der anderen Menschen da draußen. Zu einem würdevollen Leben, sollte eben auch ein würdevoller Tod gehören ?

Mit aufrichtig herzlichen Grüßen, die Redaktion von 59plus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.59plus.de/aktive-sterbehilfe-ein-gesellschaftliches-tabuthema/#comment-623">Paul</a>.</p>
<p>Lieber Paul,</p>
<p>zuerst einmal möchten wir Ihnen unser aufrichtiges Beileid zum Tod Ihrer Oma aussprechen. Außerdem möchten wir uns für diesen so offenen Kommentar und das klare Statement bedanken &#8211; auch wir sind der Meinung, das Arzt sein auch bedeutet den Menschen nicht leiden zu lassen und wenn es soweit ist, auch gehen zu lassen. Genau das ist der Grund warum wir dieses Thema immer wieder bewegen möchten. Wir möchten die Menschen dazu bewegen eine klare Meinung zu beziehen und die Stimmen lauter werden zu lassen auf diesem Gebiet endlich ein Umdenken stattfinden zu lassen.</p>
<p>Dabei helfen Ihre Erfahrungen, genauso wie die der anderen Menschen da draußen. Zu einem würdevollen Leben, sollte eben auch ein würdevoller Tod gehören ?</p>
<p>Mit aufrichtig herzlichen Grüßen, die Redaktion von 59plus</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Redaktion 59plus		</title>
		<link>https://www.59plus.de/aktive-sterbehilfe-ein-gesellschaftliches-tabuthema/#comment-633</link>

		<dc:creator><![CDATA[Redaktion 59plus]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2018 12:31:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.59plus.de/?p=16973#comment-633</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.59plus.de/aktive-sterbehilfe-ein-gesellschaftliches-tabuthema/#comment-618&quot;&gt;Ute Kördel&lt;/a&gt;.

Liebe Frau Kördel, vielen Dank für Ihre offenen Meinung. Wir hier bei 59plus halten die Patientenverfügung ebenfalls für ein ganz existentielles Dokument, das idealerweise jeder in seinem Schreibtisch liegen haben sollte. Herzliche Grüße von der Redaktion]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.59plus.de/aktive-sterbehilfe-ein-gesellschaftliches-tabuthema/#comment-618">Ute Kördel</a>.</p>
<p>Liebe Frau Kördel, vielen Dank für Ihre offenen Meinung. Wir hier bei 59plus halten die Patientenverfügung ebenfalls für ein ganz existentielles Dokument, das idealerweise jeder in seinem Schreibtisch liegen haben sollte. Herzliche Grüße von der Redaktion</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Paul		</title>
		<link>https://www.59plus.de/aktive-sterbehilfe-ein-gesellschaftliches-tabuthema/#comment-623</link>

		<dc:creator><![CDATA[Paul]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2018 10:36:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor ziemlich genau einer Woche ist meine Oma verstorben. Auch wenn sie schon länger im Pflegeheim war, war sie noch relativ fit und war auch regelmäßig mit uns in der Stadt um Kaffee zu trinken und zu shoppen. Am Freitag ging es ihr auf einmal richtig schlecht und sie musste ins Krankenhaus, die diensthabende Ärztin hat meine Oma erst mal als Simulantin hingestellt und hat nur auf unser Drängen ein CT und eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Dabei kam raus das die Hauptschlagader im Bauch zusitzt und danach wurde überprüft ob sie eine Operation überhaupt überstehen würde. Am nächsten Morgen kam dann das Ergebnis: der Darm ist durch die Unterversorgung, die ja schon länger andauerte, zu 70 - 80% abgestorben und es wäre nur noch eine Frage der Zeit. Der Arzt hat uns zugesichert das meine Oma keine Schmerzen mehr erleiden müsste und hat erst mal einen Tropf mit Schmerzmitteln angeordnet. Doch die halfen nicht und die anderen Ärzte haben sich geweigert die Dosis zu erhöhen oder ein stärkeres Mittel zu geben. 3 lange Tage hat meine Oma noch gelitten bis eine einsichtige, freundliche und sehr verständnisvolle Anästhesistin ihr Morphium gegeben hat. Danach war sie endlich schmerzfrei und ein paar Stunden später ist sie dann friedlich und ohne Schmerzen endgültig eingeschlafen. 
Warum lässt man Menschen die aus medizinischer Sicht keine Chance mehr haben noch so lange leiden? Warum dürfen Ärzte in Deutschland dann nicht aktiv eingreifen um ein würdevolles Ableben zu ermöglichen. Meine Oma so leiden zu sehen war das schlimmste, denn das hat keiner verdient. Ich war auch vorher schon Pro Sterbehilfe aber nach diesem Erlebnis bin ich es mehr denn je.
Ich entschuldige mich für den langen Text und hoffe die Kernaussage ist verständlich

Liebe Grüße
Paul]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ziemlich genau einer Woche ist meine Oma verstorben. Auch wenn sie schon länger im Pflegeheim war, war sie noch relativ fit und war auch regelmäßig mit uns in der Stadt um Kaffee zu trinken und zu shoppen. Am Freitag ging es ihr auf einmal richtig schlecht und sie musste ins Krankenhaus, die diensthabende Ärztin hat meine Oma erst mal als Simulantin hingestellt und hat nur auf unser Drängen ein CT und eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Dabei kam raus das die Hauptschlagader im Bauch zusitzt und danach wurde überprüft ob sie eine Operation überhaupt überstehen würde. Am nächsten Morgen kam dann das Ergebnis: der Darm ist durch die Unterversorgung, die ja schon länger andauerte, zu 70 &#8211; 80% abgestorben und es wäre nur noch eine Frage der Zeit. Der Arzt hat uns zugesichert das meine Oma keine Schmerzen mehr erleiden müsste und hat erst mal einen Tropf mit Schmerzmitteln angeordnet. Doch die halfen nicht und die anderen Ärzte haben sich geweigert die Dosis zu erhöhen oder ein stärkeres Mittel zu geben. 3 lange Tage hat meine Oma noch gelitten bis eine einsichtige, freundliche und sehr verständnisvolle Anästhesistin ihr Morphium gegeben hat. Danach war sie endlich schmerzfrei und ein paar Stunden später ist sie dann friedlich und ohne Schmerzen endgültig eingeschlafen.<br />
Warum lässt man Menschen die aus medizinischer Sicht keine Chance mehr haben noch so lange leiden? Warum dürfen Ärzte in Deutschland dann nicht aktiv eingreifen um ein würdevolles Ableben zu ermöglichen. Meine Oma so leiden zu sehen war das schlimmste, denn das hat keiner verdient. Ich war auch vorher schon Pro Sterbehilfe aber nach diesem Erlebnis bin ich es mehr denn je.<br />
Ich entschuldige mich für den langen Text und hoffe die Kernaussage ist verständlich</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Paul</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		Von: Ute Kördel		</title>
		<link>https://www.59plus.de/aktive-sterbehilfe-ein-gesellschaftliches-tabuthema/#comment-618</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ute Kördel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2018 07:21:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.59plus.de/?p=16973#comment-618</guid>

					<description><![CDATA[Ich stehe auf der Seite der Befürworter. Ich möchte selbst entscheiden dürfen, wann mein Leben beendet ist. Die in dem Artikel erwähnte Patientenverfügung ist dabei ganz wichtig. Ich kann es nur Jedem empfehlen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stehe auf der Seite der Befürworter. Ich möchte selbst entscheiden dürfen, wann mein Leben beendet ist. Die in dem Artikel erwähnte Patientenverfügung ist dabei ganz wichtig. Ich kann es nur Jedem empfehlen</p>
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